SeereisenMagazin Logo klein 347 65KOMMENTAR · AUSGABE 5/2019hr

Liebe Leserinnen und Leser des SeereisenMagazin,

an dieser Stelle wollen wir künftig gern das Zeitgeschehen kommentieren und analysieren, all die Ereignisse und Vorgänge in dieser Welt, an Land und auf See. Wir möchten dem Mainstream entgegenschwimmen, denn nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Wir wollen Vorgänge analysieren, wollen sagen und überdenken, was die Welt bewegt. Dabei soll der gesunde Menschenverstand über politischen Richtungen stehen. Logik ist immer besser als Liebedienerei. Für uns sind nicht Rechts oder Links die Gegensätze, sondern klug oder dumm, vernünftig oder unvernünftig.
So wenden wir uns heute – beispielsweise – gegen die in immer kürzeren Abständen aufflammende Medienhysterie. Ob Fleischverzehr oder Diesel oder Kohle, oder neuerdings eine angeblich vergiftete Ostsee, ständig ist von irgendwelchen „Grenzwerten” die Rede. Dabei überschreitet die Panikmache in diesem Land jeden Grenzwert! Klimapanik und Friday-Geschrei übertönen alles. Vor lauter Flugscham heuchelt die Heilige Greta ihre Seele aus dem Leib, während sie medienwirksam über den Atlantik segelte. All die Flugzeuge und Hubschrauber, aus denen die Show fotografiert und gefilmt wird, fliegen natürlich mit Leitungswasser. Das Boot wird von Seglern zurückgeholt, die nach New York fliegen – sie ist eine so durchsichtige Heuchelei, diese üble PR-Aktion.
Die deutschen Medien jubeln ja zu gern jede Mainstream-Masche hoch, während sie die wirklich wichtigen weltweiten Entwicklungen allzu gern verschlafen: Dass – beispielsweise – die deutsche Export-Industrie und die deutsche Handelsflotte auf dem Weltmarkt gerade dabei sind, international den Anschluss zu verlieren. Dass – nicht nur in der Autoindustrie – schon bald Hunderttausende ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Dass blödsinnige Bauvorschriften mit ihrer grünen Dämmungswut den deutschen Wohnungsbau massiv behindern, mit allen Folgen, die daraus erwachsen. Dass sich ausländische „Investoren” an der deutschen Wohnungsnot massiv bereichern. Dass die deutsche Bundeswehr mangels intakter Waffen kampfunfähig ist. Dass immer mehr Krankenhäuser und Pflegeheime als „unrentabel” geschlossen werden. (Klapprig gewordene Senioren werden schon nach Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien „outgesourct”, weil es dort mehr Pflegepersonal gibt)! Eine Gesellschaft, die ihre Alten nicht mehr ehrt, entehrt sich selbst. Dies alles sind folgenschwere Entwicklungen. Da darf man sich nicht wundern, wenn – wie gerade jetzt – Wahlen zu Ventilen werden …

Vorsorge wird bestraft
Tausendfach prangt immer noch der schöne alte Begriff „Sparkasse” von deutschen Fassaden. Was für ein Lügenmärchen in roten Buchstaben! Sparen ist nicht mehr gewollt, wird also auch nicht mehr belohnt, etwa mit Zinsen oder Sparverträgen. Diese traditionsreiche Tugend fleißiger Deutscher, nämlich für ihr eigenes Alter zu sparen, wird nun tatsächlich bestraft. Mit „Negativzinsen” und Vertragskündigungen. Die Altersvorsorge der Deutschen wird demontiert. Übler kann man den gewachsenen Charakter eines Volkes kaum noch verzerren. Tiefer Absturz statt Hoher Kante. Statt Sparsamkeit lernen unsere Kinder rigorose Konsum-Idiotie. Die digital gesteuerte Waren-Walze rollt in jedes Haus. Ganz Deutschland eine Ama-Zone. Neue Sneakers für jede Fridays-for-future Demo. Und die Schreihals-Massen merken nicht einmal, wie perfide sie gesteuert werden …
Stattdessen wird wochenlang über ein paar magere Witzchen des Schalke-Bosses debattiert. Und wird dieser fragwürdige Segeltörn der Greta Thunberg hochgejubelt. Und wird der Wirtschaft mit unsäglichen, aber gewollten Fehlplanungen im Straßenbau geschadet. In Hamburg z.B. wurden über 300 Baustellen eingerichtet, um den Autoverkehr zu drosseln. Auf diesen Langzeit-Baustellen arbeiten selten mehr als zwei, drei Bauarbeiter. Das sei so gewollt, denn: „wir wollen den Autoverkehr in unserer Stadt minimieren” – erklärte der rotgrüne Senat. Gewollte Langzeit-Hindernisse also gegen Wirtschaft und Verkehr.

Heuchelei als politisches Prinzip
„Denk immer an die CO2-Belastung”, ermahnt die alleinerziehende Frau Grün-Vegan die kleine Zahnspange hinter sich. Die hustet zwar im Zigarettenqualm der Mustermami, hockt aber sicher im vierfach gesicherten Sicherheitssitz. Mami fährt ihre kleine Prinzessin jeden Morgen im großen SUV-Panzer direkt vor das marode Schul-Portal, welches sanierungsbedürftig bröckelt. Ihr Leasing-SUV ist dreimal so groß wie die Ente oder der Polo ihrer Eltern damals, verbraucht auch dreimal so viel Sprit, aber was verstehe ich schon von Raumbedarf und Sicherheit? Ich habe meine Kinder noch laufen lassen. Es gab noch den Begriff „Schulweg”. Mein Gott, was habe ich meinen Kindern da nur zugemutet! – Der soeben verstorbene VW-Patriarch Piech hat schon vor 40 Jahren das Einliter-Auto entwickelt. Wieso verbrauchen jetzige Autofahrer zehn, elf Liter oder mehr, nur um mit ihrer Riesenkiste anzugeben? Und dabei von Umweltbewusstsein zu faseln?
So vieles ist so widersprüchlich in diesem ausgemerkelten Land. Unsere Küsten sind übersät mit Windkraft-Anlagen. Zehntausende von Windrädern rotieren die Landschaft und die Vogelwelt an Land und auf See kaputt. Milliarden Steuergelder wurden da hineinsubventioniert. Doch all der Strom wird vergeblich erzeugt. Die gleichen Grünen, die diesen Irrsinn hier befördern, befördern den Windstrom aber nicht zu den Abnehmern im Süden. Denn vor allem die Grünen verhindern den Bau entsprechender Stromtrassen vom Meer ins Binnenland. So rotieren die Windräder jaulend im Wind, bis sie – absehbar – demnächst verrotten. Wohin mit all dem Windräder-Schrott in zehn bis zwanzig Jahren? Das sind staatlich geförderte Umweltverbrechen!

Fehlgeleitete Milliarden
All diesen Irrsinn bezahlt der Steuerzahler. Andererseits wird gefährliches Versagen ausgerechnet mit Geldmangel begründet: Dass zum Beispiel in Deutschland im Laufe eines einzigen Jahres über 300 Schwimmbäder geschlossen wurden und die Nichtschwimmerquote der Zehnjährigen jetzt bei fast 40% liegt! Noch vor fünf Jahren waren es laut DLRG nur 15%! Wen wundern da die aktuellen Wahlergebnisse? Kein Geld für Schwimmbäder, Altenheime, Krankenhäuser. Aber Milliarden für eine gescheiterte Einwanderungspolitik. Bittere Ironie dieses Versagens: oft sollen gerade diejenigen der Flüchtlinge unser Land wieder verlassen, die sich hier integriert haben, die sich haben ausbilden lassen, die hier arbeiten, die unsere Sprache lernen. Die Bürokraten unterscheiden nicht. Dem ersten Versagen folgt nun das nächste. Die Ehrlichen werden ausgewiesen, die Untergetauchten lässt man zündeln und kassieren. Und die ganz Schlauen unter den „Flüchtlingen” machen sogar bezahlten Heimaturlaub in Syrien und im Irak, in Tunesien und in Marokko. Es sind die verwunderten Seeleute und Stewardessen auf den Kreuzfahrtschiffen, die darüber den Kopf schütteln. Wer wie sie hart arbeitet, genießt solche Vergünstigungen nicht. Da muss man schon den Beruf „Flüchtling” haben.

Versager an den Hebeln der Macht
Kleine Scherzfrage zwischendurch? Was ist der Unterschied zwischen der Bundesregierung und dem Suezkanal? Am Suezkanal sitzen die Posten auf den Kamelen … Das wirtschaftspolitische Miss-Management der Bundesregierung zeigt sich in vielem, auch in der Tatsache, dass Deutschland die Rohstoff-Versorgung seiner Industrien verschlafen hat. Es gibt kaum Lieferverträge für Kobalt, Lithium, Seltene Erden u.a. Und auch darin, dass Deutschland seine innovativsten Fabriken nach China verhökert, anstatt sie zu fördern. Und seine eigenen Erneuerer und Erfinder außer Landes mäkelt. Die meisten Bundesministerien in Berlin und Bonn werden von Leuten geführt, deren Qualifikation zumindest angezweifelt werden darf. Ich will da höflich bleiben, aber Sie, liebe Leser, kennen ja das personelle Desaster. Was sagen Ihnen Namen wie Karliczek oder Schulze? Wenn in einem Lostopf nur noch Nieten sind, spielt doch keiner mehr mit! Wo sich Qualifikation auf Parteibücher beschränkt, kann man keine Effizienz erwarten.

Fährbetrieb ist keine Seenotrettung
Stattdessen gefällt sich der Staat in falschem Mitleid und fördert einen extrem fragwürdigen Fährverkehr zwischen Libyen und Italien. Dieser Shuttle-Service zwischen den Kontinenten hat mit echter Seenotrettung nichts zu tun. Vielmehr wird der ursprünglich edle Gedanke pervertiert. Auf diese Weise wird nämlich das unsägliche Schlepper-Unwesen in Nordafrika mit deutschen Staats- und Spendengeldern maßgeblich gefördert. Zehntausende von Schwarzafrikanern werden von braunen muslimischen Milizen verschifft, nur nicht auf Segelschiffen wie vor 200 Jahren als Baumwoll- und Bananenpflücker nach Brasilien und Amerika, sondern auf Schlauchbooten made in Vietnam und China ins gelobte Land Europa. Die orangeroten Schwimmwesten werden stets gleich mitgeliefert. Der Sklavenhandel in Libyen blüht, und Deutschland zeichnet sich als Hauptabnehmer aus. Macht sich selbst zum Magneten für die Menschenströme. Aber: viele Frauen und Kinder südlich der Sahara werden von ihren Ehemännern, Vätern, Brüdern und Söhnen verlassen, weil diese sich in Deutschland ein schöneres Leben erhoffen. Und sich so ihrer sozialen und familiären Verantwortung entziehen. Darüber sollten unsere Frauenrechtlerinnen mal nachdenken!
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehteams (Panorama u.a.) reisen lieber mit Kapitänin Rackete nach Lampedusa, als sich einmal vor Ort mit den schlimmen Machenschaften der Schlepperbanden in Nordafrika zu befassen. Sie zeigen nie die Ursache, nur die Wirkung. Sie haben das System dahinter nicht begriffen. Sie machen Stimmung, aber bringen selten Fakten. Wie z.B. die Menschenhändler ihre Ware verhökern. Wer genug zahlt, kommt auf’s Gummiboot. Die NGO’s nähern sich – per Funk gerufen – mit ihren „Rettungsschiffen” auf dem Radarstrahl der Küste. Dann die vereinbarte Übernahme der Ware Mensch auf See. Möglichst im Scheinwerferlicht vor mitleidigen Fernsehkameras. Wieder eine neue Ladung für Lesbos oder Lampedusa.
Und wie entstehen die diversen Menschenströme? Jeder weiß es, keiner schreibt es: wie es nämlich so manche weiße Frauen nach Marokko und Tunesien zieht, und noch viel mehr weiße Männer nach Thailand und auf die Philippinen, so zieht es zu Tausenden schwarze Männer nach Köln und München, Hamburg, Frankfurt und Berlin. Neun von zehn dieser „Flüchtlinge” sind junge Männer zwischen 16 und 30. Sie drängen in die ohnehin übervölkerten Ballungszentren mit ihrer Wohnungsnot. Nicht etwa in abgelegene Gegenden, wo sie ja mehr Raum zum Leben hätten. Nein, es drängt sie in die Zentren, auf die überfüllten Domplatten dieser gastfreundlichen Republik. Jeder Flüchtling hat ein smartphone und schickt die Fotos in die Heimat. Diese Videos und Fotos locken weitere Zehntausende ins vermeintliche Paradies.
Nur Chinesen bleiben am liebsten unter sich. Deshalb kann das Rote Reich der Mitte ja auch unbesorgt zehntausende Chinesen zur „Erschließung der Ressourcen” nach Afrika entsenden (sprich: zur Ausbeutung der Bodenschätze), ohne dass es dort zu Spannungen oder Mischproblemen käme. Schwarzafrikaner mit Schlitzaugen gibt es eben nicht. Auch keine Chinesen mit Kräuselhaaren. Gelb und schwarz harmonieren nur bei Borussia Dortmund. Auch beim Bau der Neuen Seidenstraße über Land und über See (Sri Lanka, Suez, Piräus u.a.) gibt es kaum so etwas wie zwischenmenschliche Beziehungen. Die Beschreibung all dieser Tatsachen hat mit „Rassismus” überhaupt nichts zu tun. Dies alles bleibt aber vom journalistischen Mainstream in Deutschland unerwähnt, obwohl es eine erhebliche kulturelle und ökonomische Rolle spielt. Als ich von Los Angeles kommend in Mexiko auf ein deutsches Kreuzfahrtschiff ging, um von dort auch über die dortigen Grenzprobleme zu berichten, erklärte man mir auf beiden Seiten, was Mulatten und Mestizen, Hispaniolas, Halfcasts, Creolen, Indios und Indianer sind. Nur hier bei uns redet man immer um den heißen Brei herum. Als gäbe es nur Hunde, aber keine Hunderassen. Nur Schäferhunde. Aber keine boarder collies.

Wenn Sie, liebe Leser, wieder mal auf Kreuzfahrt sind, halten Sie Augen und Ohren offen für die bunten Besonderheiten unserer vielfältigen Mutter Erde. Sie hat so viele Farben und spricht so viele Sprachen. Viel mehr, als Ihnen der Einheitsmedienmarkt in der Heimat weismachen möchte.
Herzlich, Ihr Herbert Fricke