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19604 Dream Cruises Global DreamEine Visualisierung der GLOBAL DREAM mit ihrer finalen Rumpfbemalung – eine Premiere: erstmals präsentiert die Werft dieses Rendering (© Dream Cruises) der deutschen Presse.

 

Mittelschiff der GLOBAL DREAM wird von Rostock nach Wismar verschifft
An diesem Wochenende könnte es für Shipspotter in Rostock und Wismar spannend werden, denn die MV Werften werden am Freitag,22. November, mit dem Ausdocken des 216 Meter langen Mittschiffs des Kreuzfahrtschiffes GLOBAL DREAM beginnen, das dann anschließend nach Wismar geschleppt wird. Wie die Werft mitteilt, geht damit ein weithin sichtbarer Teil des größten jemals in Deutschland gebauten Schiffs auf Reisen, so dass man an den Stränden und Kajen der beiden Werften mit vielen Schaulustigen rechnet.
Da der Ausdock- und Überführungsprozess, an dem insgesamt sechs Schlepper beteiligt sind, von sehr vielen Variablen, so auch von den Windprognosen beeinflusst werden kann, wurde zunächst ein vorläufiger Zeitplan für diese Aktion veröffentlicht, der aber ohne Gewähr ist.
Am Freitag ab 10 Uhr soll der vordere Bereichs des Kaskos im großen Baudock der MV Werften in Rostock-Warnemünde mit Hilfe eines Führungsschleppers und zwei Assistenzschleppern ausgedockt werden. Gegen 14.00 Uhr wird der Kasko zur Hälfte ausgedockt sein und nach derzeitigen Planungen soll der Kasko um 15.00 Uhr vollständig ausgedockt sein und mit Hilfe von sechs Schleppern gedreht werden. Vor der Werft wird das Mittelschiff dann für den Seetransport in das 50 Kilometer weiter westlich gelegene Wismar vorbereitet, wobei die Überführungsreise in den Abendstunden starten soll. Am kommenden Samstag, 23.11. wir der Schleppzug gegen 15.00 Uhr in Wismar erwartet. Dort wird der Kasko dann mithilfe der sechs Schleppern in die große Dockhalle der MV Werften eingeschwommen. In den nächsten Wochen werden dann dort die bereits in Wismar vorgefertigten Bug- und Hecksektionen an das Schiff angesetzt. Alle erwähnten Planungen können natürlich wetterbedingt jederzeit geändert werden.
Bei der später 342 Meter langen und 46 Meter breiten GLOBAL DREAM mit einer Bruttoraumzahl von 204.000 BRZ handelt es sich um das größte bislang in Deutschland erbaute Kreuzfahrtschiff und das nach der Passagierkapazität auch um das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Die GLOBAL DREAM soll im Frühjahr 2021 an die Reederei Dream Cruises abgeliefert werden und ist für den asiatischen Markt bestimmt. Mit 2.500 Kabinen bieten die Schiffe bei Doppelbelegung Platz für 5.000 Passagiere, während in den Ferienzeiten in Asien sogar Platz für bis zu 9.000 Passagiere besteht. Zu den Ausstattungen des Schiffes gehört unter anderem ein Freizeitthemenpark, inklusive einer Achterbahn mit virtueller Realität, ein Multiplex-Kino, ein asiatischer Spa-Bereich ergänzend zu einem europäischen Spa, zahlreiche Shopping-Möglichkeiten sowie authentische asiatische Restaurants als auch Fast-Food-Restaurants. Christian Eckardt

 

19604 Rendering MSC Europa MSCDie MSC EUROPA befindet sich derzeit bei der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire im Bau und wird erst im Jahr 2022 in Dienst gestellt. Animation: MSC Kreuzfahrten, München

 

Emirat Katar chartert für Fußball-WM zwei MSC-Kreuzfahrtschiffe
MSC EUROPA und MSC POESIA werden vier Wochen als Hotelschiffe genutzt
Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 im Emirat Katar werden zwei MSC-Kreuzfahrtschiffe als Hotelschiffe eingesetzt, dadurch steigt die Kapazität an Unterkünften um rund 3.700 Kabinen.
Die beiden Kreuzfahrtschiffe MSC EUROPA und MSC POESIA sollen im Hafen von Doha festmachen und für die rund vierwöchige Dauer des Turniers, das am 21. November 2022 beginnt, dort liegen bleiben. Die Fußballfans werden dann mit Shuttle-Bussen zu den Metro-Stationen eingesetzt. Die MSC EUROPA befindet sich derzeit bei der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire im Bau und wird erst im Jahr 2022 in Dienst gestellt und wird mit Flüssigerdgas sowie Brennstoffzellentechnik betrieben.
Die vierwöchige FIFA-Fußball WM 2022 in Katar, die am 21.11.2022 startet, ist die erste Fußball-Weltmeisterschaft, die in den Wintermonaten ausgetragen wird. Chistian Eckardt

 

19604 MSC POESIA1 19122013 in Buenos Aires C EckardtAuch die MSC POESIA soll im Hafen von Doha festmachen für die rund vierwöchige Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft.
Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

 

19604 Stena Estrid Foto Stena LineDie STENA ESTRID ist das 38. Fährschiff der Stena Line. Foto: Stena Line

 

Neues Typschiff der E-Flexer-Fährschiff-Serie STENA ESTRID abgeliefert
Die schwedische Fährreederei Stena Line hat jetzt mit der STENA ESTRID die erste von derzeit neun fest bestellen neuen Ro-Pax-Fährschiffen einer neuen Generation aus der so genannten E-Flexer-Serie von der chinesischen AVIC Weihai Werft mit der Baunummer W0264 übernommen. Dabei handelt es sich um das mittlerweile 38. Fährschiff der seit 57 Jahren in Nord- und Ostsee und in der Irischen See aktiven Fährreederei.
Nach traditioneller Segnung des Schiffes im Rahmen eines Gottesdienstes, in Anwesenheit des Reedereieigners Dan Sten Olsson, Sohn des 2013 verstorbenen Reedereigründers Sten Allan Olsson, nahm die STENA ESTRID anschließend Kurs auf eine rund sechswöchige Überführungsreise nach Irland. Hier wird das Fährschiff ab Januar in der Irischen See auf der Strecke zwischen Dublin und Holyhead eingesetzt.
„Die Übernahme der STENA ESTRID als erste unserer fünf neuen Fähren ist ein wichtiger Meilenstein für Stena Line. Wir investieren weiter in ein erstklassiges Kundenerlebnis für Passagiere und Frachtkunden, effiziente Fährdienste und nachhaltigen Betrieb. Dass mit der STENA EDDA und der STENA EMBLA, die nächsten beiden Fähren bereits vor der Fertigstellung stehen, verschafft uns großartige Aussichten für das Jahr 2020”, sagt Niclas Mårtensson, CEO Stena Line.
„Nach sechs Jahren Planung und Bau ist es fantastisch, endlich das erste unserer neuen fünf Schiffe ausgeliefert ist. Jetzt beginnen die Vorbereitungen für die Heimreise und bald ist sie auf dem Heimweg zur Irischen See”, erklärte Bjarne Koitrand, technischer Direktor bei Stena Line.
Die E-Flexer-Neubauten mit einer Vermessung von rund 42.000 BRZ sind 215 Meter lang und 28 Meter breit und verfügen über eine Ladekapazität von 3.100 Spurmeter für 120 PKW und 210 LKW. Dies entspricht nach Angaben von Stena einer Kapazitätsteigerung von rund 50 Prozent im Vergleich zur bisherigen Standard-RoPax-Tonnage. Weiterhin können bis zu 1000 Passagiere an Bord mitbefördert werden. Der Hauptantrieb erfolgt durch zwei 12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotoren von Caterpillar mit einer Leistung von jeweils 12.600 kW. Dabei sollen die Motoren mit Marinedieselöl betrieben, ein späterer Einbau von Scrubbern und eine Umrüstung zum Antrieb mit Mehtanol und Flüssigerdgas ist zudem vorgesehen.
Das zweite Schiff dieser Serie, die STENA EDDA ist ebenfalls für die Irische See bestimmt und soll schon ab dem Frühjahr 2020 zwischen Belfast und Liverpool zum Einsatz kommen, und die Anfang 2021 in Fahrt kommende STENA EMBLA hingegen wird dann auch wieder auf die drei Stunden dauernde Verbindung zwischen Dublin und Holyhead verkehren. Bislang liegen noch keine weiteren Informationen vor, was mit den aktuell dort eingesetzten Fährschiffen, der STENA SUPERFAST X und der STENA ADVENTUER passieren wird.
Von Stena RoRo, ein Schwesterunternehmen von Stena Line, das mit dem Management der so genannten E-Flexer-Klasse beauftragt ist, wurden zunächst insgesamt neun Schiffe in China bestellt, wobei vier Schiffe an die Reedereien Brittaniy Ferries bzw. DFDS für den Fährverkehr im Ärmelkanal verchartert werden. Das erste Schiff für Brittany Ferries, die GALICIA soll im Jahr 2021 in Fahrt kommen und wie das ein Jahr später abzuliefernde Schwesterschiff SALAMANCA über einen Antrieb mit Flüssigerdgas (LNG) verfügen.
Weiterhin wird die chinesische Werft noch zwei weitere E-Flexer Fährschiffe mit größerem Design an Stena Line abliefern. Diese größeren, jeweils 240 Meter langen Schiffe mit einer Passagierkapazität für 1.200 Personen und 260 Kabinen und einer Frachtkapazität von 3.600 Lademetern sollen ab 2022 in Fahrt kommen, wobei Stena noch nicht mitgeteilt hat, auf welcher Route.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line mit aktuell etwa 5.000 Angestellten zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Im Jahr 2018 transportierte die Flotte über 7,6 Millionen Passagiere, 1,7 Millionen Autos und 2,1 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 38 Schiffen, die Ziele auf 20 Routen anfahren. Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, dem Hauptsitz der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie dem Büro in Kiel. www.stenaline.de · Christian Eckardt

 

19604 Magellan Explorer 1 Foto Antartica21 Puerto Williams ChileDie nur 90,7 Meter lange MAGELLAN EXPLORER (4.900 BRZ) von Antarctica21 in Puerto Williams (Chile) wurde auf der chilenischen ASENAV-Werft in Valdivia erbaut. Foto: Antarctica21, Puersto Williams (Chile)

 

Antarktis-Neubau MAGELLAN EXPLORER in Dienst gestellt
Gründer der Bauwerft hat norddeutsche Wurzeln
Das neue Expeditionsschiff der chilenischen Kreuzfahrtreederei Antarctica21, die MAGELLAN EXPLORER wurde am 8. November 2019 in Punta Arenas im Beisein von rund 200 Taufgästen getauft und in Dienst gestellt. Dabei handelt es sich um den ersten kleinen Neubau, der seit 14 Jahren speziell für das Einsatzgebiet Antarktis erbaut wurde. Die berüchtigte Drake-Passage wird nicht mit dem Schiff, sondern mit dem Flugzeug überquert und so bei achttägigen sogenannten Air Cruises den Passagieren die oft unruhige Überfahrt von Argentinien in die Antarktis erspart. Stattdessen fliegen die Gäste von Punta Arenas in Patagonien nach King George Island – ideal für Menschen, die seekrank werden und trotzdem die Antarktis sehen möchten. Die Maximalkapazität des nach den neuesten Polar Code-Spezifikationen erbauten Schiffes von 100 Passagieren wird nie ausgeschöpft, denn es sollen nicht mehr als 70 Passagiere an Bord sein. Die MAGELLAN EXPLORER bietet sieben Kabinenkategorien, einschließlich Einzelkabinen. Die meisten Kabinen verfügen auch über einen eigenen Balkon. Das Schiff hat eine verglaste Aussichtslounge und einen Präsentationsraum mit modernster audiovisueller Ausstattung, einen geräumigen und stilvollen Speisesaal, eine Bar, eine Bibliothek, einen Tagungsraum, einen Fitnessraum und eine Sauna sowie eine kleine Klinik.
Antarctica21 ist der weltweit erste Betreiber von so genannten Fly & Sail Expeditionen in die Antarktis. Von Punta Arenas aus erreichen die Gäste in gut zwei Stunden Flugzeit King-George-Island. Dort gehen die Passagiere an Bord der Expeditionskreuzfahrtschiffe. Bislang setzte Antarcitca21 dort nur zwei gecharterte Schiffe ein, die 72 Meter lange OCEAN NOVA und die 90 Meter lange HEBRIDEAN SKY, 1991 als RENAISSANCE VII in Italien erbaut.
Die nur 90,7 Meter lange MAGELLAN EXPLORER (4.900 BRZ) wurde auf der chilenischen ASENAV-Werft in Valdivia erbaut. Das Schiff ist mit zwei modernen MAN-Hauptmotoren mit einer Gesamtleistung von 3.440 kW ausgestattet, die den höchsten Umweltstandards, MARPOL Tier III, entsprechen. Darüber hinaus erfasst ein Abwärme-Rückgewinnungssystem die Abwärme der Motoren zum Heizen von Räumen und zur Warmwasserproduktion. Das Schiff selbst verfügt über Lager- und Bunkerkapazitäten für einen autonomen Einsatz von 60 Tagen und wird nur in diesem Rhythmus zum Festland zurückkehren, um dann wieder aufzutanken und Proviant aufzunehmen.
Die ASENAV-Werft (Astilleros y Servicios Navales) am Calle-Fluss in Valdivia wurde von dem deutschstämmigen Schiffbau- und Maschineningenieur Eberhard Kossmann im Jahr 1974 gegründet. Die Stadt Valdivia ist schon seit über 150 Jahren immer wieder Zielort von deutschen Auswanderern gewesen, wo auch noch heute viele deutsche Kultureinflüsse vorhanden sind. Der aus Wismar stammende Kossmann floh 1961 aus der DDR und gelangte über Umwege nach Chile, wo er später die ASENAV-Werft gründete, die mittlerweile über 180 Schlepper, Fährschiffe, Yachten und Offshore-Fahrzeuge produziert hat. Die rund 45 Millionen US-Dollar teure MAGELLAN EXPLORER mit der Baunummer 183 war bislang einer der größten Aufträge für die Werft mit ihren 600 Mitarbeitern.
Die Werft verfügt selbst über eine Schiffbauhalle, in der Neubauten bis zu einer Länge von 110 Meter und einer Breite von 22 Meter gebaut werden können. Die Werft selbst spricht davon, dass es die größte private Neubauwerft für Projekte mittlerer Größe an der Pazifikküste von Kap Horn bis nach Kanada ist. https://antarctica21.com · Christian Eckardt – siehe Bericht von Ausgabe 1/2019

 

19604 Astor 2010 C EckardtAuf der ASTOR finden auf sieben weitläufigen Decks bis zu 578 Passagiere in 289 Kabinen Platz. Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

 

Aus der beliebten ASTOR wird eine JULES VERNE
TransOcean verabschiedet traditionsreiches Schiff im Frühjahr 2021 mit besonderer Farewell-Saison
TransOcean Kreuzfahrten verabschiedet sich von der sehr beliebten ASTOR. Das populäre Kreuzfahrtschiff, seit mehr als 4 Jahrzehnten sommerlicher Stammgast am Bremerhavener Kreuzfahrtterminal, wird jedoch nicht komplett aus der Familie von Cruise & Maritime Voyages (CMV) ausscheiden, sondern lediglich den deutschen Markt verlassen. Ab dem 1. Mai 2021 wird die ASTOR dann unter dem Namen JULES VERNE für die neu gegründete Firma CMV France mit Sitz in Marseille den französischen Markt bedienen und von Le Havre und Marseille aus in See stechen.
„Selbstverständlich werden wir der ASTOR einen gebührenden Abschied bereiten, und zwar so, wie es sich für eine Grande Dame gehört: mit einer 128-tägigen Weltreise im Winter 2020/21 ab Hamburg bis Bremerhaven”, erklärt Klaus Ebner, Leiter Marketing & Vertrieb von TransOcean Kreuzfahrten. Im Sommer 2020 sticht die ASTOR noch wie gewohnt unter TransOcean-Flagge in See und schließt dann die Weltumrundung an. Bevor die ASTOR Ende April 2021 den deutschen Markt verlässt, dürfen sich ihre Fans auf eine spezielle neuntägige Farewell-Fahrt freuen. „Wohin diese führt, wird jedoch noch nicht verraten”, so Klaus Ebner.
„Wir lassen die ASTOR mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehen. Doch die Freude überwiegt. Einzelheiten zur weiteren Entwicklung der TransOcean Familie werden wir in Kürze bekannt geben”, erklärt Christian Verhounig, Geschäftsführer TransOcean Kreuzfahrten.
Neben der ASTOR ist die VASCO DA GAMA seit Juni 2019 Teil der Flotte von TransOcean Kreuzfahrten. Das neue Schiff ist von den Gästen begeistert aufgenommen worden. Das 55.820 BRZ große Schiff zeichnet sich durch ein hervorragendes Passagier-Raumverhältnis aus – mit viel Platz für grenzenloses Reisevergnügen. Für 1.150 Passagiere stehen 630 Kabinen zu Verfügung. Erst vor kurzem erfuhr die VASCO DA GAMA für 2,5 Millionen Euro umfangreiche Verschönerungsmaßnahmen. In den Wintermonaten verkehrt das Schiff in australischen Gewässern, im Sommer für deutschsprachige Gäste in Nordeuropa.
„Die VASCO DA GAMA erstrahlt nach ihrem Werftaufenthalt in frischem Glanz, so dass wir unseren Gästen die Produktqualität bieten können, die sie von TransOcean gewohnt sind. So haben unsere treuen ASTOR-Gäste an Bord der VASCO DA GAMA größere Kabinen, auch mit Balkon, eine Vielzahl von atmosphärisch ganz unterschiedlichen Lounges, Bars und Restaurants sowie einen bestens ausgestatteten Wellness-Bereich, um ihre Kreuzfahrt in vollen Zügen zu genießen, und das unter Beibehaltung des gewohnten, persönlichen Services”, sagt Klaus Ebner.
Die heutige ASTOR ist eines der letzten deutschen klassischen Kreuzfahrtschiffe und ist die jüngere zweier fast baugleichen Schwestern, die 1987 auf der Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) in Kiel für die südafrikanische Safmarine entstand. Die ältere Schwester, die erste ASTOR wurde 1981 bei HDW in Hamburg erbaut und verkehrte zuletzt als SAGA PEARL II für Saga Cruises. Derzeit befindet sich das Schiff in griechischen Gewässern und es gibt Pläne zu Umbau in eine Yacht.
Schon kurz nach der Ablieferung der neuen ASTOR wurde das Schiff im Jahr 1988 an die damalige sowjetische Black Sea Shipping Co, Odessa, verkauft und bis zum November 1995 verkehrte es unter dem Namen FEDOR DOSTOJEWSKI in Charter für deutsche Veranstalter, so unter anderem auch für Transocean Tours oder Neckermann Seereisen. Von 1996 bis November 2009 dann wieder unter dem Namen ASTOR in Vollcharter für Transocean Tours in Bremen. Im Winter 2009/2010 erfolgte ein umfangreicher Umbau der ASTOR auf der Lloyd Werft. Während dieser Zeit geriet Transocean Tours in Insolvenz und das Schiff ging in den Besitz der Premicon AG über, die es dann für die neu aufgebaute TransOcean Kreuzfahrten GmbH & Co KG einsetzte. Auf sieben weitläufigen Decks finden bis zu 578 Passagiere in 289 Kabinen Platz. www.transocean.de · Christian Eckardt

 

19604 MSC GRANDIOSA Foto MSC Cruises Ivan Sarfatti 19Der Moment der Taufe der MSC GRANDIOSA durch Sophia Loren mit Hilfe von Captain Marco Massa.
Foto: MSC Cruises, Ivan Sarfatti

 

MSC GRANDIOSA in Hamburg getauft
Taufe wieder durch Sophia Loren in der Hansestadt
Die MSC GRANDIOSA, das erste Schiff der Meraviglia-Plus-Klasse von MSC Cruises, der der MSC MERAVIGLIA ähnelt, aber 16 Meter länger ist, wurde am 9. November 2019 von Sophia Loren in Hamburg getauft.
Gefertigt wurde die MSC GRANDIOSA in Frankreich bei Chantiers de l’Atlantique, ehemals STX France in Saint Nazaire. Nach der Taufe am 9. November 2019 in Hamburg hat das Schiff feierlich seinen Dienst aufnehmen. Damit erlebte die Hansestadt in 2019 wieder eine MSC-Schiffstaufe. Die letzte Taufe eines MSC-Kreuzfahrtschiffes in Hamburg war 2010. Damals wurde die MSC MAGNIFICA vor den Landungsbrücken, ebenfalls von Sophia Loren, getauft.
Der Blue Port, der in diesem Jahr bereits im September leuchtete, bekam zur Taufe der MSC GRANDIOSA ein kleines Comeback. Vom 6. bis 10. November 2019 war der Hafen erneut blau erleuchtet. Für die blaue Beleuchtung ist wie beim Blue Port Lichtkünstler Michael Batz verantwortlich. An 20 Standorten wurden blaue Lichter eingeschaltet.
Am Vorabend der Taufe (8. November) fand ein Charity-Konzert in der Elbphilharmonie statt. Auf der Bühne standen Johannes Moser (Cellist), Carlo Ponti, Dirigent und Sohn von Taufpatin Sophia Loren, Kenneth Tarver (Tenor), Clemens Malich (Dirigent) und das Felix Mendelssohn Jugendorchester. 100 Prozent der Ticketerlöse kommen der Entwicklung der Tideelbe und des Hamburger Deichvorlands zugute und unterstützen durch die MSC Foundation die Regionen, in denen die MSC Group tätig ist.
Damit man auch an den Landungsbrücken mitfeiern konnte, wurde dort das MSC Village aufgebaut. Auf der Elbpromenade wurde von 16 bis 22 Uhr ein vielfältiges Programm, Kulinarik sowie Live-Musik geboten. Zudem hatten Besucher von dort den besten Blick auf die Lichtinstallation von Michael Batz, auf die MSC GRANDIOSA und das große Tauf-Feuerwerk. Weitere Highlights des MSC Village waren ein DJ, Walking Acts, ein Nachbau des Schiffsbugs der MSC GRANDIOSA, an dem man den Flaschenwurf einer Taufe spielerisch nachahmen konnte.
Das neue MSC-Flaggschiff der Meraviglia-Plus-Klasse hat eine Länge von 331 Metern und ist mit 181.000 BRZ vermessen und bietet bis zu 6.334 Passagieren Platz. Zum Vergleich: Die MSC MERAVIGLIA, das derzeit größte Schiff einer europäischen Reederei, ist „nur” 315 Meter lang.
Beim Klima- und Umweltschutz wurde vorbildlich geplant. Die GRANDIOSA verfügt neben neuesten Abgasreinigungssystemen über SCR-Katalysatoren, modernste Abfall- und Recyclinganlagen, emissionsmindernde Energie- und Wärmerückgewinnungssysteme sowie hochmoderne Abwasseranlagen.
Die MSC GRANDIOSA bietet noch mehr Platz in den öffentlichen Bereichen als ihre beiden Schwesterschiffe MSC MERAVIGLIA und MSC BELLISSIMA, die im März 2020 in Dienst gestellt werden soll. An Bord befindet sich als Neuheit ein eigenes Kunstmuseum, dazu das Broadway Theatre und die Carousel Lounge, welche für die Auftritte des „Cirque du Soleil at Sea” konzipiert wurde.
Eine Cyber Bibliothek mit Café bietet einen ruhigen Rückzugsort. Kinofreunde können sich auf ein 4D-Kino freuen. Das TV-Studio mit Bar kann Radio- und TV-Sendungen aufzeichnen, dient außerdem als Comedy-Club oder Karaoke-Bar. www.msccruises.de · Christian Eckardt

19604 MSC GRANDIOSA Foto MSC Cruises Vallbracht 4Der Blue Port, der in diesem Jahr bereits im September leuchtete, bekam zur Taufe der MSC GRANDIOSA ein kleines Comeback. Vom 6. bis 10. November 2019 war der Hafen erneut blau erleuchtet. Foto: MSC Cruises, Vallbracht

 

19504 Costa Smeralda auf Probefahrt Foto Meyer TurkuNach der aktuellen Terminplanung soll die COSTA SMERALDA nun erst am 21. Dezember von Savona aus zur ersten
Kreuzfahrt aufbrechen.
Foto: Meyer Turku, Finnland

 

Ablieferung der COSTA SMERALDA verzögert sich weiter
Jungfernfahrt des LNG-Schiffes startet nun erst am 21. Dezember in Savona
Das neue Flaggschiff von Costa Crociere kommt erst kurz vor Weihnachten in Fahrt. Wie die Reederei mitteilte, verzögert sich die geplante Ablieferung seitens der Werft Meyer Turku in Finnland weiter. Ursprünglich war die Ablieferung für Mitte/Ende Oktober mit einer Vorstellung in Hamburg geplant. Nach der aktuellen Terminplanung soll die COSTA SMERALDA nun erst am 21. Dezember von Savona aus zur ersten Kreuzfahrt aufbrechen.
Wie Costa erklärte, wurde die Reederei von der finnischen Werft über eine weitere Verzögerung beim Bau des neuen LNG-Flaggschiffs informiert. Über die näheren Gründe der Verspätung machten die Reederei noch die Werft nähere Angaben. Somit startet die erste Kreuzfahrt erst am 21. Dezember 2019. Dabei geht es auf den einwöchigen Reisen bis zum Frühjahr von Savona über Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Civitavecchia und La Spezia zurück nach Savona.
Costa Crociere entschuldigt sich aufrichtig bei den Gästen, informierte umgehend die Reisebüros und Gäste, die auf den Reisen vom 30. November bis 20. Dezember 2019 schon gebucht wurden. Alle betroffenen Gäste erhalten alle wichtigen Informationen zu den Umbuchungskonditionen persönlich geschickt.
Vor ein paar Wochen lief das 337 Meter lange Kreuzfahrtschiff, ein Schwesterschiff der AIDAnova, für eine rund einwöchige Probefahrt in die Ostsee aus. Ursprünglich sollte das Schiff noch vor der Taufe am 3. November am 20. Oktober 2019 ihr Debüt in Deutschland geben. Dabei sollte das Flaggschiff der Reederei als erstes LNG-Kreuzfahrtschiff im Hamburger Hafen einlaufen. Anschließend war eine 15-tägige Kreuzfahrt von Hamburg nach Savona vorgesehen.
Mit einer Bruttotonnage von über 180.000 und mehr als 2.600 Kabinen bietet dieses 337 Meter lange Schiff Platz für bis zu 6.500 Passagiere. Die COSTA SMERALDA wird zudem eine Hommage an das Beste Italiens sein. Alle ihre Decks und öffentlichen Bereiche sind nach ikonischen italienischen Orten benannt – und nach diesen entworfen. Das Food & Wine-Angebot an Bord wird die feinsten italienischen kulinarischen Traditionen in Zusammenarbeit mit renommierten Partnerlieferanten präsentieren. Das Schiff wird 11 verschiedene Restaurants (darunter eines, das speziell für Familienessen konzipiert ist), 19 Bars, einen Spa-Bereich mit 16 Behandlungsräumen, einen Wasserpark an Bord mit Wasserrutschen, 4 Pools und spezielle Räumlichkeiten haben, in der sich die Kinder treffen und neue Freunde in ihrem Alter finden können. Die COSTA SMERALDA wird auch ihr eigenes Museum haben: das CoDe – Costa Design Museum, das die Exzellenz des italienischen Designs vorstellt. www.costakreuzfahrten.de · Christian Eckardt

 

19504 ARTANIA C Eckardt 2014Die ARTANIA ist bei der Lloyd Werft nicht unbekannt und wurde hier in den vergangenen Jahren schon mehrfach umgebaut. Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

 

ARTANIA geht zur Jahresüberholung in die Lloyd Werft Bremerhaven
Das 231 Meter lange Kreuzfahrtschiff ARTANIA von Phoenix Reisen geht im November planmäßig in die Werft und die Reederei hat nun der Lloyd Werft Bremerhaven den Zuschlag gegeben. Dies wurde mittlerweile von einer Sprecherin von Phoenix bestätigt. Zuvor war die Werft Blohm + Voss im Gespräch. Somit endet die aktuelle Reise der ARTANIA Mitte November nicht in Hamburg, sondern die Ausschiffung wird am Columbus Cruise Center in Bremerhaven erfolgen. Neben üblichen Wartungs- und Klassearbeiten erfolgen Modernisierungsarbeiten an der Pacific Lounge und dem Jamaica Club. Ob die am 12.12. geplante Einschiffung zur Vorweihnachtsreise nach Amsterdam und Antwerpen in Hamburg oder Bremerhaven stattfinden wird, ist derzeit noch nicht endgültig entschieden.
Die 1984 in Finnland erbaute ARTANIA ist bei der Lloyd Werft nicht unbekannt und wurde hier in den vergangenen Jahren schon mehrfach umgebaut, so erhielt das Kreuzfahrtschiff dort vor fünf Jahren vier neue Wärtsilä-Hauptmaschinen. Eigner des Schiffes ist die in Monaco ansässige Schiffsmanagementgesellschaft V.Ships Leisure, Charterer seit 2011 der Reiseveranstalter Phoenix Reisen, Bonn. www.phoenixreisen.com 

 

19504 Seute Deern 21102019 C Eckardt 5Das Deutsche Schifffahrtsmuseum bedauert, von der SEUTE DEERN Abschied nehmen zu müssen.
Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

 

Museumssegler SEUTE DEERN wird abgewrackt
Es ist ein Trauerspiel für die Freunde der Großsegler, doch der Stiftungsrat des Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte hat in seiner Sitzung am 23. Oktober beschlossen, dass die SEUTE DEERN, nach dem Untergang im August im Bremerhavener Museumshafen, nun sach- und fachgerecht zurückgebaut, sprich abgewrackt, werden soll. In dem Beschluss heißt es: „Der Stiftungsrat spricht sich aufgrund der Sachlage ‚Gefahr im Verzug’ dafür aus, die SEUTE DEERN rückzubauen. Er bittet das Direktorium, alle notwendigen Schritte einzuleiten, die jetzt erforderlich sind zur Abwendung weiterer Gefahren sowie zu einer fachgerechten Demontage der zu erhaltenden Bestandteile der Holzbark inklusive deren Sicherung.”
Der Stiftungsrat bittet das Direktorium der bremenports GmbH & Co. KG unverzüglich den Auftrag zu erteilen, ein Konzept für den weiteren Umgang mit der SEUTE DEERN zu erstellen. Damit folgt der Stiftungsrat der Empfehlung des Gutachterkonsortiums, das die SEUTE DEERN in seinem 50-seitigen Abschlussbericht als „konstruktiven Totalschaden” bewertet hatte. Demnach sind die Außenhaut, der Kiel und der Unterraum zu 100 Prozent zerstört. Spanten und Decksbalken zu 82,5 Prozent und Ruderraum und Betriebsgang zu 75 Prozent.
Das Deutsche Schifffahrtsmuseum bedauert, von der SEUTE DEERN Abschied nehmen zu müssen. Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, Geschäftsführende Direktorin des DSM sagt: „Die große Anteilnahme am Schicksal des Schiffes zeigt, dass die SEUTE DEERN einen besonderen Platz in den Herzen vieler Bremerhavener und Gäste der Seestadt behalten wird. Wichtige Objekte von Bord, wie beispielsweise der Anker, das Steuerrad und die Galionsfigur sollen gesichert und erhalten werden. So bleibt wenigstens ein Teil der Bark erhalten.”
Angesichts der heutigen Entscheidung sei es umso wichtiger, nun die anderen Schiffe im Museumshafen in den Blick zu nehmen. „Nach einem Beschluss des Stiftungsrats im Mai lassen wir derzeit alle Schiffe im Museumshafen mithilfe des Fördervereins gutachterlich bewerten. Dies ist wichtig, um den finanziellen Aufwand einschätzen zu können. Nur so können wir im Schulterschluss mit Politik und Verwaltung eine innovative und tragfähige Perspektive für den Museumshafen erarbeiten.”
Die SEUTE DEERN ist europaweit der einzige noch erhaltene, rein zivil genutzte hölzerne Großsegler und hat eine bewegte Geschichte. 1919 wurde der Segler als Viermastgaffelschoner ELIZABETH BANDI bei der Gulfport Shipbuilding Co. in Gulfport, unweit der Mississippimündung, mit einer Länge von 53,50 m, einer Breite von 11,30 m und einer Raumtiefe von 4,57 m bei einer Größe von 767 BRT fertiggestellt. Das Schiff war für die Holzfahrt bestimmt und führte am Bug zwei Pforten zur Einführung von Langhölzern in den Laderaum. Auf ihrer Jungfernfahrt, beladen mit Holz für Bahia, verschwand der Kapitän spurlos. Daraufhin verlies auch die Besatzung das Schiff und der Schoner trieb wie ein Geisterschiff vor der Atlantikinsel Saint Thomas.
Im späteren Verlauf verkehrte der Segler in Finnland als Holzsegler von finnischen Häfen nach England. 1938 erwarb die Hamburger Tankreederei das Schiff und ließ es auf der Werft Blohm & Voss zur Dreimastbark umbauen. Als Dreimastbark getakelt, umgetauft auf den Namen SEUTE DEERN, mit einem „süßen Mädchen” am Bug als Gallionsnfigur und am Heck die deutsche Flagge, startete sie ihre neue Karriere als frachtfahrendes Schulschiff für die Reederei Eßberger. Auf der Kieler Woche war die SEUTE DEERN nun ein Star unter den Windjammern. Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde der Aktionsradius der Bark stark eingeschränkt; sie verkehrte ab 1941 nur noch im Küstenbereich bei Rügen auf dem Greifswalder Bodden. 1954 erfolgte ein Verkauf nach Holland und diente unter dem Namen PIETER KOERTS in ihrem neuen Heimathafen Delfzijl als Jugendherberge. Da sich die Stadt Delfzijl die notwendigen Reparaturkosten nicht leisten konnte, wurde der Segler nach Deutschland verkauft, wobei sich unter anderem Helgoland, Cuxhaven, Hamburg und Bremen um den alten Segler bemühten. Bremen erhielt dann im Jahr 1966 den Zuschlag und gründete mit der Bark SEUTE DEERN die Stiftung „Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven”. An ihrem heutigen Liegeplatz im Alten Hafen in Bremerhaven legte die Bark bereits 1966 an. Im Jahr 1972 wurde sie dem Deutschen Schifffahrtsmuseum zu seiner Gründung von der Stadt Bremerhaven geschenkt. Seit 2005 steht der Dreimaster zusammen mit den anderen Museumsschiffen sowie den Gebäuden des Deutschen Schifffahrtsmuseums unter Denkmalschutz. Die aus Nadelholz gebaute Bark gilt als eines der beliebtesten Wahrzeichen Bremerhavens, mit dem sich viele Menschen besonders verbunden fühlen und ist heute der letzte große hölzerne Frachtsegler der Welt, der im Original erhalten geblieben ist. Christian Eckardt

 

19504 3 HL Schiffe in Lissabon 02474 Foto HLCDie Routen von gleich drei Schiffen der Hapag-Lloyd Cruises Flotte kreuzten sich am vergangen Dienstag, 22. Oktober im Hafen von Lissabon. Foto: Hapag-Lloyd Cruises, Hamburg

 

Erstmaliges Treffen von drei Hapag-Lloyd Cruisern gleichzeitig
EUROPA, EUROPA 2 und die HANSEATIC inspiration liegen zusammen am Lisbon Cruise Terminal
Großes Hallo am Tejo in Portugal: Die Routen von gleich drei Schiffen der Hapag-Lloyd Cruises Flotte kreuzten sich am vergangen Dienstag, 22. Oktober im Hafen von Lissabon. Dabei kam es am Cruise Terminal zu einer einmaligen Begegnung der EUROPA, EUROPA 2 und der erst vor ein paar Tagen in Hamburg getauften HANSEATIC inspiration.
Noch nie zuvor haben drei Schiffe der Flotte gleichzeitig an einem Terminal angedockt. Die EUROPA und die HANSEATIC inspiration kamen bereits am Montag in Lissabon an, die EUROPA 2 am Dienstag. Die insgesamt rund 1000 Gäste der drei kleinen Kreuzfahrtschiffe hatten dank dieser seltenen Begegnung die Möglichkeit, die gerade bei Blohm + Voss in Hamburg modernisierte EUROPA und die frischgetaufte HANSEATIC inspiration zu besichtigen. Für die Gäste der EUROPA und EUROPA 2 fand zudem am ein exklusives Konzert des US-amerikanischen Jazz-Sängers und Komponisten Gregory Porter im Convento do Beato in Lissabon statt. Darüber hinaus hat Hapag-Lloyd Cruises zu diesem besonderen Schiffstreffen rund 130 Vertriebspartner zum Top-Partner Event nach Lissabon eingeladen, um ihnen das neue Expeditionsschiff HANSEATIC inspiration und die Neuerungen des Luxuskreuzfahrtschiffes EUROPA vorzustellen. Nach einem zweiwöchigen Werftaufenthalt haben insbesondere die öffentlichen Bereiche der EUROPA eine deutliche Modernisierung mit neuem Interiordesign erhalten. Darüber hinaus eröffnete Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling sein neues Restaurant „The Globe” an Bord. Auch das Bordleben der EUROPA wird nun deutlich moderner und legerer: freie Tischplatzwahl und ein zeitgemäßer Dresscode sind zwei Beispiele, die für das modernere Konzept stehen.
Die derzeit auf Jungfernreise befindliche HANSEATIC inspiration ist das zweite von drei neuen, baugleichen Expeditionsschiffen. Das Schwesterschiff, die HANSEATIC nature, ist bereits seit Mai auf den Weltmeeren unterwegs. Im Mai 2021 komplettiert die HANSEATIC spirit die neue Expeditionsklasse. Die kleinen Expeditionsschiffe bieten Servicequalität auf 5-Sterne-Niveau. Sie verfügen über die höchste Eisklasse für Passagierschiffe (PC6) und sind mit modernsten Technologien und Umwelttechnologien wie Landstrom und SCR Katalysatoren ausgestattet. Ab Juli 2020 verzichtet die gesamte Flotte von Hapag-Lloyd Cruises auf Schweröl und fährt stattdessen auf allen Routen mit dem schadstoffarmen Treibstoff Marine Gasöl. www.hl-cruises.com · Cristian Eckardt