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19304 EYE OF THE WIND 3 03052015 C EckardtIm Rahmen einer Open-Ship-Veranstaltung können maritim interessierte See- und Sehleute die EYE OF THE WIND bei freiem Eintritt besichtigen. Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

 

Historische Großsegler treffen sich zum Rendezvous in Bremerhaven
Lühring-Schwesterschiffe auf dem SeeStadtFest
Seit 108 Jahren ist der historische Zweimaster EYE OF THE WIND auf den Ozeanen der Welt schon unterwegs. Beim bevorstehenden SeeStadtFest in Bremerhaven vom 23. bis zum 26. Mai trifft der Großsegler auf sein jüngeres Schwesterschiff ANNY VON HAMBURG. Beide Segler liefen einst bei der legendären Lühring-Werft in Hammelwarden, nur wenige Flusskilometer weseraufwärts, vom Stapel. Im Rahmen einer Open-Ship-Veranstaltung können maritim interessierte See- und Sehleute die EYE OF THE WIND, die schon mehrfach als Film-Kulisse in Hollywood-Produktionen zu Leinwand-Ruhm gelangte, bei freiem Eintritt besichtigen.

Eine Legende unter Segeln – erbaut an der Unterweser
Mit dem Besuch in Bremerhaven kehrt die 40 Meter lange und 7 Meter breite EYE OF THE WIND nach vier Jahren wieder in die Nähe ihrer Erbauungsstätte zurück. Bei der Lühring-Werft in Brake beginnt ihre maritime Vergangenheit bereits im Jahr 1911. Als Gaffelschoner gebaut, wird das Schiff zunächst auf den Namen FRIEDRICH getauft und im Hamburger Schifffahrtsregister eingetragen. Nach mehreren Eignerwechseln und Namensänderungen beginnen englische Segelschiffs-Enthusiasten in den 1970er-Jahren damit, den Rumpf komplett neu aufzuriggen. 1976 ist der Zweimaster unter seinem neuen Namen EYE OF THE WIND dann bereit, großen Abenteuern auf See entgegen zu fahren.
Die majestätische Erscheinung des Großseglers erregt in der Filmbranche Aufmerksamkeit, und so trotzt die EYE OF THE WIND wilden Stürmen, strandet oder sinkt das Schiff vor den laufenden Kameras. Namhafte Hollywood-Stars wie Brooke Shields und die beiden Oscar®-Preisträger Tommy Lee Jones und Jeff Bridges nehmen auf der seetüchtigen Brigg das Steuerrad in die Hand. In den Filmen „Die Blaue Lagune”, „White Squall – Reißende Strömung” und anderen Abenteuerstreifen dient die segelnde Hollywood-Diva als Handlungsschauplatz und Kulisse. Zu ihrem 100. Geburtstag im Jahr 2011 darf die EYE OF THE WIND als Flaggschiff sogar die Weltrekord-Schiffsparade zur Einweihung der Bremerhavener Kaiserschleuse anführen.

Maritime Historie: Begegnung mit dem Schwesterschiff
Wie lange die Kurse der EYE OF THE WIND und ihres nahezu baugleichen Schwesterschiffs ANNY VON HAMBURG sich nicht mehr gekreuzt haben, ist nicht belegt. Fest steht jedoch: Die jüngere Schwester der heutigen EYE OF THE WIND entstand 1914 nach den gleichen Bauzeichnungen als einer von sieben Frachtseglern und erhielt zunächst den Namen ANNY. Auf seiner ersten Reise nach Sankt Petersburg wurde der Dreimastgaffelschoner von den Ereignissen des Ersten Weltkriegs eingeholt und von Russland beschlagnahmt. Erst in den 1920er-Jahren gelangte der Segler zurück nach Hamburg, nach diversen Umbauten und Umbenennungen erfolgte 1957 der Verkauf nach Schweden und später nach Finnland. Der heute 38 Meter lange Dreimastgaffelschooner wird seit 2018 von der deutschen Timbercoast GmbH betrieben.
Somit treffen die zwei ehemaligen Lühring-Schoner in Bremerhaven wohl erstmals nach über einem Jahrhundert aufeinander. „Ob die beiden überhaupt jemals zuvor gleichzeitig im selben Hafen lagen, ist nicht dokumentiert”, erzählt Frank Anders. Der 48-jährige Flensburger arbeitet als Schiffskoch auf der EYE OF THE WIND, fuhr zuvor jahrelang in gleicher Funktion auf der ANNY VON HAMBURG und ist demzufolge der wohl einzige deutsche Seemann, der beide Lühring-Schiffe aus eigener Erfahrung kennt. Die Vorfreude auf das SeeStadtFest ist ihm anzumerken: „Für mich wird das ein ganz besonderer Moment sein, diese beiden Segel-Legenden nebeneinander zu sehen”, meint Anders, „und die Besucher erleben gewissermaßen maritime Geschichte zum Anfassen!”

Von Bremerhaven auf große Fahrt
Die EYE OF THE WIND wird heute weltweit für Segeltörns und Führungskräfte-Trainings auf See für maximal 12 Gäste genutzt. Nächste Station nach dem SeeStadtFest ist die im Juni stattfindende Kieler Woche. Im Sommerhalbjahr wird der Rahsegler Hafenstädte und Inseln in Schweden, Norwegen und Großbritannien anlaufen. Nach einer Atlantik-Überquerung unter Segeln im Herbst ist der Windjammer anschließend zwei Monate lang in der Karibik unterwegs.

Open Ship: Traditionelle Seefahrt zum Anfassen
Die Schiffsankunft in Bremerhaven wird für den 21. Mai erwartet. Alle SeeStadtFest-Besucher sind eingeladen, den Rahsegler und dessen Besatzung beim „Open-Ship”-Termin kennenzulernen. Im Rahmen der maritimen Großveranstaltung kann der Segler im Neuen Hafen besichtigt werden.
Open Ship ist am Donnerstag, 23. Mai 2019, von 10 bis 15 Uhr am Liegeplatz im Neuen Hafen. Open-Ship-Termin unter www.eyeofthewind.net · Christian Eckardt

 

19304 Hafengeburtstag Hamburg 2019 AIDAperla Lichtshow Foto Aida CruisesAn allen drei Tagen des Hafengeburtstag Hamburg wurde den Besuchern ein erlebnisreiches und vielfältiges Non-Stop-Programm auf und an der Elbe geboten. Foto: AIDA Cruises, Rostock

Über eine Million Besucher feierten den 830. Hafengeburtstag Hamburg
Open-Ship, Konzerte aus der Elbphilharmonie, Sport und französisches Flair
Der 830. Hafengeburtstag Hamburg war wieder ein voller Erfolg, wie die Veranstalter mitteilten. Mehr als eine Million Besucher aus aller Welt feierten am vergangen Wochenende (10. bis 12. Mai) bei überwiegend strahlendem Sonnenschein rund um die Landungsbrücken, in der Speicherstadt, in der HafenCity, am Fischmarkt und am Museumshafen Oevelgönne. Zu den Highlights gehörten neben den Open-Ship-Aktionen auf vielen der rund 300 schwimmenden Gäste die Live-Übertragung eines Konzerts von Anne Sophie Mutter aus der Elbphilharmonie und die Premiere der Hamburg Active City Championships in der HafenCity. Als Länderpartner präsentierte sich die Region Occitanie-Südfrankreich.
Entsprechend positiv fiel das Fazit von Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, aus: „Der Hafengeburtstag Hamburg war ein fantastisches maritimes Fest für alle Hamburgerinnen und Hamburger und die zahlreichen Gäste. Ich danke allen Beteiligten, die einen Beitrag zum Gelingen dieses einzigartigen Events geleistet haben.” Positiv äußerte er sich auch über den diesjährigen Länderpartner Occitanie-Südfrankreich: „Mit der Hauptstadt Toulouse pflegt Hamburg vor allem im Luftfahrt-Sektor enge wirtschaftliche Beziehungen, die wir im Rahmen der Länderpartnerschaft intensivieren und ausbauen konnten.”
An allen drei Tagen des Hafengeburtstag Hamburg wurde den Besuchern ein erlebnisreiches und vielfältiges Non-Stop-Programm auf und an der Elbe geboten. Mehrere Eventflächen entlang der Bunten Hafenmeile richteten sich mit besonderen Aktionen speziell an Familien mit Kindern. Zu den traditionellen Höhepunkten zählten die Ein- und Auslaufparade, das Schlepperballett und das große AIDA Feuerwerk am Samstagabend. Hansjörg Kunze, Vice President Communication bei AIDA Cruises: „Wir freuen uns, als einer der wichtigsten Tourismuspartner Hamburgs, maßgeblich zum Erfolg des 830. Hafengeburtstag Hamburg beizutragen. Mit dem Fest der Superlative begeistern wir gemeinsam jedes Jahr aufs Neue für die schönste Urlaubsform der Welt, die Kreuzfahrt.”
Mittelpunkt der Licht- und Feuerwerksinszenierung war das Kreuzfahrtschiff AIDAperla, das die große Schiffsparade entlang der Landungsbrücken anführte. Das fulminante Lichtspektakel erleuchtete den Nachthimmel über der Elbe und verwandelte die Kulisse in ein funkelndes Farbenmeer. Im Anschluss verabschiedete sich die AIDAperla aus der Hansestadt in Richtung Nordsee und nahm Kurs auf Southampton. Auf ihrer siebentägigen Reise ab Hamburg macht das Schiff außerdem Station in Le Havre, Zeebrügge und Rotterdam. Zu Wasser präsentierten sich, neben der AIDAperla, auch die AIDAvita und die AIDAluna, die bereits am Freitagabend (10. Mai) im Rahmen einer kleinen Schiffsparade entlang der Elbphilharmonie ausliefen. Zum Abschluss war am Sonntag (12. Mai) außerdem die AIDAsol in Hamburg-Altona zu Gast.

Die Faszination der Seefahrt hautnah erleben
Die Stars des Hafengeburtstag Hamburg waren die rund 300 schwimmenden Gäste. Die Wasserfahrzeuge aller Art spannten einen Bogen zwischen Tradition und Moderne der Seefahrt und boten eine in Europa einzigartige Schiffsvielfalt. Prachtvolle Großsegler wie KRUZENSTHERN, MIR, SEDOV und ALEXANDER VON HUMBOLDT II sowie liebevoll restaurierte Museumsschiffe luden ebenso zu einer Visite an Bord ein wie Einsatzfahrzeuge und Marine-Einheiten. Dieses Open-Ship war besonders beliebt bei kleinen und großen Besuchern – rund 70.000 ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, die maritime Welt auf diese Weise hautnah zu erleben.
Zum ersten Mal nahm das modernste Feuerlöschboot in Europa, Hamburgs neue BRANDDIREKTOR WESTPHAL, am Hafengeburtstag Hamburg teil. Mit dem französischen ENERGY OBSERVER kam weiterhin ein Hightech-Katamaran nach Hamburg, der von regenerativen Energien wie Wind, Sonne, und Wasserstoff angetrieben wird und sich bei seiner Weltumrundung als Botschafter für den Klimaschutz versteht.

Der Süden Frankreichs war an der Elbe zu Gast
Französische Lebensart und mediterrane Atmosphäre standen an der Kehrwiederspitze im Mittelpunkt. Dort präsentierte der Länderpartner Occitanie-Südfrankreich die malerische Region Okzitanien. Diese liegt zwischen den Pyrenäen und dem Mittelmeer und ist das wichtigste Bio-Anbaugebiet Frankreichs. Die Besucher konnten kulinarische Spezialitäten probieren, sich über Kultur und Sehenswürdigkeiten informieren und beim Boulespielen selbst aktiv werden.

Live Konzerte sorgten für Festival-Stimmung
Zwölf Bühnen verwandelten mit Live-Musik von Pop und Rock über Blues und Jazz bis hin zu Punk und Shantys die Veranstaltungsfläche in ein riesiges Open Air Festival. Ein besonderes Highlight für Klassik-Fans war am Samstagabend ein Konzert mit der Stargeigerin Anne-Sophie Mutter, das aus der Elbphilharmonie live unter freien Himmel übertragen wurde.

Sport wurde groß geschrieben
Neben Segelspaß und der Drachenboot-Regatta um den Hamburger Hafencup stellten Weltklasse-Sportler und Vereine bei den Hamburg Active City Championships erstmals auch an Land verschiedene Sportarten wie Beachvolleyball, Hockey oder Rollstuhlbasketball vor. Olympioniken wie Beachvolleyballerin Kira Walkenhorst und Ruderer Lars Wichert informierten über ihre Sportarten und luden die Besucher auf dem Active City Parcours zum Mitmachen ein.
Der 831. Hafengeburtstag Hamburg findet im nächsten Jahr von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai 2020, statt. Christian Eckardt

 

19304 Spirit of Discovery 3 Meyer Werft 12052019 Foto C EckardtMit Sonnenaufgang zog ein kleiner niederländischer Schlepper die 236 Meter lange SPIRIT OF DISCOVERY aus dem Baudock der Meyer Werft. Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

 

SPIRIT OF DISCOVERY hat erfolgreich das Baudock der Meyer Werft verlassen
Übergabe für den 20. Juni in Bremerhaven geplant
Bei der Papenburger Meyer Werft hat am vergangen Sonntagmorgen (12.5.) der jüngste Kreuzfahrtneubau, die SPIRIT OF DISCOVERY, das überdachte Baudock I der Werft verlassen. Mit Sonnenaufgang zog ein kleiner niederländischer Schlepper das 236 Meter lange Kreuzfahrtschiff aus dem Baudock, das erste Kreuzfahrtschiff seit 2013, dass hier nun wieder ausgedockt wurde. Zuletzt entstand in dem kleineren der beiden Baudocks der Meyer Werft das Kreuzfahrtschiff AIDAstella.
Vor dem Baudock wartete bereits der rund 90 Tonnen schwere gelbe Schornstein an den Haken von zwei Autokranen darauf, auf das Schiff aufgesetzt zu werden. Auch der Signalmast wurde gleich im Anschluss an das Ausdocken der SPIRIT OF DISCOVERY mit der Baunummer 714 auf dem Oberdeck aufgesetzt. Am Sonntagnachmittag wurde das Kreuzfahrtschiff der britischen Reederei Saga Cruises mit Schlepperhilfe in den Werfthafen verholt. Dort erfolgten erste Tests, ehe das Kreuzfahrtschiff am Abend an der Ausrüstungspier der Meyer Werft festmachte.
Am Ausrüstungskai der Meyer Werft erfolgen in den nächsten Wochen noch letzte Arbeiten und Erprobungen am Schiff, auch werden die ersten der rund 530 Besatzungsmitglieder an Bord einziehen. Nach derzeitiger Planung soll die SPIRIT OF DISCOVERY nach Auskunft von Werftsprecher Peter Hackmann am letzten Maiwochende ihre Überführungsfahrt auf der Ems zum Probefahrtstandort Emden antreten. Hier erfolgen auch die abschließenden Ausrüstungsarbeiten. Die Übergabe ist nach Auskunft von Hackmann um den 20. Juni an der Bremerhavener Columbuskaje vorgesehen. Die Taufe des Schiffes erfolgt am 5. Juli im britischen Hafen Dover, wo am 10. Juli auch die Jungfernreise rund um die britische Insel starten wird. Im ersten Sommer sind vor allem Nordland- und Baltikum-Reisen vorgesehen, Anläufe in deutschen Häfen sind dabei nicht vorgesehen, bis auf einen Anlauf in Helgoland am 3. September.
Die SPIRIT OF DISCOVERY ist das erste von zwei Schiffen für den erfolgreichen englischen Seereiseanbieter Saga Cruises, der speziell Reisen für Gäste ab 50 Jahren anbietet. Nach der Außerdienststellung der SAGA PEARL II im April, verfügt Saga derzeit nur noch mit der SAGA SAPPHIRE, die 1981 auf der Werft Bremer Vulkan als EUROPA (V) für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten in Fahrt kam.
Die beiden Saga-Neubauten der Meyer Werft haben eine Breite von 31,2 Metern und eine Vermessung von 58.250 BRZ. In den 554 Kabinen können bis zu 999 Passagiere untergebracht werden. Die Schiffe werden mit vier MAN Hauptmaschinen vom Typ 9L 32/44 CR mit einer Leistung von jeweils 5,400kW ausgerüstet.
Der weitere Neubau, die SPIRIT OF ADVENTURE folgt im Sommer 2020, im Juni ist zunächst die Kiellegung geplant. Die neuen Schiffe erhalten ein völlig neues Design, das speziell auf den englischen Markt zugeschnitten ist, dabei werden auch hinsichtlich des Innendesigns und auch der Technik neue Maßstäbe gesetzt. www.sagacruises.com · Christian Eckardt

 

19304 A rosa Neubau Rendering aussen A Rosa Das A-ROSA E-Motion Ship fährt ab 2021 mit Batterieantrieb auf dem Rhein. Animation: A-ROSA Flussschiff, Rostock

 

A-ROSA Flussreisen erfindet die Städtereise neu
Entertainment-Konzept und E-Motion Ship 2021 bringen alle Hotel-Annehmlichkeiten auf den Fluss
Mit Events will A-ROSA Geschäftsführer und Gesellschafter Jörg Eichler ein neues und jüngeres Publikum für Flussreisen begeistern. Deshalb organisiert A-ROSA etwa einen Singer-Songwriter-Contest, der das ganze Jahr über Künstler an Bord präsentiert. Die „Revolution von Flussreisen”, wie Eichler es nennt, wird aber erst ab 2021 mit dem E-Motion-Ship stattfinden.
Auf einer Medienveranstaltung in Hamburg hat die A-ROSA Flusschiff GmbH den neuen Katalog 2020, der ab sofort in den Reisebüros erhältlich ist, und damit auch ihr neues Entertainment-Konzept für die Saison 2020 vorgestellt. „Unsere äußerst erfolgreichen Gourmet-, Fahrrad- und Familienreisen beweisen, dass ein thematisches Reisekonzept bei unseren Kunden sehr gut ankommt. Daher haben wir entschieden, in der Nebensaison eine noch nie dagewesene Vielfalt an Themenreisen aufzulegen, die Entertainment vom Feinsten bieten”, erläutert Jörg Eichler. Neu im Programm sind unter anderem Krimi-Cruises, Impro-Reisen und Secret-Event-Touren.
Ein weiterer Schwerpunkt wird darauf gelegt, ganzjährig exzellente Unterhaltung auf den Schiffen zu bieten. Ab jeder 7-Nächte-Reise wird zusätzlich zum bisherigen Gastgeber mindestens ein Künstler live an Bord auftreten. Zudem startet A-ROSA ein absolutes Novum: Über die gesamte Saison 2020 wird auf den 7-Nächte Donau- und Rhein-Reisen ein Singer-Songwriter-Contest durchgeführt. Die speziell gecasteten Newcomer geben zwei abendliche Konzerte und bleiben die gesamte Reise an Bord, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, die jungen Talente persönlich kennenzulernen und ihre Karriere weiterzuverfolgen. Im Anschluss stellen sie sich dem Publikumsvoting. Bei einem großen Finale im Herbst 2020 treten die jeweiligen Monatssieger gegeneinander an. Das „A-ROSA Showtime Talent des Jahres” erhält die Möglichkeit, im Rahmen des International Music Award in Berlin aufzutreten. „Junge Künstler zu fördern und hochwertige Talente auf unseren Schiffen auftreten zu lassen, ist uns eine Herzensangelegenheit”, verrät Eichler. „Deswegen führen wir nicht nur den Singer-Songwriter-Contest durch, sondern unterstützen auch den International Music Award.”
Zudem wurden die ersten Visualisierungen des für 2021 geplanten E-Motion Ships präsentiert. Statt der bisher üblichen Breite von 11,4 Meter weist das für das Fahrtgebiet nördlicher Rhein vorgesehene Schiff 17,7 Meter auf. Dank eines zusätzlichen vierten Decks präsentiert es sich als echtes Raumwunder mit ausschließlich großzügigen Balkonkabinen außerhalb der Family-Area, einem festen Kids Club sowie einem weitläufigen Sonnendeck mit separatem Erwachsenen- und Kinderpool. Die Kabinen und Suiten zeichnen sich durch ein sehr modernes und doch zeitloses Design aus. „Das Innendesign unseres Neubaus für 2021 gibt es so bislang auf keinem anderen Schiff. Wir bringen nicht nur die Annehmlichkeiten, sondern auch die moderne Optik eines Design-Hotels aufs Wasser”, erläutert Jörg Eichler. „Eigentlich sind wir fast mehr ein Hotel als ein Schiff”, so Eichler weiter, „nur dass wir zusätzlich die Vorteile und die einmaligen Eindrücke einer Kreuzfahrt zu bieten haben. Unseren Neubau haben wir anhand der Wünsche unsere Gäste konzipiert. Sie schätzen es, dass sie bei uns alle Urlaubsformen in einer haben: Städtetrip, Erholungs- und Aktivurlaub, Natur- und Kulturreise, Wellness-Auszeit – bei uns müssen sie sich nicht entscheiden, sie bekommen alles. Wir wenden das Premium alles inklusive-Konzept nicht nur auf den Food- und SPA-Bereich, sondern auch auf die Form des Urlaubs an.”
Der Leiter Neubau Matthias Lutter erläuterte das innovative Antriebskonzept des E-Motion Ships. So soll durch eine patentierte Luftblasentechnik der Treibstoffverbrauch maßgeblich gesenkt werden. Zudem schaltet das Schiff bei Anfahrt auf die Städte auf Batteriebetrieb um und läuft diese somit emmisionsfrei und nahezu geräuschlos an. „Dank dieser neuen Technologie werden wir auch in Zukunft der Lieblingsgast in den von uns besuchten Städten sein”, fasst Eichler zusammen.
Die A-ROSA Flussschiff GmbH ist Rostock benennt sich als Erfinder alternativer Städte- und Naturreisen entlang der schönsten Flüsse Europas – Donau, Douro, Rhein/Main/Mosel, Rhône/Saône und Seine. Derzeit gehören zwölf Premium-Schiffe zur Flotte, die mit einem hochwertigen Entertainment-Programm und moderner Ausstattung die Annehmlichkeiten eines Hotels mit den Vorzügen einer Kreuzfahrt verbinden. An Bord werden die Gäste im Tarif Premium alles inklusive von abwechslungsreichen Buffets, hochwertigen Getränken sowie im SPA-ROSA mit Sauna, Massage- und Fitnessraum verwöhnt. Für einen gelungenen Urlaub mit der ganzen Familie sorgen großzügige Kabinen, ein Kids Club, beheizbare Außenpools, die kostenlose Mitreise von Kindern bis einschließlich 15 Jahre und ein Programm, das jedem individuellen Bedürfnis gerecht wird. www.a-rosa.de · Christian Eckard

19304 A ROSA Neubau Balkonkabine Animation A Rosa Elegant und großzügig: Als wahrer City Cruiser verbindet der A-ROSA Neubau die Vorzüge eines Design Hotels mit denen
einer Kreuzfahrt.
Animation: A-ROSA Flussschiff, Rostock

 

19304 Michelle Hunziker Foto MSC CruisesMSC Cruises gab bekannt, dass die gebürtige Schweizerin Michelle Hunziker am 9. November durch den glamourösen Abend der Taufveranstaltung führen wird. Foto: MSC Cruises, Genf

Michelle Hunziker wird am 9. November die Taufe der MSC GRANDIOSA in Hamburg moderieren
Genau sechs Monate vor der Taufe der MSC GRANDIOSA im Hamburger Hafen gab MSC Cruises bekannt, dass die gebürtige Schweizerin Michelle Hunziker am 9. November durch den glamourösen Abend der Taufveranstaltung führen wird.
Hunziker, die international als TV-Moderatorin, Schauspielerin und Sängerin bekannt ist, moderierte bereits 2018 die Taufe der MSC SEAVIEW in Genua. Michelle Hunziker ist gebürtige Schweizerin, wuchs später in Italien auf und spricht fünf Sprachen. Sie verkörpert Internationalität mit mediterraner Seele, Lebensfreude und Familienverbundenheit, genauso wie MSC Cruises.
„Ich freue mich, Teil der Taufzeremonie der MSC GRANDIOSA in Hamburg zu sein. Seit der Taufe der MSC SEAVIEW im vergangenen Jahr fühle ich mich als Teil der MSC Familie. Dass die Taufe in Deutschland stattfindet, freut mich ganz besonders. Ich habe hier tolle Menschen getroffen und viele berufliche Erfolge gefeiert. Deutschland bedeutet für mich ein Stück Heimat. Hamburg, das Tor zur Welt, hat eine lange Seefahrer-Tradition und ich fühle mich geehrt, das Schiff hier offiziell vorstellen zu können. Ich bin auch sehr gespannt darauf, die Neuheiten an Bord selbst zu entdecken”, sagt Michelle Hunziker.
Offiziell wurde noch nicht mitgeteilt, wer die Taufpatin der MSC GRANDIOSA sein wird, doch ist davon auszugehen, dass auch dieses Mal wieder die italienische Schauspiel-Ikone Sophia Loren die Taufe in Hamburg durchführen wird, die seit vierzehn Jahren alle Schiffe der MSC Reederei getauft hat.

Das erste Schiff der MERAVIGLIA-Plus-Klasse
Die MSC GRANDIOSA ist das dritte Schiff der MERAVIGLIA-Generation und das erste der MERAVIGLIA-Plus-Klasse. Sie ist zudem der fünfte Neubau, den MSC innerhalb von nur zweieinhalb Jahren in seine Flotte aufnimmt. Das Schiff mit einer Vermessung von 177.100 BRZ und einer Kapazität für rund 4.900 Passagiere entsteht derzeit auf der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique in St. Nazaire.
Im Rahmen des branchenweit einzigartigen Investitionsplanes von MSC Cruises mit einem Gesamtvolumen von 13,6 Milliarden Euro für die kommenden zehn Jahre folgen auf die MSC GRANDIOSA bis 2027 noch zwölf weitere Kreuzfahrtschiffe. Das nächste wird dann die MSC VIRTUOSA, Schwesterschiff der MSC GRANDIOSA, im Oktober 2020 sein.
Die Schiffe der MERAVIGLIA-Klasse wurden konzipiert, um die Bedürfnisse und Wünsche eines jeden Kreuzfahrtgastes zu erfüllen. Außergewöhnliches Design, eine Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten und Einrichtungen für Kinder machen das Schiff zum idealen Ort für den Familienurlaub. Entworfen für alle Jahreszeiten, kann die MERAVIGLIA-Klasse in den meisten internationalen Kreuzfahrthäfen anlegen.
Die MSC GRANDIOSA wird das größte Schiff der MSC Flotte sein. Die MERAVIGLIA-Plus-Klasse verfügt über zusätzliche Kabinen, mehr öffentliche Flächen und weitere Features, darunter, die mediterrane Promenade ist das Herzstück des Schiffes. Unter dem 98,5 Meter langen LED-Himmel können die Gäste flanieren, essen und shoppen. Die MSC GRANDIOSA hebt das Shopping-Erlebnis an Bord auf ein neues Level und die Indoor-Promenade ist das Zentrum davon: Die Gäste finden hier ihre Lieblingsmarken aus den Bereichen Mode, Schmuck und Technologie und profitieren von unschlagbaren Preisen. Das neue Restaurantkonzept L’Atelier Bistrot, eine französisch inspirierte Bar mit Lounge-Bereich, das auch eine Bühne und Tanzfläche bietet sowie eine Terrasse mit Sitzplätzen.
Die beiden brandneuen Shows des Cirque du Soleil at Sea, das Entertainment-Highlight der MSC GRANDIOSA. Die Shows sind Teil der langfristigen Partnerschaft zwischen MSC Cruises und dem Cirque du Soleil, dem weltweit führenden Unternehmen für Live-Entertainment.
Ebenfalls an Bord ist der digitale Sprachassistent ZOE, der erste KI-basierte Kreuzfahrtassistent. Dieser Service ist eine Erweiterung des Innovationsprogramms MSC for Me und bietet den Gästen eine einfache und stressfreie Möglichkeit, Informationen, die sie sonst an der Rezeption erhalten, komfortabel in der eigenen Kabine abzufragen.
Als Schiff für alle Jahreszeiten wird die MSC GRANDIOSA den Winter im Mittelmeer verbringen. Doch nicht nur das Schiff selbst ist eine Reise wert, auch die schönsten Ziele im Mittelmeer wie Barcelona, Palermo, Marseille oder La Valletta auf Malta warten während der 7-Nächte-Kreuzfahrt darauf, entdeckt zu werden. Die Nebensaison ist ideal, um die Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu erkunden.
MSC Cruises, Teil der MSC Group, ist die größte Kreuzfahrtmarke Europas und Südamerikas, die weltweit einzige Kreuzfahrtreederei in privater Hand. In den ersten zehn Jahren ihres Bestehens hat sie ein Wachstum von 800 Prozent erreicht und sich als eine der jüngsten Kreuzfahrtflotten zu einer starken Marke in der Branche entwickelt. MSC Cruises hat seinen Hauptsitz in Genf. Die hochmoderne Flotte von MSC Cruises umfasst aktuell 16 Schiffe. MSC steht für einen elegant-mediterranen Stil und bietet seinen Gästen ein einmaliges Kreuzfahrterlebnis mit preisgekröntem Entertainment, feiner Küche mit authentischen Spezialitäten, zahlreichen Wellness-Angeboten, komfortablen Kabinen und einem ausgezeichneten Service. Auf den Schiffen der FANTASIA-, MERAVIGLIA- und SEASIDE-Klasse finden Gäste zudem den MSC Yacht Club, ein luxuriöses Schiff-im-Schiff-Konzept mit separaten Pool- und Restaurant-Bereichen sowie 24-Stunden-Butler-Service.
Mit einem branchenweit einzigartigen Investitionsvolumen von 13,6 Milliarden Euro wird die MSC Kreuzfahrtflotte bis 2027 auf 29 Kreuzfahrtschiffe erweitert. MSC Cruises hat bereits sechs große Schiffsklassen-Prototypen entwickelt. Ab 2023 kommt eine neue Schiffsklasse mit Luxusschiffen dazu, die neue, bahnbrechende Möglichkeiten für den Gästekomfort bietet. www.msc-kreuzfahrten.de · Christian Eckardt

 

19304 Spirit of Discovery MG 9141 Foto M Wessels Meyer WerftDie SPIRIT OF DICOVERY im Baudock 1 der Meyer Werft. Foto: M. Wessels / Meyer Werft

 

SPIRIT OF DISCOVERY dockt sechs Stunden früher aus
Das Manöver startet voraussichtlich am Sonntag um 2.30 Uhr
Das Ausdocken der SPIRIT OF DISCOVERY bei der Papenburger Meyer Werft, startet aufgrund der Wetterlage sechs Stunden früher. Ab 2.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen soll das neue Kreuzfahrtschiff für die britische Reederei Saga Cruises das Baudock I (Halle 5) verlassen, wie die Werft am Freitag, 10.5., mitteilte.
Während des Ausdockens werden Masten und Schornstein auf das Schiff gehievt. Gegen 14.00 Uhr wird das Schiff in den Werfthafen verholt. Anschließend werden dort unterschiedliche Tests durchgeführt. Voraussichtlich gegen 18.00 Uhr wird das Schiff an der Ausrüstungspier der Werft festmachen. Wetterbedingte zeitliche Änderungen beim Ausdocken sind weiterhin möglich.

Nächster Meyer-Bau verlässt das Baudock
SPIRIT OF DICOVERY soll am Sonntagmorgen ausdocken
Auf der Meyer Werft in Papenburg öffnen sich nach aktueller Planung am kommenden Sonntagmorgen, den 12. Mai, die Tore der überdachten Baudockhalle 1 (Halle 5), dann soll die SPIRIT OF DICOVERY, ein Kreuzfahrtschiff für die englische Reederei Saga Cruises ausgedockt werden.
Wie die Werft mitteilte, soll das Ausdocken gegen 9.30 Uhr beginnen. Anschließend werden vor dem Baudock die noch fehlenden Masten und der Schornstein mit Kranhilfe auf das Schiff gesetzt. Erst am Abend, so gegen 20.00 Uhr wird der Neubau in den Werfthafen verholt. Dort sollen zunächst noch unterschiedliche Tests durchgeführt werden, und in der Nacht gegen 1.00 Uhr wird das Schiff an der Ausrüstungspier der Werft festmachen.
Die Werft weist vorsorglich darauf hin, dass wetterbedingte zeitliche Änderungen beim Ausdocken möglich sind.
Am Ausrüstungskai der Meyer Werft erfolgen dann in den nächsten Wochen noch letzte Arbeiten und Erprobungen am Schiff, auch werden die ersten Besatzungsmitglieder an Bord einziehen. Nach derzeitiger Planung soll die SPIRIT OF DICOVERY Ende Mai ihre Überführungsfahrt auf der Ems zum Probefahrtstandort Emden antreten. Hier erfolgen dann auch die abschließenden Ausrüstungsarbeiten. Die Übergabe an die britische Reederei Saga Cruises ist um den 20. Juni an der Bremerhavener Columbuskaje vorgesehen.
Die SPIRIT OF DICOVERY ist das erste von zwei Schiffen für den erfolgreichen englischen Seereiseanbieter Saga Cruises. Die Schiffe haben eine Länge über alles von 236 Metern, eine Breite von 31,2 Metern und eine Vermessung von 58.250 BRZ. In den 554 Kabinen können bis zu 999 Passagiere untergebracht werden. Ein weiterer Neubau folgt im Sommer 2020. Die neuen Schiffe erhalten ein völlig neues Design, das auf dem englischen Markt zugeschnitten ist, dabei werden sie auch hinsichtlich des Innendesigns und auch im Hinblick auf die Technik neue Maßstäbe setzen. Christian Eckardt

 

19304 NAT Auslaufen Hamburg Foto HL CruisesDie HANSEATIC nature verabschiedet sich von Hamburg. Foto: Hapag-Lloyd Cruises, Hamburg

 

Neubau HANSEATIC nature der neuen Expeditionsklasse von Hapag-Lloyd Cruises sticht in See
Hapag-Lloyd Cruises stellte Anfang Mai mit mehrwöchiger Verspätung in Hamburg erstmals die HANSEATIC nature, das erste von insgesamt drei baugleichen Schiffen der neuen Expeditionsklasse, vor. Am 5. Mai 2019 startete die erste Reise, die über die Hebriden Richtung Orkney- und Shetlandinseln nach Bergen führte. Im Sommer nimmt das Schiff erstmalig Kurs auf die Arktis.
Einen Abend zuvor wurde das neue Schiff aber noch von Isolde Susset, die als Leiterin Expedition Cruises und Touristik maßgeblich am Neubauprojekt mitgewirkt hat und den Bereich Expedition seit über 15 Jahren prägt, am Cruise Center in Hamburg Altona getauft.
Die HANSEATIC nature ist ein kleines, wendiges und hochmodernes Expeditionsschiff auf 5-Sterne-Niveau. Echtes Expeditionserlebnis und größtmögliche Nähe zur Natur zeichnen sowohl die Routen als auch Konstruktion und Design aus. Gleichzeitig erfüllt der Neubau höchste Komfort- und Serviceansprüche. Im Oktober 2019 folgt von der norwegischen VARD-Werft dann die Indienststellung des zweiten Neubaus HANSEATIC inspiration, im Mai 2021 die der HANSEATIC spirit. Die neue Expeditionsklasse wird durch eine Investition des Mutterkonzerns TUI Group finanziert. Somit sind alle Schiffe der Flotte Eigentum von Hapag-Lloyd Cruises und der TUI Group.
Der Neubau bietet Platz für 230, bei Antarktisreisen und Spitzbergen-Umrundung 199 Gäste. Das Schiff setzt neue Standards in der Expeditionskreuzfahrt und besitzt zahlreiche bauliche Besonderheiten, durch die das Expeditionserlebnis noch intensiviert wird. Die Eisklassen PC6, zwei ausfahrbare Balkone, ein Decksumlauf auf dem Vorschiff „Nature Walk”, 17 bordeigene Zodiacs und E-Zodiacs mit umweltfreundlichem Elektroantrieb sowie eine Marina und bordeigene Kajaks ermöglichen den Passagieren intensive Naturerfahrungen.
Modernste Technik und Umwelttechnik zeichnen die HANSEATIC nature aus. Alle drei Neubauten verfügen über einen SCR-Katalysator, der den Ausstoß von Stickoxid um fast 95 Prozent reduziert. Des Weiteren sind die Schiffe mit PROMAS Ruder mit Spezial-Propeller ausgestattet und verfügen über eine besondere Rumpfkonstruktion – beides trägt zur Treibstoffreduktion und somit zur Verringerung von Emissionen bei. Hapag-Lloyd Cruises führt verschiedene Maßnahmen zum Umweltschutz – teilweise über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus – durch. Schon heute verzichtet das Unternehmen beispielsweise auf den Einsatz von Schweröl in besonders schützenswerten Gebieten und setzt auf rund 70 Prozent der Expeditionsreisen den schadstoffarmen Kraftstoff Marine Gasöl ein. Ab Juli 2020 wird auf allen Routen der gesamten Expeditionsflotte ausschließlich Marine Gasöl verwendet. Alle Neubauten sind für die Nutzung von Landstrom ausgestattet.
Zwischen den Reisen in die Arktis im europäischen Sommer und Expeditionen in die Antarktis im europäischen Winter besucht die HANSEATIC nature unter anderem auch den Amazonas, die Südsee, die chilenischen Fjorde, die Azoren sowie die Kapverden. Somit sind sowohl entlegene Gebiete in der Ferne als auch Expeditionen „vor der Haustür” im Programm.
Nicht nur an Land, sondern auch in den innovativen Wissenszentren an Bord können die Reiseteilnehmer spannende Informationen über die Natur und Lebenswelt der weltweiten Expeditionsziele erfahren. Im HanseAtrium, einer teilbaren multifunktionalen Lounge mit modernster Präsentationstechnik und großen LED-Bildschirmen an den Wänden und unter der Decke, finden täglich Expertenvorträge statt. Das Herzstück der Ocean Academy auf Deck 8 ist die Study Wall, eine 6 x 1,8 Meter große Touch-Bildschirmwand. Hier können Gäste die Naturwunder, denen sie bei Landgängen und Zodiac-Fahrten begegnen, bei eigenen Studien und Forschungen individuell vertiefen. Die Inhalte – bereitgestellt vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, von Wissenschaftlern, Experten sowie von Journalisten – werden beispielsweise als Artikel, Steckbriefsammlung, Video und Biografien angezeigt. Vier Study Seats, digitale Study Poster sowie ein Mikroskopier-Bereich ergänzen das Angebot der Ocean Academy.
„Inspired by nature” ist das Credo der neuen Expeditionsschiffe und wurde vom Architektenbüro OCEANARCHITECTS kreativ umgesetzt. Es reflektiert den Expeditionsgeist und ist die Grundidee des Schiffes. Die Natur wird nicht nur draußen erlebt, sondern spiegelt sich auch im Design der Innenräume wider.
Die Größe der 120 Kabinen und Suiten auf der HANSEATIC nature reicht von der Panoramakabine mit 21 Quadratmetern bis zur Grand Suite mit 71 Quadratmetern. Es gibt ausschließlich Außenkabinen, fast alle verfügen über einen eigenen Balkon oder French Balcony.
Kulinarische Vielfalt verspricht das Spezialitätenrestaurant „Hamptons” mit 44 Plätzen. Hier werden Spezialitäten der nordamerikanischen Küche in lässig maritimem Ostküstenflair angeboten. Darüber hinaus verfügt das Expeditionsschiff über zwei weitere Restaurants: das Hauptrestaurant „HANSEATIC Restaurant” mit 178 Plätzen und das „Lido Restaurant” mit 184 Plätzen im Innen- und Außenbereich mit Grill und Showküche. Damit sich die Kulinarik nach dem Expeditionserlebnis richtet und nicht umgekehrt, gibt es flexible Tischzeiten und freie Sitzplatzwahl in den Restaurants.
Die HANSEATIC nature verfügt über großzügige Wellness- und Fitnessbereiche sowie einen großen Poolbereich mit Gegenstromanlage. www.hl-cruises.de · Christian Eckardt

 

19304 HANSEATICnature Taufe 03 Foto HL CruisesEinen Abend zuvor wurde das neue Schiff aber noch von Isolde Susset, die als Leiterin Expedition Cruises und Touristik maßgeblich am Neubauprojekt mitgewirkt hat und den Bereich Expedition seit über 15 Jahren prägt, am Cruise Center in Hamburg Altona getauft. Foto: Hapag-Lloyd Cruises, Hamburg

 

19204 MSC POESIA 3 18122013 C EckardtZum Start der Kreuzfahrtsaison 2019 begrüßte Warnemünde am 19. April das Kreuzfahrtschiff MSC POESIA der italienischen Reederei MSC Crociere. Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

 

MSC POESIA eröffnet Kreuzfahrtsaison 2019 in Warnemünde
Zum Start der Kreuzfahrtsaison 2019 begrüßte Warnemünde am 19. April das Kreuzfahrtschiff MSC POESIA der italienischen Reederei MSC Crociere. Insgesamt werden in diesem Jahr an 117 Tagen insgesamt 199 Anläufe von 41 Kreuzfahrtschiffen erwartet. 188 Mal werden die Schiffe in Warnemünde und elf Mal im Überseehafen anlegen. Sieben Schiffe nehmen erstmals Kurs auf die Warnowmündung: AEGEAN ODYSSEY, CELEBRITY REFLECTION, NIEW STATENDAM, NORWEGAIN PEARL, SEABOURN OVATION, SILVER SPIRIT und VIKING JUPITER.
Etwa 40 Prozent aller Kreuzfahrtgäste in Warnemünde beginnen und beenden ihre Seereise im Ostseebad, weitere 40 Prozent unternehmen regionale und lokale Tagesausflüge wie nach Schwerin, Güstrow, Bad Doberan, Rostock und Warnemünde, und rund 20 Prozent nutzen ihren Aufenthalt zum Besuch der deutschen Hauptstadt Berlin.
Von Deutschlands größter und in Rostock beheimateter Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises werden mit AIDAaura, AIDAdiva und AIDAmar in der Saison erstmals drei Schiffe regelmäßig Warnemünde anlaufen.
Die Reederei Viking Ocean Cruises mit Sitz in der Schweiz hat Warnemünde insgesamt 20 Mal in die Fahrpläne ihrer vier baugleichen Schiffe VIKING JUPITER, VIKING SEA, VIKING SKY und VIKING SUN aufgenommen. In der Saison 2019 nutzt die Reederei den Kreuzfahrthafen in Warnemünde aber noch als Transit-Hafen für ihre vier Ostsee-Kreuzfahrten.
Neben den 45 Passagierwechseln von AIDA Cruises sind 47 sogenannte Teilreisewechsel von den italienischen Reedereien Costa Crociere und MSC Crociere sowie der US-amerikanischen Reederei Princess Cruises geplant, bei denen vorrangig italienische und deutsche Gäste an bzw. von Bord gehen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen Rostock-Laage und Rostock Port wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Die Reedereien Costa und MSC nutzen den Flughafen Rostock-Laage wieder, um ihre südeuropäischen Ostsee-Kreuzfahrtgäste ein- und auszufliegen.
Im Fahrplan 2019 stehen insgesamt 34 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen mit einer Schiffslänge von mehr als 300 Metern: CELEBRITY REFLECTION und CELEBRITY SILHOUETTE (jeweils 319 Meter), NORWEGIAN GETAWAY (326 Meter) sowie REGAL PRINCESS (330 Meter). Mit einer Bruttoraumzahl (BRZ) von 145.655 ist NORWEGIAN GETAWAY das größte Schiff dieser Saison.

Neues Terminalgebäude an Liegeplatz P8 bis zur Saison 2020
Bis zum Jahr 2020 investiert Rostock Port gemeinsam mit dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und der Hanse- und Universitätsstadt Rostock mehr als zehn Millionen Euro in den Neubau eines weiteren Passagierterminals am Liegeplatz P8. Nach Abschluss des im Februar 2018 eingeleiteten Baugenehmigungsverfahrens zur Erweiterung des „Seetouristischen Informations- und Organisationszentrums” gab die Rostock Port GmbH im Oktober 2018 den Startschuss für den Baubeginn eines überdachten Gebäudekomplexes am Liegeplatz P8 in Warnemünde. Das Gebäude wird insgesamt eine Länge von 186 Metern und eine Breite von 30 Metern haben. Die Höhe orientiert sich am Warnemünde Cruise Center. Mit einer Fläche von rund 3.400 Quadratmetern soll das Terminal der Bedeutung der Kreuzschifffahrt für Stadt und Land sowie den Anforderungen von Kreuzfahrtgästen und Partnerunternehmen Rechnung tragen. Im Winterhalbjahr 2018/19 wurde die Gründung für den Gebäudekomplex und die Bodenplatte fertig gestellt. Der Hochbau des Terminals erfolgt ab Mitte Oktober. Die Eröffnung ist zum Saisonbeginn 2020 geplant.
https://www.rostock-port.de/kreuzschifffahrt/anlaeufe/anlaeufe-2019.html · Christian Eckardt

 

19204 Stena Edda 2 Foto Stena LineDie STENA EDDA ist die zweite von insgesamt drei E-Flexer Fähren, die ab Frühjahr 2020 in der Irischen See verkehren wird. Foto: Stena Line, Rostock

 

Zweiter E-Flexer Neubau für Stena RoRo zu Wasser gelassen
Auf der AVIC-Werft in China erfolgte jetzt das so genannte „Float out” für den zweiten Neubau aus der E-Flexer-Serie für Stena RoRo. Der Neubau erhält den Namen STENA EDDA und ist für die Irische See für die Strecke von Belfast nach Liverpool (Birkenhead) vorgesehen. Dabei ist der Name EDDA ein altnordischer Begriff, der sich auf eine zentrale mittelalterliche Sammlung von Gedichten und göttlicher Mythologie bezieht. Die STENA EDDA ist somit die zweite von insgesamt drei E-Flexer Fähren, die ab Frühjahr 2020 in der Irischen See verkehren wird. Der erste Neubau, die 215 Meter lange STENA ESTRID wurde bereits im Januar zu Wasser gelassen.
„Es ist sehr spannend, den Bauprozess zu verfolgen, und dies ist ein weiterer sehr wichtiger Meilenstein in unserem Neubauprogramm. Diese Investition unterstreicht unser Engagement für unsere Aktivitäten in der Irischen See und unsere Entschlossenheit, unseren Kunden die bestmögliche Fracht- und Reiseerfahrung zu bieten. Dies ist eine sehr aufregende Zeit für unser Unternehmen, und ich bin stolz darauf, dass Stena Line als Europas größtes Fährunternehmen die Branche für die nächste Generation von Fracht- und Freizeitreisenden mitgestalten kann”, erklärte Niclas Mårtensson, CEO von Stena Line.
Die drei für die Irische See geplanten Neubauten werden von der Kapazität rund 20 Prozent größer sein als die heutigen Standard-RoPax-Schiffe. So werden die Neubauten über eine Kapazität von 3.100 Lademetern für Frachtkunden verfügen und können weitere 120 Pkw und 1.000 Passagiere befördern können. Durch neue Hafeninfrastrukturen wird gerade für die Frachtkunden zukünftig ein schnelleres und einfacheres Be- und Entladen geboten.
Die „E-Flexer-Neubauten wurden von Stena erstmals im Frühjahr 2018 in Auftrag gegeben, mit dem Ansatz, den Energieverbrauch um 15 Prozent zu senken. Die drei E-Flexer-Fähren für die Irische See sind mit 214 Meter Länge rund 25 Meter Breite kürzer als zwei weitere bestellte Einheiten aus dieser Serie für Stena Line, die ab 2022 zum Einsatz kommen. Diese größere Serie ist 240 Meter lang und verfügt über eine Frachtkapazität von 3.600 Lademetern sowie einer Passagierkapazität für 1.200 Personen. Weiterhin konnten drei E-Flexer Neubauten an die Reederei Brittany Ferries verchartert werden. Das erste Schiff erhält zum Jahr 2021 den Namen GALICIA, im Jahr 2022 kommt die SALAMANCA in Fahrt und ein bislang noch namenloser Neubau wird ab 2023 in Fahrt gehen. Alle drei E-Flexer werden speziell auf die Bedürfnisse von Brittany angepasst und unter anderem mit LNG betrieben. Weiterhin wird es auf drei Passagierdecks einen Shop, ein Café, ein Restaurant, eine Bar und eine exklusive Club-Lounge geben. Weiterhin werden für die 1.200 Passagiere verschiedene Kabinentypen zur Verfügung stehen.
Die schwedische Stena Line ist der größte Fährbetreiber in der Irischen See und bietet vier direkte Routen zwischen Irland und Großbritannien mit insgesamt bis zu 232 Abfahrten je Woche an. Zudem wird ein Fährdienst mit der RoPAx-Fähre STENA HORIZON zwischen der französischen Hafenstadt Cherbourg mit Rosslare mit drei Abfahrten je Woche angeboten. www.stenaline.de · Christian Eckardt