Kapitän Ivan Shramko und „sein” Schiff

     

Fred Friedrich

 

     




Das Schiff hat wahrlich turbulente Zeiten hinter sich:  Am 23. Dezember 1981 läuft es als ASTOR für die der Stadt Hamburg gehörende Hadag Cruise Line zu seiner Jungfernreise aus und wird zum Fernsehstar, nämlich zum ersten deutschen Traumschiff. Knapp zwei Jahre später kommt vom Senat der Hansestadt das „Aus“ – Verkauf an die South African Marine Corporation Ltd. in Kapstadt.  Im August 1985 dann Weiterverkauf an DSR-Lines Rostock und Umbenennung in ARKONA. Ab November 1991 Charter für Seetours International. Seit dem 20. Februar 2002 hat der Liner unter seinem neuen Namen ASTORIA augenscheinlich seinen Bestimmungshafen erreicht: Unter der Flagge von Transocean Tours ist es mittlerweile eines der beliebtesten deutschen Kreuzfahrtschiffe.

 

Wohlfühlfaktor

„Das Familiäre“ antwortet Kreuzfahrtdirektor Thorsten Letmathe auf die Frage, was „sein“ Schiff denn so besonders beliebt mache. Und tatsächlich haben die sicht-baren der rund 220 dienstbaren Geister meist ein Lächeln und einen Gruß (oder flotten Spruch) auf den Lippen. So international wie die Routen der ASTORIA ist auch ihre Besatzung – insgesamt 23 Nationalitäten sind friedlich vereint. Hotel-direktor ist der Südafrikaner Larry Jackson, der 1983 unter den südafrikanischen Eignern als Weinsteward anheuerte. Die übrigen Führungspositionen im Restaurantbereich sind deutsch und österreichisch besetzt, die Schiffsführung ukrainisch. Kapitän Ivan Shramko ist den Transocean-Passagieren – wie auch Jackson – bereits durch seine Einsätze auf der ASTOR (der jetzigen wohlbemerkt!)  gut bekannt. Die Bordsprache ist Deutsch, die Bordwährung der Euro. Damit man den Kontakt zur Heimat nicht verliert, wird morgens die Satellitenausgabe der „Welt“ und abends die der „Deutschen Rundschau“ auf die Kabine geliefert. Zusätzlich können e-mails versandt und empfangen werden (Zustellung auf die Kabine), der auf neueren Schiffen zum Standard gehörende Internet-Zugang aller-dings ist nicht möglich.

 

Die „Astoria-Lounge” bietet allen Gästen Platz

 

Unaufdringliche Eleganz

Das gesellschaftliche Leben spielt sich auf dem Promenaden-Deck ab: Großzügi-ge Fensterfronten in der vorne gelegenen Astoria Lounge, den sich anschließen-den beiden Galerien und dem im Heck befindlichen Waldorf Restaurant.  Bibliothek, Spielzimmer, Juwelier und Boutique sind ebenfalls hier untergebracht. Warme Holztöne, glänzendes Chrom und die elegante Möblierung lassen ein maritimes Feeling und Gemütlichkeit aufkommen. Der beheizbare Außenpool der ASTORIA (knapp 36 qm groß und 1,80 m tief) verstärkt diesen Eindruck. Nicht, wie bei den modernen Neubauten schon fast die Regel, schiffsmittig, sondern im Heckbereich ist er zu finden. Mit einer grandiosen Rundumsicht aufs Meer. Auf  den beiden Außenpromenaden und den achtern gelegenen drei Außendecks  stehen für die  Gäste ausreichend Liegestühle mit – sauberen – Auflagen (längst nicht auf jedem Kreuzfahrer eine Selbstverständlichkeit!) bereit. Wenn es allzu heiß wird, sorgen Sonnensegel für den notwendigen Schatten. Falls der Wetter-gott einmal nicht mitspielt, gewährt das teilweise überdachte Brückendeck Schutz vor Regen und Wind. Lediglich die Kunststofftische und -stühle stören das Ge-samtbild. Holz- oder Alumöbel auf den Außendecks wären die bessere Alternative (die Mitbewerber machen’s vor). Der schwarze Kunststoffbelag auf Teilen des Brücken- und Sonnen-Decks ist gewöhnungsbedürftig und steht in krassem Kontrast zu den Holzplanken im Heckbereich. Ein kleiner Planungsfehler:  Will man vom vorderen Bootsdeck zu dem auf dem gleichen Deck hinten gelegenen Pool, heißt es entweder „raus“ (auf die außen gelegene Promenade) und wieder „rein“. Oder „runter“ (ein Deck tiefer), nach hinten durch und wieder „hoch“ – der direkte Durchgang ist nicht möglich. Leider fehlt der ASTORIA auch ein umlaufen-des Promenadendeck.

 

Home, sweet Home

Exakt 259 Kabinen (allerdings keine speziellen für körperlich behinderte Reisen-de) hat die ASTORIA – alle sind mit Fernseher, Radio, Klimaanlage, Bademänteln, Telefon und 220 Volt Stromspannung ausgestattet. Buchbar sind 16 Kategorien. Von Vierbett innen bis hin zur Senatorsuite auf dem Bootsdeck spannt sich der Bogen. Kategorie 1 (innen) und 2 (außen) ist ca. 24 qm groß, besteht aus zwei Räumen mit je einem Stockbett bzw. zwei Sofabetten. Ideal also für Familien oder Cliquen. Mit etwa 13 qm sind die Standardkabinen (einige mit einem oder zwei zusätzlichen, wegklappbaren Pullmanbetten) nicht gerade riesig, aber dank ge-schickter Raumnutzung ausreichend. In den innen gelegenen sind Bett und Sofa-bett über Eck in L-Form angeordnet, in den Außenkabinen (sämtlich mit Fenster) stehen sie sich parallel gegenüber. Zwei Schränke und ein kleiner Schreib- / Schminktisch komplettieren die Ausstattung. Getrennte Betten auch in den ca. 25 bis 40 qm großen Suiten auf dem Atlantik- und Bootsdeck. Dazu eine Sitzecke im separaten Wohnbereich, Minibar, Föhn und – kleine – Badewanne. Honeymooner (und alle anderen, die auf ein Doppelbett nicht verzichten wollen) sind auf die Senatorsuite angewiesen. Die allerdings wird mit ihren 60 qm selbst höchsten Ansprüchen gerecht. In den Suiten herrschen die Farben gold und weinrot sowie helle (auf dem Bootsdeck) bzw. dunkle Holztöne (auf dem Atlantic Deck bzw. in den Innensuiten) vor. Die Standardkabinen wurden bei der letzten Renovierung durch Seetours mit Wurzelholzfurnier und frischen Farben ausgestattet. Fairerweise sei bemerkt, dass die Sofabetten im ausgeklappten Zustand relativ schmal (und kurz) sind und die Nasszelle der Standardkabinen sehr „kompakt“ ist. Trotzdem: Federkernmatratzen und Federbetten sorgen für ruhigen und erholsamen Schlaf. Zweimal täglich wird die Kabine auf Vordermann gebracht.  Der Gast entscheidet dabei, wann Hand- und Badetücher gewechselt werden und findet vor dem Schlafengehen sein „Betthupferl“ auf dem Kopfkissen. „Schmutzige Wäsche“ erledigt zuverlässig die Wäscherei oder die Reinigung. Fürs schnelle Aufbügeln gibt’s ein Bügelzimmer auf dem Baltic-Deck.

 

Das elegante „Waldorf-Restaurant”

 

Essen und Trinken

Für Royal Caribbean Cruise Line und  Celebrity Cruises, auf der BERLIN und der VISTAMAR war Küchenchef  Andreas Lang bereits tätig. Mit seinen 37 meist philip-pinischen Mitarbeitern zaubert der Österreicher täglich sechs Mahlzeiten. Früh-stück und Mittagessen können (bei identischer Auswahl) am Büfett im Clipper-Salon oder in offener Sitzung im Waldorf-Restaurant eingenommen werden. Knusprige Brötchen, frisches Grau-, Schwarz-, Vollkorn- und Weißbrot gehören bei erstem ebenso dazu wie die täglich wechselnde Wurst- und Käseauswahl, Säfte, Joghurt, Quark, Obst,  Müsli und diverse Gebäcksorten. Eierspeisen werden auf Bestellung frisch zubereitet. An Sonn- und Feiertagen gibt es zusätzlich noch ein (oder auch mehrere) Gläschen Sekt.

Suppe, Salate, mindestens je ein Fleisch- und Fischgericht, frische Früchte, eine Käseauswahl, verschiedene Desserts stehen zum Lunch bereit. Dieser präsen-tiert sich als gute deutsche Hausmannskost mit Rinderbraten, Rouladen, Kalbs-leber und vielem mehr.

Abends hat man in zwei Sitzungen – gewöhnlich um 18 und um 20 Uhr – die Qual der Wahl. Zwischen vier kalten und warmen Vorspeisen, zwei Suppen, drei Haupt-gerichten (zusätzlich noch ein vegetarisches und eines aus der kalten Küche) und zwei Desserts. Frische Früchte, verschiedene Käsesorten und Salate sind sowohl am Büffet als auch im Service erhältlich. Damit man sich rechtzeitig einstimmen kann, wird die Menükarte – sie enthält Köstlichkeiten wie Filet Wellington oder Stroganoff, Tournedos, Hummer – bereits nachmittags auf die Kabine geliefert. 

Einmal auf jeder Reise verwandelt sich das Promenadendeck in eine „Internatio-nale Markthalle“ – eine kulinarische Reise um die Welt erwartet den Passagier. Deutschland präsentiert sich mit Schweinshaxen, Sauerkraut und Semmelknödel, Spanien, Südafrika, Mexiko, China und die Philippinnen mit landestypischen Spe-zialitäten. Mit Freibier, Deftigem und einer „zünftigen Musi“ lockt der Frühschoppen, oder das Achterdeck wird zum Grillplatz – it’s Barbeque-Time. Die traditionelle Bouillon wird um 11 Uhr serviert und die Tee- und Kaffeestunde mit Kuchenbüffet und Sandwiches – untermalt von dezenter Klaviermusik – am Nach-mittag zelebriert. Wie bei den meisten anderen Veranstaltern hat auch Trans-ocean das tägliche Mitternachtsbüffet durch einen „Imbiss zur späten Stunde“ ersetzt. Mal werden Pizzen, mal Pasta, Tapas, Crêpes oder andere Leckereien angeboten. Wer dann immer noch Appetit hat, kann sich von 10 Uhr morgens bis 24 Uhr Sandwichs, Kaviar und diverse Getränke auf die Kabine bestellen. Tisch-platzwünsche für das Restaurant können übrigens schon vor der Reise geäußert werden.

 

Unterhaltung

Kreuzfahrer wollen unterhalten werden. Das fünfköpfige Reiseleiterteam um Thorsten Letmathe bietet ein breit gefächertes „Spiel, Sport & Spaß“-Programm: Klassiker wie Bingo und Shuffleboard, moderne Gesellschaftspiele der Gattung „Wer wird Millionär“ oder die obligatorische Brückenführung. Während der Ferien-termine ist der „Dingi“-Club geöffnet. Ein Kinder- und Jugendanimateur kümmert sich speziell um die „Kurzen“. Von einer Rallye quer durchs ganze Schiff, gemein-samem Pizzabacken und Mahlzeiten bis zu speziellen Ausflügen wird allerhand geboten. Die Mitarbeiter des Bordreisebüros erfahren auf Nordland- und Ostsee-reisen, auf Törns in das schwarze Meer bzw. den Winterreisen Unterstützung durch kompetente Lektoren. Dazu kommen Kursangebote für – fast – jeden Geschmack. Auf unserer Cruise beispielsweise zu den Themen „Astrologie“ und „Positives Denken“. Interessantes aus der Welt des Weines vermitteln die Som-meliers mit ihrem Seminar „Reblausgeflüster“. Wer will, kann bei Helmut und Brigitte neue Tanzschritte lernen (oder auffrischen). Noch nicht genug? Im Kabinen-TV laufen täglich 14 Videofilme oder – empfangsbedingt – drei Satelliten-kanäle. Abends heißt es dann „Vorhang auf“. Die Bordband „Rosmanit“, ein sechsköpfiges Produktionsteam (4 Tänzer und zwei Sänger), eine Truppe mit-reisender Künstler sowie – für viele Passagiere das Highlight – die Crew Show sorgen für Live-Unterhaltung. Entweder auf der Bühne der Astoria-Lounge, oder beim Frühschoppen, beim Tanz unter den Sternen, bei einem Kurzauftritt in einer

 

der Bars oder im Clipper Club. Im Musiksalon wird beiden Tischzeiten Rechnung getragen – die Plätze im Musiksalon sind gerecht verteilt. Nicht ganz so gerecht werden die Nichtraucher behandelt: Während bei den lichtdurchfluteten Promena-den – wie international üblich – gilt: steuerbord für die Raucher, backbord für die Nichtraucher, sind im Restaurant und im Musiksalon beide Fensterreihen den Rauchern vorbehalten. Allerdings soll dies – so Thorsten Letmathe – in abseh-barer Zeit geändert werden.

 

Wellness

Für Körper, Geist und Seele: Im Liegestuhl ausspannen, dann eine Erfrischung im temperierten Meerwasser-Außenpool. Aerobic, Yoga, Wassergymnastik, Rückenschule und alle möglichen Ballspiele finden sich täglich im Bordprogramm. „Walk a Mile“-Fans erhalten eine „Ausnahmegenehmigung“ und dürfen – unter Aufsicht des Sportguides – einen teilweise nur der Crew zugäng-lichen Rundkurs nutzen.

Wie wäre es mit einigen Runden im mit Süßwasser gefüllten Innenpool auf dem Caribic-Deck? Oder mit einer Schwitzkur in der Sauna? Die hat täglich 12 Stunden geöffnet und ist mit Saunatüchern, Aufgussmitteln, Sanduhr und Thermometer solide ausgestattet. Nach dem „Aufheizen“ kann entweder im Ruheraum (die Sitzgelegenheiten dort sind leider mit Kunstleder bezogen) oder neben dem Pool (auf Teakholzliegen) relaxt werden. Zur Erfrischung stehen Früchte, jedoch keine Getränke bereit. Drei Ergometer, zwei Laufbänder, zwei Stepper und einige Hanteln unterstützen den Kampf gegen die allgegenwärtigen Kalorien. Massage, Maniküre oder Pediküre im Schönheits-Salon und ein – kostenloses – Solarium vervollständigen das Angebot der „Wellness-Oase“ im Bauch des Schiffes.

 

Blick in den „Clipper-Salon”

 

Länder erleben

Eine Kreuzfahrt ohne Landausflüge ist wie Urlaub ohne Fotoapparat. Der Passa-gier kann sich bereits anhand des Kataloges vorab „seine“ Touren auswählen. Mit den Reiseunterlagen folgen ausführliche Reiseführer und ein detailliertes Aus-flugsprogramm (die in den ersten zwei, drei Häfen müssen in der Regel im Voraus gebucht werden). Wer noch schwankt, nutzt die Dia-Vorträge der Bord-reiseleitung. Transocean unterteilt in

KulTour (der Schwerpunkt liegt auf kulturhistorischen Stätten),

NaTour (Landschaft und Natur stehen im Vordergrund)

Aktiv dabei (Wandern, Radfahren, Jeepsafaris etc.)

City Intensiv (ganztägige) oder Kompakt (halbtägige) Stadtrundfahrten bzw.        Panorama (Keine Fußwege und Besichtigungen).

Wie bei allen Anbietern lässt sich auch bei Transocean trefflich über das Preis- / Leistungsverhältnis der Landausflüge streiten. Sie liegen zwischen 27 € für einen Vormittagsausflug bzw. 75 € für eine Ganztagesexkursion einschließlich Mittag-essen. Das Bestellprozedere ist problemlos: Formular ausfüllen, einwerfen und die Vouchers werden auf die Kabine geliefert und dem Bordkonto belastet. Treff-punkt und Buskartenausgabe für alle Teilnehmer ist jeweils 15 Minuten vor Aus-flugsbeginn. Wer auf eigene Faust losziehen möchte, erhält durch die Bordreise-leitung Kurzinfos inklusive eines fotokopierten Stadtplanes. In den meisten Anlauf-häfen befinden sich aber ohnehin direkt am Ausgang Infostände der örtlichen Tourismusbehörden mit weiteren Tipps und Empfehlungen. Ist der Liegeplatz allzu weit vom Stadtzentrum entfernt, wird in der Regel ein – mal kostenpflichtiger, mal kostenloser  – Shuttle-Service organisiert. Die Rezeption wechselt die gängigsten Währungen.

 

Treffpunkt der Nachtschwärmer: Der „Captain’s Club”

 

Rund um den Globus …

fährt  MS ASTORIA – zumindest in den nächsten beiden Jahren – nicht. Sie absol-viert im Winter 2003/2004 vielmehr Kreuzfahrten durch das westliche und östliche Mittelmeer. Die Weihnachtsreise führt auf die Kanaren. Im Januar 2004 schließt sich eine (auch in Teilabschnitten zu buchende) 48tägige Reise durch die Karibik, in den Amazonas und entlang der brasilianischen Küste an. Im Sommer 2004 dominieren Nordlandtörns und Ostseereisen. Für 2004/2005 weist die Vorschau erneut eine Transatlantiküberquerung mit Befahrung des Amazonas aus.

 

Was kostet die Welt?

Die achtseitige Barkarte bietet eine Auswahl bekannter Mixgetränke und Cocktails. Bier vom Fass (Beck’s) kostet 1,55 (20cl) bzw. 2,40 € (40 cl), Flaschenbier (War-steiner, Hasseröder, Jever und Löwenbräu) 2,20 € (33cl), Longdrinks und Cocktails zwischen 3,40 und 4 €. Die Weinkarte im Restaurant ist international (12,50 bis 22 €). Schaumweine, Sekt und Champagner (75cl) schlagen zwischen 12,90 (Hausmarke) und 49 € (Veuve Clicquot oder Moet & Chandon) zu Buche.

Wer sich mit einer klassischen Massage oder einer Lymphdrainage verwöhnen lässt, muss dafür 28 € (für 30 Minuten) bzw. 44 € (für eine Stunde) berappen (günstiger wird’s im 3er oder 5er Paket). Die Preise im Schönheitssalon bewegen sich zwischen 21 € (halbstündiges Treatment) und 82 €  (1 ½ Stunde Gala-Dinner spezial). Die Herren sind mit 45 € für ein 45 minütiges Pflegeprogramm dabei.

Der Bordfotograf berechnet für Abzüge im Format von 10 x 15 cm 5 € bzw. für ein einstündiges Reisevideo 99 €. Trinkgelder sind an Bord von MS ASTORIA bereits im Reisepreis enthalten – es herrscht bargeldloser Zahlungsverkehr. EC-Karte, Reiseschecks und alle gängigen Kreditkarten (außer Diners) werden akzeptiert.

 

Der achtern gelegene Pool – Meerblick immer inklusive

 

Fazit

MS ASTORIA ist ein Schiff, dem man seine Jahre erst auf den zweiten Blick ansieht.

Transocean Tours zelebriert Kreuzfahrten im „klassischen“ Stil. Kapitänsempfang und -dinner gehören ebenso dazu wie das Abschiedsessen und Bekleidungsvor-schläge. Diese lauteten während einer zwölftägigen Reise dreimal „Festlich“, zweimal „Sportlich Elegant“ und siebenmal „Leger“. Der Klientel gefällt’s – wie der hohe Repeateranteil von über 50 Prozent beweist.

Transocean-Geschäftsführer Peter Waehnert glaubt – nach eigener Aussage – zwar nicht an die Sterne, freut sich aber dennoch über die Wertung im „Berlitz Cruise Guide* 2003. In dieser „Kreuzfahrt-Bibel“ ist die ASTORIA mit 1476 Punkte (entsprechend 4 Sterne) bewertet. Sie liegt damit nur wenige Punkte hinter ihrer größeren (und jüngeren) Schwester ASTOR. Allerdings zeichnet sich die ASTORIA durch ein geschmackvolleres Ambiente und einen freundlicheren Farbmix aus.

Dieses Schiffsportrait entstand an Bord der ASTORIA vom 23. September bis 4. Oktober 2003.


 

Technische Daten der MS ASTORIA:     

Baujahr 1981
Werft HDW Hamburg
BRT 18.591
Länge 164,50 Meter
Breite 22,60 Meter
Tiefgang 6,20 Meter
Reisegeschwindigkeit 16,5 Knoten
Passagiere maximal 500
Passagier-Decks 7
Flagge Bahamas
Klassifizierung Germanischer Lloyd
Kabinenzahl 259
Suiten 35
Außenkabinen 148
Innenkabinen 76
Bordsprache deutsch
Renovierungen 2000 + 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* Der „Berlitz Cruise Guide“ bewertet jährlich nahezu alle Kreuzfahrtschiffe der Welt und bietet nicht nur erfahrenen Kreuzfahrern, sondern auch Neueinsteigern einen hilfreichen Überblick über das Marktangebot. Die Schiffe werden nach einem fest-gelegten System beurteilt und mit Punkten und Sternen bewertet.