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Die ADONIA an der Pier in Amber Cove: Das Wetter will während der Reise zumeist nicht so richtig mitspielen.

Die ADONIA an der Pier in Amber Cove: Das Wetter will während der Reise zumeist nicht so richtig mitspielen.

Alle Fotos dieser Seite: Philipp Rademann, Karlsruhe


Philipp Rademann

Raus aus der Komfortzone – Soziales Engagement statt Relaxen auf dem Sonnendeck

Mit der ADONIA von Miami in die Dominikanische Republik

Marcia lacht und strahlt über das ganze Gesicht. Die selbstbewusste Mittfünfzigerin betreibt in Cupey, einem überschaubaren Dorf im Norden der Dominikanischen Republik, einen kleinen Lebensmitteladen. Heute Nachmittag steht jedoch eines ihrer fünf Kinder hinter der Ladentheke und Marcia drückt in ihrem Wohnzimmer erneut die Schulbank und lernt Englisch: Auf dem Programm steht Lektion Nr. 16 und Marcia widmet sich den englischen Ausdrücken für Formen und Farben. Das Besondere an diesem Unterricht: Ihre drei Lehrer sind keine ausgebildeten Pädagogen, sondern Passagiere der ADONIA. 

 

Neuland auf hoher See: Voluntourismus in der Karibik

Nachhaltiges Engagement statt üblichem Sightseeing an tropischen Stränden – so lautet das Konzept von Fathom Impact Travel. Zutreffend könnte man das Konzept auch Voluntourismus nennen: Die Kreuzfahrtpassagiere engagieren sich in sinnvollen Arbeitseinsätzen zur Verbesserung der gesellschaftlichen und ökologischen Verhältnisse vor Ort im Norden der Dominikanischen Republik. Konkret bedeutet dies: Neben Englischunterricht für Kinder und Erwachsene betätigen sich die Urlauber beim Bau von Wasserfiltern aus Ton oder Aufforstungs-Projekten im Regenwald. Es gibt sehr unterschiedliche Angebote, sich einzubringen und so einen kleinen ganz persönlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände in der Nähe von Puerto Plata zu leisten. 

Im April 2016 startete die zehnte Kreuzfahrtmarke des Kreuzfahrtgiganten Carnival Corporation mit nur einem Schiff, der ADONIA. Der kleine Kreuzfahrtliner gehört eigentlich zur Flotte der britischen Reedereitochter P&O Cruises. Englische Rentner sucht man unter den Passagieren der ADONIA in der Karibik freilich vergebens. Stattdessen lockt das innovative Urlaubskonzept US-Amerikaner aller Altersgruppen auf das Schiff. Viele von ihnen hätte eine „normale” Kreuzfahrt nicht in Betracht gezogen, sondern freuen sich auf intensive Begegnungen mit Land und Leuten im Norden der Dominikanischen Republik.

Mit Fathom hat der Carnival Konzern neue Wege beschritten. Reisen in die Dominikanische Republik wechseln sich im 14-Tage Rhythmus mit Kuba-Kreuzfahrten ab. Zu Unrecht aber stehen die Kuba-Reisen – die ADONIA war im Juni 2016 das erste Schiff mit US-Passagieren, das in Havanna anlegen durfte – im Fokus der Öffentlichkeit. Und nun müssen die Strategen in der Reedereizentrale in Miami offensichtlich feststellen, dass sich wirtschaftlicher Erfolg mit diesem nachhaltigen Urlaubskonzept auf Dauer nicht erzielen lässt. Während unserer Reise macht an Bord schnell die Runde, dass das Aus für diese neue Form der Kreuzfahrt bereits beschlossene Sache ist. Ende Mai 2017 wird die ADONIA ihre letzte Fahrt für Fathom unternehmen und anschließend zu ihrer englischen Stamm-Klientel unter Regie von P&O Cruises zurückkehren. Schade!

 

Workshops statt Broadway-Shows:

Impact-Guides schulen die Reisenden an Bord

Im Hafen von Miami, bis heute die unangefochtene Kreuzfahrtmetropole im Süden Floridas, nimmt sich die ADONIA neben dem Mickey Mouse-Liner DISNEY MAGIC und den von der Papenburger Meyer Werft gebauten Kreuzfahrtriesen NORWEGIAN GETAWAY und CELEBRIY REFLECTION geradezu winzig aus. Von der anderen Seite der Dodge Island grüßt die AIDAvita herüber. Während sich die deutschen AIDA-Urlauber auf legeres Urlaubsfeeling unter karibischer Sonne freuen, sind die Reisenden der ADONIA bereit für Neues. 15 Impact Guides ersetzen bei Fathom die übliche Kreuzfahrtcrew. Viele von den jungen Frauen und Männern haben zumindest ein Jahr in Entwicklungshilfe-Projekten vorwiegend in Süd- und Lateinamerika gearbeitet. Hier an Bord werden sie in Workshops die Passagiere auf Land und Leute und die Projekte vor Ort in der Dominikanischen Republik vorbereiten.

Zielhafen der ADONIA ist Amber Cove ‒ ein Kreuzfahrthafen aus der Retorte. Künstlich angelegt, um Sonne und Shopping für die Carnival Schiffe auf das Vortrefflichste zu verbinden. Der koloniale Charme des künstlichen Dorfes ist brandneu und direkt nebenan liegen zwei All-Inklusive Hotels der spanischen Hotelgruppe RIU. All dies ist wenig nachhaltig. Aber nur 30 Busminuten entfernt ist der Fathom-Reisende in der weniger glamourösen Realität der dominikanischen Gesellschaft angekommen. Hütten mit staubigem Lehmboden warten ebenso auf das Engagement der Passagiere wie kleine Firmen, die Schokolade herstellen oder Altpapier zu neuen Grußkarten recyceln. An der Seite von Fathom stehen dabei vor Ort mit Entrena und IDDI erfahrene Entwicklungshilfe-Organisationen, die die Aktivitäten im Bereich Bildung, Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und Umweltschutz auch intensiv begleiten und die Reisenden anleiten.

Der US-Amerikaner Gabe ist einer der Impact-Guides an Bord, deren legere „Uniform” aus blauem Polohemd, Bermudashorts und Sneakern der Marke Converse besteht. Der junge Mann aus Ohio hat einige Jahre in Peru in der Entwicklungshilfe verbracht und lebt seinen Job an Bord mit Haut und Haar, wie die Teilnehmer seiner „Cohort-Group” schnell feststellen. Seine Reisenden – das Wort Traveler wird gerne und oft verwendet – fordert er auf, in diesem Urlaub die persönliche Komfortzone zu verlassen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Offen sein für Neues, so sein Appell.

Die Passagiere an Bord werden dafür Kleingruppen zugeteilt, in denen sie mehr über das Konzept von Fathom erfahren können. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht und Fragen in Bezug auf die geplanten Aktivitäten beantwortet. Auch Untereinander kommt man schnell ins Gespräch. Elizabeth zum Beispiel kennt sich an Bord bestens aus. Bereits zum dritten Mal ist die ehemalige Highschool-Lehrerin aus Maine, die jetzt Palm Beach in Florida ihr Zuhause nennt, an Bord der ADONIA zur Dominikanischen Republik unterwegs. Ihre Aktivitäten in der Nähe von Puerto Plata wird sie auch dieses Mal auf den Englischunterricht beschränken. Schule und dortige Kollegen kennt sie schon.

Andere betreten auf der ADONIA Neuland, wie das junge Ehepaar Jason und Stephanie aus der US-Hauptstadt Washington. Für den dynamischen Marketing-Manager aus der Pharmabranche und die angehende Ärztin ist dies die erste Kreuzfahrt. Vielen Passagieren gemeinsam ist soziales Engagement und eine weniger konsumorientierte Einstellung zum Leben. Andere Kurse an Bord beschäftigen sich mit dem eigenen Zeitmanagement oder der persönlichen Entwicklung. In Vorbereitung  auf die Dominikanische Republik kann man auch seine Kenntnisse der spanischen Sprache vertiefen oder ‒ in Ermangelung von entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen ‒ erste spanische Wörter erlernen.  

 

Ein Schiff mit wechselvoller Geschichte und vielen Leben:

Die ADONIA 

So gar nicht zu dem lockeren Miteinander will das Ambiente an Bord passen: Hier kann die ADONIA ihre Vergangenheit nicht verleugnen. 2001 wurde sie unter dem schlichten Namen R EIGHT als letztes von acht Schwesterschiffen auf der Werft Chantiers de l’Atlantique im französischen St. Nazaire gebaut. Hier entstand Anfang der sechziger Jahre auch der legendäre französische Transatlantikliner FRANCE und im Jahre 2003 die QUEEN MARY 2 der Cunard Line. Dunkle Holzvertäfelungen und eine gediegene Atmosphäre – vor allem in der Bibliothek und in der Lobby mit ihrer imposanten Treppe, die angeblich an die TITANIC erinnern soll – verbreiten eine sehr gediegene Atmosphäre.

Heute kreuzen vier der ADONIA-Schwestern für Oceania Cruises um die Welt und zwei weitere für Azamara Club Cruises, während die verbliebene Schwester als PACIFIC PRINCESS für Princess Cruises unterwegs ist. Anders als die Schiffe unter den Flaggen von Oceania und Azamara befindet sich die ADONIA auch heute weitestgehend im Originalzustand. Hier und dort könnte eine grundlegende Renovierung nicht schaden. Ein kurzer Werftaufenthalt im Frühjahr 2016 hat sich offensichtlich auf das Allernötigste beschränkt. Neu an Bord ist lediglich die Glass House Weinbar auf dem Sun Deck, die zuvor als italienisches Alternativrestaurant genutzt wurde. Doch hier wirkt das neue Interieur im Gegensatz zu dem sehr guten Weinangebot ‒ unter denen viele Bioweine zu finden sind ‒ leider nicht allzu wertig.

Nach der Insolvenz des ersten Eigners Renaissance Cruises diente die ADONIA bereits einigen Gesellschaften des Carnival Konzerns: So war sie zunächst als MINERVA II für Swan Hellenic unterwegs. Nach einer vierjährigen Stippvisite als ROYAL PRINCESS für die US-Gesellschaft Princess Cruises folgte 2011 eine Rück-

kehr in den britischen Markt, wo sie P&O Cruises bis zum Start von Fathom nur für Erwachsene als ADONIA einsetzte.

Für Kinder ist das Schiff wirklich nicht geeignet. Das müssen während unserer Reise auch zahlreiche Eltern von jungen Erstkreuzfahrern aus Iowa, Kalifornien oder Texas feststellen. In dieser Thanksgiving-Woche sind in etlichen US-Bundesstaaten Schulferien und viele Familien nutzen die Gelegenheit, der jungen Generation einen Einblick in das karibische Alltagsleben fernab von amerikanischen Gewohnheiten zu geben. Ein Kinderpool oder eine Lounge für Jugendliche findet sich an Bord nicht – hier ist das Organisationstalent der Impact Guides gefragt.

Die Crew an Bord ist auch unter karibischer Sonne fest in der Hand von P&O Cruises und besteht aus britischen Offizieren und zumeist indischem Servicepersonal. Gegenüber den amerikanischen Gästen gibt sich die Schiffsleitung reserviert bis unterkühlt. Sarah Breton, die Kapitän des Schiffes, ist nie und nirgendwo zu sehen. Kein sichtbarer Inspektionsrundgang übers Schiff, keine Durchsage zu nautischen Details zur Mittagszeit und weder ein Kapitänscocktail noch eine Fragestunde mit den Passagieren. Auf einem Megaliner mit über 4.000 Passagieren geht es beinahe persönlicher zu als auf der ADONIA mit ihren gerade einmal 700 Kreuzfahrtgästen.

Fast hat man den Eindruck, dass die gesamte Besatzung das Fathom-Engagement ihres Schiffes nur mit Widerwillen erträgt. So bleibt die sehr gute karibische Küche des Premiumrestaurants Ocean Grill an Bord für einige Passagiere an den beiden letzten Abenden der Reise unerreichbar, da statt zahlender Passagiere einige Tische zur besten Dinnerzeit von Offizieren und deren Familien belegt werden. Auch das Speisenangebot im Buffetrestaurant zur Mittagszeit ist very british – geräucherte Makrele und Bread Pudding inklusive. Hier wäre etwas mehr Anpassung an den Geschmack der US-Passagiere sicherlich ebenso kein Fehler gewesen, wie an Bord häufig zu vernehmen ist.

 

Amber Cove – Ausgangspunkt für die Aktivitäten auf Hispaniola 

Gegen Mittag an Tag 3 der Reise wird Amber Cove erreicht. Direkt nebenan an der Pier hat der Megaliner CARNIVAL MAGIC festgemacht, der unsere ADONIA bei weitem überragt. Für die nächsten Tage wird die ADONIA quasi als Hotelschiff zu einem Ausgangspunkt für die Aktivitäten im Norden der Insel Hispaniola, die neben der Dominikanischen Republik auch das weitaus ärmere Land Haiti umfasst. Schon während des Seetages in Sichtweite der kubanischen Küste hatte Impact Guide Gabe seine Traveler darauf vorbereitet, dass im Norden der Dominikanischen Republik in den letzten Wochen viele Unwetter niedergegangen sind. Ausläufer eines Hurrikans haben die Insel passiert und ihre sichtbaren Folgen hinterlassen. Und so bleibt der Ankunftstag in Amber Cove auch der einzige Sonnentag in Amber Cove. Während des Aufenthalts des Schiffes nahe der 130.000 Einwohner zählenden Stadt Puerto Plata peitschen vor allem Regenböen übers Deck.

Regenkleidung statt Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 50 ist angesagt. Zeitweise ist es so stürmisch, dass ein Schlepper das fest vertäut an der Pier liegende Schiff zusätzlich an die Kaimauer drücken muss. Die Projektarbeit vor Ort findet trotzdem statt.

Besonders begeistert zeigen sich die Teilnehmer beim Verlegen von Betonestrich in einem Vorort von Puerto Plata. Müll türmt sich auf den hier nur teilweise befestigten Straßen. Angesichts der sintflutartigen Regenfälle kann jeder Freiwillige auf Anhieb nachvollziehen, welche Auswirkungen ein Hochwasser bei einem unbefestigten Boden im Inneren des Hauses haben könnte. Zementmischmaschinen sind nicht im Einsatz und so ist Handarbeit gefragt, um den Estrich zu produzieren. In einer Eimerkette wandern die schweren Zementeimer von Hand zu Hand, ehe der Inhalt gleichmäßig auf dem Boden verteilt wird. Die Familien, deren Hütten auf diese Weise aufgewertet werden, können ihr Glück kaum fassen. Insgesamt vier Häuser nehmen sich jeweils rund 20 Passagiere der ADONIA, die sich auf vier Teams verteilen, an zwei Tagen während unserer Reise vor.

Eine ebenso sinnvolle und zufriedenstellende Arbeit, wie die von der ungewohnt harten körperlichen Arbeit erschöpften Akteure bei der Rückkehr an Bord den Mitreisenden begeistert berichten. Nicht alle Aktivitäten sind auf unserer Reise von dieser Nachhaltigkeit: Das Setzen von jungen Mangrovenpflanzen am Strand von Puerto Plata unweit der städtischen Promenade findet inmitten von angeschwemmtem Plastikmüll statt. Wer zuvor den Strand reinigen möchte, wird enttäuscht. Dies ist nicht vorgesehen, auch entsprechende Gerätschaften fehlen. Da hilft es wenig, dass eine Mitarbeiterin des Umweltministeriums der Dominikanischen Republik die Reisenden begrüßt und ob ihres Einsatzes mit lobenden Worten überhäuft.

Jeder ADONIA-Passagier kann an drei Freiwilligenaktionen während des Aufenthalts in Amber Cove teilnehmen. Ihre persönliche Komfortzone verlassen dabei fast alle Reisenden: Ob beim Bau von Wasserfiltern aus Ton oder der Herstellung von Schokolade auf einer Kakaoplantage: Wer alle Aktivitäten wahrnehmen möchte, wird eine zweite Reise auf der ADONIA buchen müssen. Viele Mitreisenden sind geradezu enthusiastisch, was ihren Einsatz in der Region rund um Puerto Plata betrifft. An Bord entsteht von Tag zu Tag ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl, das auf anderen Schiffen undenkbar wäre. Ein tolles Erlebnis!

Dieses positive Feedback der Reisenden hat die Carnival Corp. bewogen, diese Impact Aktivitäten zukünftig auch Passagieren der anderen Konzernmarken anzubieten, wenn deren Schiffe einen Stopp in Amber Cove auf ihrer Kreuzfahrtroute durch die Karibik einlegen. Auch AIDA-Gäste werden zukünftig ebenso wie Passagiere der Holland America Line von diesem Angebot Gebrauch machen können. Traditionelle Landausflüge, wie Strandtouren oder Stadtrundfahrten durch Puerto Plata werden auf der ADONIA zwar auch angeboten, stehen aber eindeutig im Schatten der nachhaltigen Tätigkeiten vor Ort.

 

Das Ende ist beschlossene Sache: Kreuzfahrten unter Fathom-Flagge werden im Mai 2017 eingestellt

Kaum, dass die ADONIA den Hafen von Amber Cove verlassen und die Heimreise nach Miami angetreten hat, bessert sich das Wetter. Strahlender Sonnenschein und der volle Einsatz der britischen Bordband am Pool des Schiffes sorgen für ein unbeschwertes Kreuzfahrtfeeling. Impact Guide Gabe erläutert seiner Cohort Group bei einem Abschlusstreffen, welche bleibenden Auswirkungen ihre Aktivitäten auf dieser Reise rund um Puerto Plata hinterlassen haben. So ist Marcia nur eine von 728 lernwilligen Jugendlichen und Erwachsenen, die seit der ersten Fathom-Reise in die Dominikanische Republik im April 2016 insgesamt jeweils 27 Zeitstunden Englischunterricht erhalten haben. Bis zur Einstellung der Marke Fathom Ende Mai 2017 wird die ADONIA weiterhin alle 14 Tage die Dominikanische Republik ansteuern. Dann ist Schluss.

Ein Verlust für die Menschen in der Region rund um Puerto Plata und die Kreuzfahrtbranche gleichermaßen. Manch einer unter den Passagieren hat die Seereise als neue Reiseform für sich entdeckt und die ADONIA und ihr innovatives Konzept hat hierfür den Weg geebnet. Diese Brücke zu neuen Zielgruppen wird es künftig nicht mehr geben. Viele Mitreisende wollen die kommenden Monate bis zum Ende der des Fathom Kreuzfahrtangebots nutzen und diese Tour nochmals unternehmen. Keine schlechte Idee, die Komfortzone auf bereits bekannten Wegen ein zweites Mal zu verlassen.

 

Informationen zur Buchung

Die Angebote von Fathom Impact Travel sind in Deutschland aktuell nicht zu buchen. Nähere Informationen unter www.fathom.org. Die Reisen der ADONIA in die Dominikanische Republik werden teilweise zu Schnäppchenpreisen angeboten. Preisbeispiel für Abfahrt am 26.03.2017 inklusiv Steuern und Hafengebühren: 420,00 US-Dollar (entspricht rund 400,00 EUR; Stand: 16.12.2016) pro Person bei Buchung einer Zweibett-Außenkabine. Die letzte Abfahrt auf der hier beschriebenen Route findet am 21.05.2017 statt. Reisen mit der ADONIA nach Kuba sind weitaus teurer. Bei Kuba-Reisen mit Stopps in Havanna, Cienfuegos und Santiago de Cuba steht der kulturelle Austausch und Sightseeing im Vordergrund ‒ der Reisecharakter ist daher mit der geschilderten Fahrt in die Dominikanische Republik nicht zu vergleichen.

Am Start einer nachhaltigen Seereise: Das Pooldeck der ADONIA lädt vor der Skyline von Miami zum Relaxen ein.

Am Start einer nachhaltigen Seereise: Das Pooldeck der ADONIA lädt vor der Skyline von Miami zum Relaxen ein.

Wie auf einem historischen Ozeanliner: Das Atrium der ADONIA präsentiert sich mit gediegenem Design im Originalzustand.

Wie auf einem historischen Ozeanliner: Das Atrium der ADONIA präsentiert sich mit gediegenem Design im Originalzustand.

Die Bibliothek gehört zu den schönsten Räumen an Bord und bietet eine große Auswahl an englischsprachiger Literatur.

Die Bibliothek gehört zu den schönsten Räumen an Bord und bietet eine große Auswahl an englischsprachiger Literatur.

Die gemütliche Lounge Anderson’s auf dem Promenadendeck ist nach dem Gründer der Peninsular & Oriental Steam Navigation Co. Ltd. (P&O) benannt.

Die gemütliche Lounge Anderson’s auf dem Promenadendeck ist nach dem Gründer der Peninsular & Oriental Steam Navigation Co. Ltd. (P&O) benannt.

Die Balkonkabinen an Bord der ADONIA am Heck des Schiffes bieten viel Komfort und eine erheblich größere Veranda als andere Kabinen an Bord.

Die Balkonkabinen an Bord der ADONIA am Heck des Schiffes bieten viel Komfort und eine erheblich größere Veranda als andere Kabinen an Bord.

 

Zahlreiche ruhige Rückzugsorte auf der ADONIA laden zu einem intensiven Austausch über die Impact Aktivitäten an Land ein.

Zahlreiche ruhige Rückzugsorte auf der ADONIA laden zu einem intensiven Austausch über die Impact Aktivitäten an Land ein.

Das Pacific Restaurant bietet eine durchweg gute Küche mit englischem Einschlag.

Das Pacific Restaurant bietet eine durchweg gute Küche mit englischem Einschlag.

In Miami hat der Mickey Mouse-Liner DISNEY MAGIC achtern von der ADONIA festgemacht.

In Miami hat der Mickey Mouse-Liner DISNEY MAGIC achtern von der ADONIA festgemacht.

Immer ein Erlebnis: Auf dem Weg in die Karibik passiert die ADONIA die Skyline von South Beach.

Immer ein Erlebnis: Auf dem Weg in die Karibik passiert die ADONIA die Skyline von South Beach.

Die endlosen Strände von Miami Beach vermitteln Urlaubs-Feeling gleich zu Beginn der Reise.

Die endlosen Strände von Miami Beach vermitteln Urlaubs-Feeling gleich zu Beginn der Reise.

In Amber Cove wird die ADONIA von dem Megaliner CARNIVAL MAGIC größentechnisch bei Weitem in den Schatten gestellt.

In Amber Cove wird die ADONIA von dem Megaliner CARNIVAL MAGIC größentechnisch bei Weitem in den Schatten gestellt.

Viele Urlaubsaktivitäten im Angebot: Amber Cove ist ein künstlicher Zielort vom Reißbrett.

Viele Urlaubsaktivitäten im Angebot: Amber Cove ist ein künstlicher Zielort vom Reißbrett.

Neben der ADONIA steuern auch Schiffe anderer Carnival-Kreuzfahrtgesellschaften Amber Cove an der Nordküste der Dominkanischen Republik an.

Neben der ADONIA steuern auch Schiffe anderer Carnival-Kreuzfahrtgesellschaften Amber Cove an der Nordküste der Dominkanischen Republik an.

Impact Guide Gabe bereitet seine Reisenden bei verschiedenen Treffen auf das Konzept von Fathom und die Aktivitäten an Land vor.

Impact Guide Gabe bereitet seine Reisenden bei verschiedenen Treffen auf das Konzept von Fathom und die Aktivitäten an Land vor.

 

Abseits der Touristenziele: Vor Ort in Cupey steht Englischunterricht für Jugendliche und Erwachsene auf dem Programm.

Abseits der Touristenziele: Vor Ort in Cupey steht Englischunterricht für Jugendliche und Erwachsene auf dem Programm.

Überall  an Bord der ADONIA präsent: Zettelkästen laden zum Spanischlernen und zum Nachdenken über Land und Leute ein.

Anschauungsunterricht im Impact Center in Amber Cove: Wie werden Kakaobohnen angebaut und Schokolade hergestellt.

Überall  an Bord der ADONIA präsent: Zettelkästen laden zum Spanischlernen und zum Nachdenken über Land und Leute ein.

Überall  an Bord der ADONIA präsent: Zettelkästen laden zum Spanischlernen und zum Nachdenken über Land und Leute ein.

Handarbeit ist angesagt: Passagiere mischen Zement an, um in einem Vorort von Puerto Plata Estrich zu verlegen.

Handarbeit ist angesagt: Passagiere mischen Zement an, um in einem Vorort von Puerto Plata Estrich zu verlegen.

 

Die schweren Zementeimer wandern in einer Eimerkette von Hand zu Hand ins Haus einer Familie.

Die schweren Zementeimer wandern in einer Eimerkette von Hand zu Hand ins Haus einer Familie.

In einem ärmeren Stadtteil von Puerto Plata: Fathom arbeitet mit lokalen Entwicklungshilfeorganisationen zusammen, um den Lebensalltag der Menschen zu verbessern.

In einem ärmeren Stadtteil von Puerto Plata: Fathom arbeitet mit lokalen Entwicklungshilfeorganisationen zusammen, um den Lebensalltag der Menschen zu verbessern.

 

Vielfalt der Hilfsaktivitäten: Am Strand werden junge Mangrovenpflanzen gesetzt um die Bodenerosion zu stoppen.

Vielfalt der Hilfsaktivitäten: Am Strand werden junge Mangrovenpflanzen gesetzt um die Bodenerosion zu stoppen.

Aufgrund von Unwettern können nicht alle gelieferten Setzlinge unweit der Strandpromenade Puerto Platas eingepflanzt werden.

Aufgrund von Unwettern können nicht alle gelieferten Setzlinge unweit der Strandpromenade Puerto Platas eingepflanzt werden.

Kostenlose Fahrradtaxis bringen Passagiere von der Pier in das Zentrum von Amber Cove.

Kostenlose Fahrradtaxis bringen Passagiere von der Pier in das Zentrum von Amber Cove.

 

Abschied von der Dominikanischen Republik und einem innovativen Konzept: Ab Juni 2017 ist die ADONIA wieder als klassisches Kreuzfahrtschiff mit britischen Passagieren unterwegs.

Abschied von der Dominikanischen Republik und einem innovativen Konzept: Ab Juni 2017 ist die ADONIA wieder als klassisches Kreuzfahrtschiff mit britischen Passagieren unterwegs.

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