WASSERWEGE – DER MAIN ALS TEIL DES MAIN-DONAU-KANALS

AUSGABE 3/2010


Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Die Würzburger Festung Marienberg, von der Alten Mainbrücke aus aufgenommen.


Autor Egon Giebe

Manche Flüsse haben ihr Umfeld entscheidend geprägt, haben ihrem Tal und manchmal einer ganzen Landschaft ihren Charakter gegeben oder mindestens dazu beigetragen, in dem Maß, in welchem die Landschaft Widerstand setzte und der Fluss in der Ausdauer seines Angriffs Widerstand überwand.


Der Rhein hat das in fast all seinen Abschnitten getan und dabei sehr verschiedene, aber meist typische Rhein-Landschaften erschaffen. Eine der markantesten ist der Durchbruch durch das Schiefergebirge zwischen den Einmündungen von Main und Mosel. Und auch die Mosel hat bei ihrem Durchbruch durch den Schieferrücken von Eifel und Hunsrück ein unverwechselbares Meisterstück hinterlassen.
Vom Main kann man dies nicht in gleichem Maße sagen. Seine Angriffslust ist vergleichsweise bescheiden, sein Gefälle ist gering, die Widerstände auf seinem Weg waren recht mäßig, nichts Heroisches haftet seinem Verlauf an, keine Spuren harter Auseinandersetzung mit der Landschaft, sondern vielmehr Verständigung, friedliches Einvernehmen zwischen beiden, ein Bild der Harmonie. Ja, der Fluss ist so harmonisch in seine Landschaft gebettet, dass man ihn in seiner Umgebung gelegentlich suchen muss.
So wird man weniger von seiner Persönlichkeit reden, als vielmehr vom sanften Charakter der Landschaft, die er durchfließt, von ihrer Lieblichkeit, von ihrer Harmonie, die einen Menschenschlag geformt hat, eine Lebensweise und Mentalität, aus welcher wiederum etwas hervorging, was nirgendwo sonst so reich und harmonisch sich zur Blüte entwickelte, wie in der Landschaft am Main – in Mainfranken.
Trotzdem müssen wir die wichtigsten „Angaben zur Person” festhalten. Zur „Person” des Flusses, denn bei all seiner Sanftheit bleibt er der Urheber einer der schönsten und reichsten Kulturlandschaften Deutschlands.
Wer auf einer heutigen Autokarte den Main und dessen Verlauf suchen will, wird Mühe damit haben, ihn zu finden. Das dichte und mit starken Farben eingetragene Netz der Hauptverkehrsstraßen hat sich weitgehend von den Flussläufen gelöst und überspielt diese auch mit Leichtigkeit. Unsere Verkehrsgeografie hat sich verändert. Der Main mit seinen weitausholenden Bögen ist keine zeitgemäße Verkehrslinie mehr. Aber das hat auch sein Gutes. Er bleibt im Schatten des großen und immer eiligeren Verkehrsbetriebes. Er erhält uns etwas aus einer reichen, großartigen Vergangenheit – ein Reservat der Schönheit, in Natur, idyllischen Ortschaften und großen Denkmälern hoher Kultur.


Zwei Quellflüsse bilden bei ihrem Zusammenfluss bei Kulmbach den Main. Der 59 Kilometer lange Rote Main entspringt am Ostrand des Fränkischen Jura auf 575 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Aber der mit 42 Kilometer Länge kürzere Weiße Main gilt dennoch als der Hauptarm. Er entspringt auf 796 Meter Höhe am Ochsenkopf im Fichtelgebirge. Die Mündung in den Rhein bei Mainz liegt in der Luftlinie nur 225 Kilometer westlich der Quelle im Fichtelgebirge, beide auf gleicher geografischer Höhe, nämlich auf dem 50. Breitengrad. Diese Linie parallel zum Äquator, umspielt er in so weitausholenden Bögen, die nach Norden bis Süden bis zu 30 Kilometer ausschlagen, dass er dafür 524 Kilometer Fluss-Strecke braucht, auf welcher er in relativ gleichmäßig schwachem Gefälle 714 Meter Höhe verliert. Die markante Gestalt seines Gesamtverlaufs ist uns von den Wetterkarten des deutschen Fernsehens geläufig, wo die Flüsse in Bezug auf Wettergebiete oft eine markierende oder trennende Bedeutung haben.
Der Main ist nur wenige Kilometer kürzer als die Mosel und ist damit der zweitgrößte Nebenfluss des Rheins. Im Gegensatz zur Mosel, die von ihrem Ursprung in den Vogesen in einem weit gespannten Bogen nordwärts dem Rhein zustrebt, und dabei auf deutschem Boden in eine Folge unzähliger Klein-Bögen gerät, sind die Eskapaden des Mains großräumig und entschieden, bilden Dreiecke und Vierecke, und tendieren trotzdem unbeirrt von Ost nach West. Ein deutscher Mäander –, wenn auch mit unregelmäßigem Muster, so doch von Geburt an ein Deutscher, im Gegensatz zu Mosel und Rhein.
Wenn sich auch keine typischen Abschnitte zwischen Kulmbach und Mündung unterscheiden lassen, so kann man doch vom Oberlauf sprechen, für den Abschnitt bis zur Einmündung der Regnitz bei Bamberg; vom Mittellauf bis Aschaffenburg, und vom Unterlauf im Bereich der Oberrheinischen Tiefebene. Auf seinem schiffbaren Abschnitt von der Regnitz-Mündung bis zum Rhein hat er auf 390 Kilometer ein Gefälle von nur 150 Metern. Der Mittellauf hat eine durchschnittliche Breite von 52 Metern, verbreitert sich bis Aschaffenburg auf 96 Meter, und hat bei Frankfurt eine Breite von 105 Metern.
Das Wasser des Mains erscheint meist trüb. Bei der starken Ansiedelung von Industriewerken an seinem Unterlauf ist das nicht verwunderlich. Trotz der aufwendigen Filtrierungsmaßnahmen für Abwässer hat er noch eine ganze Menge Unerfreuliches zu schlucken. Aber auch schon im Oberlauf erscheint der Fluss aufgrund eines hohen Anteils an gelösten organischen Stoffen relativ trüb.
Der einst legendäre Fischreichtum des Mains gehört der Vergangenheit an. Die Zeit, in der man Forellen, Karpfen, Hechte, Schleien, Aale, Krebse, Barben und Störe bis zu 170 Pfund gefangen hat, ist unwiederbringlich vorbei, wenn auch das Leben im Fluss noch nicht gänzlich ausgestorben ist, und man noch immer Angler geduldig am Ufer oder im Boot auf das Anbeißen einer Forelle, eines Zanders oder eines Schwarzbarsches warten sehen kann.


Die schon im frühen Mittelalter bedeutenden Städte am Main wie Frankfurt, Aschaffenburg, Wertheim, Miltenberg, Lohr, Würzburg, Ochsenfurt und Bamberg haben den Güterverkehr auf dem Main frühzeitig in Gang gebracht. Flussabwärts ging es gemächlich, ohne große Gefahren mit den großen Ruderstangen auf Vorschiff und Heck. Flussaufwärts musste der Wind helfen soweit er wollte und die Richtung günstig war. In der Hauptsache aber wurde getreidelt. Schiffe wurden über die Treidelleine von Pferden am Ufer entlang gezogen, wobei das Schiff gegengesteuert werden musste, und vermutlich sich oft genug an seichten Stellen festfuhr. Bamberg besaß schon im 16. Jahrhundert einen ausgebauten Hafen und in Würzburg kann man am Kranufer noch einen alten Drehkran sehen, bei dem sich der hölzerne Ausleger auf einem gemauerten Lafettenturm drehte.
Der Main hatte damals noch einen sehr ungezügelten Lauf. Im flachen Talgrund uferte er zu großen Breiten aus, verlegte bei Hochwasser gelegentlich seinen Lauf und legte sich dann in sein frisch gemachtes Bett, wobei er das alte nicht immer aufgab. Dabei entstanden Inseln und die durchschnittliche Tiefe betrug kaum mehr als einen Meter. Die Schifffahrt war also oft mit großen Schwierigkeiten verbunden und von einem geregelten Verkehr konnte keine Rede sein.
Relativ einfach ging der Holztransport vor sich, denn er musste nur mit der Strömung flussabwärts. Mindestens seit dem 4. Jahrhundert lenkte ran die zu Flößen zusammengebundenen Tannen- und Fichtenstämme, und später auch mächtige Eichenstämme aus dem Spessart über Main und Rhein zu den Schiffsbauern nach Holland und bis zum Zweiten Weltkrieg gab es noch Flößer auf dem Main.
Aber der Warenverkehr auf dem Fluss ist noch viel älter, wir lesen erstaunt davon, dass Karl der Große nicht nur die Schifffahrt auf dem Main gefördert hat, sondern den kühnen Plan hatte, den Main durch einen Kanal mit der Donau zu verbinden – die „Fossa Carolina” – und damit 794 sogar begonnen hat. Zwischen Altmühl und der schwäbischen Rezat ist noch ein Graben von 1250 Meter Länge zu sehen.
Den gleichen Plan hatte gut eintausend Jahre später der Bayernkönig Ludwig I. Mainfranken war 1802 durch Napoleon zu Bayern gekommen, der Main wurde bis über Aschaffenburg hinaus ein bayerischer Fluss, und nun wurde die alte Idee einer Verbindung mit der Donau wieder hochaktuell. Eine Aktiengesellschaft für den Bau wurde gegründet, und 1846 war der Kanal von Bamberg nach Kelheim fertig gestellt. Er war nicht sehr leistungsfähig, denn nur Schiffe bis 120 Tonnen konnten ihn befahren, und sie hatten 101 Staustufen mit Schleusen zu überwinden. Die „gerade erfundene” Eisenbahn entwickelte sich aber überraschend schnell und war bald so leistungsfähig, dass sie dem schwerfälligen Kanal den Rang ablief und dieser seine Bedeutung ganz verlor. Auf dem Main selbst aber wuchs die Bedeutung der Schifffahrt. 1882 begann man mit dem Bau von fünf Staustufen zwischen Mainz und Frankfurt, um das Fahrwasser zu vertiefen. Inzwischen sind es bis Würzburg 21, und bis Bamberg 35 Staustufen. Dies bedeutet allerhand Schleusenmanöver für die Schiffer, aber das tiefere Fahrwasser hat den Frachtverkehr beträchtlich erhöht.
Mit der Einweihung des neuen „Europakanals” (Main-Donau-Kanal) im September 1992 geht der alte Traum nun endlich in Erfüllung – die Schaffung einer durchgehenden Schifffahrtsstraße von der Nordsee und von Basel (damit über Flüsse und Kanäle Frankreichs vom Mittelmeer) bis zum Schwarzen Meer für Schiffe der neuen Europaklasse von 1350 to und 180 Meter Länge.


liegt anmutig in einer von Rebenhängen umsäumten Talweitung des Mains. Kirchtürme, hohe Giebel, steile Dächer, eine Stadtmauer mit Wehrtürmen bildeten die großartige Silhouette einer der schönsten Städte Europas, die in einer Bombennacht am Ende des Zweiten Weltkriegs fast völlig zerstört wurde. Und obwohl in den Jahrzehnten nach dem Krieg die schönsten Bauwerke mit großem Aufwand wiedererrichtet wurden, konnte das Flair der alten Stadt nicht mehr erreicht werden. Trotzdem ist der Besuch Würzburgs ein Erlebnis, denn die großartigen Bauwerke des Mittelalters und des Barock sind kostbare Kleinodien im modernen Stadtbild. Heinrich von Kleist meinte einst, „es wimmle in der Stadt von Heiligen, Aposteln und Engeln”. Davon ist nur wenig übriggeblieben, aber Kirchen, Türme, Kuppeln, Kreuze, Kapellen und Namen von Straßen und Plätzen verraten die Jahrhunderte lange kirchliche Herrschaft. „Unter dem Krummstab ist gut leben”, hieß es einst, wenn auch die Abgaben für die immer ehrgeizigeren Bauvorhaben der Fürstbischöfe das Volk sicher arg geschröpft haben.


Flusskilometer 253,06 – Die Ludwigsbrücke. Hier am Main und Ludwigskai befindet sich die Anlegestelle unseres Schiffes. Gegenüber, auf der Höhe über dem linken Ufer der Marienberg mit der Festung und auf dem Nachbarhügel die Wallfahrtskirche Käppele.
Km 252,32 – Alte Mainbrücke. Sie war bis ins 19. Jahrhundert der einzige Übergang im Stadtbereich. 1133 war die erste Steinbrücke an der Stelle einer Furt gebaut worden. Die durch Eisgang und Hochwasser zerstörte Brücke wurde im 15. Jahrhundert neu gebaut, erhielt im 16. Jahrhundert die Wölbungen und wurde in der Zeit des Barock mit der Aufstellung von zwölf überlebensgroßen Figuren zur „Prachtstraße”. Am rechten Ufer die Großartige Silhouette der Würzburger Altstadt mit ihren zahlreichen Türmen, dem Alten Kran und dem Pegelhaus.
243,80 links – Margretshöchheim. Dorfidylle zwischen den Pappeln einer Uferallee. Ein geschwungener Fußgängersteg verbindet mit – rechts – Veitshöchheim, einem ländlichen Ort, in welchem die Fürstbischöfe von Würzburg ein Sommerschlösschen mit Gartenanlagen errichten ließen. Sie gelten als besterhaltener Rokoko-Garten Deutschlands. Da alles flach angelegt ist, ist vom Fluss her nichts zu erkennen. In neuerer Zeit wurde Veitshöchheim als fränkische Karnevals-Hochburg bekannt.
226,00 rechts – Karlstadt. Vom Main her bietet die Stadt die schönste Ansicht. Eine völlig intakte Mauer folgt dem Flussufer. Schlanke Wehrturme mit feinen Spitzen und eine Folge von schönen Giebeln setzen wirkungsvolle Akzente. Nach der Legende wurde die Stadt von Karl dem Großen gegründet, belegt ist die Gründung jedoch für das Jahr 1200 durch den Bischof von Würzburg.
Auf dem linken Ufer, der Stadt gegenüber, leuchtet das helle Mauerwerk der Ruine der Karlburg. Schon 1234 wurde die Burg zerstört und diente nach ihrem Wiederaufbau dem Fürstbischof von Würzburg und seinem Domkapitel in unruhigen Zeiten als Zuflucht. 1525 brannten die Einwohner von Karlstadt sie nieder. Geblieben ist die stolze Ruine.
211,31 rechts – Gemünden liegt an der Mündung der Fränkischen Saale und der Sinn. Leider wird die Sicht auf die Stadt durch einen Bahndamm verdeckt. Nur die Türme und die über der Stadt idyllisch im Wald gelegene Scherenburg mit ihrem markanten runden Bergfried sind vom Fluss aus zu sehen.
Bei Gemünden hat der Fluss den „Zenit” zwischen Mainviereck und Maindreieck (Gemünden-Schweinfurt) erreicht. Wir befinden uns also mitten im Weinbaugebiet Franken, das eben durch Mainviereck, Maindreieck und den anschließenden Steigerwald klar definiert ist.

 


Der Frankenwein gilt als der männlichste unter den deutschen Weinen, charaktervoll , kernig, fruchtig-saftig. Karl der Große war es, der den Weinbau in diesem Gebiet förderte, und im Mittelalter waren alle Hänge und Felder mit Rebstöcken überzogen, der Weinverbrauch war gewaltig. Es waren vor allem die Klöster, die Weinbau betrieben.
Heute werden auf einer Rebfläche von 2800 Hektar 45 Prozent Müller-Thurgau, 37 Prozent Silvaner Bacchus und andere Rebsorten angebaut. Nur etwa 3 Prozent entfallen auf Rotwein, der vor allem im Gebiet von Klingenberg angebaut wird.
Berühmt sind die bauchigen Flaschen, in welche der Frankenwein zum größten Teil abgefüllt wird –, und entsprechend wird die Straße, die sich ab Aschaffenburg den Main entlang durchs Rebgebiet zieht, die „Bocksbeutelstraße” genannt.


200,66 links – Schleuse der Staustufe Steinbach. Fallhöhe 5,14 Meter. Kurz nach der Schleuse der kleine Ort Steinbach (heute Stadtteil von Lohr) mit einer sehenswerten Barockkirche (1719/21) und dem Schloss der Freiherren von Hutten, das Balthasar Neumann 1725/28 gebaut hat.
198,00 rechts – Lohr. Von diesem Verkehrsknotenpunkt ziehen die Straßen in sechs verschiedene Richtungen weg, und seit alters her ist Lohr das östliche Tor zum Spessart. Dessen Holzreichtum ließ schon im 18. Jahrhundert Papiermühlen, Eisenhämmer, Gießereien und Schiffswerften entstehen. Die Stadt, deren Kern auf einem Sporn zwischen den Flüsschen Lohr und Rechtenbach, knapp vor ihrer Mündung in den Main, entstand, hat viel an altem Bestand bewahrt und pflegt ihn sehr. Die Grafen von Rieneck hatten im 13. Jahrhundert Lohr zum wichtigsten Ort ihrer Grafschaft gemacht. Von der alten Rieneckschen Burg aus dem 13. Jahrhundert sind nur noch ein Wehr- und Wohnturm erhalten, einbezogen in das im 17. Jahrhundert erbaute Kapuzinerkloster. Das bemerkenswerte jüngere Schloss beherbergt heute das Spessartmuseum.

 


Ein Waldgebiet, das vom Mainviereck Hanau-Miltenberg-Wertheim-Gemünden im Westen, Süden und Osten umschlossen wird, und im Norden bis gegen Schlüchtern in Hessen reicht. Die wellige Hochfläche wird durch 150-200 Meter tiefe gewundene Täler mit schmaler Wiesensohle in breite Rücken gegliedert. Wer den Spessart („Spechteshart” = Spechtswald) nie besucht hat, der verbindet mit seinem Namen meist die Vorstellung von dunklem, unheimlichem Wald, wie er durch Hauffs Märchen vom „Wirtshaus im Spessart” leicht in die eigene Vorstellung übergehen konnte. Sicher war das schon immer dünn besiedelte Waldgebiet mit prächtigem Eichen- und Buchenhochwald (heute noch im südlichen Teil, während im Norden mehr Kiefern aufgeforstet werden) einst für die Durchreisenden unheimlich, zumal bis in unser Jahrhundert dort wirklich Straßenräuber ihr Unwesen trieben. Da der Spessart über Jahrhunderte ein beliebtes Jagdgebiet des Adels war, blieb die wunderbare Waldlandschaft von Bebauung weitgehend verschont. Heute ist der unter Naturschutz stehende Spessart das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands.

 

Das vielleicht reizvollste Ziel im Spessart ist das alte Wasserschloss Mespelbrunn. Die mitten in einem Weiher des Elsavatals liegende hufeisenförmige Anlage bildet, von zwei recht ungleichen Rundtürmen flankiert, einen sehr reizvollen kleinen Hofraum, durch den man das Innere der Gebäude erreicht. Es war das Stammschloss der Familie Echter, deren bedeutendster Vertreter, Julius Echter, als Fürstbischof von Würzburg für seine Residenzstadt und das Fürstbistum so Verdienstvolles geleistet hat. Sehenswert ist vor allem der Rittersaal, die Kapelle im Rundturm, der Speisesaal, Ahnensaal und der Chinesische Salon.

 


185,00 rechts – Rothenfels. Die kleinste Stadt Bayerns mit nur rund 1000 Einwohnern ist durch die Uferbewachsung vom Fluss her kaum zu sehen. Zwischen den beiden Weltkriegen und auch noch danach war Burg Rothenfels Tagungsort und Zentrum der elitären katholischen Jugendbewegung Quickborn. Heute dient die Burg als Jugendherberge.
179,40 links – Marktheidenfeld. Das Marktstädtchen versteckt seine alte, niedrige Uferfront hinter den Bäumen und lässt nur die Dächer der oft recht schönen Häuser sehen. Im Vorbeifahren kann man kurz in die idyllisch schmalen Gassen schauen, die von den Hauptstraßen zum Fluss hinunterführen. Ein Doppelzwiebelturm und ein klar gegliederter klassizistischer Kirchengiebel grüßen über die Dächer hinweg.

174,00 rechts – Gegenüber von Lengfurt liegt auf einem bewaldeten Hügel oberhalb des Mains das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Triefenstein. Die Kirche enthält Stukkaturen von Materno Bossi und Deckengemälde von Januarius Zick.
173,00 links – Steinbruch. Auf weite Strecken wurde der Main seit Verlassen von Würzburg von Bruchkanten aus hellem Muschelkalk begleitet. Im weiteren Verlauf der Flussfahrt wird es der rote Mainsandstein sein, der die Ufer begleitet, und der Baumaterial für so großartige Bauwerke wie das Aschaffenburger Schloss Johannisburg oder den Mainzer Dom war.
171,40 links – An der Außenseite eines Flussbogens stößt ein dreiseitig steil ansteigender Muschelkalkfels nach vorn, auf dem sich eine kleine Burg erhebt. Sie schützte einst die Mainfurten bei Urphar und Lengfurt, wurde von König Pippin dem ersten Bischof Würzburgs geschenkt. Sein Sohn, Karl der Große übertrug den Besitz dem Kloster Neustadt, aber Kaiser Otto III. gab sie wieder an das Bistum Würzburg, das die Burg zum Schutz seiner Westgrenze ausbaute. Von der Anlage blieb nur der romanische Bergfried mit barockem Aufbau erhalten. Auf den anschließenden Hängen wächst der hochgeschätzte „Kallmuth”.
166,00 links – Bettingen. Etwas oberhalb des kleinen Ortes liegt eine Landesgrenze. Das ehemalige Großherzogtum Baden (heute Baden-Württemberg) reichte von Süden her bis an den Main. Das rechte Ufer bleibt weiter bayrisch, aber der am linken Ufer auf baden-würtembergischem Boden wachsende Wein ist ein „badischer Frankenwein” und darf in Bocksbeutelflaschen abgefüllt werden.
156,55 links – Wertheim. Das alte Zentrum der Stadt liegt auf dem „Wörth”, einer dreieckigen Landzunge zwischen Main und hier einmündender Tauber. An der strategisch bedeutenden Stelle haben die Grafen von Wertheim am Hang des Schlossberges eine starke Burg errichtet und im Laufe der Zeit immer mehr erweitert, bis sie 1634 während des 30jährigen Krieges von den „Kaiserlichen” zerstört wurde. Noch als Ruine ist sie eine der eindrucksvollsten und größten Deutschlands.
Durch gescheite und kraftvolle Politik konnten sich die Grafen von Wertheim gegen die mächtigen Bistümer Mainz und Würzburg behaupten. Im Schutze der erweiterten Mauern und zusätzlichen Türme entwickelte sich eine Stadt, die dank der günstigen Lage bald ein Ort blühenden Handels wurde. Die verhältnismäßig großen Bürgerhäuser, vor allem um den langgestreckten schönen Marktplatz und das prächtige Rathaus künden noch heute davon und machen Wertheim zu einer der Perlen des Mains. Bemerkenswert sind auch die beiden gotischen Kirchen, einmal die heutige evangelische Stadtkirche, in deren Chor die „Bettlade” steht, das Renaissance-Grabmal für Ludwig II. von Löwenstein-Wertheim und seine Gemahlin, und die als Grabkirche der Stiftsherren erbaute zweigeschossige Kilianskapelle. Wertheim wurde als eine der ersten Städte protestantisch, deshalb wurde die Kilianskapelle nie entsprechend ihrer Bestimmung genutzt, sondern diente u.a. als erste Lateinschule im Gebiet.
144,70 rechts – Beherrschend über der rechten Mainseite liegt die markante Ruine der staufischen Henneburg. Das aus rotem Mainsandstein errichtete Bauwerk wurde 1317 an den Deutschen Orden verkauft, der im 14. und 15. Jahrhundert Erweiterungen und Verstärkungen anbrachte. Zu Ihren Füssen der Ort Stadtprozelten.
137,55 rechts – Fechenbach mit Barockkirche. Darüber die Ruine der Burg Collenberg, die Sitz einer Adelsfamilie war. Diese gehörte zur einer politischen Gruppierung der fränkischen Reichsritterschaft (gebildet um 1500), die nur dem Kaiser untertan war.

132,60 links – Aus dem stark bewaldeten Hang taucht die Ruine der Burg Freudenberg auf. Der zu ihren Füssen, wegen Platzmangel zwischen Fluss und Berg langgezogene Ort, gehörte zu Würzburg. Die Würzburger Bischöfe ließen die Burg mit ihrem wuchtigen Bergfried 1190 als westlichen Vorposten gegen Kurmainz errichten. Der Ort zeigt eine ansprechende Flussfront mit Resten der alten Stadtmauer.
130,72 links – Landesgrenze. Ab hier greift das bayrische Gebiet wieder auf beide Mainufer über.
126,58 links – Bürgstadt, ein bekannter Weinort. Rathaus mit schwungvollen Giebeln und schönem Treppenturm.
124,00 links – Miltenberg. Die malerische Lage an der Außenseite einer Schleife des Mains und das mittelalterliche Bild machen das Städtchen zu einem der bekanntesten in Deutschland. Der wegen des rasch ansteigenden Berghanges dem Fluss entlang in die Länge gezogene Ort wird gut akzentuiert durch den Torturm am unteren und den mächtigen Brückentorturm am oberen Ende, sowie durch die Kirchtürme und die knapp über der Stadt aufragende, in alter Farbigkeit wiederherstellte Burg. Die Burg hatte der Mainzer Erzbischof um 1225 bauen lassen, als Gegenstück zum würzburgischen Freudenberg, nur 8 Kilometer mainaufwärts. Parallel zur Uferstraße mit Grünanlage verläuft die innere, die eigentliche Hauptstraße, und von der Schiffsanlegestelle hat man bald den reizvollen, dreieckigen Marktplatz erreicht, der von herrlichen Fachwerkhäusern gerahmt ist. Hier findet man das bekannte „Schnatterloch”, im 13. Jahrhundert das Zentrum der jungen Stadt. Die katholische Pfarrkirche ist durch Veränderungen im 19. Jahrhundert entstellt, aber sie birgt beachtliche Figuren und Altäre. Vom Marktplatz bis zum großen Engelplatz säumen viele schöne Fachwerkhäuser die Straße. Das schönste unter ihnen ist der „Riesen”, der als ältestes deutsches Gasthaus gilt. Sehr bemerkenswert das mächtige steinerne Rathaus mit seiner hohen Erdgeschosshalle, das aus dem 14. Jahrhundert stammt. Beim Engelplatz ist auch die Höhe der steinernen Mainbrücke erreicht, deren Brückenkopf Ende des vergangenen Jahrhunderts ein etwas plumpes Torhaus erhielt.
Die Gastlichkeit Miltenbergs, sowie die Lebensfreude der Franken allgemein kommt in der Vielzahl der gemütlichen Gasthäuser zum Ausdruck. Hier wird in kleinen Brauereien gutes Bier gebraut, aber genau so gern trinkt man den geschätzten Wein von den nahegelegenen Mainhängen.
121,00 links – Kleinheubach. Idyllischer, kleiner Ort mit gotischer Kirche an der Mainaue. Rundbogentor in der ehemaligen Stadtmauer zur Fähre hin. Am oberen Ortsende, völlig hinter hohen Baumgruppen versteckt, liegt das respektable ehemalige Schloss der Fürsten Löwenstein-Wertheim-Rosenheim.
Gegenüber Großheubach – typisch mainfränkischer Winzerort, über den Rebhängen dominiert, breitgelagert und weiß in der Sonne leuchtend, das Franziskanerkloster Engelberg mit seiner barocken Walfahrtskirche, zu der 612 Stufen hinaufführen.
113,05 rechts – Klingenberg. Schönes altes Ortsbild mit spitzem Kirchturm. Unmittelbar hinter dem Ort steigen die schon bescheidener werdenden Rebberge an, bis schon sehr bald der Wald beginnt. Hier wird ein sehr geschätzter roter Spätburgunder angebaut. Am Übergang die Ruine der Clingenburg, in der seit 1994 während acht Sommer-Wochen die Clingenburg-Festspiele mit Musicals, Opern, Schauspiele und Konzerte stattfinden.

 


84,04 rechts – Aschaffenburg. Die Stadt, bzw. ihr Zentrum, liegt auf einer gut 20 Meter hohen Terrasse über dem Fluss mit der überraschend herrschaftlichen Silhouette des sandsteinroten Renaissance-Schlosses Johannisburg. Ganz regelmäßig um einen großen, quadratischen Hof angelegt, mit vier gegliederten Ecktürmen und dazwischen liegenden Ziergiebeln wirkt das Schloss wie eine Krone auf dem weitausholenden Terrassenunterbau über dem Main. Aschaffenburg gehörte seit dem 10. Jahrhundert zum Kurfürstentum Mainz und 1605 gab der damalige Kurfürst Johann Schweikhard von Kronberg den Auftrag zum Bau eines Sommerschlosses.
Unter Leitung von Baumeister G. Ridinger aus Straßburg (von dem keine anderen bedeutenden Werke bekannt sind), entstand in nur neun Jahren eines der schönsten Renaissance-Schlösser Deutschlands. Ridinger war auch gelernter Steinmetz und fertigte für jeden bearbeiteten Stein am Schloss eine Zeichnung, die er nach Fertigstellung des Baus seinem Bauherren als Sammelwerk übergab. Nachdem das Schloss im Zweien Weltkrieg stark zerstört wurde, ermöglichten diese Zeichnungen den Wiederaufbau in alter Pracht.

Nach Aufhebung des Kurfürstentums Mainz durch Napoleon fiel Aschaffenburg mit Franken an Bayern und der kunstsinnige König Ludwig I., der sich besonders gerne in dieser schönen Residenz aufhielt, ließ im Garten des Schlosses das Pompejanum, die Nachbildung eines Hauses aus Pompeji, errichten. Vom Fluss aus gut zu sehen.
Im Stadtzentrum liegt die schöne ehemalige Stiftskirche St. Peter und Alexander. Über eine große Freitreppe und eine romanische Vorhalle betritt man einen eindrucksvollen Raum, der im wesentlichen romanischen Ursprungs ist und bedeutende Kunstwerke birgt, so eine Beweinung Christi von Matthias Grünewald, Bilder aus der Werkstatt von Lukas Cranach u.a. Zwischen Stiftskirche und Schloss liegt die Altstadt.
69,40 links – An der Außenseite eines kleinen Flussbogens liegt das Städtchen Seligenstadt, dessen Kern einen erstaunlich geschlossenen Bestand an schönen Fachwerkhäusern, einen reizvollen Marktplatz und einen respektablen Torturm aufweist. Im Vorbeifahren sehen wir den alles überragenden Steinheimer Torturm, Teile der alten Stadtmauer mit dem schlanken Pulverturm, die lange Abschlussmauer einer ehemals staufischen Kaiserpfalz mit romanischen Rundbogenarkaden.

Die dominierende Silhouette der einst karolingischen Klosterkirche – die heutige Einhard-Basilika –, 828 als Benediktinerabtei von Einhard, dem Biographen Karls des Großen gegründet, wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert.
55,10 rechts – Hanau-Kesselstadt. Fast unmittelbar am Ufer die ausgedehnte Schlossanlage Philippsruhe, 1701 bis 1712 nach französischem Vorbild für den Grafen von Hanau erbaut.

 


35,34 – Frankfurts Eiserner Steg. Die Riesentürme der Banken machen es deutlich: Frankfurt am Main ist die Finanzmetropole Deutschlands. Die Flieger, die im Minuten-Takt zur Landung ansetzen, signalisieren die unmittelbare Nähe des Flughafens Rhein-Main.
Doch aus der Nähe betrachtet, sieht man Frankfurts scharfe Kontraste. Als die Wolkenkratzer noch nicht standen, beherrschte der elegante Turm des gotischen Domes mit seinem aparten Kuppelhelm die Stadt-Silhouette. Es war ein Zentrum anderer Art, ein Symbol kirchlicher Macht, die sich mit der weltlichen Macht verbunden hatte, denn seit 1356 wurden die deutschen Könige und Kaiser durch die in Frankfurt versammelten Kurfürsten gewählt („gekürt”), und ab 1562 wurden sie im Dom gekrönt. Bereits 794 hatte Karl der Große der im großen Frankenreich zentral gelegenen Stadt eine politische Bedeutung gegeben, indem er hier eine Reichsversammlung abhielt und der Stadt den Namen Francenovurd gab.
Rund 300 Jahre hatte man am Dom gebaut, von den romanischen Anfängen der Stauferzeit bis in die Spätgotik um 1514. Die Spitze auf dem Turmkuppelhelm wurde allerdings erst gegen 1380 während der großen Restaurierung aufgesetzt, nachdem die Kirche um 1867 völlig ausgebrannt war.
Dem Dom gegenüber, an der Westseite des großen Platzes, ließ das wachsende bürgerliche Selbstbewusstsein auf dem Römerberg die stolz aufragende Dreigiebel-Fassade des Rathauses, des „Römer” erstehen. Im großen Festsaal hinter den hohen Fenstern des ersten Stockes fanden die Krönungsmahlzeiten statt. Der „Römer” – historisches Wahrzeichen Frankfurts – musste nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs originalgetreu neu errichtet werden, ebenso die nach Osten hin abschließende Zeile mit sechs schönen Fachwerkhäusern. Den nördlichen Abschluss bildet die machtvolle, schön ausgeprägte Fassade des spätgotischen Steinhauses neben dem ungeliebten Neubau des Technischen Rathauses.
Bleibt noch die gotische Nikolaikirche an der Südseite des Platzes, die den Kaisern als Hofkirche diente, wenn sie im dahinter am Mainkai liegenden Saalhof residierten.
Aus der Zeit des Mittelalters ist im Altstadtbereich zwischen Römerberg und ehemaliger Stadtmauer nur wenig erhalten geblieben, so das Karmeliterkloster, das Dominikanerkloster, die Leonhardskirche und der hohe Eschenheimer Turm als Nordzugang zur ehemals ummauerten Stadt. Im Bereich der Altstadt ist außerdem bemerkenswert das hübsche kleine Barockgebäude der Hauptwache, das Geburtshaus Goethes, die 1872-80 erbaute Alte Oper, seit Wiederaufbau ein Konzert- und Kongresszentrum. Außerdem – nur einen Steinwurf vom Römer entfernt – die berühmte Paulskirche. Sie ist weder von architektonischer noch von kirchlicher Bedeutung. Das Gebäude war 1848/49 Sitz der Deutschen Nationalversammlung, dem leider nur kurzen Versuch, ein gesamtdeutsches Parlament zu schaffen, nachdem das Kaiserreich zu Ende war und im Südwesten sich demokratische Kräfte regten. Heute findet in der Paulskirche alljährlich die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an bedeutende Vertreter des Geisteslebens statt.

 

Diesem, heute recht bescheiden wirkenden Ensemble der Altstadt entspricht auf der gegenüberliegenden Mainseite der alte Stadtteil Sachsenhausen, unauffällig hinter der neugotischen Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Ufer und dem breitgelagerten barocken Deutschordenshaus am Deutschherrenufer. Es ist das geglückte und äußerst beliebte Unternehmen, die Kleinstadt in der Großstadt zu erhalten. Fluss abwärts schließt sich der gepflegte Schaumainkai an, der sich als Museumsufer bekannt gemacht hat. Es ist bemerkenswert, wie sehr die Stadt bemüht ist, nicht der Gigantomanie zu erliegen, für welche die Finanzwelt mit ihren Verwaltungstürmen die Zeichen gesetzt hat.
24,93 rechts – Höchst und Mündung der Nidda. Am Niddaufer der Schlosspark mit der prächtigen Gartenfront des Bolongaro Palastes, den sich der Tabakfabrikant und Bankier Josef Maria Bolongaro 1772-75 erbauen ließ. Über der Anlegestelle der Fähre der hohe gotische Chor der Justinus-Kirche. Das karolingische Schiff (826-47) ist einer der ältesten Kirchenbauten Deutschlands. Wenige hundert Meter unterhalb ragt der hohe Rundturm des mittelalterlichen Schlosses über die Bäume (Turmaufsatz 1681) und dahinter verbirgt sich eine schöne Altstadt.
0,00 Mündung in den Rhein. Hier wird der Main vom gegenüberliegenden Rheinufer her festlich begrüßt durch die lebhafte Silhouette der Altstadt von Mainz, dominiert von der vieltürmigen Gestalt des alten Kaiserdoms. Unmittelbar hinter dem Adenauerufer – der Schiffsanlegestelle – demonstriert die interessante Gestalt des neuen Rathauses das moderne Mainz, während unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke zwei schöne, langgestreckte Barockbauten die Staatskanzlei und den Rheinland-Pfälzischen Landtag präsentieren. Dann folgt der rote Renaissancebau des ehemaligen Kurfürstlichen Schlosses, dahinter die barocken Türme von St. Peter und die Kuppel der klassizistischen Christuskirche.

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Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Die Alte Mainbrücke in Würzburg bei Main-Kilometer 252,32 – sie war bis ins 19. Jahrhundert der einzige Übergang im Stadtbereich.

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Das Schloss Veitshöchheim im Rokokogarten des Städtchens nahe Würzburg.

 

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Das Schloss in Lohr am Main beherbergt heute das Spessart-Museum.

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Blick von der Burg auf das alte Zentrum Wertheims, es liegt auf dem „Wörth”, einer dreieckigen Landzunge zwischen Main und hier einmündender Tauber.

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Auf der Terrasse der Burg oberhalb Wertheims.

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Die Wertheimer Kilianskapelle.

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Unter dem bewaldeten Hang taucht Freudenberg auf. Zu den Füssen von Burg Freudenberg, wegen Platzmangel zwischen Fluss und Berg, liegt der langgezogene Ort.

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Die Ruine der Burg Freudenberg hoch über dem Städtchen.

 

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Die PREMICON QUEEN vor Freudenberg in Bergfahrt.

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin

Miltenberg-Panorama von der Mildenburg aus gesehen, mit einem Turm der Pfarrkirche und der alten Mainbrücke. In der Bildmitte ein Henneberger-Ausflugsschiff.

Foto: Egon Giebe, SeereisenMagazin Miltenberg hat eine Altstadt mit vielen schönen Fachwerk-Häusern.

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Das Hotel Riesen in Miltenberg. Der „Riesen” gilt als ältestes deutsches Gasthaus.

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Über Großheubach, einem typisch mainfränkischer Winzerort, dominiert breitgelagert und weiß in der Sonne leuchtend, das Franziskanerkloster Engelberg.

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Die barocke Walfahrtskirche des Franziskanerkloster Engelberg in Großheubach.

 

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Reizvollstes Ausflugs-Ziel im Spessart ist das alte Wasserschloss Mespelbrunn.

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Klingenberg. Schönes altes Ortsbild mit spitzem Kirchturm. Hinter der Stadt des Rotweins steigen die Rebberge an, bis schon sehr bald der Wald beginnt.

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Aschaffenburg liegt auf einer gut 20 Meter hohen Terrasse über dem Main mit der herrschaftlichen Silhouette des sandsteinroten Renaissance-Schlosses Johannisburg.

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König Ludwig I. ließ im Garten des Schlosses Johannisburg das Pompejanum errichteten, die Nachbildung eines Hauses in Pompeji.

 

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In der Altstadt Aschaffenburgs liegt die schöne ehemalige Stiftskirche St. Peter und Alexander mit einer großen Freitreppe.

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Die dominierende Silhouette Seligenstadts ist die einst karolingischen Kloster-Kirche – die heutige Einhard-Basilika –, die 828 als Benediktinerabtei von ...

 

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... Einhard, dem Biographen Karls des Großen gegründet, im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert wurde. Hier der Klosterhof.

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Hanau-Kesselstadt. Fast unmittelbar am Ufer die ausgedehnte Schlossanlage Philippsruhe, 1701 bis 1712 nach französischem Vorbild für den Grafen von Hanau erbaut.

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Der Römer – historisches Wahrzeichen Frankfurts – musste originalgetreu neu errichtet werden.

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In der Paulskirche findet alljährlich die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels statt.

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Ab 1562 wurden die deutschen Könige und Kaiser im Dom zu Frankfurt gekrönt.

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Die Riesentürme der Banken machen es deutlich: Frankfurt am Main ist die Finanzmetropole Deutschlands.

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Main-Kilometer 0,0 – die völlig unspektakuläre Mündung in den Rhein gegenüber Mainz.