Die VIKING EUROPE ist ein Flusskreuzer von noch überschaubarer Größe.




Oliver Schmidt




Sie ist eine von 5 baugleichen Schwestern aus der Viking-Flotte, die auf verschiedenen europäischen Flüssen Dienst tun: Die VIKING EUROPE. VIKING PRIDE, VIKING STAR, VIKING SEINE und VIKING BURGUNDY heißen die anderen Mitglieder im Quin-tett. Stellvertretend für alle fünfe soll hier die VIKING EUROPE portraitiert werden.

 

All diesen Schiffen sind die festen Viking-Grundsätze zueigen: Alle Leistungen werden aus einer Hand geliefert, also im Hause Viking Flusskreuzfahrten selbst produziert. Die Abfahrten der Schiffe sind entweder für europäisches oder US-amerikanisches Publikum gedacht und werden auch nur an die entsprechende Zielgruppe verkauft, um die Ansprüche hinsichtlich des Essens, des Rauchens und des Shoppings bei Landausflügen punktgenau erfüllen zu können. Der Austausch von Personal sichert nicht nur ein gleichbleibend hohes Niveau auf allen Schiffen, sondern bringt es auch mit sich, dass ausnahmsweise ein Schiffsportrait auf vier andere Schiffe ohne Realitätsverlust übertragen werden kann.

 

Kreuz und quer durchs Schiff

Die VIKING EUROPE ist ein Flusskreuzer von noch überschaubarer Größe. Ihr Sonnendeck ist zweistufig gehalten, der vordere Teil liegt etwas niedriger als das Heck und bleibt damit auch bei niedrigen Brückenpassagen länger nutzbar. Auf dem Hauptdeck gibt es zudem eine kleine, seitliche Promenade. Betritt man das Schiff an dieser Stelle durch die elektrische Schiebetür, so tut sich ein für ein Flussschiff ungewöhnlich großer, lichtdurchfluteter Empfangsbereich auf. Auf gleicher Höhe mit dem Eingang befindet sich die Rezeption, dahinter findet sich in der Decke die Stufe wieder, die auf dem Sonnendeck den Versatz (s.o.) ausmacht. Eine Treppe führt hinauf zu einer Galerie mit einigen Sitzgelegenheiten und dem oberen Kabinengang, eine andere in die unteren Gemächer. Dass dies alles nicht nur offen gestaltet, sondern auch von den Viking-typischen skandinavischen Farben beherrscht ist, lässt das Foyer modern, leicht und freundlich wirken. Die nette, hilfsbereite Besetzung an der Rezeption, die die Passagiere mehrheitlich mit Namen kennt und sie nicht selten mit einem persönlichen Wort begrüßt, unterstreicht diesen Eindruck.

 

Vorn schließt sich an das Foyer die Lounge an. Im Backbord-Durchgang ist eine Kaffee-Tee-Station aufgebaut, wo man sich mit heißem Wasser tagsüber selbst Heißgetränke aufgießen kann. Eine Obst-Auswahl macht den kleinen Snack zwischendurch perfekt. Diese Station ist jedoch nach dem Dinner geschlossen, um die Großzügigkeit in Sachen Kaffee/Tee nicht allzu negativ auf den Verkauf der Bar-Getränke wirken zu lassen. An der Steuerbordseite ist in den Durchgang zur Lounge, neben Anschlagtafeln für die Position des Schiffes, der täglichen Menü-Karte, Landgangsinformationen und dem Tagesprogramm, ein geschlossener Raum mit Sitzgelegenheiten integriert.

 

Die Lounge selbst hat an der Eingangsseite mittig eine Bar, an deren Tresen auf einigen Hockern abends ein fröhliches Miteinander entsteht. Nach vorn ziehen sich Sitzgruppen aus niedrigen Cocktailtischen und Sesseln durch. Die Bestuhlung ist allerdings sehr eng. Die Verglasung an den Bordwänden ist unterbrochen, aber großzügig. In Kniehöhe beginnend, gibt sie einen fast ungehinderten Blick auf vorbeiziehende Flusslandschaften frei. Weit vorne in der Lounge, aber dennoch von Sitzgelegenheiten umgeben, wartet eine winzige, parkettbelegte Aussparung auf den Alleinunterhalter und zwei bis drei Tanzpaare. Trotz eher schlichter Ausstattung (der schnörkellosen Viking-Eleganz entsprechend) wirkt die Lounge gemütlich, besonders abends mit Schummerbeleuchtung und Kerzenschein sogar romantisch.

 

Die Treppe vom Foyer empor führt zu einer kleinen Galerie, an der ein Beratungs- und Besprechungs-Desk der Kreuzfahrtleitung einen festen Platz hat und gerne genutzt wird – sowohl für Fragen zur aktuellen Reise sowie zu der Überlegung, wie denn die nächste aussehen könnte. Der dahinter gelegene Kabinengang führt zum Restaurant, das über einige Treppenstufen erreicht wird. Dies ist wieder in konsequenter Skandinavien-Optik mit hellem Mobiliar durchgestylt. Wie großzügig das Platzangebot hier wirkt, hängt entscheidend von der Buchungssituation ab, denn Tische und Stühle werden, wenn überzählig, entfernt und eingelagert. So hat nie jemand das Gefühl, im halb leeren Saale zu speisen, und der Komfort steigt. Aber auch bei ausgebuchtem Schiff lassen die Abstände zwischen den Tischen komfortablen Service zu.

 

Bon appetit!

Wenn die VIKING EUROPE diesen Wunsch ausspricht, dann kommt er von Herzen. Zu den Hauptmahlzeiten, die zu festen Zeiten und an festen Tischplätzen in einer Sitzung eingenommen werden, steht ein Teil der Service Crew bereit, um den Anmarschweg der Passagiere zu flankieren und einen freundlichen, aber unaufdringlichen Gruß zu nicken. Auch der Maîte d’ ist stets zugegen, um seine Passagiere zu begrüßen. Wer Sonderwünsche hat, kann ihn bereits bei dieser Gelegenheit ansprechen. Dass er unmittelbar, nachdem der Hauptgang serviert ist, nochmals eine Runde durchs Restaurant dreht, um sich an jedem Tisch zu erkundigen, ob auch alles recht sei, rechnen ihm die Passagiere hoch an.

 

Des Morgens wartet im Restaurant ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Besonders fallen frische Früchte, verschiedene Säfte und der erstklassig kross gebratene Frühstücksspeck auf. Brötchen und Wurst sind in Auswahl vorhanden und nach deutschem Geschmack zusammengestellt.

 

Auf einer gemeinsamen Menukarte präsentieren sich Mittag- und Abendessen, so dass man bereits mittags nachsehen kann, was es denn abends gibt. Mittags stellt man sich als Vorspeise am Buffet einen Salatteller zusammen, sodann bietet die Karte eine Suppe sowie die Auswahl zwischen zwei Hauptgerichten an. Auf der VIKING EUROPE ist eines der Hauptgerichte deutlich auf den deutschen Geschmack zugeschnitten, auch Speisen wie etwa Rheinischer Sauerbraten fehlen nicht. Das zweite kann etwas exotischer sein, etwa Quiche Lorraine oder Lasagne. Zum Schluss gibt’s ein Dessert. Am Abend ist das Angebot reichhaltiger; der Steward bringt einen fertig kreierten Vorspeisenteller, und zwei Suppen bieten Gelegenheit zur Auswahl. Von den zwei folgenden Hauptgerichten ist eines zumeist Fisch. Zum Schluss wählt man zwischen einem süßen Dessert und einer Käse-Platte.

 

Bei der Auswahl der Speisen fällt auf, dass es sich stets um Gerichte handelt, die vermutlich das Gros der Passagiere gern mögen wird; sehr spezielle Dinge wie etwa Innereien tauchen nicht auf. In diesem Sinne wäre allerdings eine vegetarische Alternative zu wünschen. Auf entsprechende Bitte des Passagiers wird der überaus beflissene Maître d’ sie allerdings schnellstens herbeizaubern.

Weiterhin sind alle Speisen sehr ansprechend präsentiert. Um in Sternen zu sprechen, ist die Verpflegung auf der VIKING EUROPE mit „Vier Sterne plus“ keineswegs überbewertet. Die Qualität des Service’ ist entsprechend.

Am Nachmittag wird in der Lounge zu Kaffee oder Tee ein kleines Kuchentablett herumgereicht.

 

Wohl geruht und gut erholt

Die Kabinen an Bord der VIKING EUROPE sind ein kleines Raumwunder. Obwohl nicht riesig groß, vermitteln sie den Eindruck eines durchaus guten Platzangebots. Zum Gefühl der Großzügigkeit trägt freilich die breite Fensterfront bei, die sogar aufschiebbar ist, wenn man Tuchfühlung zum Fluss aufnehmen möchte. Lichtdichte Vorhänge ermöglichen dennoch ungestörtes Ausschlafen. Dazu laden zusammen stehende Doppelbetten ein, die nach deutschem Vorbild mit Laken, Bettbezug und Inlay ausgestattet sind. In die Spiegelfront gegenüber dem Bett ist ein Schreibtisch integriert, ein Stuhl bietet die Gelegenheit, hier Briefwechsel oder Tagebuchaufzeichnungen zu führen. Im Kabinen-TV werden die gängigsten deut-schen Fernsehprogramme und das Bild einer Bugkamera gezeigt. Da es keine Mini-Bar gibt, steht eine Flasche Apollinaris (ungekühlt) auf dem Schreibbord bereit. Dort gibt es auch Steckdosen – zwei an der Zahl, für jede Stromspannung (115/230 Volt) eine. Die Steckdosennorm ist deutsch. Als besondere Einrichtung verfügt die Kabine über einen Alarmknopf für Notfälle. Auf dem Desk steht ein Selbstwahltelefon bereit, und im Schrank verbirgt sich ein kostenlos nutzbarer Safe. Bei den reichlichen (und notwendigen) Durchsagen, die Kreuzfahrten z.B. auf dem Rhein mit sich bringen, um alles Sehenswerte entsprechend zu würdigen, wird der ruhebedürftige Passagier es sehr begrüßen, dass die Lautsprecherdurchsagen in der Kabine eine Lautstärkeregulierung (notfalls auf Null) erlauben. Die Schallisolierung der Kabine ist gut, die Unterhaltung aus der Nachbarkabine dringt nicht herüber.

Auch die Nasszelle macht aus ihrer Normgröße das Beste, indem bei geschickter Aufteilung reichlich Stauraum hinter den Spiegeln versteckt ist. Steckdose und hochwertige Armaturen, alles ist funktionell eingerichtet, und das Wasser bleibt beim Duschen da, wo es hingehört.

 

Allerhand Leute

Mann trifft an Bord der VIKING EUROPE in etwa das Publikum, für das die Fluss-Kreuzfahrten von Viking River Cruises gemacht sind. Die erklärte Zielgruppe sind interessierte Vielreisende ab 55 Jahren, die der gehobenen Einkommensschicht angehören. Kultur, Musik und gediegene Unterhaltung stehen für diese Klientel im Fokus ihrer Kreuzfahrt. Erstaunlich viele Neukreuzfahrer ohne Fluss- oder gar Hochsee-Erfahrung geben sich ein Stelldichein, und stets „verirren“ sich auch einige Passagiere an Bord, die deutlich jünger sind als die definierte Zielgruppe. Dafür muss man aber auch jenes Urgestein jenseits der achtzig in Kauf nehmen, mit dem man nur dann warm wird, wenn man den uneinholbaren Vorsprung an Sachverstand in Sachen Flusskreuzfahrt jener betagten Herrschaften gebührend würdigt, die zum zwanzigsten Mal in Folge dieselbe Route befahren.

 

Ein wenig Unterhaltung

Die Überschrift soll gerade das kennzeichnen, was in Ergänzung zum interessanten Tagesablauf (stets garantiert durch vielerlei Sehenswürdigkeiten am Wegesrand) noch hinzugefügt wird. Gerne lädt man die Passagiere am Vor- oder Nach-mittag (je nach Landgangsprogramm) zu einer Veranstaltung in die Lounge (oder – je nach Wetterlage – an Deck) ein. Das kann ein Bayerischer Frühschoppen sein (dem die Weißwürstchen fehlen!), ein Kursus im Serviettenfalten, eine Bratapfel-Show oder auch – in der Weihnachtszeit – ein Seminar, in dem die Anwendung der Serviettentechnik bei der Gestaltung exklusiver Kerzen vermittelt wird. Ebenfalls in der Weihnachtszeit können lokale Anbieter mit einem improvisierten Weihnachtsmarkt in die Lounge kommen. Andere Jahreszeiten lassen entsprechend andere Highlights zu, wie etwa den Besuch landestypischer Folklore-Gruppen, soweit man sie nicht beim Landausflug erleben kann.

Die Größe eines Flussschiffes bietet keinen Platz für ein großes Bordorchester, wohl aber für einen Alleinunterhalter, der auch nicht fehlt und abends mal flotte, mal leise Töne spielt – wenn’s gefragt ist, auch Wunschmelodien. Abends wird das Programm bisweilen durch ein Quiz aufgelockert.

 

Wo man an Bord Gelegenheit findet, sich zusammen mit anderen Passagieren niederzulassen, warten Bücher und Spiele zur Unterhaltung. Verteilt auf den Raum, der an Steuerbord vor der Lounge abgeteilt ist, und die Galerie über dem Foyer. Insgesamt stehen etwa 4 laufende Meter Bücher bereit (teilweise in Englisch), sowie Scrabble, Domino, Schach, Puzzles und Spiele-Magazine.

 

Was sonst noch so auffällt

Ein wichtiges Instrument, um die Ehrlichkeit des Produktes zu demonstrieren, ist Vikings „Geld-Zurück-Garantie“. Sie versichert jedem Passagier, der nicht zufrieden ist und wieder abreist, der Rückerstattung des vollen Reisepreises. – Die Außentüren werden bei langen Liegezeiten oder bei Hafennächten um 23.00 Uhr geschlossen. Dann nützt auch der elektrische Knopf an der Seite nichts mehr, sondern nur die Nachtbesetzung der Rezeption. Wenn die auf Inspektions-Rundgang ist, steht man unter Umständen ein Weilchen draußen. – Es gibt zwar keinen Bordfotografen, aber zu entsprechenden Anlässen (etwa Abschiedsgala) kommt einer von der Landseite an Bord, der das Event im Bild festhält. Die Abzüge werden später feilgeboten. – Mit mehreren Treppen (vom Foyer zu den Kabinen-Gängen und von dort wiederum ins Restaurant) ist die VIKING EUROPE nicht behindertentauglich. – Wenn Viking konstatiert, in seiner Zielgruppe sei das Interesse an Fitness und Wellness nicht allzu groß, dann wird diese Feststellung auf der EUROPE konsequent umgesetzt: Es gibt weder Sauna noch Fitness-Bereich. – Der Bekleidungs-Codex ist überaus moderat. Das Publikum der VIKING EUROPE zieht es ohne besondere Aufforderung vor, zum Dinner in gedeckten Farben und gepflegter Kleidung zu erscheinen. Zum Begrüßungs- und Abschiedsabend zieht man sich, ebenfalls ohne Zwang, sichtbar besser an als an den üblichen Abenden. Diesen Anspruch können aber nach dem Verständnis der Passagiere auch eine schwarze Jeans und ein besticktes Hemd erfüllen. Die Spanne verschiedenster „Gala-Outfits“ pflegt jedenfalls eine friedliche Koexistenz. – Schade, dass man nicht, wie sonst üblich, seine Kreditkarte bereits in den ersten Tagen registrieren lassen und sich am letzten Tag das Bezahlungs-Procedere ersparen kann. – Auf dem Kabinenflur gibt es nach amerikanischem Vorbild einen Trinkwasser- und Eiswürfelspender. – Eine Bordboutique im eigentlichen Sinne gibt es nicht. In Vitrinen sind einige Logo-Artikel ausgestellt, die die Rezeption gerne verkauft. Auch Postkarten bekommt man hier.

 

Routen und Ausflüge

Mit Rücksicht auf die Multifunktionalität dieses Schiffsportraits sollen nicht alle Routen im Detail beschrieben werden. Die VIKING EUROPE ist auf Rhein, Main und Donau unterwegs, oft mit amerikanischen Passagieren, desgleichen die PRIDE. Die VIKING STAR gibt es auf dem deutschen/EU-Markt und die beiden französischen Schwestern sind auf der Seine und der Rhône zu Hause.

 

Der Kreuzfahrtdirektor (viele davon sind weiblich, es sei bitte verziehen, wenn hier nur die männliche Form auftaucht) begleitet mit der Sachkompetenz und Routen-Kenntnis, die sonst einem Lektor zukommt, die Reisen, macht interessante Durchsagen und steht für Fragen zur Verfügung. Ihm sind stets so viele Mitarbeiter unterschiedlicher Sprachen zur Seite gestellt, dass alle an Bord reisenden Idiome vertreten sind. Bei schwach gebuchten Routen/Reisezeiten können sich zu deutschen Passagieren britische, spanische, italienische oder andere Gruppen aus dem europäischen Ausland gesellen.

Oftmals liegt der Anleger mitten im Geschehen, so dass ein Busausflug oder anderer Transport entfällt. Dann kommt ein lokaler Stadtführer ans Schiff und holt Interessierte zu einem Rundgang ab. Die Qualität dieser ortskundigen Führer ist ein Lob wert. Immer sind es eloquente, freundliche Zeitgenossen, die ihre Passagiere mitnehmen auf eine spritzige Tour durch ihre Heimat, die manchem Repeater an Bord noch neue Perspektiven beim Blick auf die Stadt/Region eröffnet. Immer ist der Kreuzfahrtdirektor oder einer seiner Mitarbeiter in Hörweite, um die Führung mitzuerleben und die Qualität langfristig sicherzustellen. Geradezu rührend nimmt er sich dabei Alleinreisenden oder Gehbehinderten an.

Allerdings weist Viking River Cruises – für einen Veranstalter, der auch mit amerikanischem Publikum unterwegs ist, recht rigoros – darauf hin, dass bestimmte Wege nur fußläufig zu bezwingen sind, ein Verweilen im Bus nicht möglich ist etc., um Passagiere, die mit Fußmärschen gänzlich überfordert sind, von vornherein zu angemessener, individueller Ausflugs-Planung zu bewegen.

Das oben erwähnte „Urgestein“ bleibt ohnehin bei den Ausflügen mehrheitlich an Bord zurück und zieht ein Mittagsschläfchen vor.

 

Leistungen und Bordpreise

Durch die Kaffee-/Tee-Bar und den Eiswasser-Spender auf dem Flur sind die notwendigen Nebenausgaben für Getränke nicht wirklich hoch. Dennoch bleibt es ein Husarenstück, für die Flasche Apollinaris bei Tisch 4,50 € zu verlangen – ein Preis mehr als doppelt so hoch wie der übliche Durchschnitt und damit jenseits von Gut und Böse.

Getränke (Bar): Beck’s Bier (0,3 l) 2,50 €, Hefeweizen (0,5 l) 3,50 €, Jim Beam Whisky (4 cl) 4 €, Chivas Regal (4 cl) 6,30 €, Gin-Tonic/Wodka-Lemon/Whisky-Cola 4,90 €, Tequila/Grappa (2 cl) 3,40 €, Aalborg Aquavit (2 cl) 3,20 €, Kirschwas-ser/Williamsbirne (2cl) 3,30 €, Mineralwasser (0,33 l) 2,20 €, Apollinaris (1 Liter) 4,50 €, Cola/Sprite (0,33 l) 2,40 €, Tonic/Ginger Ale/Säfte (0,2 l) 2,40 €.

Wäscherei: Hose 6 €, Hemd 4 €, Pullover 6 €, Polo-Shirt/T-Shirt 3,50 €, Pyjama 4 €, Slip/Socken 2 €.

Bügelservice: Anzug 8 €, Kleid 8 €, Rock/Hose 4 €, Hemd 3€.

Boutique: Viking-Jacke 84 €, Polo-Shirt 23 €, T-Shirt 12,50 €, Knirps (Regen-schirm) 10 €, Bademantel 20 €, Ansteck-Pin 1,50 €, Baseball Cap 9,50 €, Postkarte 0,50 €.


 

Betritt man das Schiff, so tut sich ein für ein Flussschiff ungewöhnlich großer, lichtdurchfluteter Empfangsbereich mit der Rezeption auf.

 

Im Foyer führt eine Treppe hinauf zur Galerie mit einigen Sitzgelegenheiten.

 

Die Kabinen an Bord der VIKING EUROPE sind ein kleines Raumwunder.

 

 

Die Standardkabine (Kat E) an

Bord der VIKING EUROPE mit

11,2 Quadratmetern Größe.

  Die Deluxe-Kabine (Kat A, B, C, D) mit 14,3 Quadratmetern Größe.

 

Die Nasszelle macht durch geschickte  Aufteilung das Beste aus ihrer Normgröße.

 

Die Mahlzeiten werden zu festen Zeiten und an festen Tischplätzen in einer Sitzung eingenommen.

 

Die Lounge hat an der Eingangsseite mittig eine Bar, an deren Tresen auf eini-gen Hockern abends ein fröhliches Miteinander entsteht.

  

Der Kapitän stößt mit seinen Passagieren auf eine schöne Reise an.

 

Kleine Einlage der Köche: Die Bratapfel-Show.

 

Beim Bayerischen Frühschoppen fehlten leider die Weißwürschteln.

 


Technische Daten VIKING EUROPE 

Passagiere 150 in 75 Außenkabinen (63 Deluxe, 12 Standard)
Besatzung 40
Länge 114,30 Meter
Breite 11,40 Meter
Tiefgang 1,50 Meter
Passagierdecks 3
Geschwindigkeit 22 km/h
Baujahr 2001

Dieses Schiffsportrait entstand an Bord der VIKING EUROPE vom 4. bis 8. Dezember 2005.