Landgang 

 

Ausgabe 6-2013 

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Die schwedische Inselstadt Visby begrüßt ihre Besucher in ihrem „grünen Vorzimmer” Almedalen – zu deutsch: Ulmental, benannt nach den Bäumen, die hier 1870 gepflanzt wurden und diese Parkanlage begründeten. Im Mittelalter, zu Hansezeiten, befand sich hier der Alte Hafen, der im Laufe der Jahrhunderte versandet war.Die schwedische Inselstadt Visby begrüßt ihre Besucher in ihrem „grünen Vorzimmer Almedalen – zu deutsch: Ulmental, benannt nach den Bäumen, die hier 1870 gepflanzt wurden und diese Parkanlage begründeten. Im Mittelalter, zu Hansezeiten, befand sich hier der Alte Hafen, der im Laufe der Jahrhunderte versandet war.

Carsten Heinke

Landgang auf Gotland

Die schwedische Insel Gotland, seit Jahrtausenden besiedelt und bereits zu Zeiten der Wikinger ein bedeutender Platz für den Ostseehandel, lockt heute vor allem mit ihren sonnigen Stränden, mildem Klima, pittoresken Fischerdörfern und der bezaubernden mittelalterlichen Stadt Visby viele Besucher an.

Auf den Routen der Kreuzfahrtschiffe hat die mit knapp 3.000 Quadratkilometer Fläche nach Seeland zweitgrößte Insel des nordeuropäischen Binnenmeeres einen festen und wichtigen Platz. Für die Passagiere der MS ASTOR gehörte im August ein Landgang auf Gotland zu den Highlights ihrer Ostseereise. Auch 2014 wird das Schiff wieder Kurs auf Schwedens beliebteste und wohl auch schönste Insel nehmen.

Die einstige Hansestadt Visby, heute Hauptort und Bischofsresidenz der Insel Gotland, beeindruckt ihre Besucher vor allem durch ihre sehr gut erhaltene mittelalterliche Architektur, die seit 1995 als Weltkulturerbe den Schutz der Unesco genießt. Sie steht auch im Mittelpunkt des ersten Ausflugs der ASTOR-Passagiere.

Per Bus geht es nach Almedalen – zu deutsch: Ulmental. Hier, außerhalb der Stadtmauern von Visby, befand sich zu Hansezeiten der Hafen, der im Laufe der Jahrhunderte versandete und weiter entfernt von der Stadt, wo die Ostsee noch tiefer war, wieder aufgebaut wurde. Noch lange danach wurde der Platz deshalb „Gamle Hamn” (Alter Hafen) genannt. Seine jetzige Bezeichnung „Almedalen” verdankt er den Ulmen, die 1870 hier gepflanzt wurden und sein Schicksal als Park begründeten.

Heute ist „Almedalen” mit seinen prächtigen Bäumen, geflegten Rasenflächen, Blumenrabatten und Skulpturen das grüne Vorzimmer der Inselstadt, verbindet ihre Bilderbuch-Silhouette hervorragend mit der Ostseekulisse und ist sowohl bei Einheimischen als auch Gästen sehr beliebt. 

Entlang der von historischen Kornspeichern gesäumten Strandgatan (Strandstraße) führt der Spaziergang zu „Kruttornet” (Pulverturm), dem ältesten erhaltenen Bauwerk von Visby. Mit seiner Errichtung wurde im Jahre 1151 begonnen.

 

Vom alten Hafen bis zum Galgenberg

Nur wenig jünger sind die anderen Gebäude der gewaltigen mittelalterlichen Stadtbefestigungsanlage, die das Bild der einst mächtigen Hansemetropole – heute einer eher verträumten Kleinstadt mit 22.000 Einwohnern – prägt. Dazu gehören neben weiteren wuchtigen (ursprünglich vier Dutzend!) Wehrtürmen die 3,6 Kilometer lange Ringstadtmauer sowie die Ruine der gotischen Visborg, einer zwischen 1411 und 1436 unter dem dänischen König Erich von Pommern gebauten Festung.

Vom einstigen Reichtum der Hansestadt mitten in der Ostsee künden neben prächtigen Kaufmannshäusern auch Sakralbauten und deren Ruinen. Zur Blütezeit Visbys drängten sich viele Kirchen in den Mauern der Stadt, darunter auch Sankt Karin und Sankt Nikolaus, von denen inzwischen nur noch Ruinen erhalten sind.

Bis heute in voller Pracht präsentiert sich der von den Gotlandfahrern gebaute Dom Sankt Marien, dessen Geschichte bis ins zwölfte Jahrhundert zurückreicht. Das 1225 der Jungfrau Maria geweihte Gotteshaus wurde lange Zeit nur von seinen Erbauern – also als reine Gästekirche – genutzt.

 

Über wichtige Waren wachte Gott

Bei den Gotlandfahrern handelte es sich um deutsche Kaufleute zur See, die Visby im Mittelalter als zentralen Umschlagplatz im Ostseehandel zwischen den Hansestädten der südlichen Küste sowie denen in Russland und dem Baltikum nutzten. Auf ihren Koggen wurde das Geld für den späteren Dom gesammelt. Und da die seefahrenden Händler praktisch dachten, berücksichtigten sie beim Bau der Kirche auch eine sichere Unterbringungsmöglichkeit für wichtige Waren – und zogen ein Extra-Stockwerk als Lagerboden ein.

Daran erinnern noch heute die alten Windenhaken an der Domfassade. In sie wurden die Taljen (Flaschenzüge) mit der Ware gehängt und nach oben befördert. Auch die gemeinsame Kasse des Hansekontors von Nowgorod wurde zeitweilig in Sankt Marien aufbewahrt.

Erst mit der dauerhaften Ansiedlung vieler aus Lübeck, Hamburg und Bremen stammenden Kaufleute wurde Sankt Marien zur Gemeindekirche der deutschen Bevölkerung Visbys, 1572 zur Bischofskirche. Seine jetzige vornehmlich barocke Silhouette erhielt das von vielen Baustilen geprägte Gotteshaus vor allem durch die Turmhauben im 18. Jahrhundert.

 

Prima Klima in mittelalterlichen Mauern

Nach einem fantastischen Panoramablick vom Galgenberg auf Dom, Altstadt und Ostsee pilgern die ASTOR-Passagiere bergab durch enge, mittelalterliche Kopfsteinpflastergassen in eine weitere grüne Oase von Visby, dem Botanischen Garten.

1855 von einer humanistischen Gesellschaft gegründet, profitiert die kleine, aber sehenswerte Anlage heute von zahlreichen alten Gewächsen. In dem milden, fast  

mediterranen Klima auf der sonnenreichen Ostseeeinsel (das hier, mitten in der Altstadt noch von den schützenden dicken Ringmauern unterstützt wird) gedeihen

Magnolien, Maulbeer-, Feigen-, Walnuss-, Tulpen-, Taschentuchbäume und viele andere Pflanzen, die in südlicheren Gefilden zu Hause sind.

Zu den Publikumslieblingen des „DBW Trädgarden” gehören eine Rosensammlung, der älteste Steingarten Schwedens mit einem hübschen, kürzlich restaurierten Pavillon sowie der fast komplett von Efeu überwucherten Ruine der Sankt-Olafs-Kirche, die einmal so groß war wie der Dom.

 

Fischerhütten und Schiffsgräber

Ein weiterer Ausflug führt die Besucher nach Mittelgotland. Von Visby an der Westküste geht es mit dem Bus in südöstlicher Richtung ins geografische Zentrum der Insel auf dem durchschnittlich nur rund 55 Meter hoch gelegenen Kalksteinplateau.

Der erste Stopp erfolgt in Dalhem, wo es einen mächtigen Kirchenbau aus dem zwölften Jahrhundert mit reich geschmücktem Portal zu bestaunen gibt. Nur einige Kilometer weiter warten die Ruinen des Klosters Roma sowie die ländlichen Kirchen von Väte und Mästerby auf die Gäste vom Schiff.

Zurück an der Westküste, werden zwei malerische Fischerdörfer besichtigt. Neben dem winzigen Klintehamn beeindruckt Gnisvärd, einst größtes Dorf Gotlands, mit seinen rund 40 typischen Hütten, dem Netztrockenplatz und einer steinernen Strandkapelle.

Unweit entfernt liegen die „Schiffssetzungen bei Gnisvärd”, erstaunlich gut erhaltenen ovalen „Schiffsgräbern” aus der Bronzezeit. Das größte der rund 3.000 Jahre alten Begräbnisstätten ist 47 Meter lang und sieben Meter breit. Von dem Gräberfeld ist es nicht weit bis zu Högklint, einer bis zu 45 Meter steil aufragenden, eigentümlichen Kalkklippe, die einen fantastischen Ausblick auf Gotlands Westküste bietet.  

 

Bei Pippi Langstrumpf zu Besuch

Bevor der Bus nach nur acht Kilometer Fahrt gen Norden wieder in Visby hält, passiert er Kneippbyn. In dessen Freizeitpark steht die legendäre Villa Kunterbunt (schwedisch: Villa Villekulla) aus den berühmten Pippi-Langstrumpf-Filmen. Ursprünglich stand das Häuschen an einem militärischen Übungsplatz in der Nähe von Visby und wurde als Verwalterwohnung genutzt. Die meisten Filmszenen nach Astrid Lindgrens beliebtem Kinderbuch drehte Regisseur Olle Hellborn 1969 hier auf Gotland.

Zurück auf dem Schiff, teilen Passagiere aller Altersklassen mit großem Spaß ihre Erinnerungen an die lustige und eigenwillige junge Buch- und Filmheldin – auch wenn die MS ASTOR nun nur zurück nach Kiel fährt und nicht ins Taka-Tuka-Land in der Südsee. Aber vielleicht bei einer anderen Kreuzfahrt ...?

 

Gotland/Schweden und Kreuzfahrten 2014 mit der MS ASTOR

Informationen rund um die schwedische Insel Gotland gibt es beim Gotland Tourist Info Centre, Donners plats 1, SE-62157 Visby, www.gotland-erleben.de · info@gotland.com sowie bei Visit Sweden, Stortorget 3, SE-83130 Östersund, www.visitsweden.com · germany@visitsweden.com

Mit der MS ASTOR geht es im kommenden Jahr unter anderem auf folgende Reisen:

„Majestätisches Nordeuropa” / Kreuzfahrt Ostsee & Nordsee Frühling vom 12. bis 20. Mai 2014, 9 Tage Deutschland – Dänemark – Schweden – Norwegen.

http://www.transocean.de/de/kreuzfahrt-ostsee-nordsee

„Das Meer in den Bergen“ / Kreuzfahrt Norwegen vom 20. bis 26. Mai 2014, 7 Tage Norwegen. http://www.transocean.de/de/kreuzfahrt-norwegen  

„Tradition zwischen Tea Time und Dudelsack” / Kreuzfahrt Schottland vom 26. Mai bis 8. Juni 2014, 14 Tage England – Irland – Schottland.

http://www.transocean.de/de/kreuzfahrt-schottland  

„Baukunst aus märchenhaften Zeiten” / Kreuzfahrt Ostsee vom 18. bis 31. August 2014, 14 Tage Polen – Lettland – Estland – Russland – Finnland – Schweden.

http://www.transocean.de/de/kreuzfahrt-ostsee  

Bei Onlinebuchung bis zu vier Monate vor Reisebeginn profitieren Gäste von folgenden Vorteilen: Reiserücktrittskostenversicherung automatisch inkludiert, 10 Prozent Ermäßigung auf Umsätze an Bord (gilt auch für Getränkepakete), 10 Prozent Ermäßigung auf Landausflüge (die entsprechenden Ermäßigungen erscheinen nicht im Buchungsprozess, sondern erst auf der Rechnung).

Weitere Auskünfte und Buchungen unter www.transocean.de sowie unter der Telefon-Hotline 089-12281599 (montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags von 9 bis 18 Uhr).

Der Neue Hafen von Visby befindet sich etwas weiter entfernt von der Stadt, wo die Ostsee tiefer ist. Wo früher Hansekoggen ein- und ausliefen, legen heute Kreuzfahrtschiffe wie die MS ASTOR und die Fährschiffe an – im Bild das achtere Passagierdeck des Schiffes.Der Neue Hafen von Visby befindet sich etwas weiter entfernt von der Stadt, wo die Ostsee tiefer ist. Wo früher Hansekoggen ein- und ausliefen, legen heute Kreuzfahrtschiffe wie die MS ASTOR und die Fährschiffe an – im Bild das achtere Passagierdeck des Schiffes.

 Nach den Stationen Helsinki, Tallinn und Sankt Peters-
            burg steuert die MS ASTOR auf ihrer Ostseekreuzfahrt
die schwedische Insel Gotland an.

Nach den Stationen Helsinki, Tallinn und Sankt Peters-

burg steuert die MS ASTOR auf ihrer Ostseekreuzfahrt

die schwedische Insel Gotland an.

Der Liegeplatz der MS ASTOR ist so nah an Visbys Altstadt, dass ihre Passagiere die lang erwartete „Reise ins Mittelalter” zu Fuß antreten könnten. Dennoch: Der Bus bringt sie bis nach Almedalen, wo der Stadtrundgang durch Visby startet.

Der Liegeplatz der MS ASTOR ist so nah an Visbys Altstadt, dass ihre Passagiere die lang erwartete „Reise ins Mittelalter zu Fuß antreten könnten. Dennoch: Der Bus bringt sie bis nach Almedalen, wo der Stadtrundgang durch Visby startet.

Größtenteils aus einem Kalksteinplateau bestehend, ist die Küstenlandschaft der Insel Gotland vor allem im Norden durch entsprechende Felsformationen geprägt.

Größtenteils aus einem Kalksteinplateau bestehend, ist die Küstenlandschaft der Insel Gotland vor allem im Norden durch entsprechende Felsformationen geprägt.

Die Kliffspitze „Högklint” an der Westküste ist nur sieben Kilometer südwestlich von Visby entfernt. Es ist der spektakulärste Kliffküstenabschnitt von Gotland ist. 

Die Kliffspitze „Högklint an der Westküste ist nur sieben Kilometer südwestlich von Visby entfernt. Es ist der spektakulärste Kliffküstenabschnitt von Gotland ist.

Das bis zu 46 Meter steil aus der Ostsee aufragende Gebirge aus Riffkalkstein und Mergelschiefer ist reich an Fossilien, die vor Jahrmillionen in einem tropisch warmen Urzeitmeer entstanden.Das bis zu 46 Meter steil aus der Ostsee aufragende Gebirge aus Riffkalkstein und Mergelschiefer ist reich an Fossilien, die vor Jahrmillionen in einem tropisch warmen Urzeitmeer entstanden.

 Entlang der von historischen Kornspeichern gesäum-
ten Strandgatan (Strandstraße) führt der Spaziergang
zu „Kruttornet” (Pulverturm), dem ältesten erhaltenen Bauwerk von Visby. Mit seiner Errichtung wurde im
Jahre 1151 begonnen.

Entlang der von historischen Kornspeichern gesäum-

ten Strandgatan (Strandstraße) führt der Spaziergang

zu „Kruttornet (Pulverturm), dem ältesten erhaltenen Bauwerk von Visby. Mit seiner Errichtung wurde im

Jahre 1151 begonnen.

Blick über den von zahlreichen Wasservögeln bevölkerten Teich von Almedalen auf Kruttornet ...Blick über den von zahlreichen Wasservögeln bevölkerten Teich von Almedalen auf Kruttornet ...
die Türme des Doms, die Viborg-Ruine und die Dächer der Altstadt von Visby.

... die Türme des Doms, die Viborg-Ruine und die Dächer der Altstadt von Visby.

Den Widder von Gotland – Wappentier und Wahr-
zeichen seiner Insel – hat der gotländische Künstler Anders Årfelt in einer Skulptur verewigt. Das treue Betontier macht sich doppelt nützlich – als gewolltes Verkehrshindernis, sowie als Fotomotiv. 

Den Widder von Gotland – Wappentier und Wahr-

zeichen seiner Insel – hat der gotländische Künstler Anders Årfelt in einer Skulptur verewigt. Das treue Betontier macht sich doppelt nützlich – als gewolltes Verkehrshindernis, sowie als Fotomotiv.

Wie diese Fensterdekoration zeigt, wird das maritime Erbe der alten Hansestadt Visby bis heute von ihren Bürgern lebendig gehalten.Wie diese Fensterdekoration zeigt, wird das maritime Erbe der alten Hansestadt Visby bis heute von ihren Bürgern lebendig gehalten.

Das Burmeisterhaus am Donners Plats, benannt nach dem erfolgreichen Lübecker Kaufmann Hans Burmeister, der es in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbauen ließ.

Das Burmeisterhaus am Donners Plats, benannt nach dem erfolgreichen Lübecker Kaufmann Hans Burmeister, der es in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbauen ließ.

Bis heute in voller Pracht präsentiert sich der von den Gotlandfahrern gebaute Dom Sankt Marien, dessen ...

Bis heute in voller Pracht präsentiert sich der von den Gotlandfahrern gebaute Dom Sankt Marien, dessen ...

Geschichte bis ins zwölfte Jahrhundert zurückreicht. Das anno 1225 der Jungfrau Maria geweihte Gotteshaus wurde lange Zeit nur von seinen Erbauern – also als reine Gästekirche – genutzt.

... Geschichte bis ins zwölfte Jahrhundert zurückreicht. Das anno 1225 der Jungfrau Maria geweihte Gotteshaus wurde lange Zeit nur von seinen Erbauern – also als reine Gästekirche – genutzt.

Ausgestattet mit einem Zwischenboden zur Lagerung wichtiger Waren, diente der Dom zu Visby lange Zeit auch als Speicher der Gotlandfahrer.
Sein jetziges überwiegend barockes Outfit erhielt das Bauwerk vor allem durch die Turmhauben im 18. Jahrhundert.

Ausgestattet mit einem Zwischenboden zur Lagerung wichtiger Waren, diente der Dom zu Visby lange Zeit auch als Speicher der Gotlandfahrer.

Sein jetziges überwiegend barockes Outfit erhielt das Bauwerk vor allem durch die Turmhauben im 18. Jahrhundert.

Nach einem fantastischen Panoramablick vom Galgenberg auf Dom, Altstadt und Ostsee pilgern die ASTOR-Passagiere bergab durch enge, mittelalterliche Kopfsteinpflastergassen in eine weitere grüne Oase von Visby, dem Botanischen Garten.

Nach einem fantastischen Panoramablick vom Galgenberg auf Dom, Altstadt und Ostsee pilgern die ASTOR-Passagiere bergab durch enge, mittelalterliche Kopfsteinpflastergassen in eine weitere grüne Oase von Visby, dem Botanischen Garten.

1855 von einer humanistischen Gesellschaft gegründet, profitiert die kleine, aber sehenswerte Anlage heute von zahlreichen alten Gewächsen. Maskottchen des Gartens ist diese Holzplastik des schwedischen Naturforschers Carl von Linné – von seinen Landsleuten liebevoll „Mister Flowerpower” genannt. 

1855 von einer humanistischen Gesellschaft gegründet, profitiert die kleine, aber sehenswerte Anlage heute von zahlreichen alten Gewächsen. Maskottchen des

Gartens ist diese Holzplastik des schwedischen Naturforschers Carl von Linné – von seinen Lands-

leuten liebevoll „Mister Flowerpower genannt.

 Zu den Publikumslieblingen des „DBW Trädgarden” gehören neben einer Rosensammlung der fast komplett von Efeu überwucherten Ruine der Sankt-Olafs-Kirche ...

Zu den Publikumslieblingen des „DBW Trädgarden gehören neben einer Rosensammlung der fast komplett von Efeu überwucherten Ruine der Sankt-Olafs-Kirche ...

sowie der älteste Steingarten Schwedens mit einem hübschen, kürzlich restaurierten Pavillon – dem „Lusthuset”.

... sowie der älteste Steingarten Schwedens mit einem hübschen, kürzlich restaurierten Pavillon – dem „Lusthuset.

Bevor der Stadtrundgang zu Ende geht – noch ein Blick vom Halsgraben auf den Dalmansturm mit seinem Respekt einflößenden Fallgitter.Bevor der Stadtrundgang zu Ende geht – noch ein Blick vom Halsgraben auf den Dalmansturm mit seinem Respekt einflößenden Fallgitter.

 Die Stadtmauer von Visby wurde ab Mitte des 13. Jahrhunderts zum Schutz der mittelalterlichen Handelsstadt erbaut. Der Bau mit drei Stadttoren und Hafenpforten dauerte rund 100 Jahre. Ursprünglich sechs Meter hoch und turmlos, wurde das Bauwerk später um 44 Wehrtürme ergänzt und auf elf bis zwölf Meter erhöht.

Die Stadtmauer von Visby wurde ab Mitte des 13. Jahrhunderts zum Schutz der mittelalterlichen Handelsstadt erbaut. Der Bau mit drei Stadttoren und Hafenpforten dauerte rund 100 Jahre. Ursprünglich sechs Meter hoch und turmlos, wurde das Bauwerk später um 44 Wehrtürme ergänzt und auf elf bis zwölf Meter erhöht.


Abschied von der Insel Gotland: Zurück auf der MS ASTOR, genießen die Passagiere beim Auslaufen des Kreuzfahrtschiffes noch einmal den Bilderbuchblick auf die Jahrhunderte lang von den Hansen geprägte Stadt Visby – wohl eine der schönsten im ganzen Ostseeraum.

Abschied von der Insel Gotland: Zurück auf der MS ASTOR, genießen die Passagiere beim Auslaufen des Kreuzfahrtschiffes noch einmal den Bilderbuchblick auf die Jahrhunderte lang von den Hansen geprägte Stadt Visby – wohl eine der schönsten im ganzen Ostseeraum.

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