FAEHRREISE 17

17317 01 Ikarus Palace Livorno01 2016 Kai OrtelDie IKARUS PALACE an ihrem Anleger im Ölhafen von Livorno. 2016 trägt das Schiff noch den Anstrich von Minoan Lines, für die es 1997 in Dienst gestellt worden ist. Foto: Kai Ortel, Berlin

Kai Ortel
Leaving Livorno – Mit der IKARUS PALACE von Livorno nach Barcelona

Eine knapp 20 Jahre alte Autofähre, eine renommierte Reederei, und eine Fährlinie, die einen EU-Hafen mit einem anderen verbindet – kaum etwas Besonderes, sollte man meinen, zumal in der Nebensaison. Doch die Fahrt mit der IKARUS PALACE von Livorno nach Barcelona im April 2016 ist, nun ja, speziell. Oder vielmehr die Umstände, ehe es endlich tatsächlich zu der Schiffsreise kommt.
„Partenza – Livorno” – Abfahrt – Livorno. Mehr sagt mein Ticket nicht aus über den Beginn der bevorstehenden Fährreise nach Spanien, und auch eine anderweitige Information bezüglich der Einschiffung hat es seitens Grimaldi Lines nicht gegeben im Vorfeld der Reise. Grimaldi Lines ist übrigens die größte Fährreederei im Mittelmeer mit nicht weniger als 29 Auto- und Frachtfähren, die auf mehreren Dutzend Verbindungen zwischen der Ägäis, der Adria und dem Tyrrhenischen Meer bis hin zur Straße von Gibraltar verkehren, die Schiffe der Tochtergesellschaften Minoan Lines und Malta Motorway of the Seas nicht mitgerechnet. Die Reederei sollte also wissen, worauf es ankommt in Sachen Information ihrer Passagiere. Livorno ist aber eigentlich kein Problem, schließlich wird der Hafen schon seit Jahrzehnten auch von den Korsika- und Sardinien-Fähren der Reedereien Moby Lines und Corsica-Sardinia Ferries angelaufen. Demzufolge führt mich mein Fußweg in der toskanischen Hafenstadt vom Bahnhof automatisch zur altbekannten Stazione Marittima, die ich um 15:00 Uhr erreiche. Zeit bis zur Abfahrt der IKARUS PALACE: noch fünf Stunden, also reichlich.

Darsena Toscana Est
Doch an der Stazione Marittima beginnen die Probleme. Denn die Grimaldi Lines-Fähre nach Barcelona legt mitnichten von diesem Teil des Hafens ab. „You must go to Darsena Toscana Est”, erklärt mir die Dame am PKW-Check-in, denn eine andere Vertrauensperson ist an diesem Samstagnachmittag so schnell nicht greifbar. „But it’s far. Very far.” Na wunderbar. Immerhin bestellt sie mir nicht nur ein Taxi für die Fahrt dorthin, sondern drückt mir für alle Fälle auch noch einen handgeschriebenen Zettel mit dem Ziel der Fahrt in die Hand: „Darsena Toscana Est” steht darauf. Drei Minuten später kommt das Taxi auch schon, mein Fahrer blickt auf den Zettel, nickt wissend, und schon geht es los. Über Autobahnen und Brücken, durch Kurven und Kreisverkehre, bis einem fast schwindlig ist. Acht Kilometer ist „Darsena Toscana Est” vom eigentlichen Fährterminal Livornos entfernt, doch am Ende setzt mich mein Fahrer nach einer 15-minütigen Fahrt tatsächlich vor einem zweistöckigen Gebäude ab, auf dem nicht nur „Grimaldi Lines”, sondern auch „Barcelona” steht. 20 €, die nicht eingeplant, aber scheinbar gut investiert waren. Die IKARUS PALACE liegt übrigens genau gegenüber. Dass das Schiff für Grimaldi Lines fährt, erkennen jedoch nur Eingeweihte, denn auch sechs Jahre nach dem Transfer der Fähre von der griechischen Grimaldi-Tochter Minoan Lines an die italienische Muttergesellschaft führt das Schiff noch immer den Anstrich des griechischen Auftraggebers von vor 20 Jahren. Nun ja.
Viel los ist in Darsena Toscana Est ansonsten nicht. Nicht nur dieser Bereich des Hafens ist bis auf die Grimaldi/Minoan-Fähre verwaist, sondern leider auch die „Biglietteria”, jenes Häuschen, in dem ich eigentlich mein Ticket gegen eine Bordkarte eintauschen will. Ein Blick auf den angepinnten Zettel mit den Öffnungszeiten macht auch nicht gerade Mut: Mo/Mi/Fr ab 16:30 Uhr öffnet es seine Türen, von Samstag ist dagegen nicht die Rede. Auch beziehen sich diese Zeiten offenbar nur auf die Abfahrten der Reederei nach Palermo. Erste Zweifel kommen auf. Autos fahren vor und wieder weg, auch die Guardia di Finanza lässt sich kurz blicken, verschwindet aber ebenso schnell und wortlos wieder. Schnell bin ich an diesem am weitesten abgelegenen Fähranleger Livornos, der sich noch hinter dem Ölhafen befindet, wieder allein. Und am bzw. im Gebäude tut sich noch immer nichts. 16:00 Uhr, noch vier Stunden bis zur Abfahrt des Schiffes.
Irgendwann treffe ich endlich auf einen Italiener, der Englisch spricht. Nein, hier sei ich falsch, erklärt er mir. Das Check-In für die IKARUS PALACE finde auf der anderen Seite des Hafenbeckens statt, direkt am Schiff. Macht ja auch mehr Sinn. Nett, wie er ist, fährt er mich mit seinem Auto über die große Hafenbrücke und setzt mich an einem kleinen Container-Häuschen in der Viale Mogadiscio ab. Hier soll ich mich ins Wartehaus gleich um die Ecke setzen. Ich tue es wie befohlen. Das Schiff ist keine 200 Meter mehr entfernt, hinter mir brechen sich die Wellen an einem verlassenen toskanischen Strand. Von Check-In ist zwar plötzlich nicht mehr die Rede, und andere Fußpassagiere warten hier auch nicht, aber das hat ja in einem Mittelmeer-Fährhafen in der Nebensaison nichts zu bedeuten. Zwei Polizisten patrouillieren gelangweilt auf und ab, zeigen mir den Weg zur Toilette, alles nett und verbindlich. Nur weiter passiert leider nichts.

Via Leonardo da Vinci
15 Minuten später heißt es plötzlich: Kommando zurück. Denn das Check-In findet doch ganz woanders statt, in der Via Leonardo da Vinci nämlich. Sagt jedenfalls genau jener von Gott gesandte Italiener, der mich vor einer Viertelstunde erst hier abgesetzt hatte, der in der Zwischenzeit aber glücklicherweise nebenan noch auf einen Freund gewartet hat. Diesen fährt er nun zusammen mit mir in besagte Via Leonardo da Vinci, eine weitere weit entfernte Hafenstraße, in der man so etwas wie eine Passagierabfertigung nicht mal vermuten würde. Dreieinhalb Kilometer Fahrt sind es wieder, die quer durch das riesige Hafengelände führen. Zu Fuß praktisch unerreichbar, und Taxis gibt es hier natürlich auch keine. Wie machen das nur die anderen Passagiere? Gibt es überhaupt welche? Nur der Schornstein der EUROCARGO PALERMO guckt zwischen zwei Lagerhallen hervor, das ist dann aber auch schon wieder alles, was auf eine Präsenz der Reederei Grimaldi Lines in diesem abweisenden Teil des Hafens von Livorno hindeutet. Stattdessen finde ich mich zwischen einem riesigen Parkplatz für Neuwagen, vor sich hin rottenden Bahngleisen und Aufstellspuren für eine Fähre wieder, ohne dass aber weit und breit ein Anleger zu sehen wäre. Auch die IKARUS PALACE nicht mehr, dabei bin ich meinem Ziel doch schon so nahe gewesen.
Eines gibt es hier allerdings: Menschen. Viele Menschen. 150, vielleicht 200, die in einem Pulk vor einem kleinen, ziemlich verfallenen Häuschen stehen. Laute Menschen, die meisten von ihnen sprechen Arabisch, einige wenige Italienisch. Bei manchen ist es auch eher ein Schreien als ein Sprechen, und es wird viel und wild gestikuliert dabei. Eines der Fenster in dem Gebäude scheint eine Art Schalter zu sein, vielleicht tatsächlich der Check-In-Schalter für meine IKARUS PALACE? Schilder, die darauf hindeuten, gibt es allerdings nicht, auch keine Reihen oder Schlangen, wo man sich anstellen könnte. Eine Ordnung lässt sich also nicht erkennen, hier herrschen eher afrikanische als europäische Verhältnisse. Doch wie sich herausstellt, stimmt meine Vermutung: Die Araber (plus ein paar Italiener), die diesen Pulk bilden, wollen tatsächlich auf die IKARUS PALACE und tauschen bei der Dame hinter dem kleinen Fenster mit dem Loch darin ihre Tickets gegen die Bordkarte ein.
Der Grund für die starke marokkanische Präsenz ist einfach: Die IKARUS PALACE fährt nicht nur einfach zwischen Livorno und Barcelona hin und her, sondern setzt ihre Fahrt nach dem Stopp in Barcelona nach Tanger fort, ehe sie von dort nach Spanien und Italien zurückfährt. Einen Großteil der Passagiere des Schiffes bilden also mitnichten Spanien-Touristen, die mit Auto und Wohnwagen den Landweg quer durch Italien und Frankreich umgehen wollen, sondern marokkanische Gastarbeiter, die mit Sack und Pack an Bord der IKARUS PALACE zurück in ihre Heimat fahren.
16:30 Uhr ist es inzwischen, dreieinhalb Stunden vor der Abfahrt des Schiffes. Die IKARUS PALACE ist nicht mal mehr in Sichtweite, eine Bordkarte habe ich noch immer nicht, und wie ich von diesem Teil des Hafens wieder zurück zum Schiff kommen soll, ist mir auch (noch) ein Rätsel. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Toiletten oder eine Snack Bar gibt es hier übrigens auch nicht, zum Glück ist es aber trocken und nicht zu heiß. Wie es hier im Hochsommer zugeht, will man sich gar nicht ausmalen.
Am Schalter (einen einzigen gibt es) geht es, wenn überhaupt, nur quälend langsam voran. Als Marokkaner mit dem Schiff von Italien nach Marokko zu fahren, scheint jedenfalls einen weitaus höheren bürokratischen Aufwand zu erfordern, als die einfache Fahrt von Italien nach Spanien als Tourist und EU-Bürger. Zwar versucht ein fröhlicher schwarzer Italiener mit einer Warnweste, die ihn als Mitglied der „Livorno Muslim Society” ausweist, inmitten des Pulks Ordnung in das Chaos zu bringen, aber vergeblich. Auch den kleinen Jungen, der alles und jeden auf Italienisch anschreit und der offenbar selbst für italienische Verhältnisse frech und schlecht erzogen ist, bekommt er nicht gebändigt. Frauen oder Mütter sind auch kaum welche zu sehen. Dafür sind Leute, die bis eben in der wartenden Menge noch hinter einem gestanden haben, plötzlich und auf unerklärliche Weise vor einem. Ob das heute jemals noch etwas wird mit meiner Bordkarte?
Wenig später gehen sich kurz vor dem Schalter erst zwei Männer und dann zwei Frauen wegen angeblichen Vordrängelns fast an die Gurgel. Und es wird noch lauter, die Stimmung ist aufgeheizt. Kein Wunder, wenn es keine Schlangen, Barrieren oder Wartenummern gibt. Immerhin öffnet nach einer halben Ewigkeit ein zweiter Schalter, hinter dem eine Dame bisher zwar böse geguckt und Kaugummi gekaut, ansonsten aber nichts getan hat, was erkennbarerweise die Abfertigung beschleunigt hätte.
Schneller geht es aber auch mit zwei offenen Schaltern nicht. Unterdessen übergibt mich jedoch Italiener 1 von vorhin an Italiener 2, einen Mann mittleren Alters, der ebenfalls mit mir im Pulk steht und wartet und nachher mit Frau und Wohnmobil an Bord fährt. Mauricio heißt er, und auch ihn schickt der Himmel, denn er verspricht mir, mich nach Erhalt meiner Bordkarte in seinem Wagen mitzunehmen zur IKARUS PALACE. In Barcelona angekommen, will er dann in sechs Wochen einmal quer durch Spanien reisen mit seinem Wohnmobil.
Irgendwann bin dann tatsächlich auch ich an der Reihe bzw. habe einmal erfolgreich versucht, mich nicht beiseite schieben zu lassen. Zum Glück macht mein Ticket keine Probleme, ich erhalte meine Bordkarte ohne weitere Nachfragen. Aber wie komme ich nun zum Schiff, frage ich nach. „You will find a lift.” Sie werden schon jemanden finden, der Sie mitnimmt. Sprach die Dame, und macht mit dem nächsten Passagier hinter mir weiter. Service-Offensive bei Grimaldi Lines.

Viale Mogadiscio
Zum Glück war mein Rücktransport quer durch den Hafen inzwischen bereits geregelt, doch wer gedacht hätte, dass es nun zügiger weiterginge, der irrt. Zwar sitze ich kurze Zeit später gemütlich auf dem Beifahrersitz eines italienischen Wohnmobils deutscher Bauart, dieses jedoch steht nun fürs erste zusammen mit diversen anderen Fahrzeugen auf bereits erwähnter Aufstellfläche, ohne dass sonst etwas passiert. Inzwischen ist es 17:00 Uhr durch, keine drei Stunden mehr bis zur Abfahrt der IKARUS PALACE. Eine weitere Viertelstunde vergeht, ehe Bewegung in die Masse Fahrzeuge kommt. Im Konvoi geht es nun zurück in Richtung Darsena Toscana Est, natürlich wieder ohne jegliches System. Vorne im Konvoi ist, wer sich am cleversten vordrängelt und am waghalsigsten überholt. Mauricio ist nicht dabei, aber nach der Hälfte der Strecke stehen eh alle auf irgendeiner der vielen Hafenbrücken im Stau. Immerhin ist die IKARUS PALACE nun wieder in Sicht, dafür zeigt der Chronometer am Handgelenk gleich 18:00 Uhr.
Im Schritttempo geht es nur noch weiter, bis schließlich direkt vor dem Anleger die Fahrzeuge nach ihrem Fahrziel aufgeteilt werden: Autos mit Fahrziel Tanger nach links, Autos mit Fahrziel Barcelona nach rechts. Und natürlich werden die Fahrzeuge für Tanger zuerst eingeschifft. Alle übrigen müssen auf eine weitere leere Aufstellfläche, diesmal in der Viale Mogadiscio. Und wieder heißt es: Warten. Mauricio entschuldigt sich derweil für das Chaos, obwohl er am allerwenigsten dafür kann: „This is not Italy, this is Africa!” Seine Frau macht in der kleinen Wohnwagen-Küche für uns drei Pasta warm und verteilt Kekse. Draußen regnet es inzwischen in Strömen.
Autoweise, also in Fünf-Meter-Schritten, geht es fortan vorwärts, immerhin endlich tatsächlich in Richtung Schiff. Dann endlich gleich ein paar Hundert Meter am Stück, man will es kaum glauben. Diesmal erfolgt durch das Autofenster sogar eine Bordkarten- und Passkontrolle. Mauricio erklärt dem Mann in Uniform, warum ich mit in seinem Wohnwagen sitze, und zum Glück kommt kein Protest. Wahrscheinlich ist der Beamte um das Chaos in der Via Leonardo da Vinci im Bilde und daran gewöhnt, dass sich die wenigen Fußpassagiere per Mitfahrgelegenheit an Bord bringen lassen. Dann endlich das langersehnte Geräusch: Unser Wagen fährt laut polternd über die Heckrampe der IKARUS PALACE, wir sind an Bord. 19:15 Uhr ist es zu diesem Zeitpunkt, viel später hätte es also gar nicht werden dürfen. Schnell noch die enge und steile Rampe hoch zum oberen Autodeck (eine Prozedur, um die man auf Fährschiffen keinen Wohnwagenfahrer beneiden möchte), und dann sind wir endlich erlöst. Dürfen aussteigen. An der Rezeption auf Deck 6 gegen Vorlage der Bordkarte den Schlüssel zu unseren Kabinen in Empfang nehmen. Uns auf die bevorstehende Schiffsreise freuen. Verdient haben wir es uns.

Leaving Livorno
Meine Bordkarte aus der Via Leonardo da Vinci hat zwar einen Scan-Code aufgedruckt, als Türöffner fungiert dieser aber leider nicht. Die IKARUS PALACE stammt aus dem Jahr 1997, da gab es noch die guten alten Plastik-Lochkarten aus dem Hause VingCard. Diese werden an der Rezeption ausgehändigt und müssen vor dem Verlassen des Schiffes dort auch wieder abgegeben werden.
Kabine Nummer 637 ist eine Zweibett-Außenkabine an Steuerbord auf Deck 6. Der Boden ist mit Linoleum ausgelegt, genauso wie auch in den meisten Korridoren und Treppenhäusern. (Nur die „besseren” Kabinen auf Deck 8 haben Teppichboden, dort sind dann interessanterweise auch die Korridore mit Bildern dekoriert). Das Kabinenfenster ist groß, steht aber vor Dreck, innen wie außen. Immerhin: Einen Nachttisch gibt es, außerdem zwei schwenkbare Nachttischlampen aus Messing. Trotzdem – schick ist anders.
Doch zunächst geht es an Deck, die Abfahrt aus Livorno verfolgen. Um 19:45 Uhr wird die Heckrampe geschlossen, der Lotse kommt an Bord, und der Schornstein beginnt zu qualmen, alles deutet also auf eine pünktliche Abfahrt hin. Doch weiter passiert wieder einmal nichts. Die beiden Schwimmbagger vor und neben der IKARUS PALACE verrichten weiter munter ihre Arbeit, da ist so schnell wohl kein Durchkommen. Erst um 20:30 Uhr macht unser Schiff die Leinen los, lautlos und ohne jegliche Willkommens-Durchsage. Nur dass das Büffet-Restaurant jetzt geöffnet hat, erfahren die Passagiere, ansonsten geben sich Reederei und Besatzung wortkarg. Die Abfahrt erfolgt auch fast im Dunkeln, vernünftige Fotos sind da kaum noch möglich. Am Anleger gegenüber liegen die ULISSE der tunesischen COTUNAV sowie die ELIANA MARINO (ex LOUISE RUSS) von Moby Cargo, dahinter nichts als regenwolken-verhangener toskanischer Abendhimmel. An Deck riecht es übrigens sonderbarerweise ausgerechnet nach Katzenstreu. Benutztem. Unter Deck leider auch.
Als die IKARUS PALACE nach langer Schleichfahrt durch den Hafen von Livorno an der Außenmole angekommen ist, ist es stockfinster. Kurz vorher haben wir noch die MEGA EXPRESS FOUR (ex SUPERFAST II) von Corsica-Sardinia Ferries und die ZEUS PALACE (ex PROMETHEUS) von Grimaldi Lines passiert. Beide Schiffe, auch die Grimaldi-Fähre, hatten an der Stazione Marittima festgemacht und standen unmittelbar vor ihrer Abfahrt nach Olbia. Deren Passagiere haben es gut, denke ich mir, sie haben zumindest nicht erst eine fünfstündige Odyssee quer durch den Hafen von Livorno hinter sich bringen müssen, um an Bord ihrer Schiffe zu gelangen. Sardinien-Urlauber müsste man sein.
Gleich hinter Livorno nimmt die IKARUS PALACE ordentlich Fahrt auf, Bett und Wände vibrieren entsprechend. 26 Knoten und mehr schafft das Schiff, wenn es sein muss, für die 390 Seemeilen zwischen Livorno und Barcelona reichen aber knapp über 20. Auch unter mir, auf dem oberen der drei LKW-Decks, rattert, knackt und scheppert es in einem Fort, das kann ja eine lustige Nachtruhe werden. Eine Kabinenpflicht besteht übrigens nicht an Bord, allerdings finden sich in fast allen Lounges des Schiffes Schilder mit der Aufschrift „Do not sleep here”. Erwünscht ist das Campieren auf dem Fußboden und in den Sesseln an Bord also auch nicht. Einzige Ausnahme bildet die Disco auf Deck 8, die dann auch tatsächlich so etwas wie ein gleichsam inoffizielles wie informelles Sammel-Schlaflager der preisgünstigeren Art darstellt.
Den Komfort einer eigenen Kabine möchte man gegen die Disco allerdings nicht eintauschen. Nur ob man sich auf einem Minoan- oder einem Grimaldi-Schiff befindet, wird einem nicht so recht klar. Die Notfallpläne an der Innenseite der Kabinentür und auch andere Hinweisschilder an Bord verweisen auf die IKARUS – den Namen, unter dem die Fähre 1997 in Dienst gestellt worden ist. Auf dem Plastik-Zahnputzbecher im Bad dagegen steht „Grimaldi Lines”, auf den Verpackungen für Seife und Shampoo wiederum „Minoan Lines”. Das „Mare Nostrum”-Kundenmagazin, das überall an Bord ausliegt, stammt von Grimaldi Lines, der Warm- und Kaltregler in der Dusche ist dagegen noch auf Griechisch beschriftet. Doch was soll’s, dem Schlaf tut die „Corporate Confusion” am Ende keinen Abbruch.

Ein Morgen im Sturm
Am nächsten Morgen geht es dafür, dass sich die Passagiere der IKARUS PALACE beim Check-In gestern noch gegenseitig buchstäblich an die Kehle gegangen sind, erstaunlich ruhig zu. Das A la Carte-Restaurant hat geschlossen, Kasino und Shop auch, und in der Bar hängt ein „No alcohol”-Schild. Auch findet sich am Eingang zum Restaurant ein Hinweis darauf, dass alle Tiere, die an Bord des Schiffes auf den Teller kommen, „halal” geschlachtet worden sind, also in Übereinstimmung mit den Regeln des Islam. Grimaldi Lines nimmt somit Rücksicht auf seine arabischen Kunden, die ja den Großteil der Passagiere an Bord stellen. Zu sehen sind am Morgen allerdings nicht viele davon. Ein paar Männer schleichen barfuß und im Kaftan durch die Lounges, wobei letzterer wie eine Mischung aus Sträflingskleidung und Schlafanzug anmutet. Muslimische Frauen sind dagegen nirgendwo zu sehen.
Das mag zum Teil auch dem Seewetter geschuldet sein, denn der Golfe du Lion macht seinem Namen an diesem Aprilmorgen alle Ehre und präsentiert sich wild. Das Meer ist aufgewühlt, und weiße Schaumkronen tanzen auf den Wellen. Wer sich überhaupt auf die Außendecks traut, muss sich gut festhalten, so stark ist der Wind.
Unter Deck werden im Laufe des Morgens einige Passagiere entweder auf Arabisch oder auf Französisch ausgerufen, italienisches oder spanisches Flair versprüht die IKARUS PALACE nicht. Griechisches ein bisschen, schließlich sind wir rein formal immer noch auf einer griechischen Fähre.
Die Inneneinrichtung der Fähre kommt z. B. in fröhlichen Farben daher, keine skandinavisch-kühlen Erd- oder Pastelltöne weit und breit. Die Teppichböden in den Lounges haben allerdings schon bessere Zeiten gesehen, und auch diverse Sofas und Sessel sind zerschlissen und fleckig. Einige Polster hat man sogar durch Lederbezüge ersetzt, was nicht nur im übertragenen Sinne den Eindruck von „Flickwerk” erweckt. Auch hat an der Arkade eine der großen Panorama-Fensterscheiben einen Sprung – wer weiß, wie lange schon. Die Bücher in der großen „Bar Lounge” sind dagegen nur Bilder an der Wand, bloße Tapete. Und die wenigen Kunstwerke an Bord? Stammen aus der Reihe „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten”. An Deck übrigens dasselbe, man hat jedenfalls schon besser gepflegte Schiffe gesehen: Rußflocken und Rost, wohin man blickt und knöcheltiefe Pfützen, die einem jeden Spaziergang an der frischen Luft verleiden. Sie muss einmal ein schickes Schiff gewesen sein, damals, vor fast 20 Jahren. Inzwischen hat die IKARUS PALACE allerdings eine Generalüberholung nötig. Ihre Cruise Ferry-Zeiten im Highspeed-Dienst zwischen Ancona und Patras sind jedenfalls lange vorbei, das Schiff zeugt zwar von Ruhm, allerdings vom Ruhm vergangener Tage.
Zu kümmern scheint all dies allerdings niemanden großartig. Die IKARUS PALACE ist ein Vehikel für die Beförderung von Italien nach Marokko, nicht mehr und nicht weniger. Und der Zwischenstopp in Barcelona höchstens für eine Handvoll Fernfahrer interessant, von Touristen ganz zu schweigen. Wer kann, schläft sich aus auf der Passage zwischen Italien und Spanien, das sanfte Rollen des Schiffes wiegt in den (zweiten?) Schlummer.

Das Schiff erwacht zum Leben
Am frühen Vormittag erwacht die IKARUS PALACE dann jedoch endlich allmählich zum Leben. Um 10:30 Uhr haben auch die Frauen und Kinder ausgeschlafen und belegen in Grüppchen die Arkade auf dem Hauptpassagierdeck 7. Zusammen mit ihren Männern/Vätern sieht man sie aber nicht, denn das Leben an Bord verläuft, jedenfalls was den muslimischen Teil der Passagiere betrifft, streng getrennt nach Geschlechtern. Während die Männer die gemütliche Main Lounge an Backbord belegen und dort bei Kaffee laut und aufgeregt miteinander diskutieren, nehmen die Rest-Familien an den Tischchen auf der gegenüberliegenden Seite ihr karges Frühstück aus Tüten, Beuteln und Dosen ein. Auch das Restaurant ganz vorne im Schiff hat inzwischen geöffnet, dies wird mit Durchsagen auf Italienisch, Englisch, Spanisch, Französisch und Arabisch auch mehr als deutlich kundgetan. Spätaufsteher haben allerdings Pech, denn um 10:30 Uhr schließt es seine Pforten wieder, auch an einem geruhsamen Sonntag wie diesem. Passenderweise ist aus „Self-Service” auf dem Schild am Eingang infolge des Verlusts diverser Buchstaben mittlerweile ein „el-Servic” geworden.
Dafür öffnet um 11:00 Uhr der Shop, doch wer sich erst noch ein bisschen Zeit lassen will mit einem Bummel durch die zugegeben nicht eben zahlreichen Regale, hat Pech: Um 12:00 Uhr ist das Bordgeschäft schon wieder zu, und bleibt es auch für den Rest der Fahrt nach Barcelona. Auch ein wie auch immer geartetes Unterhaltungsprogramm gibt es nicht an Bord der IKARUS PALACE, auch wenn die große Main Lounge das durchaus hergeben würde. Auf einem Schiff mit mehreren hundert marokkanischen Pendlern wäre das auch schlicht nicht angemessen, Zwischenstopp in der pulsierenden Touristen-Metropole Barcelona hin oder her.

Nach Barcelona
Nach einer zwischenzeitlichen Beruhigung schlägt das Seewetter am West-Ausgang des Golfe du Lion noch einmal um: Der Himmel strahlend blau, hämmern gegen 13:00 Uhr wieder mit schöner Regelmäßigkeit und enormer Wucht die Wellen gegen den Rumpf der IKARUS PALACE. Die See ist aufgewühlt, die Wellenkämme sind weiß und die Wellentäler streifig. Windstärke 8 bis 9 also, für die IKARUS PALACE jedoch kein Problem, die erstaunlich ruhig im Wasser liegt. Ob man am Abend pünktlich in Barcelona ankommt, möchte man dann aber doch gerne wissen, für den einen oder anderen geht es schließlich auch um Anschlussflüge oder -züge. Doch Informationen bezüglich des Fahrtverlaufs oder einer eventuellen Verspätung gibt es keine an Bord. Dafür eine SMS-Nachricht über die Roaming-Gebühren in Spanien, dessen Küste inzwischen am Horizont auszumachen ist. Außerdem kommen die Wellen jetzt von achtern, das kann nur gut sein für unsere abendliche Ankunft in Barcelona. Hoffen wir einfach mal das Beste und sehen uns (Gut festhalten!) noch einmal an Deck um. Auf dem Oberdeck ist im Sturm (oder auch schon vorher) eine Mülltonne umgekippt, und auf dem Boden des leeren Swimmingpools liegen zwei Rettungsringe sowie ein Kaffeebecher. Außerdem hat ein Spaßvogel die Nase des Delfins, der auf dem Boden des Beckens aufgemalt war, so umgestaltet, dass das arme Tier nun aussieht wie eine Seekuh.
Unter Deck haben die Passagiere derweil profanere Probleme. Wer nicht in viereinhalb Stunden in Barcelona aussteigt, muss sich nämlich um 14:00 Uhr in der Disco seinen Immigrationsstempel für Marokko abholen. Die hierfür ausgewählte Räumlichkeit entbehrt nicht einer gewissen Ironie, muss dazu doch das einzige provisorische Massen-Nachtlager an Bord für die Dauer von einer oder zwei Stunden einigermaßen hergerichtet werden, damit die Beamten ihrer Pflicht nachkommen können. Nur um anschließend wieder in den Schlafsaal zurückverwandelt zu werden, der er zuvor gewesen ist.
Sobald die IKARUS PALACE unter dem Schutz der spanischen Küste fährt, beruhigt sich die See wieder. Dafür ist der Himmel wieder bedeckt, doch an Sonnenbaden hat an diesem Aprilsonntag eh niemand ernsthaft gedacht. Stattdessen gucken die meisten Passagiere gegen 16:00 Uhr Game-Shows und Autorennen im Bordfernsehen, so viel Unterhaltung darf es selbst auf einer halb marokkanischen Fähre dann doch geben. Doch während es sich der überwiegende Teil der Passagiere weiterhin gemütlich machen darf an Bord, heißt es für all diejenigen, die in Barcelona aussteigen, um 16:30 Uhr: Bitte die Kabinen räumen. Ganz schön zeitig, möchte man meinen, so voll ist das Schiff schließlich auch wieder nicht. Und zwei Stunden auf einem gepackten Koffer sitzen? Macht irgendwie auch keinen Spaß. Aber wenn Grimaldi Lines es so möchte – bitte sehr. Schleppen wir unseren Koffer eben aufs Sonnendeck und sehen von dort aus zu, wie sich die IKARUS PALACE Barcelona nähert. Zum Glück regnet es nicht, und als wir gegen 18:00 Uhr dann tatsächlich die Hafeneinfahrt erreichen, scheint sogar (wieder) die Sonne. Auch wimmelt der Hafen vor Kreuzfahrtschiffen und Fähren, doch plötzlich muss alles ganz schnell gehen, als die Ausschiffung derjenigen Passagiere beginnt, die nicht nach Marokko wollen. Fußpassagiere verlassen das Schiff dabei mittelmeertypisch über eine achtere Rolltreppe, die im Heck parallel zu den Autorampen verläuft. Und die auf der IKARUS PALACE (ebenso mittelmeertypisch) natürlich nicht funktioniert. Wobei sie aber auch nicht den Eindruck erweckt, als hätte sie dies in letzter Zeit überhaupt einmal getan. Also heißt es ein weiteres Mal: Koffer schleppen, darin haben wir ja inzwischen Übung. Ach ja, wie spät ist es eigentlich? Oh, Punkt 18:30 Uhr. Die IKARUS PALACE hat Barcelona also pünktlich erreicht. Na wenigstens das.

Epilog
Im Zuge einer Verstärkung der Sardinien-Dienste von Grimaldi Lines wurde die IKARUS PALACE Anfang Juni 2016, also kurz nach der oben beschriebenen Fahrt, von der Route Livorno – Barcelona – Tanger Med abgezogen und stattdessen neben der ZEUS PALACE zwischen Livorno und Olbia eingesetzt. Im Zuge dieses Routenwechsels hat das Schiff auch, endlich, den blau-weißen Anstrich von Grimaldi Lines erhalten und ist in CRUISE SMERALDA umbenannt worden.
Die Fährlinie Livorno – Barcelona – Tanger Med sollte dafür ab dem 28. Mai von der gecharterten CARIBBEAN GALAXY (ex AF CLAUDIA PRIMA) bedient werden, allerdings verfügte dieses Schiff nicht über die erforderlichen Zertifikate für die neue Route. Grimaldi Lines sprach von Betrug, hatte aber so kurzfristig auch kein anderes Schiff zur Hand, das die Linie hätte übernehmen können. Erst seit dem 15.07. verkehrt nun die Ostseefähre FINNEAGLE im westlichen Mittelmeer, allerdings nur noch zwischen Tanger und Barcelona, nicht mehr weiter nach Livorno. Ihre italienischen Kunden verweist die Reederei Grimaldi Lines stattdessen auf die bestehende Grimaldi-Verbindung zwischen Civitavecchia und Barcelona, und außerdem gibt es ja auch noch die Linie Genua – Barcelona des Konkurrenten Grandi Navi Veloci. Ein Gutes hat dies natürlich: Die oben beschriebene Taxi- und Mitfahr-Odyssee durch den Hafen von Livorno bleibt den Grimaldi-Kunden in Civitavecchia künftig erspart. Dort dauert es nämlich gerade mal eine Viertelstunde vom Bahnhof zum Fährterminal. Zu Fuß.

Technische Daten MS IKARUS PALACE

Bauwerft Fosen Mek. Verksteder, Rissa (Norwegen)  Tabelle 19 Zeilen mal 2 Spalten einfügen, bitte nur 470 Px breit
Eigner Grimaldi Group SpA, Neapel
Reederei Grimaldi Lines, Neapel
Ex-Namen IKARUS (bis 2001)
Flagge Griechisch
Heimathafen Heraklion
IMO-Nummer 91144811
Länge 200,65 m
Breite 25,80 m
Tiefgang 6,60 m
Tonnage 30.010 BRZ
Leistung 44.480 kW
Geschwindigkeit 26,4 Knoten
Autos 975
Stellfläche 2.185 Lademeter
Passagiere 1.500
Betten 700
Kabinen 193
Besatzung 118

17317 02 Ikarus Palace Bootsdeck Livorno01 2016 Kai OrtelBei Regen und Dämmerlicht an Deck der IKARUS PALACE, in der Ferne kann man die Hügel der Toskana ausmachen. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 05 Ikarus Palace Kabinenkorridor01 2016 Kai Ortel

 17317 04 Ikarus Palace Außenkabine01 2016 Kai Ortel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links: Die Kabinenkorridore an Bord der Grimaldi Lines-Fähre besitzen kaum Kreuzfahrtambiente. Foto: Kai Ortel, Berlin

Rechts: Von eher schlichtem Charme: Außenkabine 637 auf der IKARUS PALACE. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 11 Ikarus Palace Atrium02 2016 Kai Ortel Das Licht-durchflutete Atrium ist der Mittelpunkt des Schiffes. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 07 Ikarus Palace Bar Lounge04 2016 Kai OrtelDie Bar Lounge auf der IKARUS PALACE kommt in fröhlichen Farben daher. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 09 Ikarus Palace TV Lounge01 2016 Kai Ortel

 17317 12 Ikarus Palace Arkade04 2016 Kai Ortel

 

 

 

 

 

 

 

 

Links: Die TV Lounge ist eine Mischung aus Lese- und Kinderspielzimmer. Foto: Kai Ortel, Berlin

Rechts: An der Arkade auf der Steuerbordseite lässt sich bei Meerblick die Überfahrt genießen. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 08 Ikarus Palace Sports Pub02 2016 Kai OrtelDas Sports Pub am Heck des Schiffes lädt zu ruhigen Minuten bei einem Bier und einer Fußballübertragung ein. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 14 Ikarus Palace Pooldeck07 2016 Kai OrtelDie Swimmingpools der IKARUS PALACE bleiben in der Nebensaison leer, bei schwerer See aus Sicherheitsgründen sowieso. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 18 Ikarus Palace Oberdeck16 2016 Kai Ortel

 17317 20 Ikarus Palace Oberdeck Barcelona01 2016 Kai Ortel

 

 

 

 

 

 

 

 

Links: Trotz weißer Wellenkämme kämpft sich die IKARUS PALACE mit bis zu 22 Knoten durch das bewegte westliche Mittelmeer. Foto: Kai Ortel, Berlin

Rechts: Full House: Im geschäftigen Fährhafen von Barcelona legt die IKARUS PALACE unweit der SNAV SARDEGNA des Konkurrenten GNV an. An der Außenmole haben zwei Costa-Kreuzfahrtschiffe festgemacht. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 21 Ikarus Palace Barcelona01 2016 Kai OrtelUnmittelbar nach der Ankunft in Barcelona wird mit der Ausschiffung der LKW begonnen. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 22 Barcelona02 2016 Kai Ortel

17317 23 Barcelona05 2016 Kai Ortel 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links: Die Kolumbussäule (Monumento a Colón) im Hafen von Barcelona wurde zur Weltausstellung 1888 in Erinnerung an Christoph Kolumbus erbaut, dessen Entdeckerreisen im Auftrag der spanischen Krone stattgefunden hatten. Foto: Kai Ortel, Berlin

Rechts: Die Touristenmetropole Barcelona ist immer eine Reise wert, hier die Prachtstraße Las Ramblas, die vom Hafen in die Innenstadt führt. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 24 Barcelona20 2016 Kai OrtelDer farbenfroh bepflanzte und von einem großen Springbrunnen dominierte Plaça de Catalunya ist einer von Barcelonas beliebtesten und belebtesten Plätzen. Foto: Kai Ortel, Berlin

17317 25 Cruise Smeralda Grimaldi Lines FacebookKurz nach der hier beschriebenen Reise wurde die IKARUS PALACE in CRUISE SMERALDA umbenannt und erhielt den blauen Grimaldi Lines-Anstrich.
Foto: Grimaldi Lines, Palermo

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