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AUSGABE 6/2009 |
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Wird deutschen Kreuzfahrern sicher gefallen: ausschließlich Außenkabinen (viele mit Balkon), eine Teakholz belegte Rundum-Promenade und ein unverbautes Heck mit freiem Blick auf die Fahrspur. |
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Auf der ROYAL PRINCESS hat Princess Cruise Line erstmals den noch heute gültigen Slogan „Big Ship Choice, Small Ship Feel” umgesetzt. Das kann man in etwa mit „sich auf einem großen Schiff wie auf einem kleinen fühlen” übersetzen. Ein Umstand, der die Verantwortlichen bei Phoenix Reisen geradezu ins Schwärmen kommen lässt.
wurde spekuliert, dass Phoenix-Chef Johannes Zurnieden ein Auge auf den mittlerweile als ARTEMIS fahrenden Liner geworfen habe. Doch die britische P&O widerstand lange seinem Werben. So hartnäckig, dass man in Bonn sogar über einen eigenen Neubau nachdachte. Doch die exorbitant hohen Stahlpreise ließen diesen Plan schnell wieder in der Schublade verschwinden. Und siehe da: Am 6. Oktober war Zurnieden am Ziel: V-Ships bereedert demnächst neben AMADEA und ALBATROS auch die unter dem Namen ARTANIA in Fahrt kommende Neue. Allerdings müssen sich die zahlreichen Stammgäste noch einige Zeit gedulden, denn zunächst wurde das Schiff an den bisherigen Eigner zurückverchartert und wird erst ab Mai 2011 den Albatros am Schornstein und die türkisfarbene Bauchbinde tragen.
wird mit 44.500 BRZ – 231 Meter lang und 29 Meter breit – Phoenix’s Größte. Doch vorher ist erst einmal ein fünfwöchiger Werftaufenthalt angesagt. Dabei wird ein weiteres Restaurant eingebaut, damit auch auf der ARTANIA nur eine Tischzeit (mit freier Platzwahl und besonders langen Öffnungszeiten) angeboten werden kann. Alle 594 Kabinen liegen außen. Viele verfügen bereits heute über einen eigenen Balkon. Und zahlreiche werden in der Werft mit einem solchen „nachgerüstet”. Schauen wir uns die Unterkünfte mal etwas genauer an: Die Größe reicht von 16 bis zu 50 Quadratmetern. Suiten und Minisuiten verfügen über zwei normale Betten, in allen anderen Kabinen wandelt sich ein Bett tagsüber zur Couch, das zweite wird platzsparend weggeklappt. Zur Standardausstattung zählen SAT-TV, Radio, individuell regulierbare Klimaanlage, Telefon, Kühlschrank/Minibar, Föhn und Safe. Alle verfügen über eine Badewanne, Bademäntel werden zur Verfügung gestellt.
begeistert sich Michael Schulze, Direktor Seereisen. „Auf MS ARTANIA wird jeder |
unserer Gäste seinen ganz persönlichen Stammplatz finden”. Und tatsächlich: Sieben Bars, eine Panorama-Lounge, Kino, Bibliothek, Internet-Café, Shops, Karten- und Spielzimmer, Wellnessbereich mit Fitnesscenter, Sauna und Beautysalon – alles da, was das Kreuzfahrerherz höher schlagen lässt. Lediglich im Musiksalon dürfte es für alle, maximal 1188 Gäste, etwas eng werden. Auch in den Außenbereichen herrscht Großzügigkeit vor – eine teakholzbelegte Rundumpromenade und ein klassisch abgestuftes Heck mit unverbautem Panoramablick sind heute längst nicht mehr selbstverständlich. Zwei Swimmingpools und mehrere Jacuzzis komplettieren das Outdoor-Angebot. Die auf den Bildern zu sehenden Kunststoffliegen stammen noch vom früheren Eigner und werden sicher durch solche von der AMADEA gewohnte, mit Phoenix-Logo versehenen, ersetzt.
soll der Neuzugang nach Auskunft von Geschäftsführer Benjamin Krumpen preislich angesiedelt sein. Näheres wird man mit Erscheinen des Jahresprogramms 2011 ab Mitte Dezember diesen Jahres erfahren. Im Routenplan stehen zunächst zwei – bereits sehr stark nachgefragte – „Eröffnungsreisen” ab/bis Hamburg, sowie ein klassisches Nordland- bzw. Ostsee-Programm samt einem Törn rund um England. Im Juli heißt es „Leinen los” zu einer für diese Jahreszeit eher untypischen Reise mit Kurs England, Westeuropa und Kanaren. Über dem Winterprogramm 2011/12 wird noch gebrütet – eine klassische Weltreise wird es nach Auskunft von Michael Schulze aber aller Voraussicht nach nicht sein. Lassen wir uns überraschen.
gibt es für Phoenix-Stammgäste in Sachen „Orientierung”. Die neun Decks tragen die bereits bekannten Namen – Neptun, Saturn, Orion, Apollo, Jupiter, Lido und Sonnen. Neu ist das Salon-Deck – das gesellschaftliche Herz des Schiffes. Ja selbst die „Atlantik”-Showlounge, das Restaurant „Vier Jahreszeiten”, „Harry’s Bar” sowie die „Pazifik Lounge” klingen bekannt in den Ohren. Bordsprache ist selbstverständlich Deutsch, die Bordwährung der Euro. Auch im Hinblick auf Reiseleitung und Besatzung gibt es keine Veränderungen: Erste wird 13 bis 17 Personen umfassen und die Crew wird sich hauptsächlich aus Europäern und Philippinos zusammensetzen (Offiziere zumeist deutsch). |
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Einer der beiden Pools auf dem Sonnendeck. |
Junior-Suite mit Balkon |
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Zweibett-Suite mit Balkon. |
Doppelkabine mit weggeklapptem Bett (ist bei Balkonkabinen gleich). |
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Blick in das Restaurant „Vier Jahreszeiten” … |
… und in das Lido-Restaurant. |
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Vom Heck aus genießt man einen unvergleichlichen Panoramablick … |
… wie auch von der Panoramalounge „Pazifik”. |
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