|
|
AUSGABE 6/2009
|
||||||
|
|
|||||||
|
|
|||||||
|
|
|||||||
|
Mit einem melodramatischen Appell hat sich US-Präsident Obama an die Vollversammlung der Vereinten Nationen gewandt und weltweite Maßnahmen gefordert, um der „Klimakatastrophe” zu begegnen. Dieses neue Schlagwort tritt an die Stelle des bekannteren Global Warming, der Theorie, wonach vom Menschen durch Autos, Kohlekraftwerke und viele andere Quellen verursachte CO2-Emissionen zu einer Erwärmung des Planeten führen. Dadurch sollen angeblich die Polkappen abschmelzen, was dann zur Überflutung von mindestens einem Viertel der Erdoberfläche führen würde. Nur eine Kleinigkeit stört an Obamas Schreckensszenario: aus Sicht der Wissenschaft ist es vollkommen falsch. Seit 2007 sind die Polkappen nämlich gewachsen, nicht abgeschmolzen, und auf der Erde ist es auch kühler geworden und nicht wärmer.
Als ob die Angst, an einer fiktiven Schweinegrippe zu sterben, nicht schon schlimm genug wäre, rauben einem die dramatischen Schauerberichte der großen Radio- und Fernsehsender wie BBC oder CNN über schmelzende Eisberge nun zusätzlich den Schlaf. Vor dem Hintergrund einer Eisscholle in der Arktis hat Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, vor Kurzem die Behauptung aufgestellt, vom Menschen verursachte CO2-Emissionen führten dazu, dass jedes Jahr 100 Milliarden Tonnen Polareis abschmelzen, sodass die Arktis in 30 Jahren „eisfrei” sein werde. Die Organisation WWF behauptet gar, das Eis in der Arktis schmelze derart schnell, dass in 80 Jahren der Meeresspiegel um volle 1,20 Meter ansteigen werde, was „zur Überflutung von einem Viertel der Erdoberfläche führen wird”. Welch unheimliche Aussichten! Tschüss Hamburg, New York, Amsterdam … Ban Ki-Moons Werbegag war mit äußerster Sorgfalt inszeniert. Natürlich wurde nicht gesagt, dass sein Schiff – wegen des Eises – sich nur bis auf etwa 1100 Kilometer dem Nordpol nähern konnte. Auch, dass er sich dort im Sommer filmen ließ, wenn das arktische Eis immer schmilzt, bevor es ab September wieder gefriert, wurde nicht eigens erwähnt. Die Wahrheit über das Eis in der Arktis sieht anders aus. Zwar schmelzen in jedem Sommer etwa zehn Millionen Quadratkilometer Meer-Eis, doch in jedem September beginnt es in der Arktis wieder zu frieren. Die Eisfläche ist jetzt 500.000 Quadratkilometer größer als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr – und da war sie wiederum 500.000 Quadratkilometer größer als im September 2007, dem niedrigsten in jüngerer Zeit gemessenen Stand. (Siehe Cryosphere Today der University of Illinois, http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/). Im April 2010, nach Monaten der Dunkelheit, wird die Eisfläche wieder 14 Millionen Quadratkilometer groß sein, wahrscheinlich eher noch größer. Der britische Wissenschaftsjournalist Christopher Booker sagt: „Selbst wenn alles Meer-Eis schmelzen würde, der Meeresspiegel würde dadurch genauso wenig ansteigen, wie ein Eiswürfel, der in einem Glas Gin Tonic schmilzt, das Volumen im Glas vergrößert.”
Die heutige Angst-Propaganda von der Erderwärmung wird von Politikern und bestimmten Interessen wie Goldman Sachs und anderen Finanzinstituten an der Wall Street geschürt, die sich darauf freuen, Milliardenbeträge aus dem Handel mit den neuen Carbon-Futures einstreichen zu können. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um die Welt so in Angst zu versetzen, dass es beim Kopenhagener Klimagipfel im Dezember zu einer Einigung auf ein Abkommen kommt, das an die Stelle der Vereinbarung von Kyoto über die Reduzierung der CO2-Emissionen treten soll. Man schätzt, dass die Rechnung für die Maßnahmen gegen das angebliche Global Warming, für die sich Obama und seine Patrone an der Wall Street einsetzen und die das Repräsentantenhaus, nicht aber der mehr konservative Senat, bereits verabschiedet hat, die amerikanischen Steuerzahler etwa zehn Billionen Dollar kosten wird. In Großbritannien, wo Premierminister Gordon Brown voll auf den Global-Warming-Zug aufgesprungen ist, präsentieren die BBC und die Royal Society wilde Pläne für eine gezielte Klima-Beeinflussung, das so genannte „Climate Engineering”. Dazu gehören so absurde Vorschläge wie der, im Weltraum große Spiegel anzubringen, die die Sonnenstrahlen abhalten sollen, oder entlang den Autobahnen künstliche Bäume aufzustellen, die das CO2 aus der Luft aufsagen sollen, die man dann wieder entfernt und tief in der Erde vergräbt. Es wäre vielleicht ein Arbeitsbeschaffungs-Programm für einige tausend Engländer, die im Gefolge des jüngsten Finanzkollapses ihren Job verloren haben, aber ansonsten wäre es pure Verschwendung von Steuergeldern – und die sind ohnehin bereits durch die Banken-Bailouts aufs Äußerste beansprucht. Man hat die ganze Farce bereits mit dem Gulliver aus Jonathan Swifts Satire verglichen, der bei seinen Reisen einen Mann trifft, der versucht, Sonnenstrahlen aus Gurken zu ziehen. In der angesehenen Wissenschaftszeitschrift Journal of Geophysical Research, die von der American Geophysical Union herausgegeben wird, sind die Ergebnisse |
einer großangelegten neuen Studie der Wissenschaftler J. D. McLean und C. R. de Freitas von der University of Auckland in Neuseeland und R. M. Carter veröffentlicht worden: Influence of the Southern Oscillation on Tropospheric Temperature (zu Deutsch: Einfluss der Southern Oszillation auf die troposphärische Temperatur; http://www.agu.org/pubs/crossref/2009/2008JD011637.shtml). Selbst James Hansen, der zu den stärksten Verfechtern der Idee von Global Warming gehört, räumt ein: „Die Forcings, die den langfristigen Klimawandel verursachen, sind nicht ausreichend bekannt, um daraus Schlüsse auf Klimaveränderungen in der Zukunft abzuleiten … Das natürliche Forcing aufgrund von Änderungen der Energieabstrahlung der Sonne spielen möglicherweise eine größere Rolle bei der langfristigen Klimaveränderung, als man mit den allgemeinen Zirkulationsmodellen allein erklären könnte.” Es gibt einen Zusammenhang zwischen El Niños und Überschwemmungen, Dürren und anderen Wetterstörungen in vielen Teilen der Erde. Im Atlantischen Ozean zeigen sich die Auswirkungen der Veränderungen im Pazifik mit einer Verzögerung von zwölf bis 18 Monaten. Sie treten etwa alle drei bis acht Jahre auf. Als La Niñas werden die entsprechenden zyklischen Abkühlungsphasen im Pazifischen Ozean bezeichnet. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografie-Behörde der Vereinigten Staaten führt der El Niño in Nordamerika zu überdurchschnittlich warmen Wintern in den Staaten des oberen Mittleren Westens und im Nordosten der USA. In Kalifornien und den südwestlichen Staaten der USA fällt deutlich mehr Niederschlag, während die Staaten nördlich des Golf von Mexiko und der Nordosten Mexikos während der El Niño-Phase der Oszillation feuchter und kühler als normal sind. In Asien und Teilen von Australien führt El Niño zu größerer Trockenheit mit Buschfeuern. Das klingt doch alles sehr ähnlich wie das, was nach der Angstmache der Propheten vom Global Warning das Ergebnis von menschengemachten CO2-Emissionen oder wie man es heute so schlau nennt, vom „Klimawandel” sein soll.
|
||||||
|
|
|||||||
|
|||||||