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Raus aus dem regnerischen Norddeutschland und ab in
Richtung Mittelmeer, auf eine Flussschiffsreise. Mit dieser Aussage
verursachte ich nur Kopfschütteln im Be-kanntenkreis, wollte doch keiner
eine Flusskreuzfahrt auf der Rhône mit dem Mittel-meer in Verbindung
bringen. Und doch hat beides sehr viel miteinander zu tun, wie ich nach der
Rückkehr von der neuen A-ROSA Reise „Mediterranée”
feststellen konnte.
Auftakt in Lyon
Die 812 Kilometer lange Rhône entspringt in der Schweiz
am Rhônegletscher im Kanton Wallis. Die Mündung in das Mittelmeer in der
Nähe von Arles liegt in einem riesigen Delta, der Camargue. Die A-ROSA
STELLA verkehrt auf der siebentägigen „Route
Méditerranée” als einziger deutscher Anbieter
von Lyon bis zur Flussmündung bei Port St. Louis und vermittelt damit das
einzigartige französische Savoir-Vivre mit dem Mittelmeer-Flair. Außerdem
liegt bei Lyon, dort, wo die Rhône und die Saône zusammenfließen, eine der
schönsten Regionen Frankreichs, das Département Rhône-Alpes.
Die A-ROSA STELLA
dreht einmal um die eigene Achse im mächtigen Rhône-Strom in Richtung Süden.
An diesem Nachmittag nimmt sie Kurs auf das Mittelmeer. Das Burgund und
Chalon-sur-Saône liegen hinter ihr. Das freundliche, deutschsprachige
Serviceteam der A-ROSA STELLA
hat die neuen Gäste bereits Willkommen geheißen, und traditionell erhielten
die Damen beim Betreten des Schiffes eine rote Rose.
Die erste Schleuse
Insgesamt 12 Schleusen werden auf der 300 Kilometer
langen Fahrt von Lyon bis zur Mündung in das Mittelmeer passiert, um den
Höhenunterschied von 230 Meter aus-zugleichen. Die imposanteste ist die
Schleuse von Bollén mit einer Hubhöhe von 23 Metern, die größte Schleuse
Frankreichs. Schon wenige Minuten nach dem Ablegen wird die Fahrt im
goldenen Abendlicht unterbrochen, steuert der französische Kapitän mit viel
Feingefühl die erste Schleuse in Pierre-Bénite an. Bei der Einfahrt sieht
man zunächst nichts Spektakuläres, nur eine Kajenwand zu beiden Seiten des
Schiffes. Doch schon kurz nach dem automatischen Schließen der Schleusentore
und dem Öffnen des Ablassventils geht es mit dem Schiff in rasanter Fahrt
abwärts, immerhin rund 12 Meter. Zu beiden Seiten zeigen sich dunkle, mit
Algen und Muscheln besetzte Betonwände, aus denen das Flusswasser auf den
Boden des Schiffes tropft. Auto-matisch weicht man einen Schritt von der
Reling zurück.
Beschauliche Nacht
Zeit für das Abendessen. An Bord der A-ROSA
STELLA wird am Buffet im Marktrestau-rant
zweimal täglich ein erstklassiges Gourmetangebot von saisonalen und
regiona-len Spezialitäten gereicht. Beim Front-Cooking kann man dem Koch
ganz genau auf die Finger schauen. Es gibt weder eine feste Tisch- noch eine
Sitzordnung, bei schönem Wetter und an den lauen Sommerabenden nimmt man
Platz an den schön eingedeckten Tischen auf dem Sonnendeck.
An diesem Abend und in der Nacht stoppt der Kapitän noch
mehrfach das Schiff ab. Gerade im Oberlauf der Rhône ist der Fluss noch sehr
naturbelassen, wobei nur ein geringer Schiffsverkehr beobachtet werden kann.
Am nächsten Morgen auf dem Weg zum ersten Halt nach Avignon geht die Fahrt
vorbei an alten Landhäusern, an hübschen mittelalterlichen Städten und
Weinbergen, wo vorzügliche Côte-du-Rhône und Côte-du-Vivarais-Weine angebaut
werden. Oftmals wünscht man sich einen kleinen Halt am Ufer, um die nähere
Umgebung einmal in Augenschein zu nehmen oder in einem kleinen Straßencafé
einen Café au lait zu nehmen.
Unzählige Straßen- und Eisenbahnbrücken werden an diesem
Vormittag unterquert. Wer an Deck frühstückt, muss seine Mahlzeit
unterbrechen, denn die Brücken sind zum Teil sehr niedrig. Auch die
mittschiffs liegende Schiffsbrücke muss dafür hydraulisch abgesenkt werden.
Damit der Kapitän dann überhaupt noch arbeiten kann, wird eine Dachluke in
der versenkten Brücke geöffnet. Kopf einziehen! Nach dem Gefühl passt nicht
einmal mehr eine Handbreit zwischen Schiffsoberdeck und die zu passierende
Straßenbrücke.
Sous le pont d’Avignon
Erste Station ist dann am Mittag Avignon, die
mittelalterliche Papst-Metropole. Das Schiff bleibt hier über Nacht am
Anleger an dem Boulevard de l´Oulle in unmittelbarer Nähe zur Altstadt
liegen. Zum Pflichtprogramm gehört hier auf jeden Fall ein Besuch des
Papstpalastes aus dem 14. Jahrhundert und der Brückenruine „Pont Bénézet”,
die durch das auch international bekannte Volkslied „Sur le Pont d´Avignon”
welt-berühmt ist. Die Altstadt von Avignon wird von einer mächtigen
Stadtmauer umgeben. Dort und auch außerhalb dieser Mauern pulsiert das
Leben. Alle Wege und Gassen in der Altstadt entlang der vielen Stadtpaläste
führen automatisch zum berühmten gotischen Papstpalast, der für rund 100
Jahre als befestigter Sitz des päpstlichen Hofes errichtet wurde. Im Inneren
erwartet den Besucher auf einem rund 3-stündigen geführten Rundgang ein eher
nüchternes Bauwerk.
An diesem Abend lädt der Küchenchef beim Sonnenuntergang
zum Grillen auf das Sonnendeck ein. Dabei fällt der Blick bei einem Glas
Bordeaux auf den schon beleuchteten Papstpalast, ein fantastischer
Logenplatz.
Anschließend steht in der Lounge Bar noch ein
französischer Chanson-Abend auf dem Programm: Joelle & Jean Pierre aus
Avignon singen, spielen und verkörpern die leibhaftigen Serge Gainsbourg
oder Edith Piaf. Im Anschluss bleibt noch Zeit für einen kleinen Fußmarsch
in die Altstadt. Dort erhält man einen Eindruck von dem abendlichen Flair
der südfranzösischen Kunstmetropole. An vielen Ecken geben Straßenmusikanten
folkloristische Lieder zum Besten. Zeit für einen Pastis, den bekannten
französischen Anis-Schnaps.
Fahrt über Land
Die Entscheidung fällt nicht leicht. Fahrt nach
Aix-en-Provence, entlang der Land-schaft des impressionistischen Malers Paul
Cézanne, oder Besichtigung des „Pont du Gard”?
Das perfekt erhaltene dreigeschossige römische Aquädukt, 275 Meter lang,
gehört eigentlich zum Pflichtprogramm. Vor über 2000 Jahren erbaut,
versorgte es die Stadt Nîmes mit über 20.000 Kubikmetern Wasser täglich.
Obgleich auf der Fahrt einige Lavendelfelder vorbeiziehen, wird der
Irrglaube, die Provence bestehe aus nichts anderem, schnell korrigiert.
Während die Passagiere in die römische Geschichte
abtauchen, hat die A-ROSA STELLA
nach Arles verholt. Dort, an der Nordgrenze zur Camargue, soll es am
Nach-mittag per Rad oder Jeep auf Safari gehen. Die Provence gilt mit rund
300 Sonnen-tagen pro Jahr als ewig heiße Region, doch gerade an diesem Tag
zieht sich der Himmel über uns zusammen. Schade. Unser Fahrer Louis, ein
Farmer aus der Region, sieht das aber anders: „Die Camargue bei Regen ist
ein Geschenk für die Augen”. Durch den
einsetzenden Regen bleiben uns an diesem Tag unzählige Mückenstiche erspart.
Die Camargue ist eine der letzten europäischen Küstenab-schnitte am
Mittelmeer, die nicht durch Hotelburgen zugebaut ist.
Tiere der Camargue
Die Fahrt geht vorbei an Reisfeldern und Obstgärten, und
dann an Weiden mit Herden von schwarzen Kampfstieren. Diese kommen im Alter
von drei Jahren in den Stierkampfarenen bei den Corridas im blutigen Kampf
zum Einsatz. Die Tour wird im-mer beschwerlicher um den Etang de Vaccarés,
ein 6880 Hektar großes Seengebiet, Rastplatz von tausenden rosafarbenen
Flamingos. Erst beim zweiten, näheren Anblick erkennt man, dass es sich um
die einzigartigen Wasservögel handelt, die wie Stelzen im Wasser stehen. Als
besonderen Höhepunkt des Ausflugs können wir dann eine Gruppe von
dunkelhaarigen Guardians, den französischen Cowboys in ihrer landestypischen
Tracht, beobachten, die eine Herde der bekannten weißen Camargue-Wildpferde
durch spritzendes Wasser treibt. Neben den schwarzen Kampfstieren sind die
Pferde das Sinnbild der Camargue. Heute werden die hand-zahmen Tiere, von
den Einwohnern auch „Pferde des Meeres”
genannt, für touristi-sche Zwecke genutzt.
Nach einer holprigen Rückkehr ist die anschließende
Massage von Anna aus Linz, die es versteht, die verspannten Muskeln wieder
zu aktivieren, ein Wohlgenuss. Die mit „vier Sternen plus”
eingestuften A-ROSA-Flussreisenschiffe verfügen
über den größten Spa-Bereich aller in Dienst befindlichen Flussschiffe.
Schoko- oder Lotus-blütenmassage gehören genauso dazu wie
Fußreflexzonenmassage oder eine mehrstündige Wellness-Nacht mit geführten
Sauna-Gängen und Massagen bei Ker-zenschein. Allein der Ausblick durch die
Panoramascheiben der Sauna in Wasser-spiegelhöhe auf die vorbeiziehende
Landschaft entlang des Flusses ist einzigartig.
Marseille, Metropole am Mittelmeer
Port St. Louis ist noch ein recht junger Ort mit einem
wehrhaften Leuchtturm, der frü-her den Schiffen auf der Rhône, die das Salz
der Salinen von Giraud abtransportier-ten, den Weg zeigte. Von dem Anleger
in Port St. Louis sind es nur noch wenige Kilo-meter zum Mittelmeer, wo man
am weißen Sandstrand Gelegenheit zum Baden hat. Von Port St. Louis geht es
per Ausflug nach Marseille. Die einst verrufene multikul-turelle Stadt,
umgeben von Bergen in einer Bucht, bietet vielerlei Reize. Neben einem
Stadtrundgang durch das geschäftige provencalische Markttreiben ist der
Besuch der Basilika Notre-Dame de la Garde, gebaut auf einem 162 Meter hohen
Kalkfelsen, ein Muss. Vorbei an Industrie- und Hafenanlagen ist die erste
Station der Alte Hafen, „Vieux Port”. An der
Pier verkaufen jeden Morgen die Fischer ihren fangfrischen Fisch sowie
Krebs- und Schalentiere, die später auch in der kulinarischen Delikatesse
der Stadt, der Bouillabaisse, Verwendung finden werden. Diese aus Marseille
stammen-de Suppe wurde früher aus den Fischresten des Markttages und anderen
Meeres-tieren zubereitet. Inzwischen findet man auf fast jeder Speisekarte
der Stadt dieses Nationalgericht, das heute meist aus frischen Fischen
zubereitet wird. Der kulinari-sche Höhepunkt an diesem Abend ist die so
genannte Weinwirtschaft. Schaumsüpp-chen von Frühlingszwiebeln mit
Räucherlachs, rosa gebratener Kalbsrücken mit grünem Spargel, und dazu edle
Weine des Reisegebietes.
Kussmaul meets Mittelmeer
Abstecher an die Côte d´Azur mit den pulsierenden Städten
Nizza, Cannes und Mona-co – das ist der Höhepunkt der Reise. Die roten
Lippen des Flussdampfers schmecken das Salzwasser des Mittelmeeres.
Highlights auf nur zwei Quadratkilo-metern, das ist das Fürstentum Monaco:
Wachwechsel der bunt uniformierten Solda-ten vor dem Grimaldi-Palast, der
Botanische Garten mit der pinkfarbenen Rose „Prin-cesse Grace”,
der Besuch des Spielkasinos von Monte Carlo und eine Sonderaus-stellung mit
den modernsten und komfortabelsten Megayachten der Welt. An diesem Tag
liegen im Yachthafen Investitionen in Millionenhöhe, ausgerüstet zum Teil
mit bordeigenen Hubschraubern oder U-Booten. Yachten, die auch als Kulisse
für den nächsten James-Bond Film dienen könnten. Die Eigner fahren stillvoll
im roten italie-nischen Sportwagen vor. Genau so hat man sich das mondäne
Leben in diesem Mini-Staat mit Glamour und Publicity vorgestellt.
Nizza, die Perle der Riviera. Das alte Nizza, wo Könige,
Zaren, Dichter und Künstler Urlaub machten, lässt mit schmiedeeisernen
Balkonen und Fensterläden die Nähe zu Italien ahnen. Olivenöl,
Lavendel-Duftkissen oder das Fleur de Sel, das beste Meersalz überhaupt,
werden als Souvenirs eingekauft. Neben dem Shopping bleibt aber noch
genügend Zeit für ein Besuch des felsigen Strandes und ein Bad im
türkis-blauen Wasser, das dieser Küstenregion den Namen gab: „Côte d´Azur”.
Im 19. Jahr-hundert war Nizza ein beliebtes Winterquartier für Engländer.
Noch heute zeugen die großen Hotels und Gärten von diesem Umstand.
Im Hotel Negresco ist die Zeit stehen geblieben. Käme der
russische Zar zur Tür he-rein oder Gustave Eiffel, sie würden sich gleich
wieder wohlfühlen zwischen kühlem Marmor, schweren Teppichen, tiefen Sesseln
und den Klunkern der tonnenschweren Lüster. Formvollendete Höflichkeit,
passend zur „Hardware”. Wenn der Portier einem
scheinbar unsichtbaren Gast die Tür aufhält, dann war’s die Hauskatze.
Wenigstens auf einen Kaffee oder einen Aperitif steigt man hier ab. Das
Türkis der Côte schim-mert matt durch die Scheiben, der Straßenlärm dringt
nur gedämpft herein. Zeit zu gehen. Adieu, Côte d’Azur, unser Rückweg über
die Rhône ruft, und das Schiff wartet nicht – auch nicht, wenn man das
Gefühl hat, man habe noch ein Jahrhundert Zeit.
Infos A-ROSA
Flussschiffe
Seit drei Jahren verkehrt die A-ROSA
Flussschiff GmbH, eine Tochter der Arkona AG aus Rostock, mit zwei Schiffen
auf der Rhône und stellt damit die modernste Fluss-schiffsflotte in
Frankreich. Im letzten Jahr verkehrten über 8000 deutsche Passagiere auf den
beiden Flussschiffen A-ROSA LUNA
und A-ROSA STELLA.
Aufgrund der Schleusengröße von nur 12 Metern Breite auf der Rhône mussten
die beiden auf der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde erbauten Schiffe
speziell für dieses Zielgebiet angepasst werden. So sind die im Jahr 2005
abgelieferten Schwesterschiffe im Ver-gleich zu den vier A-ROSA
Donauschiffen um drei Meter schmaler. Die verminderte Größe hat aber keinen
Einfluss auf die gute Qualität im Vergleich zu den Donau-Schwestern.
In den geräumigen, rund 15 Quadratmeter großen,
vollklimatisierten 86 Doppel-Außenkabinen mit Dusche und WC der A-ROSA
STELLA, davon allein 57 mit französi-schem
Balkon, finden maximal 174 Passagiere Platz. Bis zu 45 Crewmitglieder vom
Barkeeper bis zur Kabinenstewardess kümmern sich an Bord um das Wohl der
Pas-sagiere. Die deutschsprachige Crew stammt vorwiegend aus Deutschland,
Öster-reich und Ungarn, die Schiffsführung ist französisch.
In diesem Jahr beträgt der Reisepreis für eine achttägige
Reise auf der Rhône bzw. Saône ab 999 Euro inklusiv Fluganreise mit
Lufthansa nach Lyon. Im Reisepreis ist die Vollpension an Bord mit
alkoholfreien Tischgetränken, die Nutzung des Spa-Bereichs,
Abendunterhaltung und Trinkgeld eingeschlossen.
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Anna aus Linz im Spa-Bereich: Schokomassage
gefällig? |
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Das Markrestaurant der
A-ROSA STELLA. |

Bar und Lounge der
A-ROSA STELLA.

Die Aquäduktbrücke
„Pont
du Gard” im südfranzösischen Département Gard.

Weiße Wildpferde der Camargue.

Flamingos im Etang de Vaccarés-Seengebiet.

Sonderausstellung mit den modernsten und komfortabelsten Megayachten der
Welt. Die Eigner der Yachten fahren stillvoll im roten italienischen
Sportwagen vor.
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Besuch am felsigen Strand von Nizza und ein Bad im türkis-blauen Wasser der
Côte d´Azur ...
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Hoteldirektor Gerald
Hauswirth aus Wien |
Kurzportrait Hoteldirektor
Der Österreicher Gerald Hauswirth
ist seit zwei Jahren als Hoteldirektor an Bord der A-ROSA
STELLA. Der
39-jährige hat schon langjährige Erfahrungen auf den größten
Hochseekreuzfahrtschiffen der Welt machen können: Seabourn Cruise Line,
Cunards QUEEN MARY
2 oder zuletzt auf der NORWEGIAN
SUN der Norwegian
Cruise Line sind nur ein paar Stationen in seiner beruflichen Laufbahn. Auf
den Flusskreuzfahrtschif-fen wollte er sich neuen Herausforderungen stellen,
denn der große Unterschied zwischen den großen Cruiselinern mit bis zu 3000
Passagieren ist auf den Flüssen die für ihn wichtige direkte Nähe zu den
Gästen. „Sicherlich habe ich hier mehr Arbeit als auf einem großen
Kreuzfahrtschiff, wo ich die Aufgaben nur weiter delegieren musste. Doch
hier kann man die anstehenden Probleme sofort direkt umsetzten. Und aufgrund
der Schiffsgröße hast du jederzeit den persönlichen Kontakt zu den maximal
174 Gästen”,
beschreibt Hauswirth im schönsten wienerischen Dialekt den für ihn
wesentlichen Unterschied zu den großen Cruiselinern.
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