Als Kapitän Robert Falcon Scott am 18. Januar 1912 – einen Monat nach Roald Amundsen – den Südpol erreichte, sprach er das aus, was seine vier gepeinigten Kameraden auch fühlten und dachten:

Mein Gott, was für ein schrecklicher Ort ...!" Und Scott notierte weiter in sein Tage-buch, das zu einem der bewegendsten menschlichen Dramen geworden ist: Eine furchtbare Enttäuschung! Aber nichts tut mir dabei so weh, wie der Anblick  meiner armen, treuen Gefährten! All' die Mühsal, all' die Entbehrung, all' die Qual – wofür? Reinhold Messner nannte die Antarktis nach seiner spektakulären Durchquerung zu Fuß zusammen mit Arved Fuchs 1989/90 Himmel und Hölle zugleich.

Andere Forscher haben uns ganz gegenteilige Eindrücke übermittelt. So berichtet Admiral Richard Evelyn Byrd, der als erster Mensch 1934 auf dem antarktischen Fest-land in einer winzigen Hütte allein überwinterte: Der Tag kann so klar sein, dass man kein Geräusch zu machen wagt aus Furcht, die zarte gläserne Stille zu zerbre-chen. An solch einem Tag sah ich das Himmelsgewölbe wie eine Kristallschale zer-springen und in farbenglitzernde Teilchen zerstäuben. Das waren Eisnadeln, die vor der Sonne tanzten.

Ähnlich fasziniert äußert sich auch Scotts Sohn Sir Peter, der – damals Vizepräsident des World Wildlife Found (WWF) – die Antarktis 1967 als einer der ersten Touristen besuchte: „Der antarktische Kontinent ist unglaublich groß, bemerkenswert unge-stüm und bezaubernd schön. Ich habe die Magie dieses riesigen, erstaunlichen Lan-des für mich entdeckt.  

Unsere erste Begegnung mit dem Weißen Kontinent erlebten wir im Februar 1988. Meine Frau Renate und ich waren Gäste der argentinischen Regierung und wurden zu einem Flug auf die Antarktische Halbinsel eingeladen. Von Buenos Aires flogen wir in einer Herkules der Luftwaffe über Rio Gallegos zur argentinischen Station Marambio. In dieser gewaltigen Militärmaschine gibt es keine Fenster für die Passa-giere, wir hockten im Bauch des eiskalten und dann wieder überheizten Transport-flugzeuges zusammen mit einer Handvoll Wissenschaftlern und Soldaten, die für die Logistik der Forschungsstationen zuständig sind, zwischen vollbepackten Paletten eine schlaflose Nacht lang. Gegen Morgen rief mich der Flugkapitän ins Cockpit herauf und ich traute meinen Augen nicht. Die Herkules ist für Bodenbeobachtung speziell ausgelegt und es gibt vorne – im Gegensatz zu normalen Linienmaschinen – richtige Panoramafenster mit grandioser Sicht nach unten. Da lagen hundert goldene Tafeleisberge und Gletschertrümmer vor einer unendlichen Schneewüste in der Morgensonne. So eine großartige Wildnis hatte ich nie zuvor gesehen. Der Pilot registrierte mein Staunen und ließ das schwere Flugzeug sinken, so dass ich die ganze Pracht fotografieren konnte. Dann schossen verschneite Gipfel und zerklüftete Gletscher rasendschnell unter dem lauten Riesenvogel vorbei, der wenige Minuten später auf der Piste von Marambio landete. Stunden später waren wir Gäste der dor-tigen Flugschule und ich konnte dem Piloten meine Wünsche äußern, sogar durch ein geöffnetes Fenster fotografieren, hinunter auf Ross-Island, Snow-Hill und den Kronprinz-Gustav-Kanal. Obwohl wir 24 Stunden lang nicht geschlafen hatten, standen wir um Mitternacht noch draußen an der Ostküste von Seymour-Island und blickten auf unzählige Tafeleisberge, die unter der tiefstehenden Sonne zu glühen be-gannen. Da lagen Bilder um und vor uns, die einem von vielen Weltreisen verwöhnten Menschen nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Wir haben die großen Dünenmeere der Sahara durchquert, den Transhimalaya in Tibet, die gewaltigen Eisbrüche am Nanga Parbat und Mount Everest, wir erlebten

 

die einzigartigen Tierparadiese in Ostafrika, Botswana, Namibia und auf den Galapa-gos-Inseln und glaubten, da kann es für einen Weltenbummler keine Steigerung mehr geben. Die Antarktis ist eine Steigerung – die Reise dorthin führt in eine neue Dimension.

Die Antarktis ist eben mehr als der Pol, von dem Byrd sagt: Nur wenigen war es  ver-gönnt, zum neunzigsten Grad nördlicher oder südlicher Breite vorzudringen; und ich bezweifle sehr, ob es unter ihnen einen einzigen gegeben hat, der den Anblick des Poles sehr begeisternd fand. Es gibt da wirklich nur Dürftiges zu sehen, nämlich am einen Ende der Erde einen mathematischen Punkt inmitten der eisigen Meereswüste und am anderen Ende einen ebenso eingebildeten Punkt auf einer unendlichen, stürmischen Hochfläche.

Die Antarktis über das Meer zu erreichen, ist viel spannender und intensiver als mit dem Flugzeug – wenn langsam die Tage länger werden und auch die Schatten. Wir sehen die Antarktis heute ganz anders als ein Kapitän Scott und ein Reinhold Mess-ner, wir sehen und betreten ihre Ränder – und dort ist dieser Kontinent am schöns-ten; da spiegeln sich namenlose Berge und Gletscher im kristallklaren, azurblauen Wasser, da schreien Millionen von Pinguinen mit Sturmmöwen um die Wette, da segeln stolze Wanderalbatrosse im Wind und See-Elefanten erinnern uns an Urtiere am vierten Schöpfungstag. Und im Hintergrund wartet immer ein komfortables und sicheres Schiff, so wie das Basislager an einem sturmumtosten Berg.

Nach unserer ersten Begegnung mit Antarctica haben wir immer wieder auf Expedi-tionsschiffen angeheuert, als Reiseleiter und Lektor. Lektoren sind auf solchen Schif-fen vor allem Naturwissenschaftler wie Meeresbiologen, Geologen oder Expeditions-Historiker. So fuhren wir auf der altehrwürdigen LINDBLAD EXPLORER, auf der WORLD DISCOVERER, der FRONTIER SPIRIT, der BREMEN und der HANSEATIC zur Antarktischen Halbinsel und in das Rossmeer, zu den Falkland Inseln und nach Südgeorgien.

Einmal passierten wir die durch Ernest Shackleton so geschichtsträchtige Insel Ele-phant-Island während der Dinnerzeit am Abend. Die späte Sonne tauchte die weiße Insel in warmes Abendlicht und ich sauste zusammen mit anderen Lektoren raus aufs Deck. Dort konnten wir uns nicht satt sehen an den Farben und Formen, vor allem an deren Reinheit. Die Reinheit des Eises ist in der Antarktis so vollkommen, dass alle Farben des Lichtes auf den Hängen und Gipfeln verstärkt werden. Und wenn die Sonne hinter einer Bergkette oder gar unter den Horizont sinkt, dann entsteht ein ganz intensives Zwielicht; blaue Schatten tauchen die Küste in Tintenblau und das Packeis nimmt die violetten Töne von Blaubeeren an.

Wir mussten an jenem Abend vor Elephant-Island nicht auf unser Dinner verzichten, Renate hatte als Reiseleiterin in der Küche eine gewaltige Käseplatte für die uner-müdlichen Fotografen „da draußen geordert und die wurde uns oben auf dem Außendeck serviert. Natürlich muss man unterwegs auch ab und zu schlafen. Ich erinnere mich an eine Nacht, da klingelt um 2 Uhr mein Kabinentelefon. Der Erste Offizier Tilo Natke – heute ist er Kapitän – rief mich von der Brücke an und machte mich auf eine traumhafte Durchfahrt des Neumayer-Kanals aufmerksam. Wenige Minuten später waren wir mit Kamera und Stativ draußen auf dem Deck und blieben bis zum Frühstück. Es war himmlisch.


Helfried Weyer in seinem Buch „Mit dem Postschiff in die Antarktis”, aus Köhlers Verlagsgesellschaft, Hamburg, ISBN 3-78220871-4, € 29,90 

     

     

Die MS DELPHIN in der Caldera von Deception Island, Süd-Shetland Inseln, Antarktische Halbinsel.




     

„Willkommen zu Hause – so empfängt das schmucke Drei-Sterne-Plus-Schiff seine Passagiere an Bord. Der erstklassige Pflegezustand dieses blitzsauberen, liebevoll in Schuss gehaltenen Schiffes, und die Tatsache, dass alle Mitglieder von Crew und Staff redlich bemüht sind und alles Menschenmögliche tun, um ihre Passagiere nicht nur zufrieden zu stellen, sondern rundum glücklich zu machen.

Allein das Einschiffungs-Procedere vermag jeden erfahrenen Kreuzfahrer zu überzeu-gen: Wer in einer Schlange von 100 Passagieren auf der Pier ganz hinten steht und dennoch binnen drei Minuten in blitzschnellem Tausch gegen seinen Pass seine Chipkarte erhält und in weiteren drei Minuten seine Kabine erreicht hat, ist überzeugt: Hier stimmt der Service.

Die Silhouette erkennt jeder Liebhaber sofort wieder: Die ursprünglich etwas nach Fähre aussehende Originalform des Typschiffs der sowjetrussischen Belorussiya-Klasse, unter diesem Namen 1975 in Finnland gebaut, erkennt man nach einigen Veränderungen erst auf den zweiten Blick. Der Hamburger Reeder Heinz-Herbert Hey baute die DELPHIN ganz nach seinen Vorstellungen zu seinem ganz persönlichen Liebling um. Den 16.000-Tonner ziert heute eine elegante blaue Bauchbinde, und mehrere Erhöhungen des Schornsteins sorgen für (fast) rußfreie Achterdecks.

Diese Achterdecks sind das ganz große Plus der DELPHIN. Um einen runden, weiß gefliesten Swimming-Pool mit separatem Kinderbecken gruppieren sich nicht nur Sitzgelegenheiten aus edlem Holz, sondern auch eine gut sortierte Poolbar und ein Snack-Restaurant.

Überspannt wird das ganze Achterdeck von einem riesigen blauen Sonnensegel, bei-nahe schon Markenzeichen der DELPHIN. Schiffsportrait DELPHIN

 

Achtung: Für die folgenden zwei Reisen in der Saison 2007/2008 stehen nur noch wenige Restplätze zur Verfügung:

Fly & Cruise · Antarktis mit Magellan Straße

MS DELPHIN (Flagge Bahamas, 16.214 BRZ, Hansa Kreuzfahrten). Am 4. Januar 2008 LTU-Flug von Düsseldorf nach Buenos Aires, Argentinien - Montevideo, Uruguay - 2 Seetage - Einfahrt in die Magellan Straße - Punta Arenas, Chile - Passage Beagle Kanal, Argentinien + Chile - Seetag in der Drake Passage - Half Moon Island & Deception Island, Süd-Shetland Inseln - Paradise Bay - Port Lockroy, Palmer Archipel - Passage Lemaire Kanal + Neumayer Kanal - Melchior Island, Argentinien - King George Island, Süd-Shetland Inseln - Seetag in der Drake Passage - Ushuaia, Argen-tinien und LTU-Rückflug nach Düsseldorf. 18 Tage bis 22. Januar 2008. http://www.hansakreuzfahrten.de

 

Fly & Cruise · Die Antarktis und die Chilenischen Fjorde

MS DELPHIN (Flagge Bahamas, 16.214 BRZ, Hansa Kreuzfahrten). Am 20. Januar 2008 LTU-Flug von Düsseldorf nach Ushuaia, Argentinien - Passage Beagle Kanal, Argentinien + Chile - Seetag in der Drake Passage - Half Moon Island, Süd-Shetland Inseln - Deception Island, Süd-Shetland Inseln - Paradise Bay - Port Lockroy, Palmer Archipel, Argentinien - Passage Lemaire Kanal + Neumayer Kanal - Melchior Island, Argentinien - King George Island, Süd-Shetland Inseln - Seetag in der Drake Passa-ge - Passage Kap Hoorn + Beagle Kanal, Argentinien + Chile - Punta Arenas, Chile - Fahrt in der Magellan Straße - Passage Chilenische Fjorde - 2 Seetage entlang der Chilenischen Fjorde - Puerto Montt, Chile - Seetag - Valparaiso, Chile - Transfer zum Flughafen Santiago de Chile und LTU-Rückflug nach Düsseldorf. 18 Tage bis 7. Februar 2008.

 

Die Reisen in der Saison 2008/2009

Fly & Cruise · Antarktis mit Magellan Straße

MS DELPHIN (Flagge Bahamas, 16.214 BRZ, Hansa Kreuzfahrten). Am 5. Januar 2009 LTU-Flug von Düsseldorf nach Buenos Aires, Argentinien - Montevideo, Uruguay - 3 Seetage - Punta Arenas, Chile - Passage Beagle Kanal, Argentinien + Chile - Seetag in der Drake Passage - Cuverville Island - Port Lockroy, Palmer Archipel - Neumayer Kanal - Passage Lemaire Kanal + Melchior Island - Paradise Bay - Deception Island (Whalers Bay), Süd-Shetland Inseln - King George Island, Süd-Shetland Inseln - See-tag in der Drake Passage - Ushuaia, Argentinien und LTU-Rückflug nach Düsseldorf. 19 Tage bis 23. Januar 2009 (Änderungen vorbehalten).

 

Fly & Cruise · Antarktis mit Südgeorgien und Buenos Aires

MS DELPHIN (Flagge Bahamas, 16.214 BRZ, Hansa Kreuzfahrten). Am 20. Januar 2009 LTU-Flug von Düsseldorf nach Ushuaia, Argentinien - Ushuaia + Passage Beagle Kanal, Argentinien + Chile - Seetag in der Drake Passage - Bransfiel Strait Passage + Half Moon Island + Yankee Harbour, Süd-Shetland Inseln - Paradise Bay - Passage Neumayer Kanal - Port Lockroy, Palmer Archipel - Deception Island (Wha-lers Bay), Süd-Shetland Inseln - Elephant Island - Seetag - Grytviken, South Georgia -Salisbury Plain + Albatros, South Georgia - 2 Seetage in der Drake Passage + im Südatlantik - Buenos Aires, Argentinien - Buenos Aires + Transfer zum Flughafen und LTU-Rückflug nach Düsseldorf. 19 Tage bis 8. Februar 2009.

     

     

Die HANSE EXPLORER (Eisklasse GL-E3) kann mit ihrem Tiefgang von nur 3,52 Meter auch kleinste Buchten und Häfen anlaufen




     

Seeleute ausbilden und Gäste daran teilhaben lassen, den Schiffsalltag vor und hinter den Kulissen erleben – diese Idee stand Pate für den Bau des 48 Meter langen Ausbildungsschiffes HANSE EXPLORER. Bis zu 12 Trainees und 6 Crewmitglieder sind an Bord des deutschsprachigen Schiffes und lernen Seemannschaft von der Pike auf. Immer hautnah dabei: 12 Passagiere in den sechs luxuriös ausgestatteten Kabinen.

Die HANSE EXPLORER ist ein Traumschiff der etwas anderen Art: ein Tummelplatz für  Abenteurer, die das Besondere suchen. Luxus heißt hier, einen Ofen an Bord zu haben, in dem die frisch gefangenen Lachse direkt geräuchert werden können, eine Lounge-Ecke auf der Brücke, um dem Kapitän beim Manövrieren über die Schulter zu schauen, und eine Sauna mit Bullaugen, von der aus die Eisberge zum Greifen nah sind, während drinnen ordentlich eingeheizt wird. Luxus heißt auch mit dem Zodiac-Schlauchboot selbst unzugänglichste Buchten zu erreichen.

Die Architektur der HANSE EXPLORER ist bemerkenswert und ungewöhnlich. In den Arbeitsbereichen ist es schiffig-funktionell, in den Passagierbereichen komfortabel, mit hohem Wohlfühlfaktor und allem, was der Gast unterwegs in seinem schwim-menden Heim auf Zeit so braucht: Minibar, Satelliten-TV, Internetzugang, TV mit Lap-top-Anschluss (Laptop beim Purser auszuleihen). Fitness-Bereich mit Sauna und Hometrainer.

Die HANSE EXPLORER ist ein echtes Raumwunder. Wirkt sie von außen eher über­schaubar, tun sich im Inneren immer wieder neue Wohlfühlwelten auf. Und die dürfen die Gäste uneingeschränkt entdecken, denn die HANSE EXPLORER ist ein Open-Ship, d.h. selbst die Crew- und Traineebereiche, der Maschinenraum, die Küche und die Brücke stehen den Gästen rund um die Uhr zur Verfügung.

Die sechs hellen Kabinen haben alle zwei Einzelbetten, auch als Doppelbett stellbar, Bad mit Dusche/WC, Safe, Minibar (alkoholfreie Getränke im Reisepreis inklusive), Satelliten-Telefon und TV mit USB-Anschluss.

Vor jedem Landgang werden den Passagieren unterschiedliche Vorschläge unter-breitet, und jeder kann individuell entscheiden, wonach ihm der Sinn steht. Das fördert die Eigeninitiative und schafft Platz für vollkommen neue Erlebniswelten, zum Beispiel eine spontane Zeltübernachtung am Fjord. Vielleicht wird auch kurzfristig die Fahrtroute geändert, weil die Crew erfahren hat, dass irgendwo fernab der ursprüng-lich geplanten Strecke der zurzeit ultimative Wal-Spot liegt. Aus diesem Grund gibt es auch keinen festen Fahrplan, sondern nur eine ungefähre Idee für jede Reise.

 

Patagonische Impressionen, subantarktische Inseln und Antarktis-Halbinsel

Reise HE 72212 vom 22. Dezember 2007 bis 12. Januar 2008, 21 Nächte

Einschiffung in Buenos Aires, Argentinien – Ausschiffung in Ushuaia, Argentinien

Highlights dieser Reise Halbinsel Valdes: Die UNESCO hat die Antarktis-Halbinsel zum natürlichen Erbe der Menschheit ernannt. Erleben Sie die Kolonie der Magellan-pinguine in Punta Tombo und die Beobachtung der Wale bei der Halbinsel Valdes.

Patagonien: Sie gelangen zum ersten Eis Ihrer Reise. Hier befinden sich die größten zusammenhängenden Eisfelder der Welt.

Falklandinseln: Auf diesen Inseln werden Sie auf Magellanpinguine, Felsenpinguine, Schwarzbrauen-Albatrosse und Kormorane treffen.

Südgeorgien: Für Ornithologen ist Südgeorgien ein Paradies – über 60 Vogelarten leben hier.

Südorkneyinseln: Die Südorkneys gehören zu den einsamsten Inseln der Welt und galten lange, aufgrund ihrer Steilküste, als absolut unzugänglich.

Südshetlandinseln: Die nördlichste der Südshetlandinseln, die Elefanten-Insel, war im Jahr 1916 nach dem Untergang Shackletons ENDURANCE Zufluchtsort seiner Expedition.

Antarktische Halbinsel: Einige mögliche Anlandungsstellen sind: King-George-Insel, Heimat vieler Forschungstationen. Deception-Insel, die Vulkaninsel, auf der heißes Wasser bis an die Oberfläche dringt, wo herumliegende Walknochen davon zeugen, dass hier eine der wichtigsten Walfangstationen beheimatet war, Paradise Bay.

 

Auf Sheckletons Spuren – Expedition Antarktis 

Reise HE 81201 vom 12. bis 30. Januar 2008, 18 Nächte

Reise HE 83101 vom 31. Januar bis 13. Februar 2008, 13 Nächte

Einschiffung in Ushuaia, Argentinien – Ausschiffung in Ushuaia, Argentinien

Highlights dieser Reise: Südorkneyinseln - Südshetlandinseln - Antarktische Halbinsel (Details w.o.), eventuell Wedel-Meer.

http://www.oceanstar.de

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Vorschau auf die Reisen der Saison 2008/2009 

Antarktis-Halbinsel – Reise HE 82312 vom 23. Dezember 2008 bis 3. Januar 2009, 11 Nächte, Einschiffung in Ushuaia – Ausschiffung in Ushuaia, Argentinien

Antarktis-Halbinsel – Reise HE 80401 vom 4. bis 15. Januar 2009, 11 Nächte, Einschiffung in Ushuaia – Ausschiffung in Ushuaia, Argentinien

   

     

Die FRAM (Eisklasse 1A Super/ E4) wird zum Nordpol, nach Grönland und in die Antarktis fahren.




     

Ich werde ein Schiff bauen, das so klein und so stark sein wird wie möglich ..., das dem Druck des Eises standhalten und das vom Packeis hochgehoben, statt herun-tergedrückt wird, sagte Fridtjof Nansen. In Larvik ließ der norwegische Entdecker das zur damaligen Zeit stärkste Holzschiff der Welt bauen: einen eisverstärkten Dreimast-schoner mit Dampfmaschine. 1892 lief die FRAM vom Stapel; am 24. Juni 1893 brach Nansen mit zwölf Begleitern in Richtung Arktis auf, um als erster Mensch den Nordpol über eine von ihm vermutete Strömung durch die nordsibirischen Inseln zu erreichen.

In Erinnerung an diese bedeutende Zeit der Polarforschung nannte die Hurtigruten Group ASA ihr neues Schiff MS FRAM. Gebaut als äußerst wendiges, hochmodernes Passagierschiff mit höchster Eisklasse und Heckstabilisatoren wird die FRAM 114 Jahre nach der ersten Expedition zum Nordpol, nach Grönland und in die Antarktis fahren. Die FRAM, deren modern-klassische Inneneinrichtung in Anlehnung an ihr Fahrtgebiet Grönland entworfen wurde, ist ein herrliches Zuhause auf Zeit: Die öffent-lichen Räume wie auch die 136 Kabinen spiegeln hell und freundlich die drei Ele-mente Himmel, Land und See wider. Alle Kabinen bieten Flachbildschirme, Schreib-tisch mit Stuhl sowie ausreichend Schrankplatz. Beachtenswert sind die zahlreichen Kunstwerke, mit denen die FRAM dekoriert ist: Sie stammen von norwegischen und grönländischen Künstlern und fügen sich harmonisch in die Schiffseinrichtung ein. Durch die großen Fensterflächen der Panorama Lounge erleben Sie die vorbeizie-hende Natur ganz unmittelbar. Auch von Deck aus lassen sich Tiere und Landschaf­ten in aller Ruhe beobachten. Stippvisite FRAM

 

Antarktis und Chilenische Fjorde

MS FRAM (12.700 BRZ, Hurtigruten). Am 31. Oktober 2007 Linienflug von Deutschland nach Buenos Aires - Buenos Aires + Flug nach Ushuaia/Feuerland, Argentinien -

Drake-Passage - 5 Tage Antarktische Halbinsel - Drake-Passage - Kap Hoorn + Puerto Williams, Argentinien - Beaglekanal - Magellanstraße/Puerto Natales - Puerto Natales/Torres del Paine - Magellanstraße/Tucker-Insel - Punta Arenas, Chile + Flug nach Santiago de Chile - Santiago de Chile + Rückflug nach Deutschland. 19 Tage bis 18. November 2007.

Weitere Termine: 5.12.-23.12.2007, 2.1.-20.1.2008,  30.1.-17.2.2008. http://www.hurtigruten.de

Chilenische Fjorde und Antarktis

MS FRAM (12.700 BRZ, Hurtigruten). Am 21. November 2007 Linienflug von Deutsch-land nach Santiago de Chile - Santiago de Chile - Flug nach Punta Arenas, Chile - Magellanstraße/Tucker-Insel - Magellanstraße/Puerto Natales - Puerto Natales/ Torres del Paine - Beaglekanal - Puerto Williams + Kap Hoorn - Drake-Passage - 5 Tage Antarktische Halbinsel - Drake-Passage - Ushuaia/Feuerland, Argentinien - Flug nach Buenos Aires, Argentinien - Buenos Aires und Rückflug nach Deutschland. 19 Tage bis 9. Dezember 2007.

Weitere Termine: 19.12.07-6.1.2008, 16.1.-3.2.2008, 6.2.-24.2.2008, 13.2.-2.3. 2008.

Die Reisen der Saison 2008/2009 werden im September 2007 erscheinen.

     

     

Die MS NORDNORGE, mit der Eisklasse 1C zertifiziert, hat ihre Eignung für Kreuzfahrten in polaren Gewässern schon oft unter Beweis gestellt.




     

Die MS NORDNORGE gehört zu der bekannten und beliebten norwegischen Hurtigru-ten-Flotte, die traditionell ganzjährig die Küstengewässer Norwegens befährt. Die großzügigen Decksflächen und die gemütlichen Panoramalounges sind bestens ge-eignet für das Bereisen der Chilenischen Fjorde und der Antarktischen Halbinsel.

Die NORDNORGE wurde 1997 mit Eisklasse 1C gebaut. Die geschmackvolle Innenein-richtung mit einem lichtdurchfluteten Restaurant, mehreren Lounges, Cafeteria, Bib-liothek sowie Vortragsräumen bildet den Rahmen für ein sportlich-legeres Ambiente. In den Kabinen (etwa 10 qm), Minisuiten (etwa 16 bis 20 qm) oder Suiten (etwa 28 qm) kann man sich wohl fühlen. Die Atmosphäre ist geprägt von einem internationa-len Publikum. Die freundliche norwegisch-internationale Crew verwöhnt die Passa-giere mit zuvorkommendem Service und guter Gastronomie.

Wissenswertes: Bordsprachen Deutsch, Englisch, Spanisch · Deutschsprachiges Expeditionsteam und Lektoren · Norden Tours Reiseleitung · Zahlungsmittel US-$, Euro und gängige Kreditkarten.

Schiffsdaten: Reederei OVDS · Flagge Norwegen · Baujahr 1997 · maximal 350 Pas-sagiere (Antarktis 300) · etwa 80 Besatzungsmitglieder · Länge 123,30 m · Breite 19,50 m · Tiefgang 4,70 m · 11.386 BRZ · Geschwindigkeit, maximal 18 Knoten · Eis-klasse 1C (nach Veritas-Norge-Klassifizierung · Stromspannung: 220 V.

OVDS ist Mitglied der IAATO, des Verbandes der Antarktis-Veranstalter. Im IAATO-Ver-trag sind sowohl für den Reiseveranstalter als auch für den Reisenden besondere Verhaltensrichtlinien für Antarktis-Besuch festgehalten.  Stippvisite NORDNORGE

 

Falkland-Inseln, Südgeorgien, Antarktis

MS NORDNORGE (Flagge Norwegen, 11.386 BRZ, Hurtigruten). Am 15. Oktober 2007

Linienflug von Deutschland nach Buenos Aires - Buenos Aires - 3 Seetage an der argentinischen Küste südwärts - 2 Tage Falkland-Inseln - 2 Seetage mit Ziel Südge-orgien - 2 Seetage mit Ziel Antarktis - 4 Tage Antarktische Halbinsel - Drake-Passage - Ushuaia / Feuerland, Argentinien + Flug nach Buenos Aires - Buenos Aires + Rück-flug nach Deutschland. 21 Tage bis 4. November 2007.  http://www.hurtigruten.de

 

Antarktis und Chilenische Fjorde

MS NORDNORGE (Flagge Norwegen, 11.386 BRZ, Hurtigruten). Am 31. Oktober 2007 Linienflug von Deutschland nach Buenos Aires - Buenos Aires + Flug nach Ushuaia / Feuerland, Argentinien - Drake-Passage - 5 Tage Antarktische Halbinsel - Drake-Passage - Kap Hoorn + Puerto Williams, Argentinien - Beaglekanal - Magellanstraße /Puerto Natales - Puerto Natales/Torres del Paine - Magellanstraße/Tucker-Insel - Punta Arenas, Chile + Flug nach Santiago de Chile - Santiago de Chile + Rückflug nach Deutschland. 19 Tage bis 18. November 2007.

Weitere Termine: 28.11.-16.12.2007, 26.12.2007-13.1.2008, 23.1.-10.2.2008.

 

Chilenische Fjorde und Antarktis

MS NORDNORGE (Flagge Norwegen, 11.386 BRZ, Hurtigruten). Am 14. November 2007 Linienflug von Deutschland nach Santiago de Chile - Santiago de Chile - Flug nach Punta Arenas, Chile -Magellanstraße/ Tucker-Insel - Magellanstraße/Puerto Natales - Puerto Natales/Torres del Paine - Beaglekanal - Puerto Williams + Kap Hoorn - Drake-Passage - 5 Tage Antarktische Halbinsel - Drake-Passage - Ushuaia/Feuerland, Argentinien - Flug nach Buenos Aires, Argentinien - Buenos Aires und Rückflug nach Deutschland. 19 Tage bis 2. Dezember 2007.

Weitere Termine: 12.12.-30.12.2007, 9.1.-27.1.2008, 6.2.-24.2.2008.

 

Antarktis, Südgeorgien, Falkland-Inseln

MS NORDNORGE (Flagge Norwegen, 11.386 BRZ, Hurtigruten). Am 20. Februar 2008

Linienflug von Deutschland nach Buenos Aires - Buenos Aires + Flug nach Ushuaia / Feuerland, Argentinien - Drake-Passage - 4 Tage Antarktische Halbinsel - Drake-Passage - 2 Seetage mit Ziel Südgeorgien - Südgeorgien - 2 Seetage mit Ziel Falkland-Inseln - 2 Tage Falkland-Inseln - 3 Seetage an der argentinischen Küste nordwärts - Buenos Aires + Rückflug nach Deutschland. 21 Tage bis 11. März 2008.

Die Reisen der Saison 2008/2009 werden im September 2007 erscheinen.

     

     

 

MS VISTAMAR in der Antarktis




     

Sie sieht eigentlich mehr aus wie eine Yacht. Und es ist kaum je bei einem Kreuz-fahrtschiff gelungen, so zielgenau auf überflüssigen Tand zu verzichten, und den-noch ein Schiff zu schaffen, das mit seiner freundlichen Atmosphäre in seinen fast 15 Dienstjahren ein wahrhaft riesiges Repeater-Potential kreiert hat.

Die Geschichte der VISTAMAR ist eng verbunden mit ihrem langjährigen Kapitän  Raimund Krüger. Er hat dafür gesorgt, dass sein Schiff mit sechs eistauglichen Schlauchbooten ein „Primus inter pares wurde – das einzige Schiff im Drei-Sterne-Bereich, dessen Passagiere am Amazonas, auf Grönland oder in der Antarktis wirklich jedes Ziel erreichen können. Krüger vermittelte auch das Know-How dazu. Heute fährt er noch gelegentlich als Senior-Kapitän mit.

Doch nicht nur dieses besondere Angebot macht die VISTAMAR einzigartig. Ihre Aus-sichtsbrücke vorn mit einer Liegestuhlreihe hinter großen Plexiglas-Scheiben, ihr lichtdurchflutetes Vestibül mit gläsernem Aufzug und einer Kuppel, durch die das Sonnenlicht einfällt – alles das hebt das unter spanischer Flagge im Vollcharter von Plantours (Bremen) fahrende Schiff von anderen dieser Kategorie ab. Im achteren Bereich sind die Gesellschaftsräume untergebracht. Und durch geschickte Aufteilung der Decks konnte man ungewöhnliche Raumhöhen bis zu drei Meter erreichen. Das Restaurant, der Musiksalon und die Bar wirken damit ungewöhnlich großzügig.

Die Kabinen sind vom Platzangebot sparsam bemessen, aber solide ausgestattet. Die Betten sind größer als auf anderen Schiffen, die Bäder mit edlem Marmor-Waschtisch, und die Innenkabinen mit einem Großdia als Fenster-Ersatz.

Die Mahlzeiten werden in einer Sitzung serviert. Freundlicher Service, ein gutes Salat-Buffet und freier Tischwein tun ein Übriges, die Passagiere zu begeistern.

Die verlassen die VISTAMAR mit einem Tränchen im Augenwinkel und dem neuen Plantours-Prospekt in der Hand ...  Schiffsportrait VISTAMAR

 

 

 

Fly & Cruise · Weihnachts- und Silvesterkreuzfahrt in die Antarktis

MS VISTAMAR (Flagge Spanien, 7.478 BRZ, plantours & Partner) am 22. Dezember 2007 Flug von Frankfurt am Main nach Buenos Aires, Argentinien. Buenos Aires - Heiligabend in Montevideo, Uruguay - 2 Seetage - Westpoint Island, Falklands - Port Stanley, Falklands - Seetag - Antarktis mit Arctowski - Hope Bay - Mikkelsen - Almiran-te Brown - Cueverville Island - Deception Island - Jubany, Dallman Lab. - Seetag - Passage Kap Hoorn + Puerto Williams, Chile - Ushuaia, Argentinien - Punta Arenas, Chile und Rückflug nach Frankfurt am Main. 18 Tage bis 8. Januar 2008. http://www.plantours-partner.de

 

Fly & Cruise · Sommer in der weißen Welt der Antarktis

MS VISTAMAR (Flagge Spanien, 7.478 BRZ, plantours & Partner) am 6. Januar 2008 Flug von Frankfurt am Main nach Punta Arenas, Chile. Punta Arenas - Ushuaia, Argentinien - Passage Kap Hoorn - Antarktis mit Melchior Island - Almirante Brown + Cueverville Island, Antarktis - Deception Island + Half Moon Island - Jubany, Dallman Lab. - Hope Bay, Antarktis - Port Stanley, Falklands - Westpoint Island, Falklands - Seetag - Punta Arenas, Chile und Rückflug nach Frankfurt am Main. 15 Tage bis 20. Januar 2008.

 

Fly & Cruise · Antarktis und Chilenische Fjorde

MS VISTAMAR (Flagge Spanien, 7.478 BRZ, plantours & Partner) am 18. Januar 2008 Flug von Frankfurt am Main nach Punta Arenas, Chile. Punta Arenas - Passage Kap Hoorn - Seetag - Antarktis mit Almirante Brown - Arctowski - Commandante Ferraz - Half Moon Island - Deception Island - Seetag - Passage Beagle Kanal - Bahia Gari-baldi - Passage Magellanstraße - Conception Kanal + Wide Kanal - Puerto Eden, Chile - Passage Messier Kanal + Golf von Penas - Passage Darwin Kanal - Puerto Montt, Chile - Corral/Valdivia, Chile - Seetag - Valparaiso, Chile - Transfer nach San-tiago de Chile und Rückflug nach Frankfurt am Main. 17 Tage bis 3. Februar 2008.






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