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Der zweite Tag in Rio. Am Kai Arena 6 haben wir
noch bis zum nächsten Tag um 18 Uhr unseren Liegeplatz. Inzwischen haben
weitere große Kreuzfahrtschiffe vor uns festgemacht. Die SPLENDOUR
OF THE SEAS, die CHRYSTAL
HARMONY, und bei der Einfahrt der MERCURY
mit ihren 2500 Passagieren schaue ich staunend zu und versuche, dieses
Manöver auf Fotos zu bannen.
12. Februar 2002
Eine neue Reise beginnt. Vorfreude, Erwartungen auf in
Aussicht gestellte Erlebnisse prägen diesen Tag, der auch für mich ein ganz
besonderer in meinem Leben zu werden verspricht.
Da ich nicht zu einem Auflug eingeteilt bin, rät mir
Cornelia ganz früh beim Frühstück, bei Beatrice einen Ganztagsausflug zu
buchen. Es ist die letzte Gelegenheit. Die 99 € bereue ich nicht, bekomme
ein Ticket für den Bus Nr. 6, den Cornelia begleitet, und sitze nun mit ihr
und unserer Reiseführerin Doris, einer Österreicherin, die schon 20 Jahre in
Rio lebt, ganz vorne, als der Bus sich um 8 Uhr 10 in Bewegung setzt.
Doris erkenne ich schnell als sehr kompetente
Vollblutreiseleiterin, dazu lustig, humorvoll, sprudelnd vor Temperament und
besonders liebenswert. Wir schließen gleich Freundschaft, die am Abend beim
Abschied mit einer herzlichen Einladung nach Rio besiegelt wird.
Erst aber erleben wir einen unglaublichen Tag,
vollgestopft mit neuen Eindrücken. Alles, wovon ich manchmal träumte, in
Reiseberichten las, im Fernsehen gezeigt bekam, alles das was unerreichbar
schien, liegt mir heute zu Füßen, ich kann es mit eigenen Augen wahrnehmen
und mit all meinen Sinnen erfassen! Welches uner-messliche Glück wird mir
zuteil, kaum begreifbar, ich genieße es jede Minute!
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An der Copacabana
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7 ½ Stunden lang werden wir durch die 1,5-Millionen-Stadt
Rio de Janeiro fahren, an den berühmten Stränden Copacabana, Ipanema und
Leblon halten, die exklusivsten Straßen dieser unvergleichlichen Stadt
sehen, von der ihre Bewohner, die „Cariocas“, sagen, dass Gott von den 6
Tagen der Schöpfung allein einen ganzen Tag zur Erbau-ung Rios verwendete.
Rio de Janeiro, hier boomt der Tourismus, hier pulsiert
das Leben, hier findet man Menschen aus allen Teilen der Welt! Rio de
Janeiro, dessen Strände vom blauen Südatlantik umspült werden, dessen in den
Himmel ragende Hochhäuser und elegante Luxushotels in der gleißenden Sonne
verwöhnt sind.
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Die Christus-Statue aus
Granit und Beton flößt Ehrfurcht ein. |
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Über allem, weithin sichtbar, das Wahrzeichen der Stadt,
die 38 Meter hohe Christus-Statue auf dem „Buckligen Berg”, dem 709 Meter
hohen Corcovado. Wie aus dem Meer gewachsen, scheint sich der Zuckerhut über
allem majestätisch zu erheben. Ich glaube immer noch zu träumen bei seinem
Anblick. Nach 20 Minuten stehen wir auf der Plattform, von der aus 220
Stufen zur Statue führen. Kioske, hübsche Souvenir-läden, kleine
Erfrischungstheken laden zum Verweilen ein. Aber ich steige erst ein-mal
mutig hinauf, um den atemberaubenden Ausblick über Rio und das weite Meer in
mich aufzunehmen.
Die Menschen um mich her wirbeln aufgeregt durcheinander,
laufen von einer Seite zur anderen, können gar nicht genug knipsen. „Ist das
der Zuckerhut? Ist es der da drüben? Könnten Sie mal ein Foto von uns
machen?” Ich stehe vor dem
„Christus” mit seinen
schützend über der Stadt ausgebreiteten Armen – Spannweite 28 Meter – und
bekomme ihn kaum aufs Bild. Später kaufe ich eine Karte. Dieses Monument
aus Granit und Beton mit cirka 1145 Tonnen Gewicht flößt Ehrfurcht ein.
Zurück am Ausgangspunkt, erstehe ich von einem der
unzähligen Straßenhändler ein Autonummernschild – Rio de Janeiro 2002 – in
grau mit schwarzer Umrandung. Das muss ich doch mit nach Hause nehmen!
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Der Zuckerhut ragt 400 Meter aus der Guanabara-Bucht empor.
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Die Gondel entlässt uns nach den Besuch auf dem Zuckerhut
wohlbehalten.
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Nun geht es weiter zum nächsten Highlight, dem
weltbekannten „Zuckerhut”. Der Bus bringt
uns zum Urca-Hügel, wo wir in Reih und Glied wieder durch eine Sperre zur
Seilbahn gelangen. Wenige Minuten später schauen wir aus 430 Meter Höhe
hinun-ter auf die Guanabara- Bucht, unbeschreiblich dieser
schwindelerregende Ausblick. Und ich darf das wirklich erleben! Große
Dankbarkeit empfinde ich in diesem Moment. Lange Zeit bleibt auch hier
nicht, denn schon drängen von unten Schaulusti-ge, erlebnishungrige
Gipfelstürmer nach. Jede Busgruppe ist durch farbige Aufkleber auf Kragen,
Blusen oder Handtaschen kenntlich, wir sind alle beisammen. Die Gondel
entlässt uns wohlbehalten.
Nach einer kurzen Weiterfahrt erwartet uns ein köstliches
Mittagessen in einem der brasilianischen Barbecue-Restaurants, dem „Oasis”. Hier werden in
einem feinen anspruchsvollen Lokal an wohlgedeckten Tischen von
flinken adretten Kellnern in schneller Folge die duftendsten Fleischspieße
von Geflügel, Kalb, Rind und Schwein vom Spieß geschnitten und zahllose
Beilagen serviert. Es folgen Süßspeisen, Kaffee, Getränke aller Art.
Vielleicht sollte die Tragkraft unserer Busse überprüft werden, bevor die
Weiterfahrt angetreten wird!
Über die elegante Straße Sao Conrado, gesäumt von vielen
Prachthotels, kommen wir zu den Stränden Leblon und Ipanema, vielbesungen,
der Traum mancher Luxus-reise. Hier entstand nicht nur das bekannte Lied
„Girl from Ipanema”, sondern hier
wurde der Tanga geboren, der knappste aller Bikinis. Und eben hier sehen wir
denn auch die braunen Schönheiten in dieser Minibekleidung am Strand
flanieren. An der Copacabana ist reger Betrieb. Kinder fahren mit kleinen
Elektrowagen auf der Strand-straße. Wir suchen Schatten unter großblättrigen
Bäumen während der kurzen Rast. Bevor wir zum Schiff zurückkehren,
besichtigen wir in der Innenstadt die moderne Kathedrale, die mich durch
ihren Rundbau fasziniert und deren wunderschöne Glas-fenster einen
nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
An Bord schrillen die Sirenen zur SOS-Übung, danach ist
die Team-Vorstellung, zum Abendessen bestelle ich mir nur frische Früchte
und ziehe mich bald ins Bett zurück, der Tag war ereignisreich und
anstrengend. 740 Seemeilen an der brasilianischen Küste entlang zieht das
blau-weiße Schiff mit den großen blauen Schornsteinen dem nächsten Hafen
Salvador de Bahia entgegen.
13. Februar
Ein Seetag. Meeting, Kursvorstellung, Single-Treff, alles
läuft nach Plan ab. Ich freue mich, dass einige Herren am Malen interessiert
sind. Der erste Gala-Abend und die anschließende Willkommens-Show zeigen die
neuen Gäste in guter Laune und in festlicher Garderobe in allen Salons. Nach
der „Italienischen Abendshow” zeigt Rüdiger oben
auf dem Zeus-Deck das „Kreuz des Südens”. Wir haben um 20
Uhr abgelegt, es weht ein kühler Wind, die Gäste stehen dichtgedrängt an
Deck und auf den Treppen.
15. Februar
Maceió, der nächste Hafen, ist nach 282 Seemeilen schon
zur Mittagszeit in Sicht. Hier liegt die ALBATROS
auf Reede. Wir fahren rückwärts in den Hafen ein, ein spe-zielles, immer
praktiziertes Manöver unseres Kapitäns. Ich befasse mich mit meinen
vorgesehenen Lesungen, gebe Vorschläge zum Abdruck für das Tagesprogramm ins
Office. Diesmal werde ich in der Play-Back-Show Mireille Mathieu singen,
„Akropolis adieu”. Das bedeutet, die
CD abzuhören und den Text zu lernen. Wenn nur der Husten bald aufhört.
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Am Nachmittag wollen wir an den Strand, Maggy, Margit und
ich. Wir lassen uns mit einem Taxi hinbringen. Es ist unglaublich heiß, und
das anrauschende Wasser so warm wie in einer Badewanne. Unter Sonnenschirmen
sehen wir viele unserer Ste-wards und Maîtres, die die verdiente Auszeit mit
Faulenzen, Schwimmen und Relaxen genießen. Cola, Erfrischungsgetränke, kalt
und süffig, werden angeboten von nim-mermüden Strandverkäufern, und Tattoos,
Rosen, Schlangen, Herzen, lassen sich junge Mädchen auf die nackte Haut
malen.
16. Februar
Recife, schon um 7 Uhr in der Frühe machen wir fest, und
gleich beginnen die Land-ausflüge. Es wird eindringlich vor Taschendieben
gewarnt, wie überall in Brasiliens Häfen. Ein letztes Mal verkehrt ein
Shuttle-Bus der Firma Stern, den uns Dirk mit einem ganz netten jungen
Fahrer – Silvio – zur Verfügung stellt. Silvio spricht sehr gut Deutsch und
fährt mit uns durch die Stadt, erklärt manches und begleitet uns durch den
riesengroßen Supermarkt im Shopping-Center. Geduldig erfüllt er alle unsere
Wünsche nach CD-Shop, Blumenstand bis hin zum Lebensmittelverkauf, wo wir
Kaffee, Zigaretten, braunen Zucker und Cachaca, den weißen Rum, in den
Einkaufs-wagen einladen. Sogar den schon lange gesuchten Stoff für Maggys
neues Kostüm können wir mit seiner Hilfe auftreiben. Er ist ein wahrer
Schatz!
Wie kriegen wir die vielen Tüten mit dem Schnaps und den
Zigaretten bloß aufs Schiff? Ich habe die Idee mit der Reisetasche, hole sie
aus der Kabine, der Security schaut gerade mal weg, es klappt! Hurra, unser
nächster Caipirinha ist sicher, wenn wir Brasilien auch von hier aus
verlassen.
17. Februar
Ein Sonntag auf See. Zwei Kurse laufen gut, schnell, die
Damen und Herren malen mit heller Begeisterung. Im Kino beginnt um 16 Uhr 30
der erste Teil meiner Lesung aus dem Buch „Kreuzfahrt in die Karibik” mit erfreulichem
Interesse. Eine Laut-sprecherdurchsage um 19 Uhr kündigt die
Äquatorüberquerung an. Damit befinden wir uns wieder auf der nördlichen
Halbkugel unserer Erde.
Das Klassik-Abend-Konzert höre ich noch, aber dann verschwinde ich in meine
Kabi-ne. Die Uhren werden vorgestellt, und der kommende Tag verspricht, hart
zu werden.
18. Februar
Als am nächsten Morgen um 8 Uhr die freundliche Stimme
von Rüdiger aus den Lautsprechern ertönt und in sanfter Art das „Guten
Morgen” hören lässt, haben
wir schon seit einer Stunde die bunten Kostüme für die Äquator-Taufe
zurechtgelegt. Das fröhliche Bordspiel am Pool soll um 10 Uhr 30 beginnen,
mir wird die Aufgabe zuteil, die Täuflinge mit Eiswürfeln zu massieren.
Welch ein Gaudi und Vergnügen unter der strahlenden Sonne auf dem Atlantik
zwischen Südamerika und Afrika.
Im Malkurs malt ein besonders kreativer Herr den
Meeresherrscher Neptun mit Ge-schick und Schwung auf Seide, von allen
bewundert, toll!
Für 20 und 21 Uhr 45 ist jeweils eine „Maritime Show” angesagt, bei der
wir als Matrosen mitwirken, das heißt singen, tanzen, schunkeln,
Fröhlichkeit verbreiten und die Gäste mitreißen mit lachendem Gesicht.
Manchmal möchte man dabei an den Clown denken, der seine wirkliche Stimmung
nicht zeigen darf. Auf der Bühne ist dann die Müdigkeit verflogen und das
Lachen kommt von Herzen.
20.
Februar
Ich stehe an Deck, als wir die kargen Felsen der
Kapverdischen Inseln vor uns sehen und in Mindelo auf São Vicente einlaufen.
Ich kann gerade noch eine Aufnahme machen, dann ist wieder der Film zu Ende.
Ich schaue hinüber zu der Wüsteninsel, die von hier aus wenig einladend
aussieht. Ich habe keinen Ausflug, kann mir bei Petra im Salon die Haare
richten lassen und zum Arzt gehen wegen des Hustens. Gottlob kann er nichts
Schlimmes feststellen. Das beruhigt mich, der Hustensaft wird helfen.
Beim Blick aus dem Fenster sehe ich die VISTAMAR
auf Reede liegen, ganz in unserer Nähe. Sie schaukelt mit einem
Schraubenschaden leise vor sich hin, war langsam über den Atlantik dümpelnd
von Argentinien gekommen, um hier auf Hilfe zu warten. Passagiere sind nicht
mehr an Bord. Die Kreuzfahrtdirektorin, eine Freundin von Maggy, kommt mit
einem Boot mit Gepäck zu uns herüber, um mit nach Teneriffa mitgenommen zu
werden.
Am Morgen des folgenden Tages ist es empfindlich kühler,
18 Grad, sagt der Mor-genwecker. Ein Meeting ist anberaumt, dann beginnt um
9 Uhr pünktlich mein Kurs mit fleißigen Malern. Es entstehen Schmetterlinge,
Calla-Blüten, Aquarelle in zarten Farben.
Thorsten lädt zu einem Fischessen ein, spendiert auch
noch Wein dazu, eine köst-liche Abwechslung!
21. Februar
Raue See, starke Dünung und 6 Meter hohe Wellen! Es ist
kein Frühsport an der Bar mit Ernst möglich. Das Schiff schaukelt heftig und
in den unteren Decks werden die Bullaugen verschlossen. Meine mutigen Maler
malen trotzdem. Einige Herren sind in Vertretung ihrer Damen gekommen. Viele
Seekranke liegen erbärmlich darnieder. Auch ich muss mich am Handlauf
festhalten. „Eine Hand gehört dem Schiff”, das ist ein
Gesetz bei der Seefahrt.
23. Februar
Teneriffa ist erreicht. Schon sehr früh laufen wir in den
Hafen Santa Cruz bei Sonnen-schein ein. Ein kühler Wind weht allerdings über
den Kai. Es bleibt Zeit für einen Stadtbummel, wir streifen durch ein
Einkaufszentrum und lassen in einem speziellen Geschäft Holiday-Mützen
besticken, blau-gelbe mit unserem Namen auf der Rück-seite. Ich schaue zu,
wie schnell die Maschine das macht. Ein Sonnenbad nach dem Mittag gönne ich
mir, wenn es auch nicht mehr so warm ist wie vor einigen Tagen auf dem
Atlantik. Gegen 17 Uhr gehen wir auf Kurs Madeira, die portugiesische Insel
des ewigen Frühlings, die in 257 Seemeilen Entfernung vor uns liegt.
24. Februar
Sehr früh am Morgen, um 6 Uhr 30, bewegt Ernst seine
Frühsportbegeisterten im Kartenspielraum, denn an Deck ist es viel zu frisch
an diesem Sonntagmorgen. Noch haben wir Funchal nicht erreicht, den Hafen
von Madeira. Aber um 8 Uhr 30 beginnen die Landausflüge zu den gebuchten
Sehenswürdigkeiten.
Bis zum späten Abend habe ich den Tag für mich, genieße
die Sonne in vollen Zügen, freue mich auf das gemeinsame Weintrinken, das
von Thorsten anberaumt wurde, wozu sich dann alle einfinden.
In der Nacht schlafe ich traumlos und merke nicht, dass
wir mitten in der Nacht, um 2 Uhr, die Straße von Gibraltar passieren. Doch
als wir gegen 7 Uhr früh an der Mole in Malaga festmachen, werde ich
telefonisch geweckt. Maggy sagt mir, dass wir mit Cornelia in die Stadt
gehen wollen.
Das wird ein interessanter Vormittag. Wir leisten uns
eine Kutschfahrt in den ersten Sonnenstrahlen des jungen Morgens durch
Malaga. Wir haben eine riesengroße Freude dabei, machen alle möglichen
Zukunftspläne, und manche Passagiere winken uns fröhlich zu. Ganz billig war
diese Unternehmung nicht, aber ein Erlebnis.
25. Februar
Ich kümmere mich um die Trinkgelder für die Stewards,
meine reizende Arlene und den netten Jacob und Georgi natürlich, mit dem ich
so viel Spaß habe. Bringe Woll-decke und Badetuch zur Rezeption zurück,
bekomme mein Pfandgeld wieder und kaufe bei Natascha in der Boutique mein
geliebtes Parfüm. „Eine Reise um die Welt” heißt die
Abend-Show, und zu ganz später Stunde agieren Ernst und Jeanette im „Late
Night Special” in der brillianten
Aufführung „Dinner for One”. Ich kann es immer
wieder anschauen, so herzerfrischend spielen die beiden. Ich wäre so gerne
noch geblieben!
27. Februar
Heute ist der unabänderlich letzte Malkurs am Morgen und
eine Ausstellung der vielen gut gelungenen Seidentücher am Nachmittag.
Zur gleichen Zeit zelebriert Ernst einen echten Wiener Strudel. Zur
Kaffeezeit, versteht sich. Leider bekomme ich davon kein Stück, er war zu
gut und zu schnell weg. Aber: Flexibel muss man in diesem Job sein und immer
auf neue Anforderungen gefasst. So ganz im Vertrauen habe ich schon gehört,
dass ich nun doch noch bleiben soll.
Thorsten hat offiziell noch kein Wort gesagt. Er macht das wieder auf seine
Art, indem er zu mir sagt: „Du stehst morgen zur Einschiffung im Hafen”. Ich freue mich
natürlich riesig darüber. Für eine Dame, die plötzlich erkrankt ist, packen
Saskia, Cornelia und ich in deren Kabine die Koffer. Dafür werde ich meine
morgen wieder auspacken, meine Stewards freuen sich, als sie hören, dass ich
bleibe.
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Erika Albrecht
in ihrem Element |
Liebe Leser, möchten Sie wieder einmal mit
Erika Albrecht reisen und an ihren Seidenmalkursen teilnehmen? Erika ist
jetzt auf der DELPHIN
unterwegs. Sie begleitet folgende Reisen:
10.09.07 Westeuropa
05.02.08 Südamerika/Pazifik
15.04.08 Transatlantik bis HH (hier
übernimmt sie den Kreativpart im Wellness-Konzept)
Viel (Mal-)Spaß wünschen Ihnen
Erika
Albrecht und das SeereisenMagazin
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