Die ganze Welt der Kreuzfahrt17601 Nov Dez 2017

Grönland – sagenumwoben, mystisch und ein Sehnsuchtsziel für Abenteurer. Bei den Expeditionskreuzfahrten an Bord der MS CAPE RACE von
Polar Kreuzfahrten erhalten Sie einen umfassenden Einblick in seine Vielfalt. Genießen Sie intensive Begegnungen. Begegnungen mit Tieren
und Menschen, mit der Geschichte, mit menschenleerer Weite und natürlich mit dem Eis.
Video: Polar Kreuzfahrten, Neustadt

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EDITORIAL 3

 

 

Alles inklusiv 5

17605 SEA DREAM 1 vor AIDAblu 8038 PRSo unterschiedlich die Größen von SEA DREAM 1 und AIDAblu, so unterschiedlich ist ihr Bordangebot. Hier treffen beide Schiffe in Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira aufeinander. Fotos: Philipp Rademann, Karlsruhe (10)

Philipp Rademann

Extraleistung oder Alles Inklusiv?

Was im Reisepreis einer Kreuzfahrt inbegriffen ist. Eine Übersicht über das vielfältige Angebot der beliebtesten Anbieter auf dem deutschsprachigen Kreuzfahrtmarkt.

Als TUI Cruises quasi noch in den Kinderschuhen steckte, hatte der damalige Chef der Hamburger Kreuzfahrtreederei eine Idee. Eine Idee, die den deutschen Kreuzfahrtmarkt nachhaltig beeinflussen sollte. Alles Inklusive auf den sieben Weltmeeren. Mit der MEIN SCHIFF 1, die im nächsten Jahr an die britische Schwestergesellschaft Marella Cruises (bislang: Thomson Cruises) abgegeben wird, begann die Erfolgsgeschichte der Inklusivleistungen an Bord. Zwar waren auch bei AIDA Cruises seit dem Start in den neunziger Jahren schon Wein und Bier – zum Selberzapfen wohlgemerkt – zum Mittag- und Abendessen mit der Reisebuchung vorab bezahlt, aber Cocktails und andere alkoholische und nichtalkoholische Getränke waren mit der Bordkarte abzurechnen. Die Kosten finden sich dann – wie in der Kreuzfahrtbranche üblich – auf der Gesamtrechnung wieder, die am letzten Morgen unter der Kabinentür hindurchgeschoben wird. Eines ist jedoch AIDA Cruises und TUI Cruises gemeinsam: Trinkgelder, die bei vielen Reedereien häufig nicht unerhebliche Zusatzkosten verursachen, sind immer und in jedem Buchungstarif inklusiv.
In den letzten Jahren haben auch andere Reedereien nachgezogen und Getränkepakete und andere Angebote geschnürt, um auf dem deutschsprachigen Kreuzfahrtmarkt attraktiv zu bleiben.
Parallel hierzu hat sich auch bei Seereisen bei vielen Anbietern ein Nebeneinander an verschiedenen Tarifangeboten etabliert, wie es früher nur von den Airlines bekannt war. Günstigere Reisepreise werden mit eingeschränkter Flexibilität hinsichtlich Reisetermin und Restaurantwahl erkauft. Und wer seine Reisepläne nach der Buchung noch einmal ändern möchte, sieht sich teils deutlich höheren Storno- und Umbuchungsgebühren ausgesetzt.

17605 AIDAprimaP1040575 PRDie AIDAprima und ihre ein Jahr jüngere Schwester AIDAperla warten neben den beliebten Buffetrestaurants auch mit vielen Neuerungen im Restaurantbereich gegenüber den Vorgängerschiffen auf. 

Beim deutschen Marktführer AIDA Cruises sind Tischgetränke zu den Mahlzeiten auf allen Schiffen – von der AIDAcara bis zum 2017er Neubau AIDAperla – in den Buffetrestaurants inklusive. Zumeist sind die Bedienrestaurants wie das Selection Restaurant auf den drei kleinsten Schiffen oder das Gourmet Restaurant Rossini auf der AIDAdiva und ihren Schwestern sowie den Neubauten AIDAprima und AIDAnova kostenpflichtig. Hier fällt ein Pauschalbetrag an, der je nach Restaurant variiert, aber immer als preislich äußerst attraktiv bezeichnet werden kann. A la Carte Preise gelten an den Sushi Bars und dem ausgezeichneten Buffalo Steakhouse. Wer bayerische Deftigkeiten liebt, kommt im Brauhaus auf seine Kosten. Hier sind Getränke und natürlich das an Bord gebraute Bier separat zu begleichen – Speisen aber im Reisepreis inklusiv. Dies gilt auch für die beiden Restaurants French Kiss und Casa Nova an Bord der beiden japanischen AIDA-Schwestern. AIDA ist längst dem Clubschiff-Image entwachsen und so wird auch das kulinarische Angebot weiter ausgebaut. Beide Restaurants bieten hochwertige Küche und routinierten Service durch die zumeist asiatische Restaurantcrew. Eine Innovation, die Appetit auf mehr macht. Und so wird es auf dem ersten mit Flüssiggas betriebenen Cruise Liner der Welt, der AIDAnova, die aktuell im emsländischen Papenburg bei der Meyer Werft entsteht, einen weiteren Ausbau des Restaurant-Angebots geben.
Auch bei der Preisstruktur der Reisepreise ist AIDA ein Pionier der Branche. Dem Premium-Preis mit Kabinenwahl und Frühbucheroption stehen die Vario-Preise und die Angebote „Just Aida” gegenüber. Bei „Just Aida” überlässt der Reisende auch die Wahl des Reisetermins, des Schiffs und – je nach Angebot – auch der Destination dem Kreuzfahrtunternehmen. Passend heißt es hierzu auf der AIDA-Website, dass Schnellentschlossene und Überraschungsfreudige mit diesem Tarifmodell bestens beraten sind. Kehrseite des attraktiven Reisepreises ist die eingeschränkte Flexibilität und – wenn sich die Reisepläne ändern – die hohen Stornokosten, die mindestens 35 Prozent betragen, auch wenn die Reise mehr als 50 Tage vor Reisebeginn storniert wird. www.aida.de   

17605 DSCN4455 Mein Schiff 4Die MEIN SCHIFF 4 ist der zweite Neubau von TUI Cruises. Das Schiff wurde 2015 von der finnischen Werft Meyer Turku abgeliefert. 

TUI Cruises ist seinem Konzept des All Inclusive treu geblieben – zumindest für die Reisenden, die nicht das Besondere schätzen. Denn mit den Neubauten MEIN SCHIFF 3 bis MEIN SCHIFF 6 und der neuen MEIN SCHIFF 1, die 2018 auf Jungfernreise gehen wird, ist die kulinarische Vielfalt an Bord noch einmal deutlich gewachsen. Damit wurde das Angebot zugleich auch etwas weniger übersichtlich. Inklusiv sind nach dem „Premium Alles Inklusiv Konzept” nach der TUI Eigenwerbung heute über 100 Markengetränke und die „Spitzengastronomie” an Bord. Dies betrifft auch die Servicerestaurants. Nicht inklusive sind hingegen die Getränke in den aufpreispflichtigen Restaurants wie Richard’s Feines Essen, Schmankerl oder Hanami by Tim Raue. Hier sind auch Softdrinks, die anderswo auf dem Schiff kostenfrei zu haben sind, gesondert zu begleichen. Zusätzlich gibt es auf den einzelnen Schiffen ein unterschiedliches Angebot an aufpreispflichtigen Zuzahlrestaurants – die einmal a la Carte abrechnen und ein anderes Mal eine Pauschalgebühr aufrufen. Hier lohnt ein Blick auf die Website www.tuicruises.com vor der Buchung.
Aktuell findet mit der „Ganz Großen Freiheit” bis November 2017 bei TUI Cruises an Bord der MEIN SCHIFF 5 eine Erprobungsphase statt. Für einen Aufpreis von 419 Euro pro Person bei einer 10-Tagesreise ist jedes Zusatzangebot in üblicherweise aufpreispflichtigen Restaurants inklusiv.
Zugleich sind ausschließlich Leistungen aus dem Bereich Food & Beverage beinhaltet. Spa-Angebote sind ebenso wenig inkludiert wie eine Flasche Champagner oder Wein. Es bleibt abzuwarten, ob das Angebot nach dem Ende der Testphase im November 2017 dauerhaft in das Portfolio der Hamburger Reederei aufgenommen wird. Wie bei vielen Kreuzfahrtgesellschaften üblich, muss das Angebot von allen volljährigen Personen in einer Kabine gebucht werden. Bei der Preisstruktur hat TUI Cruises den Wohlfühlpreis, den Flex-Preis und Aktionsangebote wie „Unbedingt Mein Schiff” im Programm. Der Wohlfühlpreis bietet die Möglichkeit der Auswahl einer Kabinennummer, während Flexpreis-Kunden nur zwischen den Megakategorien Innen, Außen und Balkon wählen können. Premium Veranda-Kabinen und Suiten sind im Flex-Preis im Regelfall nicht buchbar. Wer mit Kindern verreisen möchte und daher auf Zusatz-Oberbetten in der Kabine angewiesen ist, kommt an der teuersten Preiskategorie des Wohlfühlpreises nicht vorbei. Bei den Stornogebühren lässt sich auch TUI Cruises eine Änderung der Reisepläne in Abhängigkeit vom Preismodell vergüten. Wer im Flex-Preis gebucht hat und seine Reisepläne bis zu 50 Tage vor Abfahrt ändert, zahlt eine Stornopauschale in Höhe von 35 Prozent des Reisepreises. Umbuchungen verursachen eine Gebühr in Höhe von 150 Euro pro Person. Wer eine Änderung des Reisetermins – beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht ausschließen kann – sollte den etwas höheren Reisepreis des Wohlfühlpreis-Tarifs in Erwägung ziehen.

17605 EUROPA 2 IMG0359 PRDie EUROPA 2 von Hapag-Lloyd Cruises gilt als das luxuriöseste Kreuzfahrtschiff der Welt. An Bord geht es zugleich leger zu.

An Bord von Hapag-Lloyd Cruises, www.hl-cruises.de, Phoenix Reisen, www.phoenixreisen.com und Plantours Kreuzfahrten, www.plantours-partner.de sucht man Getränkepakete oder aufpreispflichtige Restaurants vergebens. Diese sind aber auch gar nicht notwendig, denn das zumeist klassischere Kreuzfahrtprodukt kommt mit moderaten Preisen für Getränke und Landausflüge daher. Bei Hapag-Lloyd Cruises lässt der persönliche Service der Crew ohnehin keine Wünsche offen – auf der EUROPA und der EUROPA 2 erwartet den anspruchsvollen Passagier Luxus der 5-Sterne-plus Kategorie. Auch die neuen Expeditionsschiffe HANSEATIC nature und HANSEATIC inspiration lassen außergewöhnliche Reiseerlebnisse zwischen Arktis und Antarktis erwarten.

17605 ARTANIA P1020776 PRDie ARTANIA erfreut sich unter der Flagge des Bonner Veranstalters Phoenix Reisen großer Beliebtheit. In der ARD-Serie „Verrückt nach Meer” spielt
der Cruise Liner neben der ALBATROS die Hauptrolle.
 

Familiärer geht es auf den Phoenix-Hochseeschiffen AMADEA, ARTANIA, ALBATROS und auf der jeweils im Sommer eingesetzten DEUTSCHLAND zu. Tischweine zu Lunch und Dinner sind hier inklusive.

17605 HAMBURG P1010426 PRDie HAMBURG von Plantours & Partner ist weltweit auf ausgefeilten Routen unterwegs. Auch die Großen Seen stehen auf dem Programm des Schiffes, das hier Hamburg auf einer sommerlichen Nordlandreise verlässt.
 

Die HAMBURG kreuzt auf außergewöhnlichen Routen ‒ im Programm sind die Großen Seen ebenso vertreten wie der Amazonas hinauf bis Iquitos ‒ unter Plantours-Flagge über die Weltmeere.

17605 MS BERLIN im Roten Meer Foto FTI CruisesMS BERLIN im Roten Meer. Foto: FTI Cruises, München

Die Kreuzfahrtklassiker BERLIN von FTI Cruises und ASTOR – unter der Flagge von TransOcean Kreuzfahrten unterwegs – warten an Bord mit Getränkepaketen auf, die teilweise auch in Angebotspreisen bereits enthalten sind. Wer Alternativrestaurants oder endlose Wellness Oasen sucht, wird auf diesen Linern, die in den achtziger Jahren ihre Kieler Bauwerft HDW verlassen haben, nicht fündig. Dafür warten sie mit herzlichem Service und einer überschaubaren Passagieranzahl auf. Heutzutage ebenso eine Seltenheit wie das abendliche Dinner, das auf beiden Schiffen ganz traditionell in zwei Tischzeiten serviert wird. www.fti-cruises.com

17605 ASTOR in Oslo Foto TransOceanDie ASTOR von TransOcean Kreuzfahrten in Oslo. Foto: TransOcean Kreuzfahrten, Offenbach

17605 DSCN0987 Costa Deliziosa in VenedigAuf den Mittelmeerkreuzfahrten können auch Reisende der COSTA DELIZIOSA das beeindruckende Panorama des Canal Grande bei der Aus- und
Einfahrt nach Venedig genießen. 

Die italienischen Reedereien Costa Kreuzfahrten und MSC Kreuzfahrten erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Während Costa Teil des weltgrößten Kreuzfahrtkonzerns Carnival Corporation ist, gehört MSC Cruises zum Reedereiunternehmen von Gianluigi Aponte. Firmensitz ist zwischenzeitlich das schweizerische Genf. Die Angebote beider Kreuzfahrtgesellschaften sind dem jeweiligen Reisemarkt angepasst. Auch an Bord kann es einen großen Unterschied ausmachen, ob ein Schiff in der Ostsee, im Mittelmeer oder vor Brasiliens Küsten unterwegs ist. Das betrifft die Bordwährung ebenso wie den Passagiermix und das möglicherweise babylonische Sprachgewirr an Bord. Die Trinkgelder betragen bei MSC je nach Fahrtgebiet zwischen 10 Euro bzw. 12,50 US-Dollar je Tag und Person. Bei Costa Kreuzfahrten ist das Trinkgeld in der Tarifkategorie „Flexpreis” bereits inklusive, bei anderen Tarifen fällt ein Service-Entgelt in Höhe der MSC-Sätze in Euro oder US-Dollar an. Ein Vorteil für deutsche Gäste, die sich auf englischsprachigen US-Schiffen nicht zu Hause fühlen, ist freilich, dass Durchsagen an Bord auch in Deutsch erfolgen. Während die Reisepreise oft groß beworben werden, steht das Preisniveau an Bord weniger im Fokus. Das Angebot von Zuzahlrestaurants wird auf den neueren Schiffen fortlaufend ausgebaut. www.costakreuzfahrten.de
 

17605 MSC SPLENDIDA P1050301 PRDie MSC SPLENDIDA gehört zu den beliebten Kreuzfahrtschiffen des italienischen Unternehmens MSC Kreuzfahrten. Vielfältige Angebote machen
eine Reise auf diesem Schiff für die ganze Familie zum Erlebnis. 

Wer ein exklusives „Schiff im Schiff” mit eigenem Pool und Restaurant genieße möchte, findet sich auf den großen MSC-Schiffen seit der MSC FANTASIA im MSC Yacht Club in bester Gesellschaft wieder. MSC bewirbt dies als „exklusiven Reisegenuss auf hoher See” mit Butler-Service. Nähere Details sind auf www.msc-kreuzfahrten.de und  sowie in den Reisebüros zu erfahren.

17605 NORWEGIAN GEM 2248 PRDie Norwegian Cruise Line ist ein Pionier der Kreuzfahrt. Auf der NORWEGIAN GEM, die im emsländischen Papenburg auf der Meyer Werft entstand,
geht es ungezwungen zu. 

Die Norwegian Cruise Line (NCL) gehörte in den späten sechziger Jahren zu den Pionieren der modernen Sieben-Tages-Kreuzfahrt in der Karibik. Später blieb die Kreuzfahrtgesellschaft – die längst nicht mehr der norwegischen Reederfamilie Kloster gehört – ihrem innovativen Ruf mit dem Freestyle Cruising treu. Kreuzfahrtgäste können seither aus einer Vielzahl von Restaurants auswählen und sind zeitlich zudem sehr flexibel. Ein Großteil der Restaurants ist allerdings aufpreispflichtig, auch wenn entsprechende Restaurantangebote im Paket für 3 bis 14 Tage zum Preis von 69 bis 199 US-Dollar gebucht werden können. Für Reisende aus deutschsprachigen Ländern ist das Kreuzfahrterlebnis „Premium All Inclusive”. Schon inkludiert sind eine große Auswahl an alkoholischen Getränken, Softdrinks sowie eine Flasche Wasser je Tag. Trinkgelder – auf US-Schiffen ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor – sind ebenfalls mit dem Reisepreis abgegolten. Wie bei allen Inklusivangeboten sollte jedoch das Kleingedruckte vor der Buchung beachtet werden. So sind bei NCL z.B. keine Flaschenweine im Preis inbegriffen, dafür jedoch Kaffeespezialitäten – die bei Getränkepaketen anderer Gesellschaften teilweise nicht enthalten sind. www.ncl.de 

17605 CELEBRITY SILHOUETTE P1050592 PRDie makellose, im Juni 2011 von der Meyer Werft abgelieferte, CELEBRITY SILHOUETTE.

Royal Caribbean Cruises bietet wie die Schwestergesellschaft Celebrity Cruises eine große Vielfalt an Schiffen – unter ihnen die bislang drei Exemplare der OASIS-Klasse, denen 2018 die SYMPHONY OF THE SEAS folgt. Große Schiffe bieten auch große Möglichkeiten, die den Reisepreis leicht verdoppeln können. Dies betrifft die Freizeitaktivitäten ebenso wie Restaurants, Getränkeangebote oder die Landausflüge. Getränkepakete unterschiedlichster Zusammensetzung stehen zu Preisen von bis zu 65 US-Dollar pro Tag zur Verfügung. Gebucht werden muss ein solches Getränkepaket jeweils von allen erwachsenen Personen in einer Kabine. Trinkgelder schlagen mit 12,95 US-Dollar pro Tag (Royal Caribbean) bzw. mindestens 13,50 US-Dollar pro Tag und Passagier (Celebrity Cruises) zu Buche. Je nach gewählter Kabinenkategorie können die Tagessätze auch etwas höher ausfallen. Bei Royal Caribbean ist auch der Roomservice nicht mehr inklusive; hier kostet eine Lieferung in die Kabine 7,95 US-Dollar, wenn es sich nicht um ein kontinentales Frühstück handelt. Je nach persönlichen Vorlieben empfiehlt sich eine Information über die Details zu den Angeboten an Bord vor der Buchung unter www.royalcaribbean.de oder www.celebritycruises.de 

Bei allen großen Reedereien gilt, dass bei Spezialangeboten eine vermeintlich teurere Tarifoption wegen inkludierter Getränkepakete, Trinkgelder oder einem Bordguthaben letztlich das attraktivere Angebot darstellen kann. Grund genug, ein auf Seereisen spezialisiertes Reisebüro aufzusuchen, um die schönsten Wochen des Jahres oder den Kurztrip zwischendurch optimal vorzubereiten. Denn die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer ist bei Kreuzfahrtfans – so individuell die persönlichen Vorstellungen nach dem optimalen Reiserlebnis auch sein mögen – schließlich immer inklusiv.

TOPNEWS 4

 

17604 VIKING SKY 2 27042017 Cuxhaven C EckardtDer Hafen Hamburg freut sich, dass Viking Cruises mit gleich zwei Luxusschiffen nach Hamburg kommen wird, der VIKING SKY (im Bild) und der
VIKING SUN.
Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

Kreuzfahrtstandort Hamburg weiterhin auf Erfolgskurs
In nächsten Jahr werden 50 Schiffe mit 220 Anläufen an der Elbe erwartet
Erneut kann das Cruise Gate Hamburg (CGH) die Kreuzfahrtsaison für Hamburg mit Rekordzahlen abschließen: 810.000 Passagiere bei 197 Anläufen – das ist die beeindruckende Bilanz für das Jahr 2017. Damit erreicht CGH bei den Passagierzahlen gegenüber den Zahlen vom Vorjahr zum wiederholten Male eine Steigerung um mehr als zehn Prozent (2016: 170 Anläufe und 722.000 Passagiere).
„Die Kreuzfahrt hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt entwickelt”, sagt Sacha Rougier, Managing Director der CGH. „Hamburg wird nicht umsonst erlebnisreichster Stadthafen der Welt genannt. Die Stadt ist eine tolle Bühne für Kreuzfahrtevents wie die Cruise Days oder den Hafengeburtstag – dieses Jahr mit zehn Schiffen –, die jedes Mal Tausende von Besuchern in die Hansestadt bringen. Auch die spektakulären Schiffstaufen, Auslaufparaden und Erstanläufe sind zu Magneten für Hamburger und Gäste geworden. Die Kreuzfahrtschiffe werden aber auch selber zur Bühne, zu Veranstaltungsflächen im Hamburger Hafen, indem sie Abendveranstaltungen und Eventformate an Bord anbieten.” Und noch etwas verrät Rougier: „Ab 2018 dürfen wir einen neuen Reeder bei uns begrüßen. Wir freuen uns, dass Viking Cruises mit gleich zwei Luxusschiffen nach Hamburg kommen wird, der VIKING SUN und der VIKING SKY.
Kreuzfahrtbegeisterte dürfen sich zudem auf die Erstanläufe von acht weiteren Cruisern in der Hansestadt freuen: ASUKA 2, AIDAperla, AIDAnova, MEIN SCHIFF 1, MSC MERAVIGLIA, NAVIGATOR OF THE SEAS und die SEABOURN OVATION.
Auch mit den für die Saison 2018 insgesamt geplanten 220 Anläufen und um die 880.000 erwarteten Passagieren (26 Reeder, 50 Schiffe) prognostiziert die CGH erneut ein Rekordwachstum gegenüber dem Vorjahr – sowohl bei den Anläufen als auch bei den Passagieren.
Eine positive Bilanz zieht Jens Meier, CEO der Hamburg Port Authority (HPA), auch in puncto Nachhaltigkeit. „Die in ihrer Form weltweit einmalige Landstromanlage Altona ist mit Saisonbeginn erfolgreich in den Regelbetrieb gegangen. Der Hamburger Hafen bietet Kreuzfahrtschiffen damit eine emissionsfreie Energieversorgung mit Ökostrom an”, sagt Meier. Insgesamt wurden in der Kreuzfahrtsaison 2017 bei rund 30 Prozent der Anläufe die Schiffe im Hamburger Hafen mit alternativer Energie wie Landstrom oder LNG (Flüssigerdgas) versorgt. „Hamburg möchte diesen Trend weiter verstärken, deshalb schaffen wir mit neuen Rabatten beim Hafengeld und einer zusätzlichen Umweltkomponente weitere Anreize für den Anlauf sauberer Schiffe.”
Zeichen setzen werden in der Saison 2018 auch die beiden größten Kunden im Hamburger Kreuzfahrtgeschäft. AIDA Cruises unterstützt weiterhin Hamburgs Pionierprojekte für den Einsatz alternativer Energiequellen im Hamburger Hafen. Drei der insgesamt acht Schiffe, mit denen AIDA Cruises 2018 nach Hamburg kommen wird – die AIDAsol, AIDAperla und AIDAnova –, beziehen entweder grünen Landstrom aus dem öffentlichen Netz oder Strom, der emissionsarm aus Flüssigerdgas erzeugt wird.
Auch MSC Cruises positioniert in der kommenden Saison ein zweites Schiff in Hamburg. Neben der MSC PREZIOSA kommt ab Frühjahr 2018 mit der MSC MERAVIGLIA ein neuer Megaliner nach Hamburg: Mehr als 5.700 Gäste kann das Allwetterschiff an Bord beherbergen – und ist damit das größte Schiff, das je von einem europäischen Kreuzfahrtunternehmen gebaut wurde. Aber auch TUI Cruises wird 2018 in Hamburg zum wiederholten Male ein Zeichen setzen – mit der Taufe der MEIN SCHIFF 1 im Mai. Christian Eckardt

17604 Celebrity Flora Animation Celebrity CruisesDie CELEBRITY FLORA, mit einer Kapazität für 100 Passagiere, soll bereits im Mai 2019 in Fahrt kommen. Animation: Celebrity Cruises, Frankfurt/Main

 

Niederländische Werft de Hoop erhält Auftrag für Galapagos-Kreuzfahrtschiff
Die niederländische Werftengruppe de Hoop hat von der amerikanischen Kreuzfahrtreederei Celebrity Cruises den Auftrag für einen Neubau im Fahrtgebiet zu den Galapagos-Inseln erhalten. Das Schiff mit einer Kapazität für 100 Passagiere soll bereits im Mai 2019 unter dem Namen CELEBRITY FLORA in Fahrt kommen.
Mit einer Vermessung von 5.739 BRZ wird dieses Schiff dann das größte im Fahrtgebiet der zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln und der erste Kreuzfahrtneubau überhaupt, der dann zu den Galapagos-Inseln verkehren wird. Der Neubau wird dabei einen luxuriösen, yachtähnlichen Stil erhalten. Viel Wert wird auf die Umweltfreundlichkeit des Neubaus gelegt, der in diesem sensiblen Ökosystem verkehren wird. So sollen optimierte Motoren und eine spezielle Rumpfform den Treibstoffverbrauch und damit den Schadstoffausstoß verringern. Dieser soll laut Auskunft der Reederei um 15 Prozent niedriger sein als bei dem aktuell dort eingesetztem Kreuzfahrtschiff CELEBRITY XPEDITION, dass im Jahr 2001 in Fahrt kam. Zum Einsatz kommen auch so genannte Zero-Speed-Stabilisatoren. Damit kann das Schiff auch im stehenden Zustand auf Position gehalten werden und es müssen keine Anker in dem empfindlichen Ökosystem auf dem Meeresgrund herabgelassen werden.
Am Heck der 101.5 Meter langen und 16,98 Meter breiten CELEBRITY FLORA befindet sich die Marina, mit Platz für drei Zodiac-Boote, in die die Passagiere bequem zu Landausflügen und Erkundungsfahrten einsteigen können.
Das Design der CELEBRITY FLORA ist so angelegt, dass sich der Blick stark nach außen orientiert, damit die Gäste von überall einen perfekten Blick auf die Inselwelt der Galapagos erhalten. So erhalten die Kabinen bodentiefe Fenster und auch die Bäder der 38 Suiten erhalten Fenster. Zudem wird eine Open-Air-Plattform für Beobachtungen des Sternenhimmels installiert.
Beauftragt mit dem Neubau wurde die eher aus dem Spezial- und vor allem Flusskreuzfahrtschiffbau bekannte niederländische Werftengruppe de Hoop, die über zwei Produktionsstätten verfügt; in Lobith und in Foxhol in der Region Groningen.
Das mittelständische Stammunternehmen der niederländischen Scheepswerf De Hoop in Lobith, angrenzend an die deutsche Stadt Emmerich am Rhein, wurde bereits 1889 gegründet und ist eines der ältesten Werftbetriebe in den Niederlanden. Bislang wurden schon über 1.500 Schiffseinheiten mit der Bezeichnung „de Hoop” abgeliefert. Das Werftareal in Lobith umfasst heute 10,5 Hektar mit einem 200 Meter langen und 60 Meter breiten Helling. Dort wurden in der letzten Zeit vor allem Flusskreuzfahrtschiffe produziert. Im Jahr 2007 wurde die ehemalige Volharding-Werft in Foxhol in der Nähe von Groningen mitsamt der 60 Mitarbeiter übernommen und als Scheepswerf De Hoop Foxhol in dem Unternehmen eingegliedert. Dort entstanden in der Vergangenheit vor allem Schiffe hochseetaugliche Schiffe für die Offshore-Industrie.
Nach den derzeitigen Planungen soll die CELEBRITY FLORA erstmals ab 26. Mai 2019 zwischen den Galapagos-Inseln verkehren und soll ganzjährig ihren Heimathafen auf der Insel Baltra haben.
Die amerikanische Kreuzfahrtreederei Celebrity Cruises, im Jahr 1989 von der griechischen Chandris Group gegründet, ist seit nunmehr 20 Jahren ein Tochterunternehmen von Royal Caribbean Cruise Line. Neben den aktuell neun Hochseekreuzfahrtschiffen der „Millenium-” und der „Solstice-Klasse” werden von Celebrity seit 2004 auch spezielle Kreuzfahrten zu den Galapagos-Inseln durchgeführt. Aktuell mit der ebenfalls 100 Passagiere fassenden CELEBRITY XPEDITION, die im Jahr 2001 als SUN BAY von der Cassens-Werft in Emden abgeliefert wurde.
Bei der Galapagos Inselgruppe im Pazifik handelt es sich um die ungewöhnlichste und eigenartigste, die man sich denken kann. Das Galapagos Archipel, auch als „Arche Noah” und letztes Naturparadies weltweit gerühmt, liegt fast 1000 km westlich der Küste von Ecuador im Pazifik. Er umfasst 13 Inseln, die größer als fünf Quadratkilometer sind, sechs kleinere sowie mehr als 40 Eilande. Die fünf Inseln Isla Isabella, Isla Santa Cruz, Isla San Cristobal, Isla Baltra und Isla Floreana sind besiedelt. Die Galapagos gehören zu den aktivsten Meeresvulkanen der Erde. Christian Eckardt · www.celebritycruises.de

 

17604 Regent Seven Seas Explorer Foto Regent Seven Seas CruisesSEVEN SEAS SPLENDOR sticht ab 2020 für Regent Seven Seas in See
Die amerikanische Reederei Regent Seven Seas Cruises, Anbieter von exklusiven Seereisen hat den Namen des nächsten Neubaus aus der „Explorer-Klasse” mitgeteilt, dass im ersten Quartal 2020 von der Fincantieri-Werft abgeliefert wird. Unter dem Namen SEVEN SEAS SPLENDOR wird das zweite Schiff in der Explorer-Klasse nach Angaben der Reederei mehr denn je Eleganz, Stil und Luxus verkörpern – Eigenschaften, die das Schwesterschiff SEVEN SEAS EXPLORER (im Bild) seit seiner Jungfernfahrt im Juli 2016 zum wohl luxuriösesten Schiff auf den sieben Weltmeeren machen.
„Die Namensgebung des Schiffs ist ein wichtiger Meilenstein der maritimen Tradition und es ist mir eine Freude zu verkünden, dass unser neues Schiff, das 2020 in See stechen soll, SEVEN SEAS SPLENDOR heißen wird”, so Jason Montague, President und Chief Executive Officer von Regent Seven Seas Cruises. „Die außerordentliche Nachfrage nach der SEVEN SEAS EXPLORER hat uns in der Entscheidung, die Flotte zu erweitern, bestätigt. Die SEVEN SEAS SPLENDOR wird Gästen eine fünfte Option sein, die unvergessliche Erlebnisse in den spannendsten Destinationen der Welt bieten wird, immer in Kombination mit dem unvergleichlichen Luxus und Servicestandard, der unsere Gäste immer wieder begeistert.”
Im Rahmen einer Lotterie wurde im September aus mehr als 2.400 Vorschlägen von Reisebüropartnern, Gästen und Mitarbeitern ein Name ermittelt. Aus mehr als 14.000 Einsendungen wurde der Name SEVEN SEAS SPLENDOR gewählt. Einzige Vorgabe war, dass der Name die Endungen -OR oder -ER enthält.
Das neue 223 Meter lange Schiff mit einer Bruttotonnage von 55.254 das auf der Fincantieri-Werft Sestri Ponente unter der Baunummer 6281 entsteht, wird ausschließlich über Suiten mit Balkonen verfügen und Platz für 750 Gäste bieten. Weitere Details wird die Reederei in Kürze mitteilen.
Die seit 25 Jahren aktive Regent Seven Seas Cruises gilt als Luxus-Reederei mit dem umfassendsten All-Inclusive-Angebot der Welt und einer vier Schiffe umfassenden Flotte, die weltweit 425 Destinationen ansteuert. Das neueste Mitglied der Flotte, die SEVEN SEAS EXPLORER, ist erst im Juli 2016 in Fahrt gekommen und wird als das wohl luxuriöseste Schiff auf den sieben Weltmeeren präsentiert. Führend im Bereich der Luxus-Kreuzfahrten, beinhalten die Preise Unterbringung in Suiten, Hin- und Rückflüge, hochgradig persönlichen Service, hervorragende Gastronomie, feine Weine und Spirituosen, Besichtigungstouren in jedem Hafen, alle Trinkgelder, Transfer und unbegrenzte WLAN-Nutzung. Aktuell wird die gesamte Flotte von Regent entsprechend des Standards der SEVEN SEAS EXPLORER für rund 125 Millionen US-Dollar umgestaltet. Christian Eckardt · https://de.rssc.com

17604 Kapitaen und Kreuzfahrtdirektor Foto Hansa Touristik StuugartDer neue Kreuzfahrtdirektor der OCEAN MAJESTY Peter Jurgilewitsch neben Kapitän Giannis Papangelis.
Foto: Hansa Touristik, Stuttgart

Neuer Kreuzfahrtdirektor bei Hansa Touristik

17 Jahre lang war Peter Jurgilewitsch Kreuzfahrtdirektor auf dem ehemaligen Traumschiff DEUTSCHLAND und bleibt auch weiterhin der klassischen Kreuzfahrt treu. Ab der Saison 2018 übernimmt er die Position des Kreuzfahrtdirektors und Lektors an Bord der OCEAN MAJESTY bei Hansa Touristik.
Hansa Touristik, eines der wenigen familiengeführten deutschen Kreuzfahrtunternehmen startet im April 2018 die Sommersaison mit einem neuen Kreuzfahrtdirektor auf der OCEAN MAJESTY. Peter Jurgilewitsch ist vielen Kreuzfahrtfans in guter Erinnerung, da er auf eine weltweite langjährige Erfahrung zurückblickt. 1998 begann er als Kreuzfahrtdirektor auf der DEUTSCHLAND und fuhr in den letzten Jahren sehr erfolgreich als Lektor auf der EUROPA und EUROPA 2 von Hapag Lloyd Cruises.
Zur Sommersaison übernimmt Peter Jurgilewitsch die Position auf dem beliebten Klassiker. Die Gäste der OCEAN MAJESTY können sich im nächsten Jahr wieder auf abwechslungsreiche Routen mit einer Kombination aus kleinen, individuellen Hafenstädten und touristischen Highlights freuen. Der Focus des Programms 2018 liegt auf dem Nordland mit den deutschen Abfahrthäfen Hamburg, Kiel und Bremerhaven. Die Höhepunkte des Baltikums mit Kaliningrad und den Hansestädten Danzig, Riga, Tallinn sowie 2 Tagen St. Petersburg gehören ebenso zum Programm der OCEAN MAJESTY wie der nördlichste Punkt Europas, das Nordkap. Aufgrund ihrer Größe fährt die OCEA MAJESTY in Norwegen die Innenpassage. Ebenso kommen die Gäste in den Genuss der Passage des Trollfjordes sowie dem Besuch der Lofoten. Der Höhepunkt der Saison ist die 21-tägige Kreuzfahrt ab/bis Hamburg zum „Arktischen Polarsommer nach Grönland und Island”. Individuelle Routen wie „Rund um Island” mit 7 isländischen Häfen oder „Zu Gast in England, Irland & Schottland” mit der Einfahrt auf der Themse und der Durchfahrt der Tower Bridge unterstreichen die Routenvielfalt. Neu im Programm 2018 ist die Route „Rund um Irland” auf den Spuren der Wikinger. Im September nimmt die OCEAN MAJESTY wieder Kurs auf das Mittelmeer mit der Passage durch den Kanal von Korinth und im Oktober führt die Route nach Israel und Ägypten und beendet damit die Saison mit einem weiteren Höhepunkt.
Die klassische OCEAN MAJESTY ist gelebte Gastfreundschaft, wie sie nur auf Schiffen mit maximal 500 Gästen möglich ist. Sie überzeugt mit deutscher Bordsprache, durch ihr modernes Konzept, die gepflegte maritime Atmosphäre an Bord und die abwechslungsreiche Küche. An Bord stehen dem Gast wahlweise ein à-la-carte- und ein Buffetrestaurant mit je einer langen, offenen Tischzeit ohne Aufpreis zur Verfügung. Unterhaltung und Erholung für jeden Geschmack durch großzügige Decksflächen, abwechslungsreiche Programme wie dem „Nachtcafé auf See”, eine frische Künstlervielfalt sowie ausgewählte „Alles-Inklusive-Reisen” runden das Angebot an Bord ab und laden die Passagiere ein, den Alltag hinter sich zu lassen und in stilvollem Ambiente zu entspannen.
www.hansatouristik.de · Christian Eckardt

17604 Kiellegung Spectrum of the Seas 6162 Foto Meyer Werft PapenburgKiellegung der SPECTRUM OF THE SEAS. Foto: Meyer Werft Papenburg, Margrit Wild

Kielllegung der SPECTRUM OF THE SEAS auf der Neptun Werft in Warnemünde
Kreuzfahrtgigant soll im Frühjahr 2019 in Fahrt kommen

In der Schiffbauhalle der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde wurde am 8. November der erste Block für das neue RCI-Kreuzfahrtschiff SPECTRUM OF THE SEAS der „Quantum-Ultra-Klasse” in der Halle auf Kiel gelegt. Kevin Douglas und Sebastian Brunila, Projektmanager von Royal Caribbean International legten den Glückscent unter den Block, bevor der Block des neuen Schiffes abgesetzt wurde.
Dieser Block ist einer von den insgesamt 74 Blöcken des neuen Luxusliners und hat ein Gewicht von 938 Tonnen. Mit dieser Kiellegung beginnt offiziell der Bau der SPECTRUM OF THE SEAS, mit der Baunummer S 700, die mit einer Vermessung von 168.800 BRZ zu den fünf größten Kreuzfahrtschiffen der Welt zählt. „Wir freuen uns sehr, diese innovativen Schiffe für Royal Caribbean zu bauen und unsere langjährige Geschäftsbeziehung weiterführen zu können”, sagte Stephan Schmees von der Geschäftsführung der Meyer Werft.
Der erste Stahlbrennschnitt für die SPECTRUM OF THE SEAS fand bereits im August 2017 im Laserzentrum der Meyer Werft in Papenburg statt. Das Maschinenraummodul des Schiffes, das im Frühjahr 2019 fertig gestellt wird, wird aber auf dem Schwesterunternehmen, der Neptun Werft gebaut. Die SPECTRUM OF THE SEAS gehört zur „Quantum-Schiffklasse”, von denen die Meyer Werft zwischen 2014 und 2016 die etwas kleineren Schwesterschiffe QUANTUM OF THE SEAS, ANTHEM OF THE SEAS und OVATION OF THE SEAS abgeliefert hat.
Die 347 Meter langen und 41 Meter breiten Schiffe der Quantum-Ultra-Klasse werden bei einer Bruttoraumzahl von 168.800 BRZ etwa 4.200 Passagieren Platz in 2090 Kabinen bieten und sind damit die derzeit zweitgrößte Kreuzfahrtschiffsklasse der Welt. Großzügige Suiten und Kabinen sowie die ersten „virtuelle Balkone” in Innenkabinen überhaupt kennzeichnen die Schiffe der Quantum-Klasse. Ein ebenso markantes Zeichen dieser Schiffsklasse ist die gläserne Aussichtskugel, der North Star auf dem Oberdeck.
Wie die Werft mitteilte, nahmen an der Kiellegung von der Meyer Werft Thomas Weigend, Stephan Schmees (Geschäftsleitung) und Carsten Pengel (Projektmanagement), von der Neptun Werft Raimon Strunck (Geschäftsführer) und Mathias Kopitzki (Projektleiter) sowie das Team von Royal Caribbean International und Thomas Murken von der Klassifikationsgesellschaft DNV GL teil. Chruistian Eckardt

Kiellegung Spectrum of the Seas 4046 Foto Meyer Werft Papenburg Margrit WildIm Bild v.l.n.r: Thomas Murken (DNV GL), Thomas Weigend (Meyer Werft), Carsten Pengel (Meyer Werft), Mathias Kopitzki (Neptun Werft), Stephan
Schmees (Meyer Werft), Raimon Strunck (Neptun Werft), Kevin Dopuglas (Royal Caribbean), Sebastian Brunila (Royal Caribbean).
Foto: Meyer Werft Papenburg, Margrit Wild

17604 20080318 Venedig 015 Foto Hafen VenedigSchon seit langem schwelte ein Streit zwischen Kultur- und Umweltschützern mit der Tourismusbranche, da die großen Kreuzfahrtschiffe im Kanal von Giudecca zu dicht an venezianischen Sehenswürdigkeiten vorbeifahren. Foto: Hafen von Venedig

 

Schattenseiten des Kreuzfahrt-Booms – Kreuzfahrtriesen sollen aus Venedig verschwinden

Nach jahrelangem Streit über die großen Kreuzfahrtschiffe in der Lagune und dem historischen Zentrum von Venedig, sollen nun nach Ankündigung der italienischen Regierung die immer größer werdenden Schiffe ab 2020 nicht mehr zum Bild der Lagunenstadt und des Markusplatzes gehören. Als Alternative zum Kreuzfahrtterminal im historischen Zentrum von Venedig soll nun in der Industriestadt Marghera vor den Toren Venedigs, ein neues Kreuzfahrtterminal entstehen, an dem Kreuzfahrtschiffe, die größer als 55.000 BRZ sind, abgefertigt werden.
Ausgearbeitet wurde der Kompromiss von einer Arbeitsgruppe unter Führung des italienischen Verkehrsministers Graziano Delrio, der das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen nun verkündete. Demnach sollen zukünftig Kreuzfahrtschiffe, die größer als 55.000 BRZ vermessen sind, eine andere Route fahren und ab 2020 in der Industriestadt Marghera am Rande der Lagune auf dem Festland ein neues Kreuzfahrtterminal ansteuern. Dieses muss erst noch für einen bislang nicht genannten Preis gebaut werden, dass aber auch erst in drei bis vier Jahren in Betrieb genommen werden kann. Die Kreuzfahrtriesen sollen dabei die bereits vorhandene Fahrrinne für Fracht- und Containerschiffe nach Marghera nutzen. Die ursprüngliche Idee eines Offshore-Terminals außerhalb der Lagune ist also vom Tisch. Somit dürfen zukünftig nur noch kleinere Kreuzfahrtschiffe die attraktive Route durch den Giudecca-Kanal am Markusplatz nutzen.

Jahrelanger Streit zwischen Umweltschützern und Tourismusbranche
Schon seit langem schwelte ein Streit zwischen Kultur- und Umweltschützern mit der Tourismusbranche, da die großen Kreuzfahrtschiffe im Kanal von Giudecca zu dicht an venezianischen Sehenswürdigkeiten vorbeifahren. Kritiker sehen dabei das Unesco-Welterbe Venedig sowie das sensible ökologische Gleichgewicht in der Lagune bedroht. Die Unesco hatte die Stadt Venedig bereits gewarnt, so bald wie möglich etwas gegen das Problem mit den Kreuzfahrtschiffen und dem Massentourismus zu unternehmen. Die aktuelle Ankündigung war zu erwarten, denn schon seit vielen Jahren gibt es einen Kampf zum Schutz der venezianischen Lagunenstadt. Zwar wurden in der Vergangenheit immer mal wieder Tonnage-Beschränkungen oder auch die Beschränkungen bei der Anzahl der Anläufe verkündet, die dann aber von italienischen Verwaltungsgerichten wieder aufgehoben wurden.
Die Tourismus-, aber auch die Kreuzfahrtindustrie befürchtet nun durch das Verdrängen der bis zu 6.000 Passagiere fassenden Kreuzfahrtschiffe auf ein Terminal am Festland, erhebliche Umsatzeinbußen, denn immerhin werden allein in diesem Jahr wieder rund 500 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen mit jährlich mehr als 1,4 Millionen Passagieren an den insgesamt drei Terminals, darunter am Hauptanleger Stazione Marittima inmitten von Venedig gezählt.
Erst vor kurzem äußerte sich der Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) öffentlich zum Thema Venedig, um die lokalen Fakten und einen Ausblick im Namen ihrer Mitglieder, auch für Alternativrouten, vorzustellen, da man den nun vorgestellten Plan kritisiert.
Nach Angaben der CLIA beschäftigt die Kreuzfahrtbranche fast 4.300 Mitarbeiter in 200 Unternehmen in und um Venedig. Die Venedig anlaufenden Schiffe erwirtschaften insgesamt 436,6 Millionen € im Jahr auf Landesebene, in Form von Direktausgaben durch Passagiere, Unternehmen und Schiffsbesatzungen. Von dieser Gesamtsumme werden 283,6 Millionen € in Venedig und Umgebung bzw. 153 Millionen € in weiteren Regionen Italiens ausgegeben.
Eine Lösung hinsichtlich der Fragen im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtverkehr in Venedig befindet sich bereits seit fünf Jahren auf der Tagesordnung der CLIA. Zurzeit haben Kreuzfahrtgesellschaften den Zugang zur Lagune auf Schiffe mit mehr als 96.000 Tonnen freiwillig beschränkt. Außerdem haben sie die Gesamtanzahl von Anläufen beschränkt. In Folge dessen hat Venedig eine halbe Million Passagiere verloren (von 1,8 Millionen im Jahr 2013 auf 1,4 Millionen im Jahr 2017). Würde man künftig allen großen Schiffen den Zugang zur Lagune verwehren, würde sich die Anzahl der Passagiere in Venedig um 90 % gegenüber den Zahlen von 2012 verringern, was zu 85 % geringeren Ausgaben für lokale Waren und Dienstleistungen (40 Millionen € – ursprünglich 283,6 Millionen €) führen würde. Die Beschäftigung würde um 83 % (600 Beschäftigte statt der heutigen 3.600) sinken.
CLIA ist entschlossen, schnellstmöglich eine alternative Route für die Durchfahrt großer Schiffe nach Venedig zu finden. So wurde kürzlich der Zugang über den Kanal Vittorio Emanuele III simuliert. Dabei haben drei große Reedereien im Sommer dieses Jahres gemeinsame Übungen an Simulatoren durchgeführt. Hierbei wurden die Schiffe hinsichtlich einer Vielzahl von – teilweise sogar sehr widrigen – Wetterbedingungen getestet. Diese Übung lieferte nach Angaben von CLIA positive und ermutigende Ergebnisse, so dass man nun mit den Hafenbehörden an einer praktischen Umsetzung zusammenarbeiten wird. Christian Eckardt

17604 Lindblad Neubau Ulstein Foto Lindblad ExpedtionsNeben der speziellen X-Bow-Bugform (gesprochen „Crossbow”), wird der Neubau über eine sehr hohe Eisklasse für den Zugang in die Polarregionen verfügen. Animation: Lindblad Expedtions

 

Amerikanische Lindblad-Reederei bestellt X-Bow-Kreuzfahrtschiff bei Ulstein-Group

Die amerikanische Lindblad Expeditions vereinbarte jetzt mit der norwegischen Ulstein-Gruppe den Bau eines neuen Expeditionskreuzfahrtschiffes mit einer Kapazität für 138 Passagiere mit dem innovativen X-Bow-Design, der bislang vor allem bei Offshore-Versorgungsschiffen in der Öl- und Gasindustrie Anwendung gefunden hat. Diese Bugform sorgt für einen verringerten Treibstoffverbrauch und bietet mehr Stabilität bei rauer See.
Der Neubau zum Preis von rund 135 Millionen US-Dollar soll im ersten Quartal 2020 ausgeliefert werden, weiterhin wurde eine Option für zwei weitere Schiffe unterzeichnet. Neben der speziellen, von der Ulstein-Group patentierten X-Bow-Bugform (gesprochen als „Crossbow”), wird der Neubau über eine sehr hohe Eisklasse für den Zugang in die Polarregionen verfügen. Erweiterte Treibstoff- und Wassertanks sorgen für längere Einsätze in abgelegenen Gebieten. Weiterhin werden die im Yachtbau üblichen „Zero-Stabilisatoren” eingebaut, die für die notwendige Ruhe des Schiffes sorgen, wenn es nur mit geringer Fahrt verkehrt oder das Schiff zum Ausbooten auf Reede vor einem Hafen liegt.
Das Schiff wird über 69 geräumige Kabinen und Suiten, darunter 12 Kabinen für Alleinreisende verfügen, wobei 75 % der Kabinen über einen Balkon verfügen werden. Neben einem Wellness- und Fitnessbereich mit Behandlungsräumen, Saunen mit Entspannungsbereich und einen Yogaraum stehen den Gästen auch zwei Infinity-Jacuzzis zur Verfügung.
Zur Erkundung der vorbeiziehenden Landschaft vom Schiff aus, wird es mehrere innen und außenliegende Aussichtsplattformen geben. Für die Anlandung werden Zodiacs mitgeführt und für die Landgänge stehen Langlaufskier, aber auch ein ferngesteuertes Fahrzeug zur Verfügung. Weiterhin wird auf dem Neubau ein Hubschrauberlandeplatz installiert. Weitere Details wird die Reederei demnächst noch mitteilen.
Die spezielle X-Bow-Bugform wurde von der Ulstein-Group vor rund 15 Jahren speziell für Offshorefahrzeuge, die oftmals bei schweren Seebedingungen zum Einsatz kommen, entwickelt. Schiffe mit dieser Bugform, ohne den sonst üblichen Wulstbug, verfügen über einen höheren Auftrieb bei geringerem Eintauchen, was zu weicheren Seegangsbewegungen und somit mehr Komfort für die Passagiere führt. Das erste Schiff mit dieser besonderen Bugform war der Schleppversorger BOURBON ORCA der norwegischen Bourbon Offshore Marine. Mittlerweile fahren über 100 Schiffe mit dieser Bugform durch die Weltmeere, wovon allein schon 45 in China produziert wurden, wie die Werft mitteilt. Inzwischen entwickelten die Ulstein-Ingenieure die Bugform auch für den boomenden Kreuzfahrtmarkt, speziell für die aufstrebende Klasse der Explorer-Schiffe weiter, die Reisen in entlegene Gebiete etwa in die Richtung Antarktis oder Arktis unternehmen. So hat erst kürzlich die in Miami ansässige Reederei SunStone Ships mit einer chinesischen Werft einen Vorvertrag über den Bau von vier eisgängigen jeweils 104 Meter langen und 18,2 Meter breiten Explorer-Kreuzfahrtschiffen mit dem patentierten X-Bow-Design geschlossen. Die Neubauten werden für Einsätze in arktischen Gewässern über die Eisklasse 1A beziehungsweise PC 6 verfügen und sollen in den 80 bis 95 Kabinen je nach Konfiguration 160 bis 200 Passagiere unterbringen. Für die Fertigung der Innenausstattung wurde das finnische Unternehmen Mäkinen beauftragt, das dann auf dem chinesischen Werftgelände in Shanghai die Kabinenfertigung durchführen wird. Das Innendesign entwirft das schwedische Designbüro Tillberg. Die vom Bureau Veritas klassifizierten und bis zu 15 Knoten schnellen Expeditionsschiffe werden nach der Ablieferung an Kunden im weltweiten Einsatz verchartert. Der erste Neubau soll bereits im August 2019 in Fahrt kommen, die nachfolgenden Einheiten in Abständen von sechs Monaten.
Lindblad Expeditions Inc. mit Sitz in New York und Seattle (USA) wurde 1979 von dem schwedisch-amerikanischen Forscher Lars-Eric Lindblad gegründet. Das Unternehmen betreibt derzeit sieben kleine Expeditionsschiffe, sowie vier weitere in Vollcharter, mit maximal 148 Passagieren. Seit 2004 erfolgt die Kooperation mit der National Geographic Society, die die Schiffe in entlegene Regionen der Weltmeere, so zum Beispiel in die Arktis und Antarktis, zu den Galapagos-Inseln, in den Amazonas aber auch nach Alaska, ins Mittelmeer oder nach Neuseeland führt. Erst in diesem Jahr hatte Lindblad Expeditions erstmals ein in den USA entwickeltes und produziertes Expeditions-Kreuzfahrtschiff, die NATIONAL GEOGRAPHIC QUEST für maximal 100 Gäste von der Werft Nichols Brothers im US-Bundesstaat Washington erhalten, ein Schwesterschiff, die NATIONAL GEOGRAPHIC VENTURE folgt im Sommer 2018. Christian Eckardt

17604 David Hasselhoff vor COSTA FAVOLOSA 1 Foto Costa Kreuzfahrten HHDavid Hasselhoff vor seinem legenären Wunderauto K.I.T.T. aus der Serie „Knight Rider” und der COSTA FAVOLOSA. Foto: Costa Crociere, Genua + HH

David Hasselhoff feiert Liveshow an Bord der COSTA FAVOLOSA
Baywatch-Star beglückt die Fans auf Hoher See

Wer kennt sie nicht, die legendäre 90er-Jahre-Serie „Baywatch” mit Hauptdarsteller David Hasselhoff in der Rolle des Rettungsschwimmers Mitch Buchannon? Am 4. November stachen rund 600 glückliche Fans zusammen mit dem inzwischen 65-jährigen US-Schauspieler und Sänger David Hasselhoff an Bord der COSTA FAVOLOSA zu einer einmaligen Fankreuzfahrt in See.
Der österreichische Reiseveranstalter Geo Reisen hat diese Kreuzfahrt ganz speziell für den US-Schauspieler, der in den 80er und 90er Jahren durch seine Hauptrollen in den Serien Knight Rider und Baywatch Kultstatus erreicht hat, organisiert. Die Fans hatten so die einmalige Gelegenheit, ihr Idol live und persönlich zu treffen und mit ihm fünf aufregende Tage auf einer Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer zu erleben. Die Tour startete in Savona und geht über die Städte Civitavecchia/Rom, Barcelona und Marseille. Am 9. November endet die Reise wieder in Savona.
Die Gäste der Fankreuzfahrt kamen aus der ganzen Welt, die meisten von ihnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Großbritannien und den USA. Viele von ihnen schätzen Hasselhoff nicht nur als Schauspieler, sondern sind auch Fans seiner Musik. Mit seinem 1989 veröffentlichtem Hit „Looking for Freedom” war er wochenlang auf Platz 1 der deutschen Hitparade. Während der Kreuzfahrt gibt David Hasselhoff zwei exklusive Konzerte im Theater der COSTA FAVOLOSA. Neben Autogramm-Stunden gibt es immer wieder Möglichkeiten für die Fans, ganz nah an den Star heranzukommen und einmalige Momente zu erleben.
Für alle, die Hasselhoff nicht an Bord der COSTA FAVOLOSA erleben können, gibt es hierzu Gelegenheit im Frühjahr 2018: Im April geht Hasselhoff, der zuvor aber noch seine rund 30 Jahre jüngere Verlobte Hayley heiraten wird, auf große Tournee ‚30 Years Looking For Freedom’ und kommt dabei auch nach Deutschland. Das wird eine große Nummer bis in den Mai hinein. „Vorher wird es mit der Hochzeit vermutlich nichts mehr”, erklärt Hasselhoff.
Den großen internationalen Durchbruch war für Hasselhoff im Jahr 1982 die Serie „Knight Rider” mit seinem Wunderauto K.I.T.T. Diese Serie machte Hoff, wie er von seinen Fans genannt wird, zu der Zeit zu dem meist gesehenen Star der TV-Geschichte. Er selbst bezeichnete später die Zeit bei „Knight Rider” als die schönste Zeit seines Lebens. Die Serie „Baywatch”, der größte Erfolg von Hasselhoff, war ganz am Anfang ein großer Flopp und die Serie wurde zunächst nach nur einer Staffel im Jahr 1989 abgesetzt. Da Hasselhoff aber an den Erfolg der Serie glaubte, übernahm er selbst die Produktion der Serie – mit Erfolg: Die elf „Baywatch”-Staffeln hatten in 144 Ländern pro Woche über eine Milliarde Zuschauer. Damit gilt „Baywatch” bis heute als die erfolgreichste TV-Serie aller Zeiten.
Auch die Musikkarriere verlief, zumindest in Europa für Hoff sehr erfolgreich. Seine Single „Looking for Freedom” stand in Deutschland, zu den Zeiten des Mauerfalls, acht Wochen an der Spitze der Charts. Nur in seinem Heimatland Amerika klappte sein Erfolg nicht so recht.
Nach dem Ende von „Baywatch” wurde es eine zeitlang wesentlich ruhiger um den selbstironischen Hoff und er machte eher Negativschlagzeilen mit der Scheidungsschlacht seiner damaligen Frau und durch Alkoholeskapaden. Aber seit einigen Jahren ist er zurück auf der Showbühne, unter anderem mit der neuen Show „Hoff the Record” im britischen Fernsehen.
Die italienische Costa Crociere, Genua, ist Teil der Carnival Corporation & plc, des weltweit größten Freizeit- und Reisekonzerns. Zur Costa Flotte gehören heute 15 Schiffe, die unter italienischer Flagge auf über 140 verschiedenen Routen in 260 Destinationen fahren, beschäftigt sind dort 19.000 Mitarbeiter. 2018 feiert das Unternehmen 70-jähriges Jubiläum.
Mit der COSTA SMERALDA wird im Oktober 2019 von der Meyer Turku Yard das erste von zwei neuen, besonders umweltfreundlichen Kreuzfahrtschiffen in Dienst gestellt, die zu 100 Prozent mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden können. Reisen mit der COSTA SMERALDA im westlichen Mittelmeer sind ab Frühling 2018 buchbar. www.costakreuzfahrten.de · Christian Eckardt

17604 Virgin Voyages Ship 1 Front Rendering Virgin Cruises 2Der 278 Meter lange und 38 Meter breite Neubau wird bis zu 2.860 Passagieren in rund 1.400 Kabinen Platz bieten, zudem finden sich Unterkünfte für
rund 1.150 Crewmitglieder.
Animation: Fincantieri, Sestri Ponente/Genua

 

Kiellegung bei Fincantieri für ersten Virgin Voyages-Neubau

Virgin Group Gründer Sir Richard Branson und Virgin Voyages President und CEO Tom McAlpin waren am 31. Oktober Gastgeber in der italienischen Hafenstadt Genua bei einem so genannten „Ship Tease”-Event, bei dem wichtige Details über den ersten von drei Kreuzfahrtneubauten bekannt gegeben wurden. Zum Abschluss erfolgte dann im Baudock der Werft Sestri Ponente die offizielle Kiellegung des noch namenlosen 110.000-BRZ-Neubaus mit der Baunummer 6287, der im Jahr 2020 in See stechen wird. Die beiden weiteren Neubauten sollen dann 2021 und 2022 von Fincantieri abgeliefert werden.
Bei dem Showähnlichen Event, dass auch in den sozialen Netzwerken live übertragen wurde, begrüßte der charismatische Milliardär Branson unter anderem auch den CEO von Virgin Voyages, Tom McAlpin, wobei beide, musikalisch untermalt von den Rolling Stones von einem Werftkran auf die Bühne heruntergelassen wurden. Zu späterer Stunde performte dann noch der britische Sänger und Songwriter Boy George das Event. Der mit einem Grammy Award ausgezeichnete Künstler und guter Freund von Branson fungierte an diesem Abend als House-DJ.
Der 278 Meter lange und 38 Meter breite Neubau wird bis zu 2.860 Passagieren in rund 1.400 Kabinen Platz bieten, zudem finden sich Unterkünfte für rund 1.150 Crewmitglieder. Bei 93 Prozent der Gästekabinen handelt es sich dabei um Außenkabinen, wobei 83 Prozent über einen eigenen Balkon verfügen. Zukünftig soll der Neubau dann ganzjährig Karibikreisen von Miami aus unternehmen. Als Resonanz einer Kunden- und Reisebürobefragung wird Virgin Voyages die Reisen als ein so genanntes „Adults-Only” Konzept vermarkten, also nur für Reisende ohne Kinder, ab einem Alter ab 18 Jahren. Bei dem Design spricht Sir Richard Branson von einem „Lady Ship” wobei an dem silbergrauen Schiffrumpf im Bereich des fast senkrechten Bugs eine Meerjungfrau neben dem Reedereilogo angezeichnet wird, in Anlehnung an die historischen Schiffe, die mit einer Galionsfigur geschmückt wurden.
Schon bei dem Brennstart für den Neubau verwies Virgin Voyages darauf, modernste Umwelttechnik bei den Neubauten einzubauen. So wurde kürzlich mit Scanship, einem Anbieter von modernsten Abfall- und Abwassermanagementsystemen ein Vertrag unterzeichnet. Bei dem Stahlzuschnitt im Frühjahr 2017 teilte Branson mit, dass man mit dem schwedischen Unternehmen Climeon AB einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hat. Dabei wird Climeon AB ein System zuliefern, dass in einem umweltfreundlichen Verfahren Warmwasser in Strom umwandelt. „Die Umwandlung von Warmwasser in Strom wird eine bedeutende Quelle für die Energieproduktion auf Kreuzfahrtschiffen sein”, erklärte Thomas Öström, Gründer und CEO von Climeon AB. So soll das neue Climeon Ocean System dabei helfen, den jährlichen CO2-Ausstoss pro Schiff um 5.400 Tonnen zu reduzieren
Erst im Dezember 2016 wurde mit der italienischen Fincantieri-Werftengruppe ein verbindlicher Vertrag für insgesamt drei Kreuzfahrtschiffe im Gesamtwert von etwa 2 Milliarden Euro unterzeichnet hat. Die Finanzierung der Neubauten erfolgt durch ein Konsortium, an dem das Private-Equity-Unternehmen Bain Capital und die Virgin Group beteiligt sind.
Der Erfolg des 67-jährigen Selfmade-Multimilliardärs Branson fing vor 47 Jahren an, als er den Schallplattenversand Virgin gründete und ihn zum Plattenlabel Virgin Music ausbaute. Danach gründete er ein Unternehmen nach dem anderen, heute gehören zu der Virgin Group mehr als 40 Unternehmungen wie unter anderem eine Fluggesellschaft (Virgin Airways), ein Radiosender (Virgin Radio) und eine Hotelkette (Virgin Hotels). Für seine Verdienste um das Unternehmertum erhielt Branson Dank von höchster Stelle: Im Jahr 2000 ernannte Queen Elizabeth II ihn zum Ritter, seitdem darf er sich Sir Richard Branson nennen. Christian Eckardt

NOSTALGIE 6

17606 01 Aegean Queen Santorin32 2017 Kai OrtelDie AEGEAN QUEEN vor den Klippen von Santorin. In keinem Fahrtgebiet war und ist das ehemalige NCL-Schiff so gut aufgehoben wie in der
griechischen Inselwelt.
Fotos: Kai Ortel, Berlin

Kai Ortel

Ein türkisch-griechisches Abenteuer
Mit der AEGEAN QUEEN durch die Ägäis

50 Jahre wird die ehemalige STARWARD im Jahr 2018 alt. In den 1960er und -70er Jahren war sie für die Norwegian Caribbean Lines (NCL) ein Pionier der damals noch im Entstehen begriffenen amerikanischen Kreuzfahrt-Industrie gewesen. Hat aber seitdem wie durch ein Wunder alle neu hinzukommenden Schiffsgenerationen und Kreuzfahrttrends überdauert. Als AEGEAN QUEEN fuhr der Schiffsklassiker im Sommer 2017 in der Ägäis – vielleicht ihre letzte Saison.
Ziemlich kurzfristig hatte der türkische Veranstalter Etstur die ehemalige LOUIS AURA erst im Mai gechartert; schon Ende Juni startete die erste Reise. Als wir das in AEGEAN QUEEN umbenannte Schiff Ende Juli in dem türkischen Küstenort Çeşme besteigen, ist es über die Toppen geflaggt, das verleiht ihm am Abreisetag eine gewisse Feierlichkeit. Und auf den frisch gestrichenen Davits steht „renewed 6/2017”. Das Schiff mag alt sein, auf dem neuesten Stand der Technik, auch in Sachen Sicherheit, ist es aber dennoch. Gut zu wissen. „Work in progress” heißt es dagegen am vorderen Pool. Das Wasser ist abgelassen, am Beckenrand führt ein Besatzungsmitglied Schleifarbeiten durch. Und auf dem Bootsdeck wird gemalert, als käme in Kürze der Eigner höchstpersönlich zur Kontrolle an Bord. Auch hier entsteht nicht der Eindruck, als befände man sich auf einem Schiff, das demnächst verschrottet wird.
Als STARWARD war das seinerzeit bei der Seebeckwerft in Bremerhaven gebaute Kreuzfahrtschiff 1968 erst das zweite Schiff überhaupt in der NCL-Flotte, die bis dahin einzig aus der kleineren SUNWARD bestanden hatte. In den Folgejahren wuchs die Karibik-Flotte der Reederei aber schnell auf vier Schiffe an, als mit SKYWARD (1970) und SOUTHWARD (1972) zwei ähnlich große Schiffe hinzustießen. Auch die Indienststellung der NORWAY 1981 änderte kaum etwas am Einsatz der STARWARD, die allerdings 1984 von der östlichen in die westliche Karibik wechselte und 1985 einem Großumbau unterzogen wurde. Zehn weitere Jahre blieb die STARWARD dann erstaunlicherweise noch unter NCL-Flagge, als die Konkurrenz mit der SOVEREIGN OF THE SEAS- bzw. FANTASY-Klasse längst Mega-Kreuzfahrtschiffe in Fahrt gebracht hatte, welche die Kapazität der kleinen STARWARD um ein Vielfaches überstiegen. Erst als NCL mit der DREAMWARD (1992) und WINDWARD (1993) nachzog, bedeutete dies das Ende des schon jetzt zum Klassiker gewordenen Schiffes bei der mittlerweile als Norwegian Cruise Line firmierenden Reederei.
Verkauft wurde die STARWARD 1995 an die aufstrebende europäische Reederei Festival Cruises, wo das Schiff unter dem neuen Namen BOLERO die zweite Einheit nach der 1994 unter Festival-Flagge in Fahrt gebrachten THE AZUR wurde. Als 1999 der Festival-Neubau MISTRAL in Dienst gestellt wurde, wurde die BOLERO fortan regelmäßig verchartert. 2004 musste Festival Cruises Insolvenz anmelden, und die BOLERO wurde zwangsversteigert. Ein Käufer fand sich in der libanesischen Reederei Abou Merhi Lines, die das mittlerweile 36 Jahre alte Schiff zwar in ORIENT QUEEN umbenannte und ein weiteres Mal umbaute (für das Doppelte des Ankaufwertes, wohlgemerkt), es aber nur eine Saison lang (2005) unter eigener Regie einsetzte. Bereits 2006 wurde die ORIENT QUEEN an Louis Cruise Lines weiterverkauft, wo man jedoch den Schiffsnamen und das Fahrtgebiet (Ägäis) beibehielt. Das Schicksal vereinte die ehemalige STARWARD unter Louis-Flagge nun übrigens wieder mit ihren ehemaligen Flottenkameradinnen bei NCL, denn Louis besaß zu diesem Zeitpunkt neben der ehemaligen SUNWARD II (seit 2005 CORAL) auch die vormalige SOUTHWARD (seit 2005 PERLA). Nur das Schwesterschiff SKYWARD hatte es bereits 1991 in fernöstliche Gewässer verschlagen, in denen es bis heute als Kasinoschiff in Fahrt ist.
Unter Louis-Regie gehörte die ORIENT QUEEN zehn Jahre lang zu den beliebtesten Schiffen und war aufgrund ihrer überschaubaren Größe wie geschaffen für Kreuzfahrten zu den griechischen Inseln, deren kleine Inselhäfen für die Mega-Kreuzfahrtschiffe unserer Tage bis heute oftmals verwehrt bleiben. Allerdings unterzog sich auch die Louis Cruise Line 2014/15 unter dem Druck, größere und modernere Schiffe in Dienst zu stellen, einer Transformation und firmierte ab 2015 unter der Bezeichnung „Celestyal Cruises”. Für die 2013 in LOUIS AURA umbenannte ORIENT QUEEN war in der „neuen” Flotte (die jetzt allerdings nur noch aus den beiden etwas größeren vormaligen Louis-Schiffen CELESTYAL CRISTAL und CELESTYAL OLYMPIA bestand) kein Platz mehr. Zwar war die LOUIS AURA auch zuvor schon regelmäßig verchartert worden, als sie im Besitz der Louis Group war; nach dem Einsatz für Rivages du Monde 2015 fand sich im Jahr 2016 jedoch plötzlich keine Anschlussverwendung mehr für das Schiff. Dies änderte sich erst durch den Anruf aus Istanbul, der aus der LOUIS AURA 2017 die AEGEAN QUEEN machte, wenn auch nur für eine Saison. Ein Gnadenbrot?

Unter Deck
Einer Zeitreise kommt auch der ersten Gang durch das Innere des Schiffes gleich. Denn schon beim Blick auf den Decksplan erkennt man, dass man es bei der AEGEAN QUEEN mit einer Vertreterin aus einer anderen Epoche zu tun hat. 40 Prozent ihrer Kabinen sind Innenkabinen, mit einer derartigen Aufteilung braucht eine Kreuzfahrtreederei heutzutage nicht einmal mehr einen Geschäftsplan aufzustellen. Geschuldet ist dies im Falle der AEGEAN QUEEN allerdings der Tatsache, dass das Schiff als STARWARD noch mit einem Autodeck ausgestattet war. (Ihre ursprüngliche Kapazität betrug 540 Passagiere und 220 Autos.) Dieses schaffte NCL 1976 ab und installierte bei einem Umbau nicht weniger als 114 zusätzliche Innenkabinen auf dem Autodeck, was der Rentabilität des Schiffes guttat, dem Passagierfluss dagegen weniger. Es geht nämlich eng zu unter Deck. Wenn auf Deck 5 die Gangway ausliegt, ist bei der Ein- und Ausschiffung praktisch kein Vorbeikommen mehr zu den Kabinentrakts links und rechts daneben. Auch die Korridore sind schmal, die Treppen vergleichsweise steil und die Decken in den öffentlichen Räumen niedrig. Ein Raumwunder ist die AEGEAN QUEEN jedenfalls nicht. Das gilt auch für die Kabinen. Die waren schon zu NCL-Zeiten nicht gerade riesig, können im 21. Jahrhundert aber erst recht nicht mehr mit den Standard-Kabinen moderner Kreuzfahrt-Neubauten mithalten. Die kleinsten messen gerade mal 10 Quadratmeter, allerdings verfügt die AEGEAN QUEEN nach diversen Umbauten inzwischen auf den Decks 7 und 9 auch über fünf Suiten.
Auch meine eigene Kabine, Nr. 5116, befindet sich tief unten im Schiff. Handy-Empfang gibt es hier keinen mehr, dafür dringt der orientalische Gesang aus der Kabine nebenan fast 1:1 ans eigene Ohr, so hellhörig sind die Wände. In meinem Fall zittern auch noch die Deckenpaneele monoton vor sich hin, und das obwohl ein dienstbarer Geist diesen Mangel schon vor längerer Zeit versucht hat, mit einem Stück Pappe behelfsmäßig zu beheben. Geholfen hat es wenig, aber wie gesagt: Sie ist eine alte Lady, die AEGEAN QUEEN. Anderes dagegen ist erstaunlich modern: Das Keycard-Schloss z. B., das war nämlich 1968 noch gar nicht erfunden. Oder der kleine Flachbildfernseher an der Wand. Auch mit Spiegeln wurde nicht gegeizt, solche jedenfalls befinden sich sowohl über den Betten als auch über dem Nachttisch. Außerdem machen sie bekanntlich enge Räume größer, was zumindest in Kabine 5116 hervorragend gelingt. Farbliche Verirrungen gibt es ebenso wenig: Der Teppichboden ist dunkelblau, genauso wie die Tagesdecke. Grün leuchtet nur der Fluchtplan an der Innenseite der Kabinentür – und das auch nachts, was am Anfang ein bisschen irritiert.

Von Çeşme nach Mykonos
Pünktlich mit dem Ende der Rettungsübung lässt der griechische Kapitän Nikolaos Chazapis um kurz vor 14:30 Uhr die Leinen losmachen und steuert die AEGEAN QUEEN aus der Bucht von Çeşme hinaus in die Ägäis. Für den türkischen Badeort oder die Gewässer Homers hat da allerdings kaum jemand ein Auge. Insbesondere die Damenwelt ist bei dieser und anderer Gelegenheit vor allem mit dem Aufnehmen von Selfies beschäftigt und verbringt die letzten Momente der Nähe zum Land am Smartphone. Auch das dürfte Anfang der 1970er Jahre anders ausgesehen haben, als die STARWARD, der Stolz der „White Fleet” von NCL, jeden Samstag Miami für die Bahamas und Jamaika verlassen hat. Doch während sich die Zeiten geändert haben, hat das Schiff selber diese überdauert und ist knapp 50 Jahre später noch einmal genauso Pionier, wie es das schon 1968 gewesen ist. Denn der türkische Kreuzfahrtmarkt ist unterentwickelt. Neben Etstur gibt es aktuell keinen weiteren türkischen Kreuzfahrtveranstalter; entsprechend anspruchslos ist das Publikum, hören wir an Bord. Viele der Gäste an Bord der AEGEAN QUEEN sind Kreuzfahrt-Neulinge. Wo erfahrene Kreuzfahrer die Nase rümpfen würden ob dieses kleinen und alten Schiffes, herrscht hier bei vielen Passagieren die Freude darüber vor, zum ersten Mal überhaupt im Leben eine Schiffsreise anzutreten. Und wo Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Schiffen fehlen, ist im Jahr 2017 eben auch eine AEGEAN QUEEN ein Luxusliner. Entsprechend bunt ist auch die Altersmischung an Bord: Kinder, Jugendliche, Twens, Paare, Familien, Rentner – alle in gleichen Anteilen vertreten. Nach Angaben der Schiffsführung kommen die türkischen Passagiere dabei aus sämtlichen Teilen des Landes.
Am frühen Abend bin ich wieder an Deck, da ist der Himmel über der Ägäis zum ersten Mal seit Tagen bewölkt. Gerade genug jedenfalls, damit die Sommersonne nicht schon wieder genauso erbarmungslos brennt wie gestern noch in Piräus. Auch der Wind hat inzwischen ordentlich aufgefrischt. Für die AEGEAN QUEEN ist das allerdings kein Problem. Die 75 Seemeilen bis Mykonos schafft sie mit 14 Knoten, unserer Ankunft dort um 20:30 Uhr steht also nichts im Wege.
Vorher gibt es aber noch Abendessen, das erste an Bord. Dies kann man entweder unter Deck im Mermaid Restaurant (achtern auf Deck 8) einnehmen oder an der frischen Luft im Horizon Restaurant auf Deck 9. In beiden Fällen erfolgt die Speisung in Form eines „open buffet”. Was auf dem Papier aussieht wie das Fehlen eines echten A la Carte-Restaurants, ist in der Ägäis jedoch dem Fahrplan geschuldet, wo auch bei der Konkurrenz von Celestyal Cruises oftmals zwei Häfen pro Tag auf dem Programm stehen. Da möchte niemand stundenlang darauf warten, dass der dritte, vierte und fünfte Gang serviert wird, sondern pünktlich mit dem Essen fertig sein, wenn die nächste Insel in Sicht kommt. Außerdem ist die Auswahl an Speisen hier wie dort riesig. Darüber hinaus ist das Büffet auf einem türkischen Schiff natürlich orientalisch angehaucht: Es gibt viel Gemüse, noch mehr Salate, und an jedem der Büffet-Tische riecht es nach anderen exotischen Gewürzen. Es hilft auch, wenn man Lammfleisch mag, die einzige Fleischsorte ist es aber natürlich nicht. Orangen- bzw. Multivitaminsaft gibt es übrigens in beiden Restaurants gratis dazu, auch in diesem Punkt können sich die großen Reedereien von der kleinen AEGEAN QUEEN gerne eine Scheibe abschneiden.
Vor und nach dem Essen darf man die ehemalige STARWARD dagegen als Schiff der kurzen Wege genießen. Selbst wer eine Kabine auf den beiden unteren Decks (5 und 6) bewohnt, ist in Nullkommanix auf dem Bootsdeck (9). Letzteres ist auch in ziemlich kurzer Zeit umrundet, wobei es vorne unter der Kommandobrücke eine extra breite Aussichtplattform bietet, die für das Beobachten des Ein- und Auslaufens aus den Häfen wie geschaffen ist. Und das ohne dafür zahlen zu müssen. Denn erst als die Kreuzfahrt-Industrie „erwachsen” geworden ist, sind die Reedereien dazu übergegangen, diesen exponierten Platz an Bord anderweitig zu nutzen: für große Wellness-Center, Suiten mit Meerblick oder Erste Klasse-Bereiche, die natürlich nicht so heißen dürfen. In der Ägäis ist ein altes Schiff wie die AEGEAN QUEEN dagegen plötzlich ein Segen und die Insel Mykonos beim Anlegen nicht etwa hinter hohen Panzerglasscheiben oder klobigen Rettungsbooten verborgen, sondern zum Greifen nah. Unter den Augen der Passagiere bricht auf dem Vorschiff geschäftige Betriebsamkeit aus, als das Festmachen vorbereitet wird und die Geräusche und Rufe vom Pier zu uns hinüber dringen. „Old school” nennt man das wohl. Ein Jammer, dass es nicht mehr viele Schiffe ihrer Art gibt, welche die klassische Seefahrt so hautnah erlebbar machen.

Santorin mal anders
In den frühen Morgenstunden rumpelt es gehörig unter mir, und die Kabinenwände zittern. Die AEGEAN QUEEN legt höchst geräuschvoll in Mykonos ab und nimmt Kurs auf Santorin. „Gratis-Massage” nennt dies Ibrahim, der türkisch-amerikanische Hotel Manager an Bord beim Frühstück. Ibrahim ist Kreuzfahrt-Urgestein und hat während seiner Lehrjahre in den 1970er Jahren sogar den alten Ted Arison noch persönlich kennengelernt. Inzwischen hat er die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen, sich ein Häuschen in Tampa zugelegt und eine Segelyacht, mit der er kürzlich höchst selbst rüber nach Kuba gesegelt ist. Er erzählt, dass die Louis Group vor Beginn der ersten Reise noch einmal viel Geld in das Schiff gesteckt habe. Wenn, wie ich lobend erwähne, die alte STARWARD mit ihren knapp 50 Jahren noch bestens in Schuss ist, dann liege dies auch daran.
Bevor wir weiterreden, müsse ich aber unbedingt erst noch die Zimtsuppe probieren. Die gehört schließlich zu den türkischen Nationalgerichten, kann zu jeder Gelegenheit getrunken (nicht gelöffelt!) werden und stand demzufolge auch gestern Abend erst als „Midnight Snack” auf dem Büffet. Ich tue wie befohlen. Die Suppe hat die Konsistenz von Hustensaft und angeblich auch dieselbe Wirkung, kann mich aber nicht wirklich überzeugen. Für den Rest des Frühstücks bleibe ich lieber bei Tee und Orangensaft.
Das Tagesprogramm der AEGEAN QUEEN ist wohltuend knapp gehalten. Dass es überhaupt auf ein DIN A4-Faltblatt pro Tag passt, verdankt es eigentlich nur der Tatsache, dass es durch Clip Arts der einfacheren Art sowie durch die sich ständig wiederholenden Sicherheits- und Hygiene-Hinweise künstlich aufgeblasen wird und dass die halbe erste Seite von einer kruden Türkisch-Englisch-Übersetzung des Reiseziels eingenommen wird, die selbst Google Translate besser hinbekommen hätte. Aber egal, wir unternehmen die Reise ja nicht wegen der Häfen, sondern wegen des schönen Schiffes. Und das erweist sich am Vormittag als erstaunlich still. Bord-Durchsagen gibt es keine während der Fahrt, und auch der allgemeine Lärm- und Geräuschpegel in den öffentlichen Räumen und an Deck ist bemerkenswert niedrig. Man hat es sich auf dem Bootsdeck gemütlich gemacht, um Santorin näherkommen zu sehen, plaudert zusammen am Pool oder verteilt sich unter Deck schön gleichmäßig zwischen Reflections Bar und Show Lounge. Nur die Venus Bar ist verwaist, dabei ist sie doch eigentlich das „Wahrzeichen” des Schiffes. Die dänische Design-Firma Knud E. Hansen, welche die STARWARD seinerzeit entworfen hatte, hat die dreigeschossige Bar als wind- und sonnengeschützten Schiffsmittelpunkt oben auf dem Pooldeck konzipiert, der noch heute vor allem abends für Poolpartys und ähnliche Veranstaltungen genutzt wird. Tagsüber allerdings heizt sich das Innere dieses zu drei Vierteln geschlossenen Raumes sehr schnell auf. Sowohl der kleine Pool am Fuß der Venus Bar als auch die hier servierten Kaltgetränke waren daher nur zu oft essentiell, damit man es in der Venus Bar überhaupt für längere Zeit aushielt.
Als wir Santorin erreichen, ist außer uns nur noch die kleine SEA DREAM II da. Kein Massenansturm also auf das kleine Örtchen Thira heute – nicht zuletzt die Esel, die sonst unermüdlich Touristen die Serpentinen hoch- und wieder runter befördern müssen, werden es danken. Ich verzichte heute aber auf den Ritt mit dem Esel und fahre stattdessen mit dem Segelboot nach Nea Kameni rüber – jener unbewohnten Vulkaninsel in der Caldera von Santorin, die bei einem der letzten großen Vulkanausbrüche 1707 entstanden ist. Die Tour (Kosten: 20 €) dauert zwei Stunden und bietet neben spektakulären Panoramen und höchst willkommenem Fahrtwind auch die Möglichkeit zu einem abkühlenden Bad in einer Bucht der Vulkaninsel sowie zu einer Besteigung derselben im Rahmen einer geführten Wanderung.
Zurück an Bord, haben wir uns am Abend eine Abkühlung verdient, schließlich besteigt man nicht jeden Tag bei 30 Grad im nicht vorhandenen Schatten eine Vulkaninsel. Da ist es ein Segen, dass das Büffet-Restaurant überpünktlich schon um zehn Minuten vor 19 Uhr öffnet. Statt deutscher Pünktlichkeit mediterrane Flexibilität: Wenn das Essen fertig ist, ist es eben fertig – auch nicht schlecht. Da dürfen einen auf dem Büffet auch die Fische noch im ganzen Stück aus ihren toten Augen angucken, fangfrischer geht es wohl nicht, auch wenn sich einem dieser Anblick in Deutschland höchstens noch auf friesischen Fischmärkten bietet. Auch der Hackbraten sieht nicht wirklich aus, als käme er von der EDEKA-Theke. Und er schmeckt – naja, türkisch eben, also orientalisch gewürzt, ohne dass sich dies näher definieren ließe. Doch wie heißt es so schön: When in Rome do as the Romans do.

Piräus und Athen
Das Bordprogramm kommt auch am dritten und letzten Tag wieder auf Türkisch statt auf Englisch auf die Kabine, und das auch erst am Morgen anstatt bereits am Vorabend. Macht aber nichts, mein Tagesablauf hängt auf einem Schiff wie diesem, wo ich kein Wort verstehe, ohnehin von Zufällen ab. Nach dem Frühstück (Sesam- und Kümmelbrötchen, auch daran gewöhnt man sich erstaunlich schnell) und der erfolgten Ausschiffung der meisten Passagiere bin ich gerade bei meinem Foto-Rundgang durch das fast leere Schiff, als ich dem Hotel Manager ein weiteres Mal in die Arme laufe. Ob ich Lust hätte, mit ihm auf die Kommandobrücke zu kommen? Eine rhetorische Frage, natürlich habe ich das. Keine zwei Minuten später bin ich oben, inmitten einer technischen Ausstattung, die aus nicht weniger als fünf Jahrzehnten stammt. Der klobige zentrale Kommandostand mitsamt Steuerrad mutet eher wie ein Museumsartefakt an, der moderne Radar-Flachbildschirm links davor könnte dagegen auch auf einer AIDAperla stehen. Das Bauschild der „M. S. Starward – C6CM4” aus Messing versteckt sich förmlich an einem Holzpaneel knapp über dem Fußboden, während die Konsole für die Steuerung der Stabilisatoren noch wie am ersten Tag umso prominenter mit „AEG Schiffbau” und „Deutsche Werft Hamburg” beschriftet ist. Schließlich ist die AEGEAN QUEEN made in Germany. Ansonsten bestimmen lange Hebel und bunte rechteckige Druckknöpfe das Bild, wo sich auf modernen Kommandobrücken Computer-Display an Computer-Display reiht. „Old school” ist auch die Schiffsglocke in der offenen Steuerbord-Brückennock, auch sie stammt noch aus STARWARD-Zeiten.
Als meine Arbeit an Bord getan ist, geht es raus an die frische Luft. Die allerdings weniger frisch, sondern vielmehr drückend heiß ist. Das Touristen-Programm in der Athener Innenstadt fällt also knapp aus. Die Besteigung der Akropolis bei 35 Grad und mehr erspare ich mir jedenfalls und hebe mir selbige stattdessen für einen milden April- oder Oktobertag auf. Rings um den „Berg der Götter” herum laufen geht aber, auch wenn man fast im Halbstundentakt Trinkwasserflaschen nachkaufen muss. Selbst der Hafen von Piräus verschafft anschließend keine wirkliche Abkühlung, im Gegenteil. Die Sonne brennt am Nachmittag wieder erbarmungslos auf die Kais, ein Glück, dass die AEGEAN QUEEN „nur” am Terminal C liegt und nicht noch weiter draußen.

Abschied
Das letzte Abendessen an Bord genieße ich im Mermaid Restaurant. Dessen Einrichtung nennt der amerikanische Kreuzfahrtkritiker Douglas Ward „almost charming”, und in der Tat ist es durch die hohen Fenster an den Seiten heller als so manches Restaurant auf anderen Schiffen. Auch der Abstand zwischen den Tischen ist wohltuend groß. Doch ein ganz besonderes Problem galt es zu lösen, als man das Restaurant 1985 in den achteren Bereich des Schiffes verlegte. Hier war nämlich das Becken des Swimmingpools darüber „im Weg”. Die Lösung, die man fand, ist bis heute auf Kreuzfahrtschiffen einzigartig: Man schnitt ein ovales Glasfenster in die vordere Beckenwand. Dadurch bekommt das Mermaid Restaurant nicht nur zusätzliches Licht in der Mitte des Raumes, sondern bietet seinen speisenden Gästen auch noch eine frivole Attraktion. Solange während der Hafenliegezeiten Wasser im Pool ist, kann man nämlich beim Essen die badenden Gäste von unten beim Plantschen, Schwimmen und Tauchen beobachten! Ob das in allen Fällen, wie der Name verspricht, tatsächlich Meerjungfrauen sind, sei jedoch einmal dahin gestellt.
Als die AEGEAN QUEEN am nächsten Morgen nach Çeşme zurückkehrt, liegen drei ereignisreiche Tage auf einem wahren Traumschiff hinter mir. Keines der modernen Sorte, wo man die Auswahl zwischen diversen Spezialitäten- und anderen Restaurants hat oder wo man vor lauter Bord-Attraktionen gar nicht mehr im Hafen an Land gehen muss. Sondern an eine Vertreterin der guten alten Anfangszeit der internationalen Kreuzfahrt mit kurzen Wegen, großen offenen Deckflächen, einer wahrhaft familiären Atmosphäre und einem erfrischend ungezwungenen Bordalltag. Das Besondere Etwas war hingegen die herrliche türkische Küche, die orientalische Musik und die türkische Herzlichkeit seitens der Besatzung und der mitreisenden Passagiere. Für die Inseln der Ägäis ist ein kleines Schiff wie die AEGEAN QUEEN jedenfalls wie geschaffen. Eine wahre Königin eben! www.etstur.com

Technische Daten MS AEGEAN QUEEN
Größe: 15.781 BRZ, Länge: 160,13 Meter, Breite: 22,81 Meter, Tiefgang: 6,22 Meter, Decks: 11 (davon 7 Passagierdecks), Baujahr: 1968, Ex-Namen: STARWARD 1995, BOLERO 2004, ORIENT QUEEN 2013, LOUIS AURA 2017, Bauwerft: Seebeckwerft (AG Weser), Bremerhaven, Antrieb: zwei 16-Zylinder MAN-Diesel; 12.960 kW, Geschwindigkeit: maximal 21 Knoten, Flagge: Malta, Heimathafen: La Valletta, Besatzung: 350, Passagiere: 928, Kabinen: 378, Bordsprache: Türkisch, Englisch.

17606 02 Aegean Queen Cesme06 2017 Kai OrtelDie AEGEAN QUEEN im türkischen Çeşme. Der Badeort bietet gegenüber der Großstadt Izmir den Vorteil einer kürzeren Distanz zu den Ägäis-Inseln.

17606 03 Aegean Queen Cesme15 2017 Kai OrtelAm Pier in Çeşme wartet die AEGEAN QUEEN auf die Passagiere der bevorstehenden Mini-Kreuzfahrt in die griechische Inselwelt.

17606 04 Aegean Queen Bug01 2017 Kai OrtelÜber die Toppen geflaggt zeigt der Bug der AEGEAN QUEEN am ersten Reisetag in Richtung Ägäis.

17606 26 Aegean Queen Kommandobruecke04 2017 Kai OrtelAuf der Kommandobrücke der AEGEAN QUEEN stammt die technische Ausrüstung aus fünf verschiedenen Jahrzehnten.

17606 07 Aegean Queen Kabinenkorridor03 2017 Kai Ortel

Die engen Kabinenkorridore auf Deck 5 befinden sich auf dem ehemali-
gen Autodeck des Schiffes, das 1976 einem Umbau weichen musste.

17606 08 Aegean Queen Innenkabine01 2017 Kai Ortel

Innenkabine auf Deck 5. Im Lauf der Jahre sind viele Kabinen an Bord erneuert worden und sind heute zwar größtenteils immer noch klein, dafür aber modern ausgestattet.

 17606 17 Aegean Queen Reflections Lounge07 2017 Kai OrtelDie Reflections Lounge unter Deck ist tagsüber ein schöner und angenehm kühler Rückzugsort, wenn es draußen an Deck in der Sonne zu heiß wird.

17606 19 Aegean Queen Stars Show Lounge09 2017 Kai OrtelDie Stars Show Lounge im vorderen Teil von Deck 8 wird vor allem abends für Musik- Tanzveranstaltungen genutzt.

17606 09 Cesme Abfahrt07 2017 Kai OrtelAbfahrt aus Çeşme. Der türkische Badeort versprüht mit seinen Windrädern und den Fähren nach Griechenland ein sehr modernes und
kosmopolitisches Flair.

17606 11 Aegean Queen Bootsdeck21 2017 Kai OrtelEin Bootsdeck der altmodischen Art: blanker Stahl und Kisten mit Rettungswesten, dafür viel frische Seeluft nur wenige Meter über
der Wasseroberfläche.
17606 12 Aegean Queen Bootsdeck vorne01 2017 Kai OrtelDas breite Aussichtsdeck unter der Kommandobrücke ist ideal für das Beobachten des Ein- und Auslaufens aus den Häfen.

17606 13 Aegean Queen Mykonos12 2017 Kai OrtelErst nach Sonnenuntergang hat die AEGEAN QUEEN in Mykonos festgemacht.

17606 14 Mykonos06 2017 Kai OrtelZur „blauen Stunde” die Insel entdecken, wenn die „großen Pötte” schon weg sind. In Mykonos liegt die AEGEAN QUEEN von 20:30 Uhr bis 05:30 Uhr.

17606 16 Aegean Queen Pool Deck15 2017 Kai OrtelEin kleiner Pool, viel Teakholz und eine Wendeltreppe zum Sonnendeck: Das achtere Pooldeck der AEGEAN QUEEN vermittelt klassische maritime Atmosphäre.

17606 20 Aegean Queen Venus Bar06 2017 Kai OrtelDie Venus Bar ist seit STARWARD-Tagen das Wahrzeichen des Schiffes. Pool und Bar befinden sich hier in einem halb offenen, halb geschlossen „Dummy”-Schornstein.

17606 30 Aegean Queen Mermaid Restaurant25 2017 Kai OrtelOrientalische Delikatessen soweit das Auge reicht. Die Auswahl am Büffet übertrifft mühelos die so mancher Restaurants an Land.

17606 10 Aegean Queen Horizon Büffet Restaurant01 2017 Kai OrtelKein Büffet ohne Oliven und Salat. Im Horizon Restaurant herrscht bei den Köstlichkeiten der türkischen Küche die Qual der Wahl.

17606 21 Aegean Queen Compass Deck vorne04 2017 Kai OrtelAuch im vorderen Teil des Schiffes, wie hier auf dem Compass Deck vor der Venus Lounge, verfügt die AEGEAN QUEEN über großzügig bemessene Decksflächen. Links im Bild die SEA DREAM II.

 17606 27 Athen18 2017 Kai OrtelDie Akropolis, der „Berg der Götter”, liegt inmitten einer grünen Oase Athens.

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