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17604 VIKING SKY 2 27042017 Cuxhaven C EckardtDer Hafen Hamburg freut sich, dass Viking Cruises mit gleich zwei Luxusschiffen nach Hamburg kommen wird, der VIKING SKY (im Bild) und der
VIKING SUN.
Foto: Christian Eckardt, Hagen im Bremischen

Kreuzfahrtstandort Hamburg weiterhin auf Erfolgskurs
In nächsten Jahr werden 50 Schiffe mit 220 Anläufen an der Elbe erwartet
Erneut kann das Cruise Gate Hamburg (CGH) die Kreuzfahrtsaison für Hamburg mit Rekordzahlen abschließen: 810.000 Passagiere bei 197 Anläufen – das ist die beeindruckende Bilanz für das Jahr 2017. Damit erreicht CGH bei den Passagierzahlen gegenüber den Zahlen vom Vorjahr zum wiederholten Male eine Steigerung um mehr als zehn Prozent (2016: 170 Anläufe und 722.000 Passagiere).
„Die Kreuzfahrt hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt entwickelt”, sagt Sacha Rougier, Managing Director der CGH. „Hamburg wird nicht umsonst erlebnisreichster Stadthafen der Welt genannt. Die Stadt ist eine tolle Bühne für Kreuzfahrtevents wie die Cruise Days oder den Hafengeburtstag – dieses Jahr mit zehn Schiffen –, die jedes Mal Tausende von Besuchern in die Hansestadt bringen. Auch die spektakulären Schiffstaufen, Auslaufparaden und Erstanläufe sind zu Magneten für Hamburger und Gäste geworden. Die Kreuzfahrtschiffe werden aber auch selber zur Bühne, zu Veranstaltungsflächen im Hamburger Hafen, indem sie Abendveranstaltungen und Eventformate an Bord anbieten.” Und noch etwas verrät Rougier: „Ab 2018 dürfen wir einen neuen Reeder bei uns begrüßen. Wir freuen uns, dass Viking Cruises mit gleich zwei Luxusschiffen nach Hamburg kommen wird, der VIKING SUN und der VIKING SKY.
Kreuzfahrtbegeisterte dürfen sich zudem auf die Erstanläufe von acht weiteren Cruisern in der Hansestadt freuen: ASUKA 2, AIDAperla, AIDAnova, MEIN SCHIFF 1, MSC MERAVIGLIA, NAVIGATOR OF THE SEAS und die SEABOURN OVATION.
Auch mit den für die Saison 2018 insgesamt geplanten 220 Anläufen und um die 880.000 erwarteten Passagieren (26 Reeder, 50 Schiffe) prognostiziert die CGH erneut ein Rekordwachstum gegenüber dem Vorjahr – sowohl bei den Anläufen als auch bei den Passagieren.
Eine positive Bilanz zieht Jens Meier, CEO der Hamburg Port Authority (HPA), auch in puncto Nachhaltigkeit. „Die in ihrer Form weltweit einmalige Landstromanlage Altona ist mit Saisonbeginn erfolgreich in den Regelbetrieb gegangen. Der Hamburger Hafen bietet Kreuzfahrtschiffen damit eine emissionsfreie Energieversorgung mit Ökostrom an”, sagt Meier. Insgesamt wurden in der Kreuzfahrtsaison 2017 bei rund 30 Prozent der Anläufe die Schiffe im Hamburger Hafen mit alternativer Energie wie Landstrom oder LNG (Flüssigerdgas) versorgt. „Hamburg möchte diesen Trend weiter verstärken, deshalb schaffen wir mit neuen Rabatten beim Hafengeld und einer zusätzlichen Umweltkomponente weitere Anreize für den Anlauf sauberer Schiffe.”
Zeichen setzen werden in der Saison 2018 auch die beiden größten Kunden im Hamburger Kreuzfahrtgeschäft. AIDA Cruises unterstützt weiterhin Hamburgs Pionierprojekte für den Einsatz alternativer Energiequellen im Hamburger Hafen. Drei der insgesamt acht Schiffe, mit denen AIDA Cruises 2018 nach Hamburg kommen wird – die AIDAsol, AIDAperla und AIDAnova –, beziehen entweder grünen Landstrom aus dem öffentlichen Netz oder Strom, der emissionsarm aus Flüssigerdgas erzeugt wird.
Auch MSC Cruises positioniert in der kommenden Saison ein zweites Schiff in Hamburg. Neben der MSC PREZIOSA kommt ab Frühjahr 2018 mit der MSC MERAVIGLIA ein neuer Megaliner nach Hamburg: Mehr als 5.700 Gäste kann das Allwetterschiff an Bord beherbergen – und ist damit das größte Schiff, das je von einem europäischen Kreuzfahrtunternehmen gebaut wurde. Aber auch TUI Cruises wird 2018 in Hamburg zum wiederholten Male ein Zeichen setzen – mit der Taufe der MEIN SCHIFF 1 im Mai. Christian Eckardt

17604 Celebrity Flora Animation Celebrity CruisesDie CELEBRITY FLORA, mit einer Kapazität für 100 Passagiere, soll bereits im Mai 2019 in Fahrt kommen. Animation: Celebrity Cruises, Frankfurt/Main

 

Niederländische Werft de Hoop erhält Auftrag für Galapagos-Kreuzfahrtschiff
Die niederländische Werftengruppe de Hoop hat von der amerikanischen Kreuzfahrtreederei Celebrity Cruises den Auftrag für einen Neubau im Fahrtgebiet zu den Galapagos-Inseln erhalten. Das Schiff mit einer Kapazität für 100 Passagiere soll bereits im Mai 2019 unter dem Namen CELEBRITY FLORA in Fahrt kommen.
Mit einer Vermessung von 5.739 BRZ wird dieses Schiff dann das größte im Fahrtgebiet der zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln und der erste Kreuzfahrtneubau überhaupt, der dann zu den Galapagos-Inseln verkehren wird. Der Neubau wird dabei einen luxuriösen, yachtähnlichen Stil erhalten. Viel Wert wird auf die Umweltfreundlichkeit des Neubaus gelegt, der in diesem sensiblen Ökosystem verkehren wird. So sollen optimierte Motoren und eine spezielle Rumpfform den Treibstoffverbrauch und damit den Schadstoffausstoß verringern. Dieser soll laut Auskunft der Reederei um 15 Prozent niedriger sein als bei dem aktuell dort eingesetztem Kreuzfahrtschiff CELEBRITY XPEDITION, dass im Jahr 2001 in Fahrt kam. Zum Einsatz kommen auch so genannte Zero-Speed-Stabilisatoren. Damit kann das Schiff auch im stehenden Zustand auf Position gehalten werden und es müssen keine Anker in dem empfindlichen Ökosystem auf dem Meeresgrund herabgelassen werden.
Am Heck der 101.5 Meter langen und 16,98 Meter breiten CELEBRITY FLORA befindet sich die Marina, mit Platz für drei Zodiac-Boote, in die die Passagiere bequem zu Landausflügen und Erkundungsfahrten einsteigen können.
Das Design der CELEBRITY FLORA ist so angelegt, dass sich der Blick stark nach außen orientiert, damit die Gäste von überall einen perfekten Blick auf die Inselwelt der Galapagos erhalten. So erhalten die Kabinen bodentiefe Fenster und auch die Bäder der 38 Suiten erhalten Fenster. Zudem wird eine Open-Air-Plattform für Beobachtungen des Sternenhimmels installiert.
Beauftragt mit dem Neubau wurde die eher aus dem Spezial- und vor allem Flusskreuzfahrtschiffbau bekannte niederländische Werftengruppe de Hoop, die über zwei Produktionsstätten verfügt; in Lobith und in Foxhol in der Region Groningen.
Das mittelständische Stammunternehmen der niederländischen Scheepswerf De Hoop in Lobith, angrenzend an die deutsche Stadt Emmerich am Rhein, wurde bereits 1889 gegründet und ist eines der ältesten Werftbetriebe in den Niederlanden. Bislang wurden schon über 1.500 Schiffseinheiten mit der Bezeichnung „de Hoop” abgeliefert. Das Werftareal in Lobith umfasst heute 10,5 Hektar mit einem 200 Meter langen und 60 Meter breiten Helling. Dort wurden in der letzten Zeit vor allem Flusskreuzfahrtschiffe produziert. Im Jahr 2007 wurde die ehemalige Volharding-Werft in Foxhol in der Nähe von Groningen mitsamt der 60 Mitarbeiter übernommen und als Scheepswerf De Hoop Foxhol in dem Unternehmen eingegliedert. Dort entstanden in der Vergangenheit vor allem Schiffe hochseetaugliche Schiffe für die Offshore-Industrie.
Nach den derzeitigen Planungen soll die CELEBRITY FLORA erstmals ab 26. Mai 2019 zwischen den Galapagos-Inseln verkehren und soll ganzjährig ihren Heimathafen auf der Insel Baltra haben.
Die amerikanische Kreuzfahrtreederei Celebrity Cruises, im Jahr 1989 von der griechischen Chandris Group gegründet, ist seit nunmehr 20 Jahren ein Tochterunternehmen von Royal Caribbean Cruise Line. Neben den aktuell neun Hochseekreuzfahrtschiffen der „Millenium-” und der „Solstice-Klasse” werden von Celebrity seit 2004 auch spezielle Kreuzfahrten zu den Galapagos-Inseln durchgeführt. Aktuell mit der ebenfalls 100 Passagiere fassenden CELEBRITY XPEDITION, die im Jahr 2001 als SUN BAY von der Cassens-Werft in Emden abgeliefert wurde.
Bei der Galapagos Inselgruppe im Pazifik handelt es sich um die ungewöhnlichste und eigenartigste, die man sich denken kann. Das Galapagos Archipel, auch als „Arche Noah” und letztes Naturparadies weltweit gerühmt, liegt fast 1000 km westlich der Küste von Ecuador im Pazifik. Er umfasst 13 Inseln, die größer als fünf Quadratkilometer sind, sechs kleinere sowie mehr als 40 Eilande. Die fünf Inseln Isla Isabella, Isla Santa Cruz, Isla San Cristobal, Isla Baltra und Isla Floreana sind besiedelt. Die Galapagos gehören zu den aktivsten Meeresvulkanen der Erde. Christian Eckardt · www.celebritycruises.de

 

17604 Regent Seven Seas Explorer Foto Regent Seven Seas CruisesSEVEN SEAS SPLENDOR sticht ab 2020 für Regent Seven Seas in See
Die amerikanische Reederei Regent Seven Seas Cruises, Anbieter von exklusiven Seereisen hat den Namen des nächsten Neubaus aus der „Explorer-Klasse” mitgeteilt, dass im ersten Quartal 2020 von der Fincantieri-Werft abgeliefert wird. Unter dem Namen SEVEN SEAS SPLENDOR wird das zweite Schiff in der Explorer-Klasse nach Angaben der Reederei mehr denn je Eleganz, Stil und Luxus verkörpern – Eigenschaften, die das Schwesterschiff SEVEN SEAS EXPLORER (im Bild) seit seiner Jungfernfahrt im Juli 2016 zum wohl luxuriösesten Schiff auf den sieben Weltmeeren machen.
„Die Namensgebung des Schiffs ist ein wichtiger Meilenstein der maritimen Tradition und es ist mir eine Freude zu verkünden, dass unser neues Schiff, das 2020 in See stechen soll, SEVEN SEAS SPLENDOR heißen wird”, so Jason Montague, President und Chief Executive Officer von Regent Seven Seas Cruises. „Die außerordentliche Nachfrage nach der SEVEN SEAS EXPLORER hat uns in der Entscheidung, die Flotte zu erweitern, bestätigt. Die SEVEN SEAS SPLENDOR wird Gästen eine fünfte Option sein, die unvergessliche Erlebnisse in den spannendsten Destinationen der Welt bieten wird, immer in Kombination mit dem unvergleichlichen Luxus und Servicestandard, der unsere Gäste immer wieder begeistert.”
Im Rahmen einer Lotterie wurde im September aus mehr als 2.400 Vorschlägen von Reisebüropartnern, Gästen und Mitarbeitern ein Name ermittelt. Aus mehr als 14.000 Einsendungen wurde der Name SEVEN SEAS SPLENDOR gewählt. Einzige Vorgabe war, dass der Name die Endungen -OR oder -ER enthält.
Das neue 223 Meter lange Schiff mit einer Bruttotonnage von 55.254 das auf der Fincantieri-Werft Sestri Ponente unter der Baunummer 6281 entsteht, wird ausschließlich über Suiten mit Balkonen verfügen und Platz für 750 Gäste bieten. Weitere Details wird die Reederei in Kürze mitteilen.
Die seit 25 Jahren aktive Regent Seven Seas Cruises gilt als Luxus-Reederei mit dem umfassendsten All-Inclusive-Angebot der Welt und einer vier Schiffe umfassenden Flotte, die weltweit 425 Destinationen ansteuert. Das neueste Mitglied der Flotte, die SEVEN SEAS EXPLORER, ist erst im Juli 2016 in Fahrt gekommen und wird als das wohl luxuriöseste Schiff auf den sieben Weltmeeren präsentiert. Führend im Bereich der Luxus-Kreuzfahrten, beinhalten die Preise Unterbringung in Suiten, Hin- und Rückflüge, hochgradig persönlichen Service, hervorragende Gastronomie, feine Weine und Spirituosen, Besichtigungstouren in jedem Hafen, alle Trinkgelder, Transfer und unbegrenzte WLAN-Nutzung. Aktuell wird die gesamte Flotte von Regent entsprechend des Standards der SEVEN SEAS EXPLORER für rund 125 Millionen US-Dollar umgestaltet. Christian Eckardt · https://de.rssc.com

17604 Kapitaen und Kreuzfahrtdirektor Foto Hansa Touristik StuugartDer neue Kreuzfahrtdirektor der OCEAN MAJESTY Peter Jurgilewitsch neben Kapitän Giannis Papangelis.
Foto: Hansa Touristik, Stuttgart

Neuer Kreuzfahrtdirektor bei Hansa Touristik

17 Jahre lang war Peter Jurgilewitsch Kreuzfahrtdirektor auf dem ehemaligen Traumschiff DEUTSCHLAND und bleibt auch weiterhin der klassischen Kreuzfahrt treu. Ab der Saison 2018 übernimmt er die Position des Kreuzfahrtdirektors und Lektors an Bord der OCEAN MAJESTY bei Hansa Touristik.
Hansa Touristik, eines der wenigen familiengeführten deutschen Kreuzfahrtunternehmen startet im April 2018 die Sommersaison mit einem neuen Kreuzfahrtdirektor auf der OCEAN MAJESTY. Peter Jurgilewitsch ist vielen Kreuzfahrtfans in guter Erinnerung, da er auf eine weltweite langjährige Erfahrung zurückblickt. 1998 begann er als Kreuzfahrtdirektor auf der DEUTSCHLAND und fuhr in den letzten Jahren sehr erfolgreich als Lektor auf der EUROPA und EUROPA 2 von Hapag Lloyd Cruises.
Zur Sommersaison übernimmt Peter Jurgilewitsch die Position auf dem beliebten Klassiker. Die Gäste der OCEAN MAJESTY können sich im nächsten Jahr wieder auf abwechslungsreiche Routen mit einer Kombination aus kleinen, individuellen Hafenstädten und touristischen Highlights freuen. Der Focus des Programms 2018 liegt auf dem Nordland mit den deutschen Abfahrthäfen Hamburg, Kiel und Bremerhaven. Die Höhepunkte des Baltikums mit Kaliningrad und den Hansestädten Danzig, Riga, Tallinn sowie 2 Tagen St. Petersburg gehören ebenso zum Programm der OCEAN MAJESTY wie der nördlichste Punkt Europas, das Nordkap. Aufgrund ihrer Größe fährt die OCEA MAJESTY in Norwegen die Innenpassage. Ebenso kommen die Gäste in den Genuss der Passage des Trollfjordes sowie dem Besuch der Lofoten. Der Höhepunkt der Saison ist die 21-tägige Kreuzfahrt ab/bis Hamburg zum „Arktischen Polarsommer nach Grönland und Island”. Individuelle Routen wie „Rund um Island” mit 7 isländischen Häfen oder „Zu Gast in England, Irland & Schottland” mit der Einfahrt auf der Themse und der Durchfahrt der Tower Bridge unterstreichen die Routenvielfalt. Neu im Programm 2018 ist die Route „Rund um Irland” auf den Spuren der Wikinger. Im September nimmt die OCEAN MAJESTY wieder Kurs auf das Mittelmeer mit der Passage durch den Kanal von Korinth und im Oktober führt die Route nach Israel und Ägypten und beendet damit die Saison mit einem weiteren Höhepunkt.
Die klassische OCEAN MAJESTY ist gelebte Gastfreundschaft, wie sie nur auf Schiffen mit maximal 500 Gästen möglich ist. Sie überzeugt mit deutscher Bordsprache, durch ihr modernes Konzept, die gepflegte maritime Atmosphäre an Bord und die abwechslungsreiche Küche. An Bord stehen dem Gast wahlweise ein à-la-carte- und ein Buffetrestaurant mit je einer langen, offenen Tischzeit ohne Aufpreis zur Verfügung. Unterhaltung und Erholung für jeden Geschmack durch großzügige Decksflächen, abwechslungsreiche Programme wie dem „Nachtcafé auf See”, eine frische Künstlervielfalt sowie ausgewählte „Alles-Inklusive-Reisen” runden das Angebot an Bord ab und laden die Passagiere ein, den Alltag hinter sich zu lassen und in stilvollem Ambiente zu entspannen.
www.hansatouristik.de · Christian Eckardt

17604 Kiellegung Spectrum of the Seas 6162 Foto Meyer Werft PapenburgKiellegung der SPECTRUM OF THE SEAS. Foto: Meyer Werft Papenburg, Margrit Wild

Kielllegung der SPECTRUM OF THE SEAS auf der Neptun Werft in Warnemünde
Kreuzfahrtgigant soll im Frühjahr 2019 in Fahrt kommen

In der Schiffbauhalle der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde wurde am 8. November der erste Block für das neue RCI-Kreuzfahrtschiff SPECTRUM OF THE SEAS der „Quantum-Ultra-Klasse” in der Halle auf Kiel gelegt. Kevin Douglas und Sebastian Brunila, Projektmanager von Royal Caribbean International legten den Glückscent unter den Block, bevor der Block des neuen Schiffes abgesetzt wurde.
Dieser Block ist einer von den insgesamt 74 Blöcken des neuen Luxusliners und hat ein Gewicht von 938 Tonnen. Mit dieser Kiellegung beginnt offiziell der Bau der SPECTRUM OF THE SEAS, mit der Baunummer S 700, die mit einer Vermessung von 168.800 BRZ zu den fünf größten Kreuzfahrtschiffen der Welt zählt. „Wir freuen uns sehr, diese innovativen Schiffe für Royal Caribbean zu bauen und unsere langjährige Geschäftsbeziehung weiterführen zu können”, sagte Stephan Schmees von der Geschäftsführung der Meyer Werft.
Der erste Stahlbrennschnitt für die SPECTRUM OF THE SEAS fand bereits im August 2017 im Laserzentrum der Meyer Werft in Papenburg statt. Das Maschinenraummodul des Schiffes, das im Frühjahr 2019 fertig gestellt wird, wird aber auf dem Schwesterunternehmen, der Neptun Werft gebaut. Die SPECTRUM OF THE SEAS gehört zur „Quantum-Schiffklasse”, von denen die Meyer Werft zwischen 2014 und 2016 die etwas kleineren Schwesterschiffe QUANTUM OF THE SEAS, ANTHEM OF THE SEAS und OVATION OF THE SEAS abgeliefert hat.
Die 347 Meter langen und 41 Meter breiten Schiffe der Quantum-Ultra-Klasse werden bei einer Bruttoraumzahl von 168.800 BRZ etwa 4.200 Passagieren Platz in 2090 Kabinen bieten und sind damit die derzeit zweitgrößte Kreuzfahrtschiffsklasse der Welt. Großzügige Suiten und Kabinen sowie die ersten „virtuelle Balkone” in Innenkabinen überhaupt kennzeichnen die Schiffe der Quantum-Klasse. Ein ebenso markantes Zeichen dieser Schiffsklasse ist die gläserne Aussichtskugel, der North Star auf dem Oberdeck.
Wie die Werft mitteilte, nahmen an der Kiellegung von der Meyer Werft Thomas Weigend, Stephan Schmees (Geschäftsleitung) und Carsten Pengel (Projektmanagement), von der Neptun Werft Raimon Strunck (Geschäftsführer) und Mathias Kopitzki (Projektleiter) sowie das Team von Royal Caribbean International und Thomas Murken von der Klassifikationsgesellschaft DNV GL teil. Chruistian Eckardt

Kiellegung Spectrum of the Seas 4046 Foto Meyer Werft Papenburg Margrit WildIm Bild v.l.n.r: Thomas Murken (DNV GL), Thomas Weigend (Meyer Werft), Carsten Pengel (Meyer Werft), Mathias Kopitzki (Neptun Werft), Stephan
Schmees (Meyer Werft), Raimon Strunck (Neptun Werft), Kevin Dopuglas (Royal Caribbean), Sebastian Brunila (Royal Caribbean).
Foto: Meyer Werft Papenburg, Margrit Wild

17604 20080318 Venedig 015 Foto Hafen VenedigSchon seit langem schwelte ein Streit zwischen Kultur- und Umweltschützern mit der Tourismusbranche, da die großen Kreuzfahrtschiffe im Kanal von Giudecca zu dicht an venezianischen Sehenswürdigkeiten vorbeifahren. Foto: Hafen von Venedig

 

Schattenseiten des Kreuzfahrt-Booms – Kreuzfahrtriesen sollen aus Venedig verschwinden

Nach jahrelangem Streit über die großen Kreuzfahrtschiffe in der Lagune und dem historischen Zentrum von Venedig, sollen nun nach Ankündigung der italienischen Regierung die immer größer werdenden Schiffe ab 2020 nicht mehr zum Bild der Lagunenstadt und des Markusplatzes gehören. Als Alternative zum Kreuzfahrtterminal im historischen Zentrum von Venedig soll nun in der Industriestadt Marghera vor den Toren Venedigs, ein neues Kreuzfahrtterminal entstehen, an dem Kreuzfahrtschiffe, die größer als 55.000 BRZ sind, abgefertigt werden.
Ausgearbeitet wurde der Kompromiss von einer Arbeitsgruppe unter Führung des italienischen Verkehrsministers Graziano Delrio, der das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen nun verkündete. Demnach sollen zukünftig Kreuzfahrtschiffe, die größer als 55.000 BRZ vermessen sind, eine andere Route fahren und ab 2020 in der Industriestadt Marghera am Rande der Lagune auf dem Festland ein neues Kreuzfahrtterminal ansteuern. Dieses muss erst noch für einen bislang nicht genannten Preis gebaut werden, dass aber auch erst in drei bis vier Jahren in Betrieb genommen werden kann. Die Kreuzfahrtriesen sollen dabei die bereits vorhandene Fahrrinne für Fracht- und Containerschiffe nach Marghera nutzen. Die ursprüngliche Idee eines Offshore-Terminals außerhalb der Lagune ist also vom Tisch. Somit dürfen zukünftig nur noch kleinere Kreuzfahrtschiffe die attraktive Route durch den Giudecca-Kanal am Markusplatz nutzen.

Jahrelanger Streit zwischen Umweltschützern und Tourismusbranche
Schon seit langem schwelte ein Streit zwischen Kultur- und Umweltschützern mit der Tourismusbranche, da die großen Kreuzfahrtschiffe im Kanal von Giudecca zu dicht an venezianischen Sehenswürdigkeiten vorbeifahren. Kritiker sehen dabei das Unesco-Welterbe Venedig sowie das sensible ökologische Gleichgewicht in der Lagune bedroht. Die Unesco hatte die Stadt Venedig bereits gewarnt, so bald wie möglich etwas gegen das Problem mit den Kreuzfahrtschiffen und dem Massentourismus zu unternehmen. Die aktuelle Ankündigung war zu erwarten, denn schon seit vielen Jahren gibt es einen Kampf zum Schutz der venezianischen Lagunenstadt. Zwar wurden in der Vergangenheit immer mal wieder Tonnage-Beschränkungen oder auch die Beschränkungen bei der Anzahl der Anläufe verkündet, die dann aber von italienischen Verwaltungsgerichten wieder aufgehoben wurden.
Die Tourismus-, aber auch die Kreuzfahrtindustrie befürchtet nun durch das Verdrängen der bis zu 6.000 Passagiere fassenden Kreuzfahrtschiffe auf ein Terminal am Festland, erhebliche Umsatzeinbußen, denn immerhin werden allein in diesem Jahr wieder rund 500 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen mit jährlich mehr als 1,4 Millionen Passagieren an den insgesamt drei Terminals, darunter am Hauptanleger Stazione Marittima inmitten von Venedig gezählt.
Erst vor kurzem äußerte sich der Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) öffentlich zum Thema Venedig, um die lokalen Fakten und einen Ausblick im Namen ihrer Mitglieder, auch für Alternativrouten, vorzustellen, da man den nun vorgestellten Plan kritisiert.
Nach Angaben der CLIA beschäftigt die Kreuzfahrtbranche fast 4.300 Mitarbeiter in 200 Unternehmen in und um Venedig. Die Venedig anlaufenden Schiffe erwirtschaften insgesamt 436,6 Millionen € im Jahr auf Landesebene, in Form von Direktausgaben durch Passagiere, Unternehmen und Schiffsbesatzungen. Von dieser Gesamtsumme werden 283,6 Millionen € in Venedig und Umgebung bzw. 153 Millionen € in weiteren Regionen Italiens ausgegeben.
Eine Lösung hinsichtlich der Fragen im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtverkehr in Venedig befindet sich bereits seit fünf Jahren auf der Tagesordnung der CLIA. Zurzeit haben Kreuzfahrtgesellschaften den Zugang zur Lagune auf Schiffe mit mehr als 96.000 Tonnen freiwillig beschränkt. Außerdem haben sie die Gesamtanzahl von Anläufen beschränkt. In Folge dessen hat Venedig eine halbe Million Passagiere verloren (von 1,8 Millionen im Jahr 2013 auf 1,4 Millionen im Jahr 2017). Würde man künftig allen großen Schiffen den Zugang zur Lagune verwehren, würde sich die Anzahl der Passagiere in Venedig um 90 % gegenüber den Zahlen von 2012 verringern, was zu 85 % geringeren Ausgaben für lokale Waren und Dienstleistungen (40 Millionen € – ursprünglich 283,6 Millionen €) führen würde. Die Beschäftigung würde um 83 % (600 Beschäftigte statt der heutigen 3.600) sinken.
CLIA ist entschlossen, schnellstmöglich eine alternative Route für die Durchfahrt großer Schiffe nach Venedig zu finden. So wurde kürzlich der Zugang über den Kanal Vittorio Emanuele III simuliert. Dabei haben drei große Reedereien im Sommer dieses Jahres gemeinsame Übungen an Simulatoren durchgeführt. Hierbei wurden die Schiffe hinsichtlich einer Vielzahl von – teilweise sogar sehr widrigen – Wetterbedingungen getestet. Diese Übung lieferte nach Angaben von CLIA positive und ermutigende Ergebnisse, so dass man nun mit den Hafenbehörden an einer praktischen Umsetzung zusammenarbeiten wird. Christian Eckardt

17604 Lindblad Neubau Ulstein Foto Lindblad ExpedtionsNeben der speziellen X-Bow-Bugform (gesprochen „Crossbow”), wird der Neubau über eine sehr hohe Eisklasse für den Zugang in die Polarregionen verfügen. Animation: Lindblad Expedtions

 

Amerikanische Lindblad-Reederei bestellt X-Bow-Kreuzfahrtschiff bei Ulstein-Group

Die amerikanische Lindblad Expeditions vereinbarte jetzt mit der norwegischen Ulstein-Gruppe den Bau eines neuen Expeditionskreuzfahrtschiffes mit einer Kapazität für 138 Passagiere mit dem innovativen X-Bow-Design, der bislang vor allem bei Offshore-Versorgungsschiffen in der Öl- und Gasindustrie Anwendung gefunden hat. Diese Bugform sorgt für einen verringerten Treibstoffverbrauch und bietet mehr Stabilität bei rauer See.
Der Neubau zum Preis von rund 135 Millionen US-Dollar soll im ersten Quartal 2020 ausgeliefert werden, weiterhin wurde eine Option für zwei weitere Schiffe unterzeichnet. Neben der speziellen, von der Ulstein-Group patentierten X-Bow-Bugform (gesprochen als „Crossbow”), wird der Neubau über eine sehr hohe Eisklasse für den Zugang in die Polarregionen verfügen. Erweiterte Treibstoff- und Wassertanks sorgen für längere Einsätze in abgelegenen Gebieten. Weiterhin werden die im Yachtbau üblichen „Zero-Stabilisatoren” eingebaut, die für die notwendige Ruhe des Schiffes sorgen, wenn es nur mit geringer Fahrt verkehrt oder das Schiff zum Ausbooten auf Reede vor einem Hafen liegt.
Das Schiff wird über 69 geräumige Kabinen und Suiten, darunter 12 Kabinen für Alleinreisende verfügen, wobei 75 % der Kabinen über einen Balkon verfügen werden. Neben einem Wellness- und Fitnessbereich mit Behandlungsräumen, Saunen mit Entspannungsbereich und einen Yogaraum stehen den Gästen auch zwei Infinity-Jacuzzis zur Verfügung.
Zur Erkundung der vorbeiziehenden Landschaft vom Schiff aus, wird es mehrere innen und außenliegende Aussichtsplattformen geben. Für die Anlandung werden Zodiacs mitgeführt und für die Landgänge stehen Langlaufskier, aber auch ein ferngesteuertes Fahrzeug zur Verfügung. Weiterhin wird auf dem Neubau ein Hubschrauberlandeplatz installiert. Weitere Details wird die Reederei demnächst noch mitteilen.
Die spezielle X-Bow-Bugform wurde von der Ulstein-Group vor rund 15 Jahren speziell für Offshorefahrzeuge, die oftmals bei schweren Seebedingungen zum Einsatz kommen, entwickelt. Schiffe mit dieser Bugform, ohne den sonst üblichen Wulstbug, verfügen über einen höheren Auftrieb bei geringerem Eintauchen, was zu weicheren Seegangsbewegungen und somit mehr Komfort für die Passagiere führt. Das erste Schiff mit dieser besonderen Bugform war der Schleppversorger BOURBON ORCA der norwegischen Bourbon Offshore Marine. Mittlerweile fahren über 100 Schiffe mit dieser Bugform durch die Weltmeere, wovon allein schon 45 in China produziert wurden, wie die Werft mitteilt. Inzwischen entwickelten die Ulstein-Ingenieure die Bugform auch für den boomenden Kreuzfahrtmarkt, speziell für die aufstrebende Klasse der Explorer-Schiffe weiter, die Reisen in entlegene Gebiete etwa in die Richtung Antarktis oder Arktis unternehmen. So hat erst kürzlich die in Miami ansässige Reederei SunStone Ships mit einer chinesischen Werft einen Vorvertrag über den Bau von vier eisgängigen jeweils 104 Meter langen und 18,2 Meter breiten Explorer-Kreuzfahrtschiffen mit dem patentierten X-Bow-Design geschlossen. Die Neubauten werden für Einsätze in arktischen Gewässern über die Eisklasse 1A beziehungsweise PC 6 verfügen und sollen in den 80 bis 95 Kabinen je nach Konfiguration 160 bis 200 Passagiere unterbringen. Für die Fertigung der Innenausstattung wurde das finnische Unternehmen Mäkinen beauftragt, das dann auf dem chinesischen Werftgelände in Shanghai die Kabinenfertigung durchführen wird. Das Innendesign entwirft das schwedische Designbüro Tillberg. Die vom Bureau Veritas klassifizierten und bis zu 15 Knoten schnellen Expeditionsschiffe werden nach der Ablieferung an Kunden im weltweiten Einsatz verchartert. Der erste Neubau soll bereits im August 2019 in Fahrt kommen, die nachfolgenden Einheiten in Abständen von sechs Monaten.
Lindblad Expeditions Inc. mit Sitz in New York und Seattle (USA) wurde 1979 von dem schwedisch-amerikanischen Forscher Lars-Eric Lindblad gegründet. Das Unternehmen betreibt derzeit sieben kleine Expeditionsschiffe, sowie vier weitere in Vollcharter, mit maximal 148 Passagieren. Seit 2004 erfolgt die Kooperation mit der National Geographic Society, die die Schiffe in entlegene Regionen der Weltmeere, so zum Beispiel in die Arktis und Antarktis, zu den Galapagos-Inseln, in den Amazonas aber auch nach Alaska, ins Mittelmeer oder nach Neuseeland führt. Erst in diesem Jahr hatte Lindblad Expeditions erstmals ein in den USA entwickeltes und produziertes Expeditions-Kreuzfahrtschiff, die NATIONAL GEOGRAPHIC QUEST für maximal 100 Gäste von der Werft Nichols Brothers im US-Bundesstaat Washington erhalten, ein Schwesterschiff, die NATIONAL GEOGRAPHIC VENTURE folgt im Sommer 2018. Christian Eckardt

17604 David Hasselhoff vor COSTA FAVOLOSA 1 Foto Costa Kreuzfahrten HHDavid Hasselhoff vor seinem legenären Wunderauto K.I.T.T. aus der Serie „Knight Rider” und der COSTA FAVOLOSA. Foto: Costa Crociere, Genua + HH

David Hasselhoff feiert Liveshow an Bord der COSTA FAVOLOSA
Baywatch-Star beglückt die Fans auf Hoher See

Wer kennt sie nicht, die legendäre 90er-Jahre-Serie „Baywatch” mit Hauptdarsteller David Hasselhoff in der Rolle des Rettungsschwimmers Mitch Buchannon? Am 4. November stachen rund 600 glückliche Fans zusammen mit dem inzwischen 65-jährigen US-Schauspieler und Sänger David Hasselhoff an Bord der COSTA FAVOLOSA zu einer einmaligen Fankreuzfahrt in See.
Der österreichische Reiseveranstalter Geo Reisen hat diese Kreuzfahrt ganz speziell für den US-Schauspieler, der in den 80er und 90er Jahren durch seine Hauptrollen in den Serien Knight Rider und Baywatch Kultstatus erreicht hat, organisiert. Die Fans hatten so die einmalige Gelegenheit, ihr Idol live und persönlich zu treffen und mit ihm fünf aufregende Tage auf einer Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer zu erleben. Die Tour startete in Savona und geht über die Städte Civitavecchia/Rom, Barcelona und Marseille. Am 9. November endet die Reise wieder in Savona.
Die Gäste der Fankreuzfahrt kamen aus der ganzen Welt, die meisten von ihnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Großbritannien und den USA. Viele von ihnen schätzen Hasselhoff nicht nur als Schauspieler, sondern sind auch Fans seiner Musik. Mit seinem 1989 veröffentlichtem Hit „Looking for Freedom” war er wochenlang auf Platz 1 der deutschen Hitparade. Während der Kreuzfahrt gibt David Hasselhoff zwei exklusive Konzerte im Theater der COSTA FAVOLOSA. Neben Autogramm-Stunden gibt es immer wieder Möglichkeiten für die Fans, ganz nah an den Star heranzukommen und einmalige Momente zu erleben.
Für alle, die Hasselhoff nicht an Bord der COSTA FAVOLOSA erleben können, gibt es hierzu Gelegenheit im Frühjahr 2018: Im April geht Hasselhoff, der zuvor aber noch seine rund 30 Jahre jüngere Verlobte Hayley heiraten wird, auf große Tournee ‚30 Years Looking For Freedom’ und kommt dabei auch nach Deutschland. Das wird eine große Nummer bis in den Mai hinein. „Vorher wird es mit der Hochzeit vermutlich nichts mehr”, erklärt Hasselhoff.
Den großen internationalen Durchbruch war für Hasselhoff im Jahr 1982 die Serie „Knight Rider” mit seinem Wunderauto K.I.T.T. Diese Serie machte Hoff, wie er von seinen Fans genannt wird, zu der Zeit zu dem meist gesehenen Star der TV-Geschichte. Er selbst bezeichnete später die Zeit bei „Knight Rider” als die schönste Zeit seines Lebens. Die Serie „Baywatch”, der größte Erfolg von Hasselhoff, war ganz am Anfang ein großer Flopp und die Serie wurde zunächst nach nur einer Staffel im Jahr 1989 abgesetzt. Da Hasselhoff aber an den Erfolg der Serie glaubte, übernahm er selbst die Produktion der Serie – mit Erfolg: Die elf „Baywatch”-Staffeln hatten in 144 Ländern pro Woche über eine Milliarde Zuschauer. Damit gilt „Baywatch” bis heute als die erfolgreichste TV-Serie aller Zeiten.
Auch die Musikkarriere verlief, zumindest in Europa für Hoff sehr erfolgreich. Seine Single „Looking for Freedom” stand in Deutschland, zu den Zeiten des Mauerfalls, acht Wochen an der Spitze der Charts. Nur in seinem Heimatland Amerika klappte sein Erfolg nicht so recht.
Nach dem Ende von „Baywatch” wurde es eine zeitlang wesentlich ruhiger um den selbstironischen Hoff und er machte eher Negativschlagzeilen mit der Scheidungsschlacht seiner damaligen Frau und durch Alkoholeskapaden. Aber seit einigen Jahren ist er zurück auf der Showbühne, unter anderem mit der neuen Show „Hoff the Record” im britischen Fernsehen.
Die italienische Costa Crociere, Genua, ist Teil der Carnival Corporation & plc, des weltweit größten Freizeit- und Reisekonzerns. Zur Costa Flotte gehören heute 15 Schiffe, die unter italienischer Flagge auf über 140 verschiedenen Routen in 260 Destinationen fahren, beschäftigt sind dort 19.000 Mitarbeiter. 2018 feiert das Unternehmen 70-jähriges Jubiläum.
Mit der COSTA SMERALDA wird im Oktober 2019 von der Meyer Turku Yard das erste von zwei neuen, besonders umweltfreundlichen Kreuzfahrtschiffen in Dienst gestellt, die zu 100 Prozent mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden können. Reisen mit der COSTA SMERALDA im westlichen Mittelmeer sind ab Frühling 2018 buchbar. www.costakreuzfahrten.de · Christian Eckardt

17604 Virgin Voyages Ship 1 Front Rendering Virgin Cruises 2Der 278 Meter lange und 38 Meter breite Neubau wird bis zu 2.860 Passagieren in rund 1.400 Kabinen Platz bieten, zudem finden sich Unterkünfte für
rund 1.150 Crewmitglieder.
Animation: Fincantieri, Sestri Ponente/Genua

 

Kiellegung bei Fincantieri für ersten Virgin Voyages-Neubau

Virgin Group Gründer Sir Richard Branson und Virgin Voyages President und CEO Tom McAlpin waren am 31. Oktober Gastgeber in der italienischen Hafenstadt Genua bei einem so genannten „Ship Tease”-Event, bei dem wichtige Details über den ersten von drei Kreuzfahrtneubauten bekannt gegeben wurden. Zum Abschluss erfolgte dann im Baudock der Werft Sestri Ponente die offizielle Kiellegung des noch namenlosen 110.000-BRZ-Neubaus mit der Baunummer 6287, der im Jahr 2020 in See stechen wird. Die beiden weiteren Neubauten sollen dann 2021 und 2022 von Fincantieri abgeliefert werden.
Bei dem Showähnlichen Event, dass auch in den sozialen Netzwerken live übertragen wurde, begrüßte der charismatische Milliardär Branson unter anderem auch den CEO von Virgin Voyages, Tom McAlpin, wobei beide, musikalisch untermalt von den Rolling Stones von einem Werftkran auf die Bühne heruntergelassen wurden. Zu späterer Stunde performte dann noch der britische Sänger und Songwriter Boy George das Event. Der mit einem Grammy Award ausgezeichnete Künstler und guter Freund von Branson fungierte an diesem Abend als House-DJ.
Der 278 Meter lange und 38 Meter breite Neubau wird bis zu 2.860 Passagieren in rund 1.400 Kabinen Platz bieten, zudem finden sich Unterkünfte für rund 1.150 Crewmitglieder. Bei 93 Prozent der Gästekabinen handelt es sich dabei um Außenkabinen, wobei 83 Prozent über einen eigenen Balkon verfügen. Zukünftig soll der Neubau dann ganzjährig Karibikreisen von Miami aus unternehmen. Als Resonanz einer Kunden- und Reisebürobefragung wird Virgin Voyages die Reisen als ein so genanntes „Adults-Only” Konzept vermarkten, also nur für Reisende ohne Kinder, ab einem Alter ab 18 Jahren. Bei dem Design spricht Sir Richard Branson von einem „Lady Ship” wobei an dem silbergrauen Schiffrumpf im Bereich des fast senkrechten Bugs eine Meerjungfrau neben dem Reedereilogo angezeichnet wird, in Anlehnung an die historischen Schiffe, die mit einer Galionsfigur geschmückt wurden.
Schon bei dem Brennstart für den Neubau verwies Virgin Voyages darauf, modernste Umwelttechnik bei den Neubauten einzubauen. So wurde kürzlich mit Scanship, einem Anbieter von modernsten Abfall- und Abwassermanagementsystemen ein Vertrag unterzeichnet. Bei dem Stahlzuschnitt im Frühjahr 2017 teilte Branson mit, dass man mit dem schwedischen Unternehmen Climeon AB einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hat. Dabei wird Climeon AB ein System zuliefern, dass in einem umweltfreundlichen Verfahren Warmwasser in Strom umwandelt. „Die Umwandlung von Warmwasser in Strom wird eine bedeutende Quelle für die Energieproduktion auf Kreuzfahrtschiffen sein”, erklärte Thomas Öström, Gründer und CEO von Climeon AB. So soll das neue Climeon Ocean System dabei helfen, den jährlichen CO2-Ausstoss pro Schiff um 5.400 Tonnen zu reduzieren
Erst im Dezember 2016 wurde mit der italienischen Fincantieri-Werftengruppe ein verbindlicher Vertrag für insgesamt drei Kreuzfahrtschiffe im Gesamtwert von etwa 2 Milliarden Euro unterzeichnet hat. Die Finanzierung der Neubauten erfolgt durch ein Konsortium, an dem das Private-Equity-Unternehmen Bain Capital und die Virgin Group beteiligt sind.
Der Erfolg des 67-jährigen Selfmade-Multimilliardärs Branson fing vor 47 Jahren an, als er den Schallplattenversand Virgin gründete und ihn zum Plattenlabel Virgin Music ausbaute. Danach gründete er ein Unternehmen nach dem anderen, heute gehören zu der Virgin Group mehr als 40 Unternehmungen wie unter anderem eine Fluggesellschaft (Virgin Airways), ein Radiosender (Virgin Radio) und eine Hotelkette (Virgin Hotels). Für seine Verdienste um das Unternehmertum erhielt Branson Dank von höchster Stelle: Im Jahr 2000 ernannte Queen Elizabeth II ihn zum Ritter, seitdem darf er sich Sir Richard Branson nennen. Christian Eckardt

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