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ARAG-Verbrauchertipps

Kulanz im Hitzechaos

Nicht nur die Temperaturen erreichen in diesem Sommer Rekordwerte, sondern auch die damit verbundenen Schäden. Besonders betroffen sind Reisende, die unter den defekten Klimaanlagen der Deutschen Bahn zu leiden haben. Nicht ausgelegt für Temperaturen über 32 Grad Celsius, bricht die Klimaregelung in vielen Zügen zusammen, Hitzschlag und Ohnmacht sind die Folge. Welche Leistungen Sie in diesem Fall von der Deutschen Bahn erwarten können, darüber klären die ARAG Experten auf.

Heiss, Heisser, Bahnfahren
Seit 10. Juli sind in etwa 41 Fernzügen der Deutschen Bahn die Klimaanlagen ausgefallen. Passagiere litten unter Temperaturen um die 50 Grad, von Hitze-Kollaps und Ohnmacht wurde berichtet. Da die Fenster oftmals nur unter Gewalt zu öffnen gewesen wären, und das Bahnpersonal lediglich ungenügende Maßnahmen ergreifen konnte, wächst die Zahl der Geschädigten stetig an. Allein die Polizei Münster hat nach dem Hitzeunfall in Bielefeld bis heute 66 Beschwerden von Reisenden erhalten.

Keine Rechte, keine Pflichten
Während aber im Fall einer Bahnverspätung die Rechte der Reisenden eindeutig geregelt sind, müssen die Betroffenen eines Klimaanlagen-Ausfalls eine Entschädigung vor Gericht erkämpfen. Zwar hat die Bahn eine so genannte „Fürsorgepflicht gegenüber ihren Passagieren, die sagt aber nichts über die „Temperierung der Reise aus. So stoppt etwa die Bahn Züge bei einem Totalausfall der Klimaanlage, ist aber nicht zur Vergabe von Freigetränken verpflichtet – wie zum Beispiel bei einer Verspätung von über einer Stunde. Passagieren bleibt also einzig und allein, auf die Kulanz der Bahn zu hoffen.

Schadenszahlung, Schmerzensgeld
Obwohl Fenster in Bahnwaggons häufig nur dadurch zu öffnen sind, dass man, wie im Notfall, die Scheibe einschlägt, ist auch dieses Vorgehen, trotz Temperaturen wie im Backofen, nicht erlaubt. Die Bahn sieht dies nur bei Notfällen vor, und verlangt bei Missachtung dieser Vorschrift eine Schadenszahlung für die entstandenen Schäden. Andererseits können hitzegeschädigte Passagiere nicht von Entschädigungsgeldern ausgehen, denn diese sind nur bei Zugverspätungen vorgesehen. Allein durch das Haftpflichtgesetz ist es Passagieren möglich, Ansprüche auf Schmerzensgeld geltend zu machen, denn bei einer Gefährdung der Gesundheit sieht dieses Gesetz einen Schadensersatz vor. Die Bahn gab aber jetzt an, sich mit den Betroffenen außergerichtlich über Schmerzensgeldzahlungen einigen zu wollen.


Eine Seefahrt, die ist lustig ...

Für den Fall, dass die Seereise jedoch einmal nicht so lustig und schön verlaufen ist, wie in dem Volkslied versprochen, hat das Europäische Parlament am 6. Juli 2010 neue Regelungen für Fahrgäste im Schiffsverkehr beschlossen. Davon die EU-Bürger ab dem Jahre 2012 profitieren; ausgenommen sind Flussfähren, historische Schiffe und solche mit weniger als 12 Passagieren. Damit werden nach den Neuregelungen für Bahn- und Flugreisende auch die Rechte von Passagieren auf anderen Reisewegen gestärkt. ARAG Experten nennen die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Bei Verspätungen der Abfahrt um mehr als 90 Minuten haben die Fahrgäste Anspruch auf Erstattung des Fahrpreises in voller Höhe sowie Rücktransport an den Heimatort oder Beförderung zum Reiseziel auf andere Weise. Der Reiseanbieter muss zudem für eine kleine Mahlzeit und Getränke sorgen und bis zu 3 Übernachtungen für höchstens 80 Euro bezahlen, wenn das Schiff verspätet abfährt.
  • Bei Verspätung des Schiffes am Zielort ist ein Teil des Fahrpreises zu erstatten, wenn diese nicht durch schlechtes Wetter oder außergewöhnliche Ereignisse bedingt war.
  • Den Fahrpreis mit Gutscheinen zu erstatten, ist nur mit Einverständnis des Fahrgastes möglich.
  • Personen mit eingeschränkter Mobilität dürfen die Reisen nicht mehr verweigert werden. Der Reiseveranstalter muss allerdings bis 48 Stunden vor Reisebeginn über etwaige Handicaps von Mitreisenden informiert werden, damit alle notwendigen Hilfen bereitstehen können.
  • Bei Gepäckverlust oder Beschädigung soll eine Entschädigung von bis zu 1.800 Euro möglich sein.
  • Bei Unfällen haften die Reiseunternehmen uneingeschränkt für Verletzungen und Todesfälle.

Auch für Busreisende ist eine Verbesserung geplant. Beispielsweise soll hier bei verspäteter Abfahrt von mehr als 2 Stunden Rückerstattung des Reisepreises oder Beförderung zum Ziel auf andere Weise verlangt werden können. Ist letzteres nicht möglich, ist vorgesehen, dass der Reisende Anspruch auf 50 Prozent des Reisepreises zusätzlich zu der Fahrpreisrückerstattung hat, erläutern ARAG Experten. Auch bei verspäteter Ankunft soll ein Anspruch auf teilweise Erstattung des Reisepreises, gestaffelt nach dem Grad der Verspätung, bestehen. Die Abstimmung über die Fahrgastrechte-Regelung im Busverkehr steht jedoch noch aus.

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Fahrberichte


Foto: Opel, Rüsselsheim


Der neue Opel Meriva
FlexDoor, FlexSpace, FlexRail und FlexFix machen den Meriva zum Vielseitigkeits-Champion. Der Minivan setzt mit diesen neuartigen Konzepten für Türsystem, Sitzkonfiguration, Mittelkonsole und Fahrradtransportsystem neue Standards in Sachen Variabilität. Zudem überzeugt er durch innovatives, fließendes Design mit dem Fokus auf Qualität. Basierend auf der Kompaktklassen-Architektur und der neuen Opel-Qualität rückt der Meriva damit innerhalb des Van-Segments auf ein sicht- und fühlbar höheres Niveau.
Gewöhnungsbedürftig öffnen die an der C-Säule angeschlagenen hinteren Türen. Die unabhängig voneinander öffnenden vollwertigen Türen, FlexDoors genannt, sind einmalig in der Fahrzeug-Großserienproduktion. Sie erleichtern den Ein- und Ausstieg für die Fondpassagiere ganz erheblich. Im Gegensatz zu konventionellen, vorn verankerten Türen ermöglichen die FlexDoors des Meriva den Zustieg an der Stelle, wo sich der größtmögliche Platz bietet. Das Resultat ist ein signifikanter Vorteil in Sachen Ergonomie. So können Eltern, die ihren Nachwuchs im Kindersitz unterbringen wollen, bequem in jenem Bereich hantieren, der normalerweise von der geöffneten Tür versperrt wird. Personen, die aussteigen wollen, gleiten ganz einfach von den Rücksitzen, statt sich über das Radhaus drehen zu müssen. Die Türen des Meriva – auch die vorderen – öffnen sich bis zu einem Winkel von nahezu 90 Grad und somit deutlich weiter als herkömmliche Türen. Das steigert den Komfort – auch beim Beladen – erheblich.
Die Opel-Ingenieure entwickelten ein völlig sicheres Verriegelungssystem. Die elektrischen Schlösser aktivieren sich automatisch bei Geschwindigkeiten über 4 km/h, so dass die Türen während der Fahrt immer verriegelt sind. Für die Funktions- und Betriebssicherheit des ausgeklügelten FlexDoor-Sicherheitssystems sorgt die elektronische Überwachung der mechanischen und elektrischen Schließeinheiten.
Ein weiteres Merkmal des Meriva ist das FlexRail Ablagekonzept für die Mittelkonsole. Dank FlexRail lassen sich die kleinen Dinge des täglichen Lebens bequem und einfach unterbringen – ob Handtasche, Zeitschriften, MP3-Player, CDs oder Kosmetik-Tücher. Den durch die hohe Position des Schalthebels und der serienmäßigen elektrischen Handbremse zusätzlich gewonnenen Raum ermöglicht in allen Meriva-Varianten zusätzliche Ablagemöglichkeiten zwischen den Vordersitzen.
Darüber hinaus glänzt der neue Meriva durch weitere, optimierte Ablagemöglichkeiten im gesamten Innenraum. Für all die Dinge, die Autofahrer nach Untersuchungen der Opel-Marktforschung üblicherweise an Bord haben, findet sich ein sicherer Platz, beispielsweise passt eine 1,5-Liter-Flasche in die Staufächer der Vordertüren.
FlexSpace, das innovativste Sitz-Konzept im Minivan-Segment, ermöglicht die variable Gestaltung des Fonds – ohne Sitze ein- oder auszubauen. Das System wurde so verbessert, das es einfach und intuitiv zu bedienen ist. So lassen sich die Rücksitze jetzt mit einem Handgriff verschieben und die Rücksitzlehnen umklappen.
Der flexible Innenraum lässt sich leicht vom Fünf- über einen Vier- in einen Zweisitzer verwandeln. Besonderer Clou: Die beiden äußeren Rücksitze lassen sich für noch mehr Bein- und Schulterfreiheit variabel nach innen und hinten schieben. Um ein maximales Ladevolumen zu erhalten, können darüber hinaus die Rücksitze so umgeklappt werden, dass eine ebene Ladefläche entsteht.
Dazu kommt ganz neu im Meriva der FlexFix-Fahrradträger. Dieses in die Heck-Stoßstange integrierte Opel-System wird einfach wie eine Schublade herausgezogen.

 

Dadurch gestaltet sich der Fahrradtransport ganz bequem und kinderleicht – ohne weitere Hilfsmittel oder Platzbedarf in der Garage. Auf den FlexFix-Träger passen zwei Fahrräder. Wird er nicht gebraucht, verschwindet er unsichtbar im Stoßfänger.

Die neu entwickelten Sitze sind körpergerecht ausgeformt und wie in der Mittelklasse großzügig dimensioniert. Sie bieten einen Komfort, wie er sonst nur in größeren Fahrzeugen üblich ist. Auch die Einstellmöglichkeiten sind führend in dieser Klasse. Die ergonomischen Sitze mit variabler Sitzflächenneigung, elektrisch einstellbarer Lordosenstütze, vierfach verstellbaren Kopfstützen und ausziehbarer Oberschenkel-Auflage sind optional für die Meriva-Varianten Edition und Cosmo lieferbar. Sie tragen das Gütesiegel der unabhängigen Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.
Der neue Meriva bietet dank erhöhter Sitzposition gute Übersicht und nochmals verbesserte Sicht nach vorn und hinten. Der niedrige Kühlergrill, schmalere, neu angeordnete A-Säulen und größere Dreiecksfenster in den Vordertüren ermöglichen einen optimalen Überblick. Das charakteristische Wellen-Design der Schulterlinie vergrößert die hinteren Seitenscheiben nach unten und verbessert so besonders für Kinder die Sicht von den Rücksitzen nach außen. Für mehr Sicherheit sorgen außerdem das Adaptive Fahrlicht AFL mit dynamischem Kurvenlicht und statischem Abbiegelicht.
Erstmals bietet Opel im Meriva als Option das Panorama-Sonnendach an. Ausgerüstet mit einer elektrischen Jalousie, ist es mit einer Länge von fast zwei Metern das größte im Segment der kompakten Monocabs.
Wie der Insignia und der neue Astra verkörpert auch der Meriva innen wie außen die neue Design-Sprache von Opel – die Verbindung von skulpturhafter Formgebung mit deutscher Ingenieurskunst.
Die geschwungene, komplett umlaufende Armaturentafel und die flache Neigung der Mittelkonsole erzeugen im Innenraum eine warme, einladende Atmosphäre. Der Innenraum lässt sich mit sechs verschiedenen Farb- und Ausstattungslinien gestalten, von klassischer, zeitgemäßer Eleganz bis zu urbanen Schick. Dies ist das größte Auswahlspektrum, das Opel je für ein einzelnes Modell angeboten hat.
Unterm Strich bietet der neue Meriva ein ausdrucksstarkes Design und mehr Flexibilität. Er unterstreicht damit seine führende Position im europäischen Segment der kompakten Monocabs. Noch nie bildeten Form und Funktion eine so harmonische Einheit. Opel

 

Foto: Opel, Rüsselsheim
 

Foto: Opel, Rüsselsheim


Foto: Peugeot, Saarbrücken

 

Peugeot Expert Tepee Prémium 2.0 HDI FAP 135

Der Peugeot Expert Tepee ist innerhalb der Expert-Modellreihe der Großraum-Kombi mit Reise- und Familienqualitäten. In seinen drei Ausstattungsversionen Esplanade, Tendance und Prémium bietet er individuell unterschiedliche Lösungen für den kombinierten Personen- und Warentransport (Esplanade), viel Platz und Komfort für Familie und Freizeit (Tendance) und luxuriösen Langstreckenkomfort für Personen-Transport und Vielfahrer (Prémium).

Der Fronttriebler ordnet sich auf dem deutschen Markt in das klassische Feld der 2,8- bis 3,0-Tonner Großraumlimousinen auf Transporterbasis ein.

Die vielfältigen Möglichkeiten an Sitzkombinationen lassen hinsichtlich der zur Passagierzahl passenden Laderaumverhältnisse keine Wünsche offen. In der Maximalkonfiguration finden im Tepee acht Passagiere plus Fahrer Platz: Jeweils drei auf den beiden Dreier-Reihen im Fond und zwei Personen auf der optionalen Beifahrer-Doppelsitzbank.

Durch das Angebot zweier Gesamtlängen bietet der Expert Tepee ein ausgewogenes Verhältnis von möglicher Passagierzahl und adäquatem Gepäckraum. Realisiert werden die beiden Längen L1 (4,81 Meter) und L2 (5,14 Meter) durch eine Kombination von etwa 1/3 über einen verlängerten Radstand und von etwa 2/3 aus dem verlängerten hinteren Überhang. Dieses Konzept bietet bei ausgebauter dritter Sitzreihe und Beladung bis unter die Laderaumabdeckung mit 1.068 Liter bei der Version L1 und 1.400 Liter bei der Version L2 (nach VDA) enorm viel Kofferraum. Bei Beladung bis unter das Dach und ausgebauter zweiter und dritter Sitzreihe erreicht der Expert Tepee sogar ein Kofferraumvolumen von 3.015 Liter (Version L1) oder 3.693 Liter (Version L2). Als zeitweiliger Lasten-Transporter mit komplett herausgenommenen Sitzreihen verfügt der Expert Tepee über einen 2,26 Meter (L1) beziehungsweise 2,56 Meter (L2) langen, 1,26 Meter hohen und 1,60 Meter breiten Laderaum, der sich zwischen den Radkästen auf nur 1,24 Meter verschmälert.

Der Diesel-Motor mit 100 kW (136 PS) im Testwagen verfügt über 2,0 Liter Hubraum und ist mit Drehzahl senkenden Sechsgang-Schaltgetrieben kombiniert. Die 100 kW-Variante ist serienmäßig mit dem von Peugeot entwickelten Rußpartikelfiltersystem FAP ausgerüstet. Alle HDi werden über eine Common-Rail-Einspritzanlage (1.600 bar) mit Kraftstoff versorgt. Mehrstufen-Einspritzung und gekühlte Abgasrückführung sorgen für eine leise Verbrennung und niedrige Stickoxidwerte.

Bereits die Einstiegsversion Tepee Esplanade ist mit kompletter Sicherheitstechnik ausgestattet: Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP ist ebenso Serienstand wiedie Antriebsschlupfregelung ASR und der Notbremsassistent.

 

Fahrer- und großvolumiger Doppel-Beifahrerairbag sind genauso Serie wie der Einklemmschutz beim Fensterheber auf der Fahrerseite.

Seitenairbags in den Sitzlehnen sowie seitliche Vorhangairbags über alle drei Sitzreihen sind optional erhältlich, bzw. Serie ab der Ausstattungsversion Tendance.

In Sachen Diebstahlschutz ist der Peugeot Expert Tepee ebenfalls vorbildlich: Die englische Sicherheits-Bewertung nach NCSR (New Car Security System) besteht der Tepee bereits ohne Alarmanlage mit vier Sternen, die Höchstnote von fünf Sternen gab es mit Alarmanlage.

Als Option bietet Peugeot für den Expert Tepee eine Zweibalg-Luftfederung wahlweise mit oder ohne höhenverstellbarer Ladekante an. Bei Einsätzen mit hoher Gewichts-Auslastung und hohen Schwerpunkten, wie sie im Personentransport üblich sind, ist die Luftfederung eine sehr sinnvolle Ausstattung, da sie gleich bleibende Federungs-Qualität und Wankstabilität bei unterschiedlichsten Beladungen bietet. Peugeot

 

Foto: Peugeot, Saarbrücken

 

Foto: Peugeot, Saarbrücken


Foto: Land Rover, Schwalbach am Taunus

 

Land Rover Discovery 4 3.0-TDV6 Diesel mit Luftfederung
Der Modelljahrgang 2010 des Discovery 4 präsentiert sich mit einer ganzen Reihe Neuerungen: Vom attraktiv aufgefrischten und weiterhin markanten Karosseriedesign über den von Grund auf renovierten Innenraum bis zur Technik, bei der der neue, leistungsstärkere und effiziente 3,0-Liter-TDV6-Dieselantrieb besonders heraussticht.

Kein Wunder, dass der Discovery mit dieser Fülle und Breite an Fähigkeiten rund um den Globus unzählige Freunde gefunden hat. Komfortable Reisen sind mit dem unverwechselbar gestylten Offroader aus Land Rover-Produktion ebenso ein Vergnügen wie Ausritte ins schwere Gelände. Hinzu kommen mehr als reichlich Platz für Gepäck und viel Komfort für bis zu sieben Passagiere sowie mögliche Anhänge-Lasten von maximal 3,5 Tonnen.
Der neue Discovery bleibt seinem klaren, geometrischen Erscheinungsbild treu. Gleichzeitig wurden die Linien modifiziert, um dem Erscheinungsbild noch mehr Frische und Modernität zu verleihen. Dazu erhielt das Modell geglättete und einfache Flächen an der Fahrzeugfront, ergänzt durch sportlich wirkende neue Scheinwerfer, die von LED-Leuchten begrenzt werden, sowie einen üppiger dimensionierten vorderen Stoßfänger mit größerer Luftöffnung. Auch am Heck zeigt der Discovery neue Leuchteneinheiten mit LED-Technik für Bremslicht, Schlussleuchten und Blinker.
Einer der vielen Vorzüge des Discovery ist nach wie vor sein großzügig und hochwertig angelegter Innenraum, in dem bis zu sieben Passagiere bequem Platz finden. Zum Modelljahr 2010 erhielt das Interieur nun ein grundlegend neues Design – besonders deutlich sichtbar an Armaturenbrett und Mittelkonsole. Der gesamte Innenraum wirkt dadurch noch moderner und stilvoller.
Das Cockpit ist in der jüngsten Generation stärker in Richtung Fahrer geneigt, was nicht zuletzt Erkenn- und Erreichbarkeit der Bedienelemente verbessert.
Zum wie handgefertigt und maßgeschneidert wirkenden Eindruck des Innenraums tragen im neuen Discovery naturbelassene Hölzer und sorgfältig gearbeitete Nähte und Abdeckungen für Armaturenbrett, Türverkleidungen und Mittelkonsole bei. Die Plätze der ersten und zweiten Reihe wurden mit neuen Sitzen mit breiterer Sitzfläche ausgestattet. Die HSE-Ausstattungsvariante mit Premium-Lederbezügen verfügt außerdem über elektrisch verstellbare Seitenwangen der Sitzpolster.
Bedienerfreundliche und nützliche Funktionen und Merkmale zeichnen den Discovery seit langem aus. In der jüngsten Entwicklungsstufe des Modells schärft eine ganze Reihe technischer Neuerungen dieses Profil weiter. So besitzt das Navigationssystem eine noch einfacher zu bedienende Menüstruktur, während die Instrumentengruppe neu konzipiert und um ein 5-Zoll-TFT-LCD-Display ergänzt wurde. Eine Schnittstelle für tragbare Audiogeräte erlaubt den Anschluss verschiedener Speichermedien wie USB-Sticks, MP3-Player oder i-Pods und der Radioempfang per „Digital Audio Broadcasting bietet neben einem erstklassigen Hörerlebnis zusätzliche Funktionen wie Nachrichtenübermittlung.
Die neuen Scheinwerfer verfügen über eine optionale Abblendautomatik, die das Fernlicht bei Bedarf automatisch einschaltet. Ein weiteres technisches Highlight ist das neue, optionale Surround-Kamerasystem. Es besteht aus nicht weniger als fünf Digitalkameras, die eine Ansicht von fast 360 Grad auf den Touchscreen übertragen. Die Kameras schalten sich selbsttätig ein, sobald das Fahrzeug angelassen wird und können bis zu einer Geschwindigkeit von 18 km/h verwendet werden.

 

Wir fuhren den neuen 3,0-Liter-TDV6. Dieses neu entwickelte Aggregat glänzt mit hoher Laufkultur und optimaler Leistungsentfaltung in jeder Situation – bleibt dabei jedoch erstaunlich wirtschaftlich und besitzt einen niedrigen CO2-Ausstoß.

Der rundum moderne Euro-5-Selbstzünder leistet 180 kW (245 PS) und erbringt ein üppiges Drehmomentmaximum von 600 Nm, das schon bei niedrigen 2000 Umdrehungen anliegt. Ein weiterer Beleg für enormen Durchzug und bestes Ansprechverhalten ist der Drehmomentanstieg von 0 auf 500 Nm in nur 500 Millisekunden. Gleichzeitig begnügt sich der neue 3,0-Liter-TDV6 im kombinierten Messzyklus lediglich mit 9,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer – ein für diese Motoren-, Leistungs- und Fahrzeugklasse zeitgemäß niedriger Wert. Gleiches gilt für die Emissionen. Der neue Dreiliter-Selbstzünder von Land Rover erfüllt auch ohne zusätzliche Abgas-Nachbehandlung die Euro-5-Norm und kommt auf einen mehr als akzeptablen CO2-Wert von 243 g/km.

Ein Hauptmerkmal des neuen TDV6-Triebwerks ist sein einzigartiges parallel-sequenzielles Turboladersystem, bei dem zwei Turbolader für kraftvollen Durchzug aus dem Drehzahlkeller ebenso bürgen wie für enorme Leistung bei hohen Touren. Das hocheffiziente Common-Rail-System der dritten Generation mit Piezo-Einspritz-Ventilen und präzisester Kraftstoffdosierung ist gekoppelt mit einem sehr sanft und komfortabel schaltenden 6-Stufen-Automatikgetriebe vom Typ ZF HP28.
Die Verbesserungen am Technikpaket des Discovery beschränken sich keineswegs auf den neuen 3,0-Liter-TDV6-Motor. Vielmehr spendierten die Land Rover-Ingenieure dem Modell zum Jahrgang 2010 unter anderem eine überarbeitete Radaufhängung, eine verbesserte Lenkung, größer dimensionierte Bremsen sowie Überarbeitungen der Bergabfahrkontrolle und des „Terrain Response™-Systems. Land Rover
 

Foto: Land Rover, Schwalbach am Taunus

 

Foto: Land Rover, Schwalbach am Taunus


Foto: Kia, Frankfurt am Main


Kia Venga 1,4 CRDI 6MT Spirit
Der neue Kia Venga ist ein B-Segment-MPV, der ein großes, variables Raumangebot mit einem auffälligen, eigenständigen Design verbindet. Für dieses neuartige Gestaltungskonzept wurde der Venga bereits mit zwei weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet.
Im stark nutzwertorientierten Mini-Van-Segment fällt der neue Venga durch sein stilvolles, dynamisches Design und sein an Fahrfreude orientiertes Konzept auf.
Vom kastenförmigen „Mini-Van-Profil, das normalerweise mit B-Segment-MPVs verbunden wird, ist der Kia Venga weit entfernt. Seine geschmeidigen Linien geben ihm ein elegantes, attraktives Design – und zugleich eine für diese Klasse sehr gute Aerodynamik (cW-Wert 0,31), die neben dem Kraftstoffverbrauch und den Emissionen auch die Windgeräusche reduziert.
Der Name des neuen Familienautos von Kia ist aus dem Spanischen abgeleitet. Er bedeutet soviel wie „Komm! oder „Los! und vermittelt mit seinem frischen Klang ein modernes Flair, das zu einem aktiven, großstädtischen Lebensstil passt.
Das 4,07 Meter lange Modell weist einen für diese Klasse ungewöhnlich langen Radstand von 2,62 Meter auf, der einen großzügigen Innenraum ermöglicht. Hinzu kommen eine Dachhöhe von 1,60 Meter und die platzsparende Anordnung der Komponenten. Das Resultat ist ein Raumangebot, mit dem der Kia Venga im MPV-Bereich neue Maßstäbe setzt: Er bietet auf einer B-Segment-Plattform soviel Platz, wie sonst nur in C-Segment-Modellen zu finden ist.
Eine wichtige Rolle im Design des Venga spielt die Fenstergrafik. Die vier Seitenfenster ziehen sich bis weit nach hinten und strecken optisch das Profil. Ein weiteres, prägnantes Glaselement ist das zweiteilige Panoramaglasdach, das ab Ausführung VISION optional angeboten wird. Es zieht sich fast über die gesamte Dachlänge und sorgt für eine helle, freundliche Atmosphäre, die das Interieur noch geräumiger wirken lässt.
Der Gepäckraum des Kia Venga kann sehr flexibel erweitert werden. Dazu tragen die in Längsrichtung verschiebbare Rücksitzbank und ein doppelter Gepäckraumboden bei. Befinden sich die Fondsitze in der hintersten Stellung und der Gepäckraumboden auf Ladekanten-Niveau, beträgt das Fassungsvermögen 314 Liter (bis Fensterunterkante). Wird der obere Laderaumboden entfernt, was mit wenigen Handgriffen zu erledigen ist, gewinnt das Gepäckabteil 163 Millimeter an Höhe und wächst im Volumen auf 422 Liter. Wird mehr Transportraum benötigt, kann die Rückbank teilweise oder ganz um 130 Millimeter nach vorn geschoben werden. Dadurch steigt das Ladevolumen auf bis zu 552 Liter. Reicht auch das noch nicht, lässt sich die Rückbank einklappen und versenken, ohne dass die Kopfstützen entfernt werden müssen. In dieser Konfiguration fasst der Laderaum bei dachhoher Beladung bis zu 1341 Liter.
Der Kia Venga wird in den vier Ausführungen ATTRACT, VISION, SPIRIT und MIND angeboten und verfügt über eine umfassende Serienausstattung. Bereits die Basis-Version ATTRACT beinhaltet unter anderem Zentralverriegelung mit Funkfern-Bedienung, elektrische Fensterheber vorn, Radiovorbereitung mit Lautsprechern und Dachantenne, höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad, höhenverstellbaren Fahrersitz, Zentralkonsole in Metalloptik, Sonnenblenden mit beleuchteten Make-up-Spiegeln, Leseleuchte, 12-Volt-Steckdose vorn und im Gepäckraum, Laderaumabdeckung, Dachheckspoiler mit integrierter dritter Bremsleuchte sowie Stoßfänger in Wagen-Farbe. Die Basisversion der Diesel-Modelle beinhaltet zudem Dieselpartikelfilter und Innenraumzuheizer.
Hinzu kommen in der Ausführung VISION Klimaanlage, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bordcomputer, Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraum-Boden. Die Version SPIRIT umfasst darüber hinaus unter anderem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leicht-

 

Metallfelgen, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel mit

integrierten Blinkern, elektrische Fensterheber hinten, Lederlenkrad und Lederschalt-Knauf, klimatisiertes Handschuhfach, Dämmerungssensor und Parksensoren hinten.

Die Top-Version MIND bietet zusätzlich eine Geschwindigkeitsregelanlage, Rückfahr-Kamera mit Display im selbstabblendenden Innenrückspiegel, Stoffsitzbezüge mit Lederapplikationen, Zentralkonsole in Klavierlackoptik, Chromelemente innen, dunkel getönte Scheiben ab B-Säule und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Sonderausstattungen für den Kia Venga gehören neben dem Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach, ab VISION) das Kraftstoff sparende Start-Stopp-System ISG (nur Schaltversionen, für VISION und SPIRIT), eine 2-DIN-Kartennavigation mit 6,5-Zoll-Touchscreen für die Topversion MIND sowie fünf Ausstattungspakete (Audio-, Winter-, Bluetooth-, Sicht- und Color-Paket).

Der Kia Venga wird mit vier Motoren angeboten. Die zwei Benziner (1.4 CVVT und 1.6 CVVT) und zwei Diesel (1.4 CRDi und 1.6 CRDi) mobilisieren eine Leistung von 90 bis 128 PS und entsprechen der Abgasnorm Euro 5. Als erstes Fahrzeug seiner Klasse ist der Venga in allen Motorisierungen mit dem Kraftstoff sparenden Start-Stopp-System ISG erhältlich (optional für Ausführungen VISION und SPIRIT). Die Dieselversionen sind standardmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet, die Benziner mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe. Für den 1,6-Liter-Benziner wird optional eine Vierstufen-Automatik angeboten.
Besonders gefragt sind die Dieselversionen des Kia Venga. Die Common-Rail-Motoren wurden im Kia-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim konzipiert und werden im europäischen Kia-Werk in Zilina (Slowakei) produziert. Während der neue 1.6 CRDi bereits in der Facelift-Version des cee’d zum Einsatz kommt, gibt der 1,4-Liter-Motor im Kia Venga sein Debüt. Der 90 PS starke Kia Venga 1.4 CRDi mit Start-Stopp-System verbraucht durchschnittlich 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer und hat eine CO2-Emission von 117 g/km. Damit bleibt er unter der Grenze von 120 g/km und ist daher von der Kraftfahrzeugsteuer befreit.
Seit Januar 2010 gewährt Kia europaweit für alle neu zugelassenen Fahrzeuge der Marke eine Herstellergarantie von sieben Jahren oder 150.000 Kilometer Laufleistung für das gesamte Fahrzeug inklusive Antriebsstrang. Hinzu kommen beim Venga unter anderem zwölf Jahre Garantie gegen Durchrostung ohne Kilometerbegrenzung. Die Garantie ist fahrzeuggebunden und bleibt auch bei einem Besitzerwechsel bestehen, vorausgesetzt die Garantiebedingungen wurden eingehalten. Kia  

 

Foto: Kia, Frankfurt am Main

 

Foto: Kia, Frankfurt am Main


Foto: Chevrolet, Rüsselsheim


Chevrolet Spark LT 1.2
Der völlig neu konzipierte Kleinwagen von Chevrolet ist ein Neubeginn, der die herkömmliche Vorstellung in Frage stellt, ob Kleinwagen entweder modisch oder praktisch und hochwertig oder preiswert sein muss. Der Spark bietet genauso viel Spaß wie Funktionalität. Er hat Stil, ist ausgezeichnet verarbeitet und bietet ein angenehmes Raumgefühl. Er ist praktisch und zeichnet sich durch geringen Verbrauch und niedrige Emissionswerte aus.
Der Spark tritt im Kleinwagensegment an. Kleinwagenkäufer gehören zu der Kundengruppe, die stetig wächst und sehr differenzierte Ansprüche und Vorstellung von Automobilität hat. Einen Großteil seiner Attraktivität verdankt der Spark seinem ansprechenden Design.
Charakteristisch für das Äußere sind die breiten Radkästen und die schlanke Karosserie. Seine Dachlinie, die sich in einem unverfälschten Bogen über das Auto spannt, wird von den soliden, schnörkellosen Rumpfseiten noch betont. Sein Erscheinungsbild erzeugt eine Präsenz auf der Strasse und zielt unmissverständlich auf das gehobenere Segment ab.

Die Präzision und Aufmerksamkeit bis ins Detail beschränkt sich nicht nur auf das Äußere. Der Innenraum ist ausgezeichnet verarbeitet, bietet ein angenehmes, cooles Ambiente und hat ein flexibles Infotainment System. Spark-Fahrer werden den Komfort, die Geräumigkeit und die ergonomischen Bedienelemente schätzen.
Blickfang im Innenraum ist der Instrumententräger, der an Motorräder erinnert. Er ist direkt an der Lenksäule befestigt und liefert alle wichtigen Informationen in kompakter, aber gut lesbarer Form. Das analoge Tachometer wird zusätzlich von einem digitalen Geschwindigkeitsmesser unterstützt, wie man es aus dem Motorradrennsport kennt. Alle Bedienelemente haben eine coole, eisblaue Hintergrundbeleuchtung, die beim Einschalten des Scheinwerferlichts aktiviert wird.

Entertainment ist eine Frage des Geschmacks: Spark-Fahrer können sich für ihre ganz persönlichen Favoriten entscheiden, egal ob Radio, CD, MP3 oder eigene tragbare Systeme, die über USB oder AUX-Eingänge anzuschließen sind. Ganz im Chevrolet-Stil spiegelt sich die konkave Wölbung des Cockpits auch im Fahrzeug-Innenraum wider.
Der Spark ist in der Stadt zu Hause und das nicht nur aufgrund seines messerscharfen Stylings. Größe, Handling und Wendigkeit sind perfekt auf das urbane Leben abgestimmt. Chevrolets neuer Kleinwagen kommt als Kompaktpaket: Mit einer Länge von nur 3640 mm und einer Breite von 1597 mm passt er auch in die kleinsten Parklücken.
Der Spark zeichnet sich durch seine Dynamik aus. Er bietet ein straffes und reaktionsfreudiges Handling. Das Herzstück ist die ganzheitliche Karosserierahmen-Konstruktion mit extrem hoher Steifigkeit, die die Dynamik des Fahrzeugs unterstützt und dem Fahrer eine hohe Stabilität und Festigkeit vermittelt.
Die Rad-Aufhängung basiert auf einem herkömmlichen und doch effektiven Layout – McPherson-Federbeine vorn und eine Verbundlenkerhinterachse – eine Kombination, die ein neutrales und berechenbares Handling und damit hohe Beweglichkeit in der Stadt und sichere Fahrt bei höheren Geschwindigkeiten garantiert.
Der Spark ist mit elektronischer Stabilitätskontrolle (ESC) erhältlich, die Sicherheits- und Lenkvorteile bietet. Darüber hinaus gibt es eine elektronische Brems- und Traktionskontrolle für präzise ABS-Funktionen und hohe Kursstabilität.
Natürlich kann auch der beste Fahrer manchmal mit seinem Fahrzeug in eine Situation geraten, in der ein Zusammenstoss unausweichlich ist. Deshalb wurde bei der Entwicklung des Spark von Beginn an auf ein Höchstmass an passiver Sicherheit geachtet. Mehr als 60 Prozent der Fahrzeugkarosserie bestehen aus Stahl, nach neuesten Verfahren verarbeitet, mit unterschiedlichem Steifigkeitsgrad und integrierten Knautschzonen, um die Auswirkungen eines Aufpralls abzufangen. Riegel im Frontmotorraum und Unterbau sind so konzipiert, dass sie Energie absorbieren und beim Einknicken die höchstmögliche Last aufnehmen, während eine Übergangs-Zone am unteren Teil der A-Säule und des vorderen Querblechs die Aufprallenergie breit verteilt und eine Konzentration auf den Fahrzeuginnenraum verhindert.
Eine ähnliche Knautschzone befindet sich hinten. Hier sind der Kraftstofftank und

 

seine Anbindungen so konzipiert, dass das Bruchrisiko minimiert wird. Zusätzliche Stossbelastungen werden im rückwärtigen Bereich durch eine verstärkte Querstrebe im Heck aufgefangen.

Der Schutz der Insassen erfüllt höchste Anforderungen. Doppelte Front-Airbags, Seitenfenster-Airbags, zusätzliche, im Sitz integrierten Airbags für Brust und Bauch sowie Gurtstraffer minimieren das Verletzungsrisiko. Ein Einzugsystem für die Pedale, welches das Pedalgehäuse im Falle eines Frontalaufpralls von den Fahrzeug-Insassen wegzieht, reduziert das Risiko von Verletzungen des unteren Beinbereichs.
In Europa wird der Chevrolet Spark mit zwei Motorisierungen angeboten –Benzinmotoren mit einem Hubraum von 1.0- bzw. 1.2-Liter. Beide Motoren sind Vierventil-Aggregate mit zwei oben liegenden Nockenwellen. Die Kraftübertragung erfolgt jeweils über ein 5-Gang-Getriebe. Der Motorblock besteht aus Gusseisen, der Zylinderkopf aus Aluminium. Sie sind mit Mehrfacheinspritzung ausgestattet und erfüllen die Euro 5-Abgasnorm.
Moderne technische Optionen, wie beispielsweise die Anschlußdeaktivierung zur Verbesserung der Abgasrückführung, ermöglichen eine optimale Kraftstoffeffizienz. Eine Steuerkette garantiert geringe Wartungs- und Unterhaltskosten während der gesamten Lebensdauer. Der Spark verbraucht nur 5,1 Liter Kraftstoff auf 100 km. Der Kohlendioxidausstoß beträgt 119 g/km.
Seine Alltagstauglichkeit ist ein weiteres Plus. Der Spark mag von außen nicht sehr groß erscheinen, aber durch sein intelligentes Design ist es gelungen, den verfügbaren Raum bestmöglich zu nutzen.
Fahrer und Beifahrer kommen in den Genuss von bis zu 1067 mm Fußraum (auf den hinteren Sitzen sind es 893 mm) und auch der Schulterraum vorn mit 1288 mm (1263 mm hinten) und eine Kopffreiheit von 1009 mm (952 mm) erzielen Bestwerte in diesem Segment. Sie stellen überzeugend unter Beweis, dass es auch in einem kleinen Auto nicht zwangsläufig beengt zugehen muss. Mit fünf Türen und fünf Sitzen gehört der Spark zu den platzeffizientesten Fahrzeugen im Kleinwagensegment.
Das großzügige Platzangebot im Innenraum ist auf die geschickte Aufteilung zurückzuführen. Hier stand das Bestreben im Mittelpunkt, so viel Stauraum wie möglich zu schaffen. So bietet die Mittelkonsole Platz für kleinere Gegenstände und direkt neben dem Schalthebel gibt es einen doppelten Becherhalter.
Der Spark ist ein echter Charaktertyp mit einem klassenlosen Image und hoher Alltagstauglichkeit. Der geringe Kraftstoffverbrauch, die niedrigen Emissionswerte und die geringen Unterhaltskosten sorgen für ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Chevrolet
 

Foto: Chevrolet, Rüsselsheim

 

Foto: Chevrolet, Rüsselsheim